Die Konkurrenz bedient sich...

Durchaus bemerkenswert, wie die “bequeme” Konkurrenz bei Cubase “klaut”. :wink:
Damals ja angefangen mit Gesangkorrektur/Melodyne, nun der PluginManager, die Notenangaben in den MidiEvents, der neue PluginManager, die Arrangerspur, die Suchfunktion für Insertplugins, die neuen Midi-Plugins, uvam. .
Es gibt sogar ein Survey für deren User - das hier sollte man sich wirklich mal anschauen:


und:

Es sind tatsächlich hier nur ausschliesslich Features aufgelistet, die Cubase schon lange hat.
Das ist schon richtig auffällig. Spart man sich so Ideenfindungs- und Entwicklungskosten?
Sicher versucht man auch Cubase-User so abzugreifen. :wink:

Auch ganz ähnlich bei Apple, wenn man sich Logic 10.x so anschaut:
auf einmal auch VCA-Fader, einen Drum Editor, ein Plugin Manager, die neue Mixer-Pre-Ansicht, Midi-Plugins, FlexAudio, u.a.
auffällig finde ich das ja schon.
Man kupfert wohl gern bei Cubase ab. Scheint also keine schlechte DAW zu sein.
Wie auch immer - dann kann man ja gleich Cubase benutzen! :mrgreen:

Fazit:
Nun darf sich Steinberg tiefschürfender denn je und noch auschweifender bei der Konkurrenz bedienen - mit gutem Recht, sozusagen. :wink:


:bulb:

was genau meinst du mit “die Suchfunktion für Insertplugins” ? Ja, sind ja soviel ich weiss auch ehemalige Steinberg mitarbeiter, die sicher auch Know How mit genommen haben…Was “Variaudio” anbelangt, da glaube ich dass Melodyne vorher schon existierte :slight_smile:

Suchfunktion in Inserts: na, nur erste Buchstaben in Suchmaske eingeben, Plugin(s) tauchen sofort aus und sind anwählbar. Und es geht hier nicht darum, ob es Melodyne als Software schon lange gab, hiermit war eher die direkte Integration einer Intonationskorrektur in eine DAW-Umgebung gemeint!
Der ehemalige Gründer und Entwickler, Wolfgang Kundrus, ist ja schon lange nicht mehr bei Presonus. So auch der Kern-Programmierer Helge, der ist nun bei Native Instruments. Beide kamen damals von Steinberg.
Aktuell sind, bis heute, nur eine handvoll Programmierer mit S1 beschäftigt, da hat sich kaum etwas geändert. Steinberg hat da hingegen deutlich mehr Manpower zu bieten. (so vielleicht auch erklärbar, dass Presonus Ideen “klaut”, eben um etwaige Ressourcen einzusparen…?) :wink:


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Ich gebe dir schon recht, einige Funktionen werden bei Cubendo abgeschaut. Aber es sind in SO3 auch ein paar sehr interessante eigene Ideen enthalten. So z.B. die neuen Plugin chains (mit VSTi Layering) und die Scratch Pads (kann man in Cubase mit TrackVersions abdecken). Meines Wissens waren TrackVersions und VCA-Fader zuerst in ProTools verwirklicht. Also schaut wohl jeder bei jedem mal ein bißchen ab. Ist ja auch nicht weiter verwunderlich da alle DAWs das selbe Ziel verfolgen. Auf einfachem Wege, aufwendige Recording-Sessions zum bestmöglichen Klang zu verhelfen.

Auch das ist natürlich richtig, Svengali.

aber ist doch alles völlig normal.steinberg schaut auch bei anderen ab. ist doch ok

Kunden anderer Anbieter haben eben auch Wünsche.
Gut wenn ein Anbieter diese Wünsche dann auch umsetzt.
Nicht alles ist geklaut, sondern eben notwendig.

Steinberg könnte auch mal was bei anderen Anbietern lernen.

Den Pluginmanager kenne ich schon, da wusste Steinberg noch gar nicht was das ist.
Und Melodyne gab es meines Wissens auch schon früher.
Render in Place gibt es auch schon bei anderen Anbietern, nennt sich nur anders und funktioniert ohne Probleme.
Und VCA funktioniert bei Cubase ohnehin nicht vernünftig.

Ich weiß, ich mache mich jetzt wieder unbeliebt, bei den “eingefleischten”

Aber es gibt kein Grund zu jammern. Wettbewerb belebt das Geschäft.
Gut wäre es, wenn andere Anbieter mal den Inspector abkupfern würden.
Den finde ich z.B. in Cubase extrem gut.

Gruß
Gerd

Wie auch immer.
Nun, von Steinberg kommen immerhin noch wirkliche Innovationen (u.a. Chord-Track u. deren Funktionen, VST Expressions, Control Room, VST Connect Performer, der Asio Guard, oder in Nuendo ADR Taker, GameAudioConnect u. Integration Anbindung WWise, uvam.), was man bei anderen Herstellern so kaum bis nicht wirklich vorfindet, woanders greift man anscheinend nur fertige Ideen auf. (muss ja nichts Schlechtes sein, habe ich nie behauptet)
Dieser o.g. Link sagt ja schon alles. Das finde ich nun wirklich ziemlich bemerkenswert, dass es sich hier ausschliesslich um Cubase-Features handelt, welche Presonus-Programmierer da als FR-Umfrage an deren Userschaft verteilen. :wink:
Das ist alles. Konkurrenz belebt, auch klar. Umso besser.
Dass wir so einige gute Dinge aus anderen DAWs auch gern in Cubase hätten (…), darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren… :mrgreen:

Au ja. Z.B. den GrooveAgent noch so ergänzen, dass er (auch) wie der Logic-Drummer zu bedienen ist :sunglasses: (z.b. mit verlinkten Parts, die sich mitändern). Ich mach mir manchmal extra in GarageBand (da gibts den Drummer ja auch in einer abgespeckten Version) erst mal eine Groove-Spur, wenn ich was neues mache, denn der Äppel-Drummer ist wesentlich intuitiver wie der GA.
…oder?

Doch doch… ich wiederhole mich …

  • Wavemeter siehe FL Studio
  • Neue Controlleranbindung über generic remote pluginspezifisch über die im Vordergrund befindlichen Plugineditoren umschaltbar.
  • Midi Makros mit Bereichsdefinitionen am liebsten mit in die Quick Controls eingebaut
  • Patcher siehe FL Studio ( VSTi/VST FX zusammenschalten nach belieben)

Mir ist es ehrlich gesagt Wurscht, wer bei wem abkupfert. Wurde ja schon immer gemacht und ist in der Automobilbranche nicht anders. Wichtig ist, wie die Funktionen implementiert sind (intuitiv?) und vor allem wie fehlerfrei (Bugs?). Das unterscheidet z.B. einem Mercedes von einem “gewöhnlichen” Auto. Von A nach B kommt man mit beiden. Die Frage ist, wie komfortabel …

Die gesammte Controller und Automationsgeschichte gehört endlich mal weiterentwickelt, sie mag zwar in Cubase mittels GenerischenControllern und QuickControls am besten gelöst sein, aber wir “Elktromugger” wollen endlich mehr!!!
(Channelstrip und Prerack zur Auswahl bei den Generischen Controllern… Den Bug beghoben, dass beim AutomationsWriten der letzte Wert zu lang gehalten wird…)