Gema ihr neuster Scherz

Hallo

Habt ihr das schon mitbekommen?
http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass




Greetz Bassbase

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Geht aber noch besser…

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/usb-sticks-werden-teurer-a-835038.html

:confused:

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Hi

Lol unglaublich dann mal schnell noch vor 1.7.12 nen >4gb kaufen und der Gema 2€ vorenthalten.

War nun eine zeitlang in der Schweiz was da das Gemapendant Suissa macht ist au toll. Erst mal fliesen 1/3 der Einnahmen rein in den Verwaltungsapparat. Guggenmusiker sollten auch schon fĂĽr ihre nachgespielten Medleys zahlen. Und als Eventveranstalter elektronischer Musik soll man von jedem DJ die Playlist einreichen. Dies geht ja nicht so einfach den welcher DJ weis nach einem 2h bis 3h Set noch seine Playlist? In diesem Fall langt dann auch wenn er halt 10 Songs aus seiner Plattenkiste aufschreibt, ob die nun gespielt wurden oder nicht egal.
So sieht transparent Abrechnung aus. :wink:

Greetz Basbase

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Und ma widda einer fĂĽr die Galerie !!! :confused:

Gema vers.CC-Mixter oder “Das Ende der Creative Common License” ?

Unterschreibt man bei denen einxlich Verträge mit BLUT ??? :smiling_imp:

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alles von der dehoga organisiert (lobbyverband der VAs).

der artikel ist extrem manipulativ und lässt (wie praktisch alle diese artikel) sicher nicht ohne grund die absoluten zahlen und beteiligungen weg und listet stattdessen nur die prozentualen steigerungen im vergleich zur bisherigen regel.

was der werte leser nicht erfährt:

  1. es geht laut dehoga-eigener statistik (die aus versehen geleakt wurde) um unter 2% des gesamtumsatzes - für eine ware, die die existenzgrundlage eines clubs ist. ohne musik wäre ein club nur eine leere trinkhalle. zuviel verlangt?
  2. für extremfälle in denen die regelung nicht gut passt ist desweiteren die beteiligung dahingehend gedeckelt, dass sie niemals mehr sein darf als 10% der eintrittseinnahmen. zuviel verlangt?
  3. es handelt sich hier nicht um einen crazy alleingang der gema, sondern um eine anpassung der beteilgungen an das mindestniveau im rest von europa
  4. und last but not least: die schwindelerregenden prozentualen steigerungen ergeben sich schlicht und ergreifend dadurch, dass die veranstalter jahrzehntelang die musiker nach allen regeln der kunst besch… und verar…t haben - mit einer jahrzehnte alten sonderregelung die längst obsolet sein müsste, aber bis heute angewendet wird. wenn selbst eine grossraumdisco mit mehreren tanzflächen und tausenden besuchern am abend bisher als gegenleistung für die ware musik einen betrag zahlt der in etwa 2-3 kästen bier entspricht, dann ist klar dass jede noch so sinnvolle forderung eine dreistellige steigerung bedeuten wird. aber das fällt natürlich in all diesen berichterstattungen dezent untern tisch. details, details.

mit der neuen regelung ist man dann zumindest mal nicht mehr die rote laterne europas bei dem thema. nach wie vor gilt: der DJ kriegt weiterhin deutlich mehr als alle autoren der gespielten musik des abends zusammen. und das gelaber vom clubsterben ist natürlich der allergrösste quatsch überhaupt - ging in den anderen ländern alles auch, und wenn jemand nicht in der lage ist, eine ware die die existenzgrundlage seines angebots darstellt mit 2% seines umsatzes bzw maximal 10% des eintritts zu finanzieren (etwa indem man statt 10 euro 11 verlangt, nur mal so als eine möglichkeit gegen den vermeintlich sonst drohenden “clubtod”), dann hat der ein problem mit seinem geschäftsmodell. da sind dann aber nicht die musiker in der pflicht, das auszugleichen.

riesensauerei das ganze. und alle wie die lemminge mit. klar, böse böse gema, ist ja ein bereits von google sauber etabliertes feindbild. schlimm, wie orwell-mässig das heutzutage abläuft.

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ich glaub du hast das nicht ganz kapiert das es neben der preiserhöhung auch allgemein um die verteilung geht…

was bringt die preiserhöhung wenn von der kohle trotzdem kein cent an die künstler geht die an zb einem abend in einem club gespielt wurden ? richtig überhaupt nichts…

das problem ist das das geld was man nun mehr in clubs nimmt eben auch mehr bei den künstlern, textern und dichtern landet die sowieso nie in clubs gespielt oder gelesen werden :wink: sprich die erhöhung dient garnicht den künstlern an die das geld gehn sollte

und das ist eben die einzige verarsche an dem ganzen…

der club lebt heutzutage sowieso von der musik die DER DJ spielt… der dj bekommt die musik ja meist vor veröffentlichung und GEMA FREI zur promotion…

die promotion wiederum dient den platten bzw heude ja mp3 verkäufen…

kurz gesagt… ein club ohne gema musik wäre auf langersicht gesehn schlimmer für die künstler als andersrum weil eh kein schwein mitbekommt was wer grad rausgebracht hat…

ich kauf meine platten alle weil ich sie in irgendnem set von dj xy gehört und späder inna setlist gelesen hab von wem der track is… meist steht man dann da und kann die scheibe nich kaufen weil se noch garnich draussen is…

aktuell verballert die gema ja auch nur kohle für ihre propaganda was wiederum gema treue musiker ausnutzen um geld und tzjoa… große sympatie ernten diese damit ja nicht…

ob nun die h-blocks nach denen eh kein hahn mehr kräht oder ein schiller der grad sein neues album auf wirklich jeder litfaßsäule und jeder zeitung und jedem radiosender promotet…

lange rede kurzer sin… die gema gehört abgeschaft und es muss etwas neues her…
es kann nicht sein das die komplette musik landschaft von irgendwelchen alten prof. dr. med. bla mit jahresgehältern im 6 stelligen gesteuert wird und die darüber endscheiden wer wieviel zahlt und wer wieviel bekommt… und schongarnich mit sollchen erhöhungen…

das ging ja schonvorher los mit erhöhungen bei usb sticks und speicherkarten… was interessiert mich das digitale medium ? ich kauf nur vinyl muss aber trotzdem nun mehr zahlen fürn stick ?

übrigens ich kauf secondhand vinyl… sollte ich nich vielleicht auch noch für jede vinyl die ich so kauf nochmal eine abgabe zahlen ? arschlecken…

wow, selten eine derart komplette koolaid-sammlung gesehen wie diese hier. bei allem respekt, aber…wow. aber der reihe nach:

ja, das macht die dehoga auch gerne, dass sie die themenkomplexe vermischen. das eine hat aber erstmal nix mit dem anderen zu tun. man könnte von vornerein argumentieren, dass es die dehoga als kunde der gema (schliesslich brauchen sie das produkt “musik”) einen sch…dreck angeht, was die gema mit ihren einnahmen macht, so wie es mich als kunden eines clubs im prinzip nichts angeht, wieviel weniger der türsteher als die bardame verdient und was ich persönlich davon halte. insofern fällt dieses argument eigentlich hier schon flach, aber unabhängig davon: das sind alles punkte, die man der reihe nach klären kann und muss. die dehoga versucht hier einen auf “über punkt A müssen wir gar nicht reden, weil, guck ma, punkt B!” zu machen. das tun sie nicht weil sie so nette menschen sind, sondern weils bei punkt A um ihre brieftasche geht, machen wir uns nichts vor. aber darauf fallen die leute langsam (ganz langsam) nicht mehr rein, weils eben doch ziemlich durchschaubar ist. also, erstmal für sich isoliert:

findest du 1,7% anteil am gesamtumsatz fĂĽr die musik zuviel? paar zusatzinfos zur erinnerung:

  • gedeckelt bei maximal 10% der eintrittseinnahmen
  • sonderregelungen fĂĽr härtefälle bei denen selbst das nicht praktikabel ist
  • diese forderung ist keine weltfremde spinnerei der gema sondern eine anpassung an das niveau im rest europas, nachdem sich die musiker hierzulande jahrzehntelang verarschen haben lassen
  • selbst wenn die forderungen eins zu eins so durchgehen, verdienen am schluss ALLE urheber von SĂ„MTLICHER musik die an dem abend läuft ZUSAMMEN immer noch nur einen bruchteil dessen, was der DJ verdient der auflegt. nicht mehr einen mikrokopischen, lächerlichen bruchteil, immerhin! sondern nur noch ein normalsterblicher bruchteil :slight_smile:

also, 1,7% für die musik, die die existenzgrundlage in diesem business ist. ohne die ein club eine stille, leere trinkhalle wäre. zuviel verlangt? einfach mal mit ja oder nein antworten. und DANACH wird dann drüber geredet, wie dieses geld dann zu verteilen ist. logisch, oder?

dass es ungerechtigkeiten im bisherigen verteilungsschlüssel gab ist absolut korrekt, sehe ich ganz genauso - deswegen wurde er gerade auch ausgetauscht durch einen neuen, an dem viele leute jahrelang gefeilt haben. was dehoga, piratenpartei und konsorten nach kräften verschweigen und nach wie vor so tun als gäbe es nur den vorigen. auch der neue wird sicherlich wieder fehler enthalten, einen perfekten wirds nie geben. quatsch ist aber natürlich, dass “von der kohle kein cent an die künstler geht”. das gilt für den neuen genausowenig wie den alten.

nein, die verarsche ist, dass dehoga, piratenpartei & co aus absolut durchschaubaren eigenen interessen so einen unsinn verbreiten. dir ist vielleicht der rechtliche status der gema nicht ganz klar, so grĂĽndlich wie man dich desinformiert hat. die gema darf als verwertungsgesellschaft mit staatlich verordnetem quasimonopol nicht einfach machen was sie will. die gema darf per gesetz keinen gewinn machen - nicht einen cent. die gema hat einen overhead fĂĽr verwaltungskosten von ca. 15% - der rest wird KOMPLETT ausgeschĂĽttet, und muss es auch per gesetz werden.

die frage ist also grundlegend schonmal in keinem falle, ob die gema genügend ausschüttet - mit 15% verwaltungskosten gehört die gema im kreise der musikVGs auf der welt eher zu den effizienteren. die diskussion ist also nur eine, wie das, was ausgeschüttet wird, aufgeschlüsselt wird - dass es ausgeschüttet wird, steht ausser frage. schaun wir mal, wie der neue verteilungsschlüssel so performt. viele leute sind da eigentlich gar nicht mal so unoptimistisch im moment.

ja, das alte promo-argument…klar, der DJ macht promo für den musiker. was aber gerne vergessen wird bei dieser einseitigen darstellung: dafür liefert auch der musiker dem DJ die existenzgrundlage und die inhalte, ohne die er nix wert wäre. man nennt das eine SYMBIOSE. es ist also mitnichten so, dass hier der musiker ach so doll vom DJ profitiert und deswegen ach so doll dankbar sein müsste - beide seiten haben ihren nutzen. und der DJ will abends dann auch ein gehalt mit nachhause nehmen und sich nicht mit dem glorreichen symbiose-effekt zufrieden geben, von dem kann man nämlich egal ob man DJ oder musiker ist die miete nicht bezahlen. also muss der musiker sich damit auch nicht zufrieden geben, so wie er auch bei radio, TV & co sich nicht mit dem promoeffekt zufrieden geben muss. auch da gilt: die machen promo. toll. aber: ohne die musik hätten sie keine inhalte. das heisst, beide seiten haben interessen und nutzen, und am schluss wird schön gemeinsam geld verdient, und deswegen wird in radio und TV (die mit verlaub ein vielfaches mehr an promo machen) gema gezahlt. hier ein schöner artikel, der dasselbe argument in bezug auf youtube sehr detailliert zerlegt, die haben sich nämlich auch schonmal an dieser einseitigen darstellung versucht weil sie nix abgeben wollen:

http://wiki.contentmafiawiki.net/index.php/Youtube_ist_auch_Werbung

zuguterletzt: promo macht so ein einsatz fĂĽr den interpreten. davon hat aber der komponist nix, und interpret und komponist sind oft nicht dieselbe person. bei der gema gehts um komponisten. damit - und im prinzip NUR damit - verdient der sein geld.

in der fantasiewelt eines selbstgerechten clubbesitzers vielleicht, in der es kein TV, kein radio, keine promo und keine konzerte gibt. lass dir versichert sein: der musiker braucht den club nicht so dringend, wie der club die musik. der musiker hat noch viele andere wege promo zu bekommen (radio und TV ganz klar der löwenanteil hier) - der club ohne musik hingegen, der macht nach ner woche zu. nur dass hier mal die abhängigkeiten klar sind, die musiker müssen sich hier beileibe nicht verstecken oder dankbares mäuschen spielen.

und übrigens: ein club ohne gemamusik ist schon heute absolut möglich. gemavermutung widersprechen und belegen, fertig, dann musst du keine gema mehr zahlen. aber dann läuft in deinem laden halt auch nur noch gemafreie musik. dies ist ein freies land und das kann jeder clubbesitzer gerne tun. aber natürlich läuft ein laden in dem die weltweite musiker-creme quer durch alle stilistiken auf der blacklist steht und statt dessen unbekanntes cc-gedaddel läuft wohl statistisch gesehen ein BISSCHEN schlechter. heisst: der durchschnittliche clubbesitzer möchte gerne das produkt “erfolgreiche musik”. tja, dann muss er sich eben mit dem hersteller dieses produkts einigen.

ich stell mich doch auch nicht vor die tür eines clubs und meckere monatelang “bäh, eure eintritts- und getränkpreise sind so scheiss hoch, ich will hier umsonst rein und zahl für das bier dann 40 cent!”. das ist echt sowas von albern. niemand wird gezwungen. like it or leave it. wenn mir die forderungen, die der club stellt nicht passen, dann GEH ICH HALT NICHT REIN. und genauso siehts andersrum aus.

daumen hoch dass du platten kaufst. ganz ohne ironie: finde ich super. gibts so selten heutzutage, wirklich aufrichtige musikliebhaber. umso mehr ärgerts mich halt, dass du dich da von der omnipräsenten propaganda von dehoga, google & co so gegen seine eigene zunft hast aufbringen lassen. its a conspiracy, yes, but not the one you think…

das was die gema da an kohle “verballern” kann ist marktwirtschaftlich gesehen ein absoluter witz. erst recht im vergleich zu den gegnern wie google (die gerne die werbeeinnahmen von youtube für sich behalten wollen und nicht den doofen musikern mit deren clips sie werbeeinnahmen generieren was abgeben wollen) oder dehoga (die gerne weiterhin lieber den gegenwert eines kasten biers pro abend für die musik zahlen wollen würden) ist die gema erst recht ein winzling. nur mal um die relationen zu veranschaulichen:

GEMA 0,8 Mrd
DeHoGa 65 Mrd
YouTube/Google 300 Mrd pro Jahr.

entscheide selbst, wer hier das grosskapital mit lobby und macht ist - und wer nicht…

das sympathie-spiel wurde jahrelang versucht. wie sven regener es so hĂĽbsch auf den punkt brachte: alle haben die fresse gehalten, weil, ey, fĂĽr urheberrecht sein, fĂĽr seine kunst was haben zu wollen, boah is ja soooo uncool nichwahr?

was hats gebracht? eine welt, in der musik konsumiert wird als je zuvor - das produkt ist also offensichtlich sehr beliebt und im falle der meisten clubs offenbar auch unverzichtbar - aber dafĂĽr was zahlen? hahaha lustig!

man kann also getrost sagen, der nettigkeits-ansatz hats nicht gebracht. also besteht man jetzt halt mal auf seinem recht, dass man für das ding, dass man herstellt, einen preis aufrufen darf. eines der absoluten grundrechte in unserer gesellschaft - schliesslich wird niemand gezwungen, es dann zu kaufen. aber diese einschüchterungstaktik wie aufm schulhof, marke “halt bloss die fresse, sonst zeigen wir mit dem finger auf dich und stellen dich als gierig dar” (man beachte, dass diese aussage von denjenigen kommt, die gerade auf den einnahmen sitzen und einfach nix abgeben wollen), mit der ist jetzt schluss. es liegt in der natur einer verwertungsgesellschaft, dass sie nicht populär sein KANN. die will nämlich was. die will geld. dafür ist sie da. insofern sind popularitätsüberlegungen sowieso fürn a…

weisst du, ab wieviel einnahmen du stimmrecht hast? lässt sich leicht googeln (tip: google, piraten oder dehoga nahestehende quellen vermeiden - vielleicht einfach mal ein paar MUSIKER fragen, um die gehts ja schliesslich).
und dass man erst ab einem gewissen einkommen stimmrecht hat ist nur logisch: sonst könnte nämlich jeder hansel die gema unterwandern und die regeln komplett auf den kopf stellen. du musst eine gewisse menge an geld mit komponieren verdienen, um die spielregeln in der komponistengewerkschaft mitbestimmen zu dürfen. so läuft das überall. ich kann auch nicht einfach mit 500 mann auf eine versammlung der IG metall gehen und dann per mehrheitsentscheid bestimmen, dass ab jetzt 50% aller gehälter auf mein konto überwiesen werden müssen - verstehst du die logik? :slight_smile:

merkst du gar nicht, wie du selber diese verlogene argumentation mit den prozenten einfach übernimmst? wie es zu den hohen prozenten kommt, habe ich in der vorigen post schon geschrieben: weil die beteiligungen davor ein witz waren. weil die musiker jahrzehntelang verarscht wurden. weil eine grossraumdisco mit drölftausend tanzflächen, 2000 besuchern und fetten einnahmen bisher die musiker, ohne die ihr laden NICHTS wäre, mit gefühlten 2 kästen bier entlohnt hat.

bleiben wir also bitte bei den absoluten zahlen. habs oben schon gefragt - 1,7% des gesamtumsatzes für die existenzgrundlage eines clubs, nämlich die musik. aus deiner sicht eine übertriebene forderung?

noch mehr desinformation. wenns dich wirklich interessiert:

http://wiki.contentmafiawiki.net/index.php/Die_Gema_verlangt_Abgaben_auf_USB-Sticks

nee muss nich, weil, die abgabe wurde ja beim firsthand kauf gezahlt. wir sind uns aber schon einig, dass es ok ist, dass ein komponist geld bekommt, wenn eine platte mit seiner komposition drauf verkauft wird. …oder? denn DAS ist die gemaabgabe, wenn eine platte verkauft wird.

eh eins vorweg… ich bekomm das am rande mit und hör da eigentlich mehr die meinungen der musik, djs und club betreiber… ich weiss nichma was die dehoga ist… und mit einer spass partei die sich um porno taus und holocaust leugner kümmert hab ich auch absolut nix zu tun (die nehm sich doch selber nicht ernst sonst würd die eine tusse doch jetzt nich klagen die ihr buch veröffentlicht hat…)

nach wievor sollte man von club musik unterscheiden ich kann nur für diese sprechen weil ich mich in der beweg…
da heude eh jeder mit laptop auflegt und traktor und co die setlist live mit twittert wäre es eine leichtigkeit die vergütung fair zuverteilen… in der hinsicht is doch nix passiert

auch weiterhin bleib ich selber persöhnlich ohne geblendet zuwerden von dieser dehoga, piraten und co
der meinung das der dj nebst einen guten abend eben auch promo macht… und diese promo macht sich für den künstler natürlich bezahlt, ich kann da natürlich nur von mir und meinem verhalten zur musik sprechen…vielleicht bin ich auch naiv und einzigartig und alle anderen downloaden alles illegal…

wir werden im endeffekt sehn was am ende dabei raus kommt

hier nochma ein statement vom baba das ich soweit voll unterschreiben kann:

http://www.cocoon.net/de/news/statement_von_sven_vaeth_zur_geplanten_aenderung_der_gema_tarife

mehrere faktisch grundfalsche aussagen in der post. grad keine zeit, schreib heut abend was.

Du scheinst ja Zeit zu haben.
Verdeckter Gema V-Mann ?

Auch der neue Schlüssel ist absolut ungerecht und füllt weiterhin die Taschen von Bohlen anstelle den tasächlich spielenden…

+24

Greetz Bassbase

sehr lustig. nein, ich bin kein “verdeckter gema-V-mann”…ich erstarre in ehrfurcht vor derart erfolgreicher indoktrination, dass leute inzwischen schon anfangen, “verdeckte gema-v-männer” zu wittern wenn sie mal die andere seite der medaille hören anstelle immer nur die offizielle mehrheitsmeinung, die einem google serviert. wie ich eingangs schrub: das ist echt orwell pur. well done.

wenns dich interessiert (höchstwahrscheinlich nicht, aber fürs protokoll), ich gehöre als hauptberuflicher produzent der nur hier und da mal beim songwriting mitmacht nicht mal nennenswert zu denen, die gross geld von der gema kriegen. aber ich kenne viele persönlich betroffene. komponisten und so…ja, genau, diese kauzigen kreativen leute mit dem komischen geschäftsmodell, die überhaupt erst in der letzten dekade sich zum erstenmal aus der welt des gönner- und mäzentums verabschieden konnten und das recht erlangt haben, für ihre arbeit nach denselben gesellschaftlichen spielregeln geld zu verlagen wie alle anderen auch (“ich biete ein produkt und nenne den preis, der kunde entscheidet ob er will oder nicht, den rest regelt der markt”). ein recht, dass eine mehrheit der gesellschaft ihnen offensichtlich jetzt am liebsten wieder aberkennen möchte.

ich stehe also zur gema in etwa ähnlich wie sven väth, wenn auch sicherlich mit bedeutend weniger tantiemen-einnahmen als er. das spielt er gemäss der alten “du darfst nicht viel geld mit urheberrecht einnehmen sonst bist du vor deinen fans nicht cool” natürlich massiv herunter in seiner formulierung - der verdient da natürlich üppig und garantiert mehr als genügend, dass er ordentliches mitglied werden könnte wenn er denn wollte. das ist mal so sicher wie das amen in der kirche. das tue ja sogar ich. die einstieghürden sind anders als medial dargestellt überhaupt nicht besonders hoch (wie gesagt, lässt sich leicht nachlesen). dass er also “nicht mitbestimmt” ist seine eigene wahl.

ich schreibe lange posts zu dem thema, weil ich 1. sehr schnell tippe, 2. das thema schonmal länger mit direkt betroffenen leuten (die bösen steinreichen urheber, nicht die armen clubs…äh…) diskutiert habe und 3. echt ziemlich fassungslos bin, wie gut es gelungen ist, aktive musiker gegen ihre eigene zunft aufzubringen. mit einem kleinen teller billigster, komplett faktenfreier propaganda.

merkt ihr das denn eigentlich nicht? ich hab in meiner ERSTEN post die zahlen genannt, um die hier soviel bohei gemacht wird. verbunden mit der frage, ob denn irgendjemand die position vertreten würde, dass diese 1,7% umsatzanteil moralisch unvertretbar seien, und ob irgendjemand ernsthaft glaubt, dass auch nur ein club deswegen pleite gehen würde. zumal das ganze ja zusätzlich bei 10% der eintrittseinnahmen gedeckelt ist, die ach so dramatisch allerletzte massnahme vor der sicheren pleite wäre also, dass ein club der 5 euro eintritt kostet den eintritt auf 5,50 erhöht - und schon ist das ganze vom tisch.

hat hier irgendeiner auf diese ja irgendwie naheliegende frage (schliesslich ist es die frage, um die es in dieser diskussion über die bösen, angeblich “clubsterben” verursachenden forderungen der gema geht) geantwortet? nope. nicht einer von euch. ihr seid schon so festgezimmert in dem feindbild, dass euch medial vorgekaut wurde, dass ihr selbst wenn die zahlen direkt vor eurer nase liegen die augen verschliesst und stattdessen hier irgendeinen bullshit von “verdeckten v-leuten” absondert, nur weil mal jemand eine meinung vertritt die nicht dem von medien und “netzwelt” vorgegebenem mainstream entspricht. diese zahlen könnt ihr überall (ausser bei den instanzen, die ein interesse daran haben dass ihr sie nicht kennt) nachlesen.

jetzt mal bitte butter bei die fische: findet ihr - auch als musiker und eventuell komponisten - das zuviel verlangt für die musik? für dieses dings, ohne die es die clubs nicht gäbe? findet ihr allen ernstes, dass die vorige regelung bei der die zahlung sich selbst bei gigantischen grossraumdiscos in der kasten-bier-liga abspielte, gerechter (oder überhaupt an sich “gerecht”) war?

darauf hätte ich jetzt, nachdem sich bisher ausnahmslos alle posts peinlich um diese kernfrage gedrückt haben, echt gerne mal ne antwort. danach können wir dann gerne über den ganzen rest (bei dem ich beileibe nicht prinzipiell auf seiten der gema stehe) reden.

Hallo

Also ich habe in den letzten 12 Jahren viele Openairs elektronische organisiert (zwar in der Schweiz da ist es dann die Suissa pendant zur Gema) und bin mit meinen KĂĽnstlern (Liveacts) zum Schluss gekommen direkt abzurechnen ohne Suissa Gema oder wie sie alle heisen, auch wenn diese ihre Musik sozusagen Urheberrechtlich geschĂĽzt haben.

Warum weil wie ich von vielen aktiven und viel gebuchten Liveacts immer wieder zu hören bekam dass sie eben wenn überhaupt nur lächerliche Tantieme von Suissa oder Gema abgerechnet bekamen obwohl sie a fleissig jedes Wochenende 1- 2 gigs hatten und ihre Musk fleissig in Clubs und an Partys gespielt wurde.
Und z.B das abrechnungssystem in diesem fallle der Ortsansässigen Suissa sehr dubios ist. Anzahl leute mal Betrag, und der Betrag berechnet sich nach den Musikstücken die gespielt wurden.
Wie diese Musikstücke ermittelt werden ist ganz einfach, wie in meiner obigen Post schon erwähnt einfach mal 10 Lieder pro DJ aus seinem Plattenset aufschreiben egal ob gespielt oder nicht. Wie soll da eine faire abrechnung entstehen?
Nächster Punkt ist mach ich nur 1 Event im Jahr zahl ich mehr als wenn ich 6 oder mehr Events mache?
Dann hat nun Suissa Gelder eingezogen, 1/3 der Einahmen gehen fĂĽr ihre riesige starre Organisation drauf und die ĂĽbrigen 2/3 werden eben nach den Charts ausbezahlt. Nach Charts wo keiner meiner Liveacts zu sehen sein wird da sie allesamt keine Britney Spears Lady Gagas oder Bohlens sind.

Greetz Bassbase

  1. suissa ist nicht die gema
  2. das was du beschreibst klingt in der tat ziemlich scheisse
  3. die gema verballert nicht ein drittel sondern 15% für den logistischen aufwand (der mit verlaub in deutschland allein quantitativ wahrscheinlich ungleich höher ist)
  4. der berechnungsschlüssel ist so weit nur möglich überall direkt titelbezogen (=noch mehr aufwand). es gibt auch bei der gema einige stellen bei der das bisher nicht praktikabel ist, und jedes prozent des verteilungsschlüssel, dass auf pauschalberechnungen basiert ist dann eines das tendenziell chartacts begüngstigt - komplett lässt es sich nicht vermeiden, aber da ist man inzwischen deutlich weiter und es laufen auch verschiedene testprojekte mit erkennungssoftwares a la shazam, der wille ist auf jeden fall da, ganz perfekt wirds aber nie werden
  5. hätte der thread geheissen “suissa, ihr neuester scherz” hätte ich hier nix geschrieben, weil ich von der suissa und ihrem gebahren keine ahnung habe. da steht aber halt “gema”, und gerade die so drastisch auseinandergehenden zahlen zeigen ja wohl hoffentlich, dass man die verschiedenen verwertungsgesellschaften der einzelnen länder nicht einfach über einen kamm scheren kann.

Suissa und Gema sind nicht das gleiche jedoch vom selben Schlag kenne auch genug Veranstalter in Deutschland die das gleiche Lied von der Gema singen wie ich von der Suissa.

Wie kann man den auf Datenträger (CD / USBsticks usw )die auch Texte Bilder Spiele erhalten mal generell Geld einkassieren für potentiellen musikalischen Gebrauch. Wenn die Gema von CD-P resswerken für Herstellung von Musikcds anteilig Geld beanspruchen würde könte ich es noch nachvollziehen.
Und dann kämpft die Gema ja nicht dafür das der einzelne Künstler zu seinem Recht für seine Werke kommt sondern ist ja eher ein Inkassounternehmen das mal pauschal Geld einnimmt für alle Künstler und diese dann wie die Suissa recht dubios wieder verteilt.

GrĂĽsschen

Thema usb sticks habe ich oben verlinkt, da bist du falsch informiert. Gerade weil da noch zahllose anderen medienformen drauf sein koennen wird diese forderung nicht von der gema sondern von allen medienrelevanten VGs erhoben, und die entscheidung ob entscheidung ob man das tut oder nicht lag nicht bei der gema sondern beim gesetzgeber. die gema wird damit vor allem in verbindung gebracht weil sie ihre infrastruktur zur erhebung zur verfuegung gestellt hat (wie gesagt, die deutschen VGs und der effizienzwahn…ist ja aber im sinne der mitglieder), aber entschieden hat der gesetzgeber.

Und richtig, gema ist ein inkassounternehnen - dazu ist sie da. Nochmal, wir sind uns schon einig, dass ein komponist geld verdienen soll wenn seine komposition benutzt wird, richtig? Also brauchts ein inkassounternehmen, denn freiwillig zahlt natuerlich niemand. Insofern ist klar dass alle die VGs doof sind. Die wollen naemlich was. Dazu sind sie da :wink:

Bleibt der verteilungsschluessel - der wird wie gesagt immer dann unperfekt wenn eine titelbasierte abrechnung nicht praktikabel oder auch nicht durchsetzbar ist (fernsehen z.h. Sperrt sich haeufig)…aber man kann schon behaupten dass die gema im internationalen vergleich mit anderen VGs ziemlich gut schlaegt und wenigstens viel versucht. Das duerfte ja allein der vergleich mit den von dir beschriebenen praktiken bei der suissa relativ deutlich zeigen.

(gefundene handytippfehler duerfen behalten werden :slight_smile:

Hi
Usbsticks ok demfall ziehe ich meine falschaussage zurĂĽck.

Und richtig, gema ist ein inkassounternehnen - dazu ist sie da. Nochmal, wir sind uns schon einig, dass ein komponist geld verdienen soll wenn seine komposition benutzt wird, richtig? Also brauchts ein inkassounternehmen, denn freiwillig zahlt natuerlich niemand.

Und der Urheber bekomt sein Geld automatisch bei der Gema? Bei der Suissa muss der betreffende Künstler nämlich dann erst wieder nachweisen das seine Kompositionen gespielt wurden damit es zur Auszahlung kommt. Macht er dies nicht geht das Geld halt an die Chartstürmer…

GrĂĽssle Bassbase

em zu sven väth… früher wurde er von ralf hildenbeutel produziert später hat er dann mit anthony rother weiter gemacht…er selber is eigentlich nur der name und ideen geber…er alleine im studio würde nich viel bei rum kommen…

das der anfängt zu schlottern is wohl auch kla hat er doch sein privat vermögen in seinen club gesteckt
zudem gehts dem club allgemein nich gut grade…da könnte die gema regelung tatsache noch ein draufsätzen…

und dann bang…