Erster Crash mit 7.5.20

Beim ersten Testen, mit einem sehr einfachen Projekt, auf Win7
zwei Halion Sonic Spuren und vier Audio Spuren.
kam das Fenster das mir anzeigte Cubase schreibt einen crashdump :open_mouth:

Cubase arbeitete danach ohne Probleme weiter, das Projekt ließ sich auch
speichern und anschließend wieder laden.

So blieb nur ein ungutes Gefühl, was da wohl die Ursache wahr :question:

Vermutlich ein Laufzeitfehler verursacht entweder durch ein Dritthersteller-Plugin oder des Windows-Speichermanagements.
Ab und an stürtzt mir auch Cubase ab.
Wenn es nicht jeden Tag passiert würde ich mir kaum Gedanken machen.

bei mir stürzt es meist immer beim beenden ab.machmal auch so krass das es sich nicht mehr öffen lässt(fehlermeldung) und ich somit den rechner neu starten muss.
und mit solchen meldungen (crashdump) und dann weiter arbeiten wäre ich vorsichtig. bei mir kam es dann schon vor das sich in den projekt nach und nach immer mehr fehler eingeschlichen haben.zb automation war plötzlich weg oder mutes haben nicht mher funktioniert usw.wenn bei mir sowas passiert dann beende ich immer cubase.

Wenn Cubase beim Beenden abstürtzt liegt es sehr sich an ein Plugin, dass sich nicht richtig aus dem Speicher entlädt.
Dass du dann Cubase nicht mehr öffnen kannst liegt vermutlich daran, dass Cubase zwar abgestürtzt und sich scheinbar beendet hat, aber bestimmt noch als eigener Task im Speicher liegt.
Abhilfe ist alle Tasks, die mit Cubase zutun haben manuell über den Task Manager zu beenden.

cubase selber ist dann nicht mehr im taskmanager und was sonst da noch für prozesse mit cubase zu tun haben weis ich nicht so genau.

Da hilft ein Vor- und Nachher Vergleich im Task-Manager. :wink:

Weiterhin:
Ich hab noch so schön getönt, dass Cubase beim Schliessen NICHT abstürzt, wenn man, anstatt das Fenster zu schliessen, ordentlich über den Dateireiter “Beenden” klickt. Dies ist wohl auch wieder vorbei. Gestern lies sich Cubase nach dem ersten Mal öffnen von zwei Projekten gleichzeitig und deren ordnungsgemäßem Schliessen nicht mehr beenden: Absturz. :confused: 10 Probleme mit dem Update gelöst und 5 neue neue eingebaut? :laughing: Na, egal, solange es beim Beenden ist, ist es mir fast wurscht.

habs bei mir rausbekommen.lag bei mir an abelton live.stand im fehlercode.habs deinstalliert und nun gehts wohl.

Wenn Cubase abstürtzt wie beschrieben, lässt sich Cubase nicht aus dem Task Manager (Prozesse Reiter) beenden.
Der Cubase Prozess beendet sich nach dem Absturz erst eine Weile später von selbst.
Auch ein Punkt der mich rätseln lässt, alle anderen Programme haben dieses Verhalten nicht.

Da dies eher selten bei mir vorkommt, schau ich drüber weg, aber optimal programmiert ist das nicht.

Bitwig, neue DAW, hat wohl für jedes Plug einen eigenen Adressbereich (sprich Prozess) vorgesehen, theoretisch sollte ein Plugin dann die DAW nicht in den Abgrund reißen.
Auch ein Punkt, der bei einem der Majorupdates angegangen werden sollte.

“Prozess beenden” wird auch von so manch anderen Programm “ignoriert”.
Da Windows trotzdem auf einen Request wartet bis zum Timeout.
Rechtsklick auf den Prozess und “Prozessstruktur beenden” ist hier die richtige Wahl. (Wieder mal ein Wort mit 3 “s” :wink: )
Dort versucht Windows ohne Request das Programm aus dem RAM zu schmeißen.
Wenn das nicht funktioniert liegt es an noch einen weiteren Prozess, der erst zuvor geschlossen werden muss.
Manchmal ist die Reihenfolge bei mehreren Prozessen wichtig.
Denn nichts anderes macht Windows auch selber, wenn man den Rechner runterfährt.

Geht so auch nicht, natürlich kann man dann die Prozesse durchforsten, und den Übeltäter suchen, aber da sollte sich Steinberg was klügeres überlegen, denn ich bin von zu Hause aus kein “Prozessbeender” :wink:





Das liegt nicht an Steinberg sondern am RAM-Management von Windows - sprich Microsoft.

  • 1, so ist es.

Da es so sein soll (kann ich nicht beurteilen) und in den meisten Fällen Plugins die Verursacher sind, wäre wie schon erwähnt, ein eigener Adressraum für die PLugins (siehe Bitwig) eine mögliche Lösung, um unabhängiger von “nicht sauber” programmierten Plugins zu werden. Das halte ich für eine gute Idee.
Wenn die Plugins dann “sinnlos” im Adressraum hängen, ist das nicht so schlimm (wird eh etwas später frei gegeben), Cubase läuft weiter.
Zudem ist der Übeltäter schnell gefunden, und kann den dann durch ein anderes Plugin ersetzen.

Steinberg arbeitet nach eigener Aussage bereits an Sandkasten System für Plugins bzw. denkt ernsthaft darüber nach.
Allerdings ändert das auch nichts daran wie Windows mit Speicher umgeht.
Selbst eine Sandbox ist vor einem Crash nicht gefeit.

RICHTIG !!!

Dazu kommt dann noch zusätzliche Latenz, die dann wieder ausgeglichen werden muß und was dann wieder mehr CPU Belastung bedeutet.

um das in cubase einzubinden müsste aber cubase ganz schn umgeschrieben werden.das ist nicht soo einfach

Deshalb zahlen wir für x.5 Updates ja auch extra. Seit Cubase 7 ist vieles im Argen und wenn man Probleme meldet, heisst es seitens Steinberg, dass es da nichts zu fixen gibt.

Das Crashproblem in dieser Form gibt’s bei den vorangegangenen Versionen nicht. Bei mir ist es leider an der Tagesordnung und das stört extrem.

Ich muss dir etwas beipflichten.
Dafür, dass Steinberg unfassbar große Erfahrung im Bereich Audio-Software haben dürfte, ergo dementsprechende kompetente Programmierer und sich zudem noch 1-2 Jahre Zeit für eine neue Vollversion nehmen - sind die bekannten Probleme und fehlenden Funktionen eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar.
Das oft gebrachte Argument von Steinberg nach dem Motto “das ist aufwändig und kompliziert” darf in der heutigen Zeit angesichts der immer größer werdenden und oft auch sehr guten Konkurrenz einfach nicht mehr gelten!
Das sind Ausreden und nichts anderes.
Cubase nimmt immer mehr den Weg “Early Access” - damit reift die Software beim Kunden.
Das ist allerdings bei prof. Audio-Software ein ziemliches Unding.
Zumal auch 1. die Kundenwünsche kaum beachtet werden und 2. man für den ausgebügelten Unsinn auch noch Geld bezahlen muss - siehe 7.0 zu 7.5 (Dabei spielt es keine Rolle, ob es nur ein Fünfziger ist - ich würde mich darüber prinzipiel auch für 1 € aufregen)
Und das Argument, dass ja in der 7.5er nun auch paar neue Plugins dazugekommen sind zählt bei mir absolut nicht, weil das Sachen sind, die Steinberg hätte als DLC (um es mal wie inder Spielewelt auszudrücken) anbieten sollen.

  1. brauch ich die neuen Sachen nicht und 2. “muss” ich sie ja quasi trotzdem kaufen, um mein Cubase aktuell zu halten.
    Also werden sie in die 7.5 mit reingepackt, um die Liste der Neuerungen möglichst groß zu halten und einen Kaufpreis zu rechtfertigen.
    Aber die fundamentalen wichtigen Dinge, die ein besseres Workflow ausmachen könnten werden einfach nicht oder kaum beachtet.
    So ist die große Ankündigungen der Multispuren eine Frechheit gewesen.
    Das sind Mogelpackungen, die das Image von Steinberg nicht gerade verbessern dürfte.

Danke, Daniel Scholz. Das ist eine perfekte Punktlandung und trifft den Nagel auf den Kopf.

Die Plugins brauche ich auch nicht. Aber ich will, dass mein USB-Controller/-Keyboard auch nach dem Start von Cubase erkannt wird. Und das ist etwas, was seit Urzeiten fehlt (auf Windows). Und dann kommen noch andere kleinere Faktoren hinzu, die das Leben erschweren. Neu bei 7.x z.B. dass die Suche nach Plug-Ins bei der Erstellung eines Instrumenten-Tracks inkonsequent ist und Plugins nicht findet, bzw. nur, wenn man nach dem Begriff sucht, den Cubase mag. Dass der VST-Erfinder nun auch noch Plugins unter 2.4 für “offiziell nicht mehr unterstützt” erklärt ist angesichts der Menge an einzigartigen Plugins, die kein Update mehr erfahren, ein Hohn.

Geht das so weiter, werde ich mich wohl oder übel umgewöhnen müssen und auf eine Alternative ausweichen, die von einem Anbieter ist, der Kundenkritik ernst nimmt und auf eine Email nicht mit “Da gibt’s nichts zu fixen.” antwortet. Aber ich schätze, dass die Umgewöhnung auf Dauer weniger “Impact” auf meine Zeit hat als die ständigen Probleme mit Cubase.