Extreme Real Time Peaks mit neuem Rechner

Ich hatte auf einem mac Pro genau das gleiche Problem,
nach 4 Wochen und alles so wie hier x mal duchgecheckt kam ich über viele Gedankenumwege von mir und allen die ich genevt hab dahinter was es war.
Mein Interface das Optisch Digital angeschlossen war stand auf Master bei der Synchronisation. Beim alten Rechner (auch Mac) wo Cubase gut 8 Jahre lang ohne Probleme lief war die Anforderung was nun auf Master geschaltet wird genau umgekehrt. Wer kann so was ahnen. Nach dem Umschalten lief es. Ich empfehle daher das Handbuch der Audiokarte zu sichten ob da irgend eine Einstellung/Mini Schalter ist die man umschalten kann und einen Einfluss auf den Datentransfer hat.
Viel Glück…ich weiss wie es dir geht, ich war diese Zeit als es ständig sogar in ganz leeren Projekten /es reichte wenn eine leere Loop lief/ wie gelähmt, ich konnte zwar arbeiten aber wirklich kreativ sein war unmöglich.
Kleiner Tipp noch, man kann das Fenster das Audioaussetzer meldet in den Einstellungen abschalten, dann ist es gefühlt besser weil man nicht jeden kleinen Aussetzer hört, aber das Fenster geht dann auf.

Hi.
Nach längerer Abstinenz wieder mal Cubase (9.5 Pro) installiert und ein bisschen rumgespielt, aus der Media-Bay 1 Midi und 1 Audio gezogen und mal auf Play gedrückt… Hups, was sind das für Aussetzer? Ok: Audio Performance eingeschaltet und: willkommen im Club, bei praktisch nix fette Ausschläge. Ich hab mal den Taskmanager gestartet: der zeigt 16 logische Prozessoren und wenn ich auf Play drücke wird genauer 1er (!) davon auf Vollast gefahren, die 15 anderen langweilen sich. Alles Standardeinstellungen nach Cubase Neuinstallation auf einem 4 Wochen alten neuen PC.

Da scheint doch ein grundlegendes Architekturproblem vorzuliegen, bzw. ein Bug der das Erkennen von Prozessorkernen verhindert oder wie verstehe ich das?

Sorry, aber wenn ich z.B. S1-Projekte laufen lasse, ist so ein Verhalten definitiv nicht zu beobachten, da wird alles schön auf die 8 Kerne bzw. 16 logische Prozessoren verteilt.

Win 10 Pro 64
64 GB
8 Kerne
RME Fireface UCX

Hab ich hier ein wichtige Einstellung in Cubase übersehen?

Gab es nicht mal irgendwo einen Beitrag wo jemand meinte das Cubase mit mehr als 14 Kerne nicht zurecht kommt.

https://helpcenter.steinberg.de/hc/en-us/articles/115000535804-Windows-10-audio-dropouts-on-multi-core-CPU-setups

https://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=250&t=117319

Auch in verbindung mit RME Interface
https://www.forum.rme-audio.de/viewtopic.php?pid=121894#p121894

Das ganze sol aber nur unter Windows 10 das problem sein.
Unter Windows 7 gibt es das anscheind nicht.

Merci vielmals für die Tipps! Werde ich austesten.
Frage mich natürlich ob ich hier eine billige Freeware für teuer Geld erworben hab oder was hier los ist. Downgrade to Win 98 und zu einem 486er PC? Hey Jungs bei Yamaha, ist das euer Ernst? Wenn das mal die ganzen überschwenglichen Tester erwähnen würden die voll des Lobes sind! Hab mich wohl verarschen lassen…

Hallo Ryan.
Der Hinweis auf die Seite https://helpcenter.steinberg.de/hc/en-us/articles/115000535804-Windows-10-audio-dropouts-on-multi-core-CPU-setups war tatsächlich hilfreich. Zumindest läuft das kleine Projektchen jetzt ohne hörbare Aussetzer

Kein ding, gerne wieder…
Ist aber soweit ich das nechverfolgt habe ein Grund problem in Windows selbst.
Das bestimmte Kerne nicht für die Applikationen freigegeben werden wenn man soviel Kerne hat.

Will ja jetzt nicht unnötig meckern, da ein Workaround ja schnell gefunden wurde. Mag sein, dass hier auch Microsoft an dem Verhalten schuld ist. Aber: in Studio One war es auch bei umfangreicheren Projekten nie ein Thema, da konnte ich den PC nie wirklich auslasten.
Wenn Steinberg solche Probleme kennt, könnte man ja z.B. beim Programmstart darauf hinweisen und gleich die Lösung mit anbieten. So ist erstmal Frust angesagt, bis man einen freundlichen und kompetenten Retter im Forum findet…
Nochmals Danke!

Müste man nur noch wissen, ob das mal gefixt wird in Cubase/Windows.

Wollte mir nen neuen Rechner bauen mit nem Intel i9 und 16 Kerne/32 Threads und das ganze als Dual CPU Board, da wäre ja dann das gleiche problem.

Unter Win 7 oder Win 8.1 hättest Du das Problem nicht, allerdings will man ja auch irgendwann auf ein aktuelles BS umsteigen…

Ich weiss das mit Win 7 und 8.1 für mich als reiner Musik DAW, wäre das ok.
Trozem bleibt die frage ob ein Windows 7 den i9 wirklich optimal bediehnt und alles unterstützt was die CPU bietet.

Ja, leider fängt es mit den Skylake Prozessoren schon an, dass Win 7 nicht mehr vollumfänglich unterstützt wird (war mir bis vor einem Moment auch neu…) :frowning:

Dann muss ich noch durchhalten bzw. meine CPU, ich könnte mit meinem X99-Board noch auf einen 10 Kerner hochgehen, aber ob dass dann so viel bringt, zumal die immer noch teurer sind als moderne i9 Prozessoren.

Ich fahre aus Gründen meiner selbstverordneten Aussage “Weniger ist Mehr” die nächste Produktion nur mit Cubase FX-Mitteln (wahrscheinlich werde ich nicht ganz durchhalten können, aber einfach mal sehen wie weit ich damit komme).
Da passt es gut, dass da deutlich weniger Spuren am Start sind bzw. werden am Start sein ,wie in meinen sonst üblichen Projekten :wink:

Hi Leute,
Habe gestern festgestellt das der Windows Defender mit seiner Echtzeitüberwachung bis zu 15% an Avarage kostet.
Bei Sample-basierten Plugins (z.B. Halion, NI Kontakt etc.) sollte man auch im Plugin-Manager die Asio-Guard Überwachung deaktivieren, das diese Plugs Preload-Funktionen haben, die sich mit dem Asio-Guard (ist ja wohl auch sowas wie ne Pre-Load sache) nicht vertragen.
Ich hab in den letzten Jahren trotz steigender Rechnerleistung immer häufiger mit schlechter werdender Performance der DAW zu kämpfen.
Das Fall-Creators Update hat sich auch bei mir unaufgefordert installiert, just zum Zeitpunkt wo ich mir Plugin und Software Aktualisierungen übers Netz geladen habe. Ansonsten darf der Rechner nicht ins Internet.

Auch wenn es heute nicht unbedingt nötig ist, aber meine Musikrechner hängen alle nicht im Netz.
Weil man sich Antivirus und andere Programmen damit sparen kann.

Außerdem wird man nicht abgelengt, nur mal ebend was im Netz gucken/nachschauen und schups 3 Std. rum für nix.
Hab dafür ein Tablet das reicht fürs nötige.

Seit einiger Zeit ist die technisch gemessene Realtime - Latency Checker - schlechter geworden, dank neuer Nvidias Treiber, weiß der Himmel
was die da wieder optimiert haben (ja klar vor allem Spiele).

Solange es nur gemessen ist, und nicht in real Auswirkungen hat, gehts ja noch…

Hi,

ich hatte ja auf das nächste Update/Patch gehofft, dass sich dadurch die Aussetzer reduzieren, besser gesagt verschwinden.
Die CPU ist nach dem Ladevorgang eines Projekts bei max. 30% und ca. 1 GB RAM.

Ich lade ein Projekt und mache rein gar nichts, den Song nicht einmal gestartet. Der “Average load” ist nach dem Ladevorgang bei knapp 50%. (ca. 60 PlugIns hat das Projekt)

Und nach einer Weile fängt das System an zu peaken, ohne dass irgendetwas auf dem Rechner getan wird. Das passiert immer wieder.

Anbei ein kurzes Video.http://www.dev.wewh.de/pics/Peaks.mp4

Es kommen auch teilweise 3-5 Peaks hintereinander.

Egal ob ich Cubase oder den Rechner neu starte.

Ich habe keine Ahnung an was das liegen könnte. Auf einen schwächeren Rechner (Win7 64bit) hatte ich solche Probleme nicht.
Langsam bin ich auch am Ende. Schon diverse Test durchgeführt und Treiber überprüft. Es ist zwar noch immer das Creators Update drauf, aber kann es wirklich nur daran liegen?!

Der Song ist noch nicht einmal gestartet und es fängt an zu peaken. Parallel dazu gibt es keine Performance-Unterschiede bei CPU und RAM. Die Performance auf der CPU/RAM bleibt fast linear, keinerlei peaks. Ich habe auch schon an den Grafik-Einstellungen rumgeschraubt und nur einen Monitor angeschlossen. Es sind einfach keine Unterscheide zu erkennen.


Hat vielleicht noch jemand eine Idee was ich überprüfen könnte. Der Musikladen, der mir den Rechner verkaufte, würde den Rechner nochmals komplett neu aufsetzen. Die versuchen das Problem auch in den Griff zu bekommen, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob es am Ende tatsächlich hilft.

Gruß Ruby

Das Creators Update ist schon Monate alt, vor einigen Wochen kam das Fall Creators Update, welches einige Fehler des Vorgängers beseitigt, und auch dafür sind schon Patches gekommen.
Erzeuge Dir mit dem Media Creation Tool eine aktuelle Win 10 Iso und installiere das System komplett neu, das Ergebnis ist oft viel besser als das durch Updates erzeugte (vermurkste?) System.

Hi,

mein aktueller Status zu diesem Thema.

Nachdem 9.5 rauskam, Steinberg das Creators Fall Update freigab und sich im Prinzip nichts am meinen Rechner veränderte habe ich den Rechner eingepackt und zur Hardware-Fima zur weiteren Analyse gebracht.

Es hat zwei/drei Tage gedauert und das Problem wurde tatsächlich gefunden!

Im Rechner ist eine “Samsung SSD 960 Pro 1 TB” eingebaut. Und diese lief mit den aktuellen Original Samsung-Treibern. Und genau das war das Problem! Nachdem die Samsung-Treiber deinstalliert und die Standard Microsoft-Treiber installiert wurden, oh Wunder, der Rechner bzw. Cubase läuft absolut problemlos! Keine Peaks und Aussetzer mehr.

Wir haben ein Performance-Projekt mit 70 Audio-Spuren erzeugt und konnten mehr als 400 Plugins insertieren. ( Waves , Hofa , Softube).
Dabei diverse Test durchgeführt. ( Automationen, Loops, Markesprünge während der Song lief, Zoom Arrange usw. ) CPU Auslastung und Average load liegen beide so bei ca. 70-80%. Es gibt keine Peak oder Aussetzer mehr! Die Auslastung ist gleichbleibend. Das Arbeiten ist dabei in keiner Weise zäh oder ruckelig.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein hauseigener spezifischer Treiber solche Probleme bereiten kann.

Mittlerweile gibt es auch Meldungen von Samsung, dass es bei diesen Treiber zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. :open_mouth:


Gruß Ruby

Es ist meist irgendeine Hardwaregeschichte, das dumme ist, keiner kann sagen was, man muss alles durch gehen
was manchmal ohne Hilfe gar nicht geht.
Was hat das “Finden” des Problems denn gekostet?

Nichts, da ich den Rechner bei eine Audio-Spezialisten vor ein paar Monaten neu gekauft hatte und er von Anfang an nicht sauber lief.
Anfangs gingen wir von den Crators Fall Update aus, aber das war es nicht.

Gruß Ruby

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ich hatte damals, als ich auf Win10 gewechselt bin, auch erstmal alle Treiber manuell installiert, wie ich es zuvor bei Win7 auch immer gemacht habe.
Nach einigen Hin und Her und dem Kauf einer Grafikkarte, habe ich Windows einfach mal machen lassen und das System läuft jetzt rund.