Cubase Feature Request: Resampling

Es wäre super toll, wenn es eine Resamplingunterfunktion gäbe, die eine Audiodatei im Squenzer automatisch auf einen solchen Zahlenwert resampled damit sie hinterher eine ganz bestimmte Länge (Taktlänge des Projektes) besitzt.

Zur Zeit (nach SX3 - den SX3 hatte diese Funktion noch!) muss man in Cubase leider immer etwas umständlich raten. Zahlenwert eingeben, und schauen wie sehr sich die Länge der Audiodatei geändert hat. Nach dem Rückgängig machen passt man den Zahlenwert erneut an, und schaut wieder - ist die Datei nun 2 Takte lang (oder sonstwie eine Länge die man halt haben will - die 2 Takte sind nur ein Beispiel)? wenn nicht, muss man wieder rückgängig machen, und den Zahlenwert anpassen, und wieder prüfen.

Wie das manuelle Berechnen einer Wurzel, man tastet sich an den Resampling Wert schrittweise heran.

Das ist sehr sehr nervend, vor allem wenn man weiss wie extrem lächerlich einfach dieses Problem zu beheben wäre.


NEIN: Ich möchte kein Timestretching, und kein Pitchshifting nutzen, nicht den Mpex und nicht den elastique algorithmus, GAR keinen dafür bitte. Ich kenne diese alle, ich mag sie, ich nutze sie, aber manchmal will ich sie NICHT. (siehe weiter unten dazu weiteres)
Wichtig ist: reines Resampling ist manchmal ein muss, es führt kein Weg daran vorbei.

Was ich zur Erläuterung des Problems oder Phänomens tun kann ist: Ich habe ein Video aufgenommen, ohne Sprache - dafür mit mysteriöser Hintergrundmusik.


http://www.youtube.com/watch?v=UsuRFXAg_Cc&feature=youtu.be

Da das ungeübte Ohr mir jetzt unterstellen könnte: “Halt das ist doch zweimal das gleiche…”

Habe ich mal die Differenz gerendert (180° Phase einer Spur zur anderen dazugemischt - wenn beide kongruent wären, würde man exakt nichts hören - muss ich das Prinzip erklären?..) - wie man hört: es nullt sich nicht, und die Differenz ist noch recht laut hörbar!
Und es ist auch völlig klar dass es niemals nullen kann weil 2 völlig unterschiedliche Verfahren angewendet wurden und dazu noch der Pitch nach Gehör angepasst in 100 Cent Schritten.

So offensichtlich das ja eigentlich ist, so zermürbender ist es dann immer wieder den gleichen Ratschlag: “Dann nutz doch Timestretch” - zu bekommen. Kann doch nicht sein oder? Es geht hier doch nicht um Raketentechnik…

Audio datei der Differenz: http://www30.zippyshare.com/v/15707372/file.html

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Interessantes - meinen Punkt untermauerndes: (Gerade durch Zufall gehört und bestätigt mich wieder - wieso ich manchmal Resamplen möchte und eben NICHT Timestretchen und/oder Pitch Shiften):

Hört euch nochmal das Audiofile der Differenz an. Hört ihr was? Es sollte genau exakt 4 mal der gleiche Loop sein.

was bei dem Audiobeispiel der Phasendifferenz aber lustig ist: man hört sogar dass es nicht viermal die gleiche Differenz ist (Obwohl es 4 mal der gleiche Loop im Sequenzer hintereinander ist - natürlich mit Gridsnap arrangiert: http://abload.de/img/unbenannty9uld.jpg - und natürlich ohne Effekte und Firlefanz - sollte eigentlich selbsterklärend sein).
Da sieht man halt mal wieder: Solche Timestretch Dinger und pipapo algorithmen sind einfach unberechenbar. Ich mag das nicht.

Das mag für Hobbymusiker alles reichen, aber Cubase sollte einen anderen Anspruch haben. Ich mag es nicht bei manchen DIngen, und greife daher auf Resampling zurück, und genau dafür wäre eine Komfortfunktion hilfreich die ich mir seit Jahren wünsche…

Bei 40:15 anhören

http://www.youtube.com/watch?v=2NVt19L9AAs#t=317

der ist auch meiner Meinung…

dazu auch nochmal diesen post von mir, den ich leider unübersichtlicherweise in einem anderen Thread (http://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=176&t=49108) gepostet habe:

Und das bei 42:45 ist schon seit Jahren auch meine Meinung.
STEINBERG:
Bitte her mit der Loop Funktion!!!

Pardon, das musste ich gerade mal wieder posten, zum gefühlt 10 mal oder so, als ich das Video sah.

Den Timestretch Algos traue ich bei Drumloops nicht.
Ich komme da mit Slicen meist zu besseren Ergebnissen.
Ich kann nachvollziehen, daß du der Angelegenheit sehr skeptisch gegenüberstehst.

bei SX3 konnte man die Algos glaube ich noch ganz abschalten, dadurch hatte man mit der Uhr am Mauszeiger dann auch Resampling.
Wie du schon richtig bemerkt hast, kann man das nur noch über die Resampling option machen.
Ich wäre auch dafür, das man noch für die Hardcoreuser eine Resampling option im Timestretching zulassen sollte.

dafür!
Fällt mir noch etwas ein zu diesem Thema:
Ich möchte per Info-Zeile Audio (Regions) transponieren,
und es soll sich ganz so wie beim alten Hardwaresampler verhalten -
also nur reines Pitching ohne Längenkorrektur u. ohne Formantkorrektur!
(soll heissen: tiefer gestimmt = länger/langsamer, und höher gestimmt = kürzer/schneller)
Die Algos und Tools sind dafür ja längst vorhanden, fehlt nur ein klein bisschen etwas…

Das fände ich äusserst brauchbar. Noch jemand?

Jo, ich!
Seit Cubase 6 gibt es ja die Elastic Pro Tape Algos, aber man weiß ja nie wie viel man da Strechen muss um auf die gewünschte Tonhöhe zu kommen. :wink: Wäre cool wenn man im Audio-Pool zusätzlich zum Timestrech-Algo noch den Pitch-Shift Algo auswählen könnte, der sich dann auf die Pitch-Parameter (z.B. in der Infozeile) auswirkt.
Klasse Idee! :slight_smile:

Ich will ja damit keinem vor den Bug schiessen, aber da es keine Feature Request Unter Forumsseite gibt, dachte ich ist der Thread gut aufgehoben?

Ich denke ich konnte gut darlegen was fehlt, und denke es ist leicht zu erkennen dass es nicht schwer ist das zu implementieren weil alle Funktionen quasi schon vorhanden sind.

Es ist quasi ein Workflow Enhancement, welches Cubase vs anderen DAW’s sicherlich bei einigen Leuten einen Vorteil verschaffen könnte.

Da aber von offizieller Seite noch niemand geantwortet hat, rätsele ich noch immer, ob ich es verständlich genug ausformuliert habe.

Da brauchste nicht drauf zu warten…

nicht nur Hardcore user würden das gerne haben, auch für jede andere Art elektronischer Musik ist sowas sicher toll, mann kann mit Resampling denk ich mal schöne Artefakte machen die den song zugute kommen. Die jetztigen Time-Strech-Algos klingen quasi schon zu gut wenn man arge Effekte damit machen will.

ja das ist sehr schade, und immernoch keine news dazu.

Leider kommt es mir manchmal so vor als wird Cubase als Gitarrenrockband Recorder vermarktet und angesehen. und für die “doofen” Elektroniker reicht es mal ein paar Groovepad Samples und synthesizer mit toll klingenden namen oder ‘DJ’ im Namen einzufügen. Die echten Kerninhalte die gewünscht werden obwohl sie nicht viel kosten würden werden nicht angefasst. (Ich habe auch früher Jahre lang Gitarre gespielt, auch akustische und war sogar mal in einer Band, bitte mögt mich auch ^^)

Im Bekanntenkreis bin ich fast der letzte der noch nicht auf Ableton umgestiegen ist. (wobei das jetzt für mich kein gutes DAW ist - aber es zeigt dass Musiker sich gerne heimisch und verstanden fühlen - Als Elektriker fühle ich mich hier oft ein wenig als Aussätziger mit sonderbaren wünschen der minderwertige Musik hört… - das ist jetzt nur gefühlt - einfach beruhend auf der Tatsache dass viele der letztjährigen Änderungen meinen Workflow nicht verbessert haben sondern im Grunde nur Richtung Recording gingen… Aber ich zahle die Updates doch auch mit?! - und Samples und Synthesizer hab ich genug - das brauche ich nicht. statt dem letzten voxengo EQ wäre ein dynamischer EQ mal angebracht gewesen. wie wäre es mit dem HOFA IQ-EQ? das wäre mal ein Plugin wovon alle profitieren würden… Oder mal ein richtig gutes FIlter toolset mit 48db notch etc - also Arbeitsgeräte und kein fluff)

Dabei wünsche ich mir auch nur ganz normale Features - wie unter anderem auch ein besseres Fenstermanagement und ein echter Fullscreenmodus ohne Windowstaskleiste…

Aus Protest habe ich auch noch nicht auf die 7.5 upgegradet… ich warte jetzt mal ver 8 ab.

Tekniq,

das ist nun wirklich Blödsinn, was du da schreibst. Sorry…
ich kenne genug Leute, die mit Cubase sehr erfolgreich dicke Elektro-Produktionen mit viel Midi, Sampling, Automationen und VSTis fahren (!)

Und ich würde niemals Abeltons Live mit Cubase vergleichen! - das sind nun wirklich zwei völlig unterschiedliche Programme.
Abelton besitzt diesen Pattern-Live-Modus, und Cubase ist ganz klassisch Timeline-basiert. Und das ist auch gut so!

Wenn du Bock auf Abelton und diesem komischen Handling da hast, dann mach es doch einfach und benutzte das Tool.
Man sollte auch nicht immer Features fordern, welche komplett aus einer ganz anderen DAW kommen, denn dann kannste ja gleich komplett wechseln… :wink:
Ich selber brauche eine All-in-One-DAW, ich mache klassische Bandaufnahmen, Sprache, Mastering, Filmvertonung und auch sehr viel Elektrozeugs - daher ist Cubase meine erste Wahl.


Gruss,
Central.

Auch das Auge produziert ja mit. Und leider sieht Ableton Live komplett so “toll” aus, wie die Guis der neuen Cubase Kompressor Plugins. :wink:

(ist aber offtopic)

Natürlich kann man mit Cubase auch Dance / Electro produzieren.
Natürlich kann man Cubase im Worklflow gerade für diese Genres noch verbessern.

Aber der Voxengo EQ ist wirklich super.
Den möchte ich nicht missen.

Den kann man auch gut für Electro gebrauchen. :wink:

Wenn wir alle Quantencomputer mit Generischen Gedankenkontrolle von Cubase 42 haben, werden wir wohl den jetzigen zustand vermissen…

Timestrech das zur kreativen vergewaltigung für Audio optimiert wurde, oder ein integriertes midi loopbacksystem bzw ein automationssystem das solche workarounds gar ablöst.… wäre schon sehr interessant…

Die Steinberger werden sich aber schon was dabei denken wenn sie sich mit solchen features Zeit lassen…

Automations Beschriftungen die man lesen kann (CB 7.5.2) wären schon mal ein guter Anfang.

Und die 7.5er zahlt sich schon wegen den MULTIInstrumentspuren WO MAN BELIEBIG VIELE MIDISPUREN DRAUFROUTEN KANN AUS…

Cheers

Nu hab ich hier grad mal die Ölkanne, wo ist das Feuer? :laughing:
Also, ich als minderbemittelter Gitarrenrock-recorder wüßte einiges was am handling noch zu verbessern wäre.
Und da zählt dieser ganze Audio-Verbiegekram gewiß nicht dazu. Wenns nicht paßt, wird geübt und richtig eingespielt!
Solche Entwicklungen wir dieser sinnlose Zwitter Instrumentenspur hab ich von vornherein nicht verstanden…
:mrgreen:
Reicht das für 'ne virtuelle Steinigung?
duck

Ich denke das Rack ist nur noch da zwecks Kompatibilität…

+1

naja die “Fold” Funktion (alle nicht verwendeten Notenzeilen werden ausgeblendet) vom Ableton Key-Editor würden bestimmt jeder DAW gut tun…

:mrgreen: naja, Loop Breaker! So meinte ich das ja nun auch wieder nicht…
Natürlich (!) will ich auch diese “Fold”-Geschichte aus Abelton im Cubase´schen Drum Editor, das hatte ich selber ja sogar auch mehrmals mit in unserer jahrelangen Wunschwunschliste aufgelistet. :laughing:
Mir ging´s nur darum, dass Teknik meinte, für Elektroproduktionen wäre Cubase eher ungeeignet. Was ja total Quatsch ist. Dann nannte er Ableton, was ganz anders aufgebaut ist, nämlich dieses Pattern-Loop-Live-Dingdong intus hat. Also, ich mach zwar viel Elektro, aber sowas will ich definitiv nicht. Und wer solche "Loop-the-loop-klicken-mal gucken-was-dann-passiert-"Herangehensweise unbedingt braucht um seine Tracks zu machen, der ist bei Abelton wirklich besser aufgehoben. Gibt ja für jeden Geschmack das richtige Werkzeug, ne.
(Dass einzelne gute Features aus anderen DAWs auch in Cubase gern mit rein sollten, ist eh klar!
Und das passiert ja auch, siehe Track Visibility oder auch Track Versions aus Po Fools. uvam.)
Die perfekte DAW wird´s eh nie geben. Da können wir uns noch so sehr auf den Kopp stellen, wa… (eigentlich müsste uns vom ewigen Kopfstehen schon längst schlecht sein…) :mrgreen:

voll^^

:mrgreen: naja Centralmusic :smiley: Wenn ich oder jemand den ich kenne was in Live in der Session-Ansicht macht, kommt, da wie bei Cubase, raus was wir wollen, nur meist schneller und auch noch nach einer flasche schnaps leicht zu bedienen (bei 0815Musik). Was zum Bleistift in live sehr leiwand ist is das man innerhalb eines clips midi/audo länge und Automationen in einer unterschiedlichen länge loopen kann (was vl. wirklich ein bisschen "Loop-the-loop-klicken-mal gucken-was-dann-passiert-"Herangehensweise ist, aber sehr intuitiv und schnell on the fly sofort ändern kann [jetzt verstehe ich für was so eine "loop funktion f. Cubase praktisch sein könnte] und halt zusammen mit timstrech e.t.c. der Hammer ist. Aber das Projectfenster und die Mixconsole kann live f. mich auch nicht ersetzen und die Controlleranbindung finde ich in CB besser gelöst… Aber ich will gar nicht das Steinberg ein “live-session plugin” in cubase implementiert, für mich sind die Automationen der schwachpunkt und das mit den timestrch/loop/pitch/resample-sache liegt eigentlich auf der hand wie das Automationssystem auch und das amprack wollte ich auch nicht, aber ich frage mich wiviele neuzahler dadurch zu uns gekommen sind wovon wir wohl alle provitieren und schaden tut ein cb-installieren und da plugin sicher nicht… und die funktionen die ich hier von live angeschnitten habe sind in der “live lite” version die bei vielen Controllern gratis dabei ist dabei…

:mrgreen:

Cheers