Abmischen und Levelkontrolle - Wie macht Ihr´s?

Hallo Ihrse…

Nun war es also soweit: ich wollte das erste Mal in meinem neuen Cubase was abmischen. Da Bert, der Sänger und Waldzither-Schrammler sehr dynamisch schrammelte und sang ging der Pegel schon gut hin und her. Ganz zukomprimieren wolte ich ihn aber auch nicht, da es um eine Strassenmusik-Repertoire-Demonstrations-Cd gehen sollte. (Ja: DAS sind noch Worte… :laughing: )
Aber allein schon bei der Pegelkontrolle war ich ziemlich am schwitzen: In Samplitude hatte ich ja ein frei konfigurierbares Vol-meter das in 20cm Breite quer unter dem Arrangement prangte und jeweils Pegel der angewählten Spur oder aber Masterpegel zeigte. Jetzt in Cubase war ich schon ein wenig am Rumsuchen, wie ich als Kurzsichtling den genauen Überblick behalten könnte. Den “großen” Pegelmeter im Mixer finde ich recht suboptimal: die Pegeldarstellung von 0- -6db findet auf 1.5cm statt, die Spitzenpegelanzeige ist in 4-Punkt Schrift… :confused: Ich weiß daß ich wegen der Augen wohl schon andere Maßstäbe anlege als die restliche Menschheit, aber das kommt mir zum Abmischen doch arg unübersichtlich vor. Soll aber kein reiner Meckerthread werden, ich hab meinen Umweg gefunden: auf der DVD des aktuellen BEAT magazins ist die TRacks-Metering Shell samt Equalizer kostenlos drauf, ein Geschenk des Himmels, da ich ja eh Plugins von IKM dauernd benutze. Damit lassen sich Pegel sehr schön übersichtlich darstellen. Aber wie macht Ihr das Cubase? Mich interessiert einfach eure Arbeitsweise, in diesem fall die rein ergonomische, da kann man sich ja soch Manches immer abschauen.

Hallo

FabFilter PRO-L.
Ist alles drauf und alles drin :wink:


Gruss

Sid meinte ja nicht nur den Pegel in der Summe, sondern auch in den Tracks, glaube nicht, dass ALSTUDIOS Pro-L in allen Spuren einsetzt :mrgreen:

Ja, ich habe jetzt auch keine Adleraugen mehr, aber zur Pegelkontrolle in den Tracks reichen mir die normalen Anzeigen im unteren Teil des Mixers gerade noch. Ich habe Spitzenwert halten eingestellt, damit hat man eine Idee wie hoch der Pegel ist. Keine Frage, optimal ist das nicht.
Da ich sehr strukturiert den Mixer aufbaue (alle Tracks sind in die jeweiligen Ordner untergebracht, dann gehts zu den Subgruppen, Effektkanäle und einer Summe vor dem eigentlichen Ausgang), gelingt die Pegelkontrolle recht gut.
Größere Pegelanzeigen, gerade im Bereich zwischen -6 bis 0 wären wünschenswert.

Grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass die Peakanzeigen hierbei wirklich klein sind!
Schön wäre es auch, wenn bei Überschreiten eines einstellbarem Bereichs wie Maximalpegels, der Bereich wie Peakwert, rot werden würde (ähnl. wie bei ProX). Damit hätte man den Bösewicht gleich am Wickel!

Und da wären wir wieder, beim MIxerthema :mrgreen:
punchcycleman

PS: Ach ja, Du hast Mail …

Hallo

Nun ja…

Eigentlich wollte ich nur eine Alternative zur “Bar”-Anzeige nennen.

Und doch… wenn ich genau wissen will, wie der(die) Tracks ausgesteuert sind, haue ich in jedem Kanal den PRO-L rein. Ist eine Frage der Rechenpower, schlussendlich. (Kann auch der Voxengo SPAN sein.)
Aber nur so erhalte ich zusätzliche Informationen über die Zeit, da mir der Bargraf ja nur Momentaufnahmen (und allenfalls einen Hold-Punkt) anzeigt.

Alledings muss ich zugeben, habe ich eigentlich keine Probleme mit den Kanal-Pegelgrafen von Cubase und der PRO-L kommt schlussendlich, aber sicher, in den Stereo-L/R-Kanal in den Insert 8. :laughing:


Gruss

Na wie viel genau die einzelnen Kanäle jetzt über oder unter 0 dB FS liegen ist ja in 99 % der Fälle nicht wirklich wichtig. Nur um zu sehen, wie stark die Dynamik zappelt braucht man ja nicht unbedingt absolute Pegel. Ansonsten kann man die Farben der Pegelbereiche doch wunderbar selbst definieren.

Altstudios: Na , also ähnlich wie ich es jetzt mache mit TRacks Metering. Loudness und Sicherheitsbegrenzung kommen bereits woanders her.
Thinkingcap: Um alle einzelnen Stücke einer CD aneinander anzugleichen interessieren mich ein paar DB aber hallo. Manchesmal ein halbes db. Wenn sie unter FS liegen schon, wenn sie drüber lägen noch viel mehr. Wobei ich zum arbeiten um -23db übergegangen bin seit der neuen Lautheitsregelung. Nix mehr FS :laughing: Aber ob null oder -23 ist ja egal, Grenze ist Grenze, sei sie technisch vorgegeben oder selbst gewählt. Und die Auflösung des Cubase Master Meters ist zwischen -30 und -23 dBFS nicht besser…

Gut, ursprünglich gings ja um “abmischen” jetzt sind wir ja eher beim premastern, aber auch egal.
Gerade wenn Du jetzt auf EBU R 128 Empfehlung anspielst wunderts mich doch, daß Du dann der Meinung bist, deine “Lautstärkeanpassung” nach Peak Werten machen zu müssen, vor allem mit einem halben dB Pegelunterschied. Und wenn Du nach EBU 128 Empfehlung mischst brauchst Du ja sowieso andere meter. Gibts da nix, was größer anzeigt? Ansonsten hilft dir die Farbskalierung der meter nicht weiter?

Doch doch, habs vergessen zu sagen, sorry: das mit der Farbskalierung ist eine gute Idee, werde sie mir so einrichten, daß sie ab -23 rot wird.
Workarounds gibt es ja genug, ich benutze z.B. den Loudness Meter von Toneboosters, der zeigt verschiedene Werte und sogar die Historie. Aber eigentlich ist Cubase ja eine Komplettlösung, und ich wollte einfach mal neugierig sein, wie ihr das so macht oder mit welchen externen Plugs ihr dafür arbeitet. Den neuen SLM 128 von Steinberg hab ich natürlich auch. Aber es ist halt nervig wenn ich meinen Arbeitsbereich “Mixer” öffne, das Loudnessmeter öffne um die Lautstärke zu sehen, dann zurück zum Arbeitsbereich “Arrangement” switche um Korrekturen vorzunehmen, dann wieder zurück zur Mixer-Ansicht und das Plug ist natürlich jetzt wieder geschlossen und muss wieder extra geöffnet werden… :confused: Auch etwas, was ich nicht verstehe. Als ich mir die Arbeitsbereiche angelegt habe, blieb auch der SLM 128 offen, auch nach mehrmaligem Wechsel der Ansicht. Seit irgendwann schliesst er sich aber beim Wechseln, nervig.

DigiCheck :sunglasses:

Keine Romane verfassen, Markus, keine Romane hat der Lehrer immer gesagt… :laughing:

:laughing: :laughing: :laughing:

I.d.R. pegel ich auf max. -18 bis -12 dBFS ein.
Da bleibt meistens genügend HR, damit nichts übersteuert
und verrauscht is es ebenfalls nicht.

Von daher ist mir der Pegelbereich zw. -6dB bis 0dB für Recording
relativ schnuppe. So hoch würde ich nie gehen.

LG

Edit: Achso, es geht um Mixdown. Sorry. :mrgreen:

Im ganzen Satz: RME DigiCheck :laughing:
dc.jpg
Geht halt nur mit RME-Hardware und ist für sich genommen schon ein Grund, ebensolche zu benutzen, wie ich finde!

Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass mir das grosse Metering
im Mixer vollkommen ausreicht. Am Mac kannste zudem mit
gedrückter ctrl-Taste und dem Mausrad ganz easy stufenlos in
alles rein und rauszoomen. Easy! :stuck_out_tongue:

Also… zum einen finde ich das alles nicht so wild, muss ich sagen…
Denn wir wissen ja, dass in einer DAW heutzutage quasi ja nix mehr intern clippen kann!
Und selbst wenn man mal aus Versehen etwas zu niedrig gepegelt hat, mit aktuellen Wandlern rauscht da eh kaum bis nix mehr.
Zum anderen habe ich mir meine Volumemeter in bestimmten Abständen farbig coloriert. Das ist ein wirklicher Vorteil in Cubase/Nuendo, finde ich. So nutze ich auch den SPAN in der Summe, wobei ich den Summenkanal immer gern auf die große Meteransicht schalte. Das reicht alles lässig, um zu mischen.
Solange es nicht clippt, ist doch alles im grünen Bereich.
Ich halte mittlerweile kaum noch was von den ganzen ultragenauen Pegel-dB-Diskussionen und -Messungen…
Solange der Master ok ist, und RMS final stimmt, ist doch alles gut.
Noch was: früher hatte man auch nur verdammt träge VU-Meter - und man erzeugte trotzdem klasse Songs. :wink:

wenn man diese Meter noch passen einfärbt, in bestimmten dB-Schritten, ist man sicher glücklich genug.
Wüsste jetzt auch keine andere DAW, wo es solch große übersichtliche Meter gibt. Das mag ich jedenfalls an Cubendo. Und damit -> pegel ich auch ein, also die Spuren in Cubase, um endlich die Frage zu beantworten. :wink:
Das A/D-Signal bei der Aufnahme ansich pegeln wir ja alle an der Hardware ein - und das ist zuerst mal viel wichtiger, weil elementar. Eh klar.