EQ Drehregler in Mixer

Hallo,
ich hab im Handbuch zwar nachgesehen aber nichts gefunden.
Kann ich in der MixConsole die EQ Darstellung mir auch mit Drehreglern anzeigen lassen?
Im Kanaleinstellungsfenster kann man sich ja für den EQ auch Drehregler anzeigen lassen.

Nein, das geht nur im Kanaleinstellungsfenster.

Früher, zu SX Zeiten, gab es mal eine Ansicht mit Drehreglern für die EQs im Audiokanalzug.
Ich würde es nett brauchbar finden, wenn es diese Option wieder geben würde, ähnlich wie die Strips dann der EQ auch per Poti regelbar. Dann käme man in Cubase beim Mischen auch noch mehr in Richtung Analogkonsole und “reines Hören”! :wink: Samplitude, meine ich, hat´s auch, oder Whitealbum?
Hier die EQ-Poti-Ansicht aus SX1/2:
http://media.soundonsound.com/sos/may03/images/seqecubasesx1.l.gif

ProX hat das auch nicht mehr mit den Drehreglern, bin mir aber nicht ganz sicher, gehe da zu selten rein :mrgreen:

Ehrlichweise arbeite ich eigentlich nur noch im Kanaleinstellungsfenster, dass ist einfach genial, alles größer, EQs arbeite ich nur noch in der Grafikdarstellung, geht auch hervorragend!

Oha! Ja, ich gebe es ja auch zu, das Kanaleinstellungsfenster ist wirklich klasse - und erspart sogar den (manchmal) zickigen 7er Mixer :mrgreen:
Wie sind deine bisherigen Demo-Erfahrungen mit Studio 1, auch im Direktverleich zu C7 und Sam?

Ich habe eigentlich nur mit dem Demo-Song von Phat Hat rumgespielt, der wirklich richtig gut ist.
Studio One muss man lassen, es ist wirklich sehr simpel im “Erst-Erfahrungsmodus” :mrgreen:

Sehr klare GUI, eher in dunklem grau gehalten, was mir persönlich schon immer besser gefallen hat, aber mit meinen neuen beiden 24-Zoll (16:10) Monitore mit IPS-Panel, ist das richtig gut. Auch C7 profitiert davon.
Gut finde ich auch, ich habe in Studio One unendlich Inserts und Sends, fertig.
Kein EQ-Rack, Strip Rack und was auch immer, das finde ich aufgeräumter, Inserts und Sends fertig!

Beim Start von Studio ONe wundert es mich, das der genau so lange dauert wie das Cubase-Schlachtross, HAlllooo? Studio One ist neu! Reaper braucht 5 Sekunden, genauso Sam ProX (was erstaunlich ist).

Gut ist aber ,wenn man vergessen hat beim Starten der DAW das Audioface anzuschalten, dann bleibt Studio ONe hängen, und weist einen darauf hin, Interface anmachen weiter gehts, bei Cubase hat man erstmal PEch gehabt, und muss den Treiber umstellen.

Die hauseigenen Effekte sind gut bei Studio One greifen gut zu, alles gut im MIxer zu sehen.
Plugins per Drag&Drop aus dem Browser auf die Spur oder auf den Event, und fertig.
Effekte auf den Events zu hinterlegen wie bei Sam ist schon klasse, erspart dir oft die Automation mit Bypass etc.

Ansonsten fehlt mir persönlich natürlich auch so das eine oder andere (Arranger, einige wirklich gute Effekte von Cubase, kein Drumeditor, Anbindung an Alphatrack geht nicht, etc.), die Auflösung im Audioeditor beim Zoomen erinnert an 8 bit Spielprogramme, da sind dann tatsächlich fette Treppen im Sample zu sehen, das ist wirklich nix.

Allerdings ist auch wieder fein beim CPU-Verbrauch zu sehen, welches Plugin wieviel verbraucht, gut zu wissen, wenn mal wieder die CPU ausgeht.
Auch das Loslösen des Mixers und der Editoren vom Hauptfenster ist für Zweimonitorbetrieb eine feine Sache.

Alles in allem ist das natürlich kein ernstzunehmender Test (kein Audio aufgenommen etc.), mir fehlt einfach die Lust und Zeit. C6.5 läuft ja sehr gut, C7 ist gut, ist aber noch zu zickig, kann aber im Grunde alles machen was ich will.

Hi! Ich habe Studio One in den letzten Wochen auch sehr intentiv getestet. Mein Fazit: Top DAW mit gutem Workflow, aber noch zu viel fehlende Funktionen, die es in Cubase gibt. Auch die meisten Midi-Funktionen finde ich in Cubase besser gelöst, z.B. Midieditor oder Instrumentenspuren - und obwohl ich die Midi-Plugins nicht sehr oft nutze, habe ich sie in S1 dann doch vermisst. Drum Editor ist übrigens vorhanden, aber im Vergleich zu Cubase ein Witz.
Ich bleibe bei Cubase. Habe letztens einen umfangreichen Song (knapp 50 Spuren, ca. 10 davon virtuelle Instrumente) recorded, editiert und gemischt und muss sagen, das hat wirklich alles reibungslos funktioniert. Keinen Absturz oder sonstige Probleme. Und einmal richtig konfiguriert läuft die MixConsole auch super, das einzige was manchmal nervt ist, wenn die Schriften bei den Sends von den Werten überdeckt werden - aber das werden die Steinis bestimmt fixen. Den Strip habe ich jetzt auch mal im Einsatz gehabt - macht Spass, auch wenn man auf einem kleineren Monitor relativ viel scrollen muss. Richtig genial finde ich persönlich das HMT. Ich habe gestern ein paar Gitarren gelayert, aber nach Gehör gestimmt, damit diese rein klingen. Dann haben aber die Streicher nicht mehr so gut dazu gepasst. Nach etlichen Versuchen mit NoteExpression habe ich dann mal HMT ausprobiert und bin begeistert. Jetzt kann sich das durchaus hören lassen :slight_smile:

Leider ist die Leistung im Vergleich zu C6 um einiges höher, da müssen die definitiv noch mal ran. Um ASIO-Guard bin ich aber sehr froh, läuft bei mir meistens stabil. Im Vergleich zu Studio One ist Cubase auf meinem Rechner aber immer noch leistungsfähiger! Ich weiß gar nicht was ihr alle habt, die meisten Bugs betreffen ja nur die Grafik und behindern das arbeiten kaum. Der Mackie Bug ist natürlich ärgerlich, das kann ich nachvollziehen.

Ich denke, wenn ich mit Studio One ein paar Wochen produzieren würde, könnte ich auch damit super auskommen und würde die Cubase-Features auch nicht mehr vermissen. Als ich von Samplitude auf Cubase umgestiegen bin habe ich die Objektsynthies auch sehr vermisst, aber jetzt komme ich auch super ohne die aus. Für mich sehe ich aber trotzdem keinen Grund auf Studio One umzusteigen, mein Cubase funzt super und auf die ganze Einarbeitung, Funktionen suchen etc. hätte ich auch keine Lust. Da mache ich lieber schön Mucke mit Cubase.

für mich würde es nur einen grund geben um zu stidio one zu wechseln.
WORKFLOW