Handbuch durchsuchen... - Qual!!!

Hallo liebe Leute, hallo liebe Steinberger,

habt Ihr schon mal das Handbuch durchsucht - ich kann Euch sagen: es ist eine Qual!
Wenn man etwas sucht, muss man EXAKT wissen, wie es heißt. Aber wenn man das weiß, weiß man (oft) schon alles, was man wissen muss.
Wenn man nicht weiß, wie der exakte begriff ist, dann ist Holland echt in Not!

Die PDFs sind ausschließlich nach exakten Begrifflichkeiten oder Begriffspaaren durchsuchbar, alles andere geht in die Hose. Beispiel:
“Sample Editor”: 2 Fundstellen
“Sample-Editor”: 130 Fundstellen

Aber man muss erst mal darauf kommen, dass man den “Sample Editor” meint.

Das heißt: wenn Du Dich auf die Suche begibst, musst Du erst mal die exakte Begrifflichkeit begreifen.
Kinners, das kann es doch nicht sein!?! Suchen tust Du, wenn Du’s NICHT weißt. Warum kann man nicht (gab es das nicht wenigstens ansatzweise früher mal mit den Windows-Hilfe Dateien?) nach Themenbereichen suchen? Wenn ich zum Beispiel auf die Idee komme, nach “Audio” und “Editor” zu suchen, dann wäre es ausgesprochen hilfreich, auch ein Paar sachdienliche Stellen angeboten zu bekommen. Denn sonst muss man ja bei jeder Kleinigkeit, die man nicht weiß - oder vergessen hat - das Forum bemühen :wink:

Also: darf ich hoffen, dass es in irgendeiner zukünftigen Version von Cubase mal eine sinnvollere Dokumentation gibt?!?

Hoffnungsvoll
Hartmut

…achja, warum ich gesucht habe?:
ich möchte die Audioparts mehrerer Spuren untereinander öffnen, um die Wellenformen aneinander auszurichten. Denn ich habe Audio-Material mit freiem Tempo aufgenommen… Wie war noch mal das Thema hierfür? “Audio-Editoren verbinden”…!!! Ein Königreich für einen richtigen Begriff :wink:
(Nachtrag: “Editoren verknüpfen” kommt im Handbuch vor…, hilft mir aber bisher auch nicht weiter…)

es kommt auf den pdf reader an, den du verwendest. der adobe reader zb. zeigt dir auch “sample-editor” an, obwohl du “sample editor” in das suchfeld eingegeben hast.


was verwendest du denn für ein tool?

wenn du die begriffe nicht kennst, hilft oft die internet suchmaschine deiner wahl… oder eben foren wie dieses. :wink:

Ich kann Hartmut sehr gut verstehen: das Handbuch hat mir in mehr Fällen nicht geholfen als es dienlich war, aus genau dem genannten Grund. Seitdem suche ich nur noch in Google, das klappt auch recht gut.

Nu, ich nehm den Edge (ist als PDF-Reader voreingestellt auf meiner - neuen - Win10 Installation). Aber auch im FoxitReader gehts nicht anders. Oder mit der Vorschau auf OSX10.

…oder eben foren wie dieses. > :wink:

Genau :wink:

Danke, sidfrancis, scheint nicht nur mir so zu gehen :wink:

Google ist eine gute Idee - kann Google auch bestimmte PDFs durchsuchen? Wäre doch mal ein Wörkaraunt… Probiere ich mal aus…
Danke für den Tipp

wie geschrieben und per Screenshot gezeigt macht der Adobe Reader einen guten Job. Und ich rate auch diesen zu verwenden. Die Systemeigenen Tools oder Drittanbieter Freeware scheint mir für die PDF suche ungeeignet.

Ihr solltet zumindest euer System (Mac/PC) ins Profil eintragen, damit man weiß worüber man hier redet.

Für Windows jedenfalls gab es mal Windows-Helpfiles (CHM) und das war das einzig Vernünftige. Aber nein, natürlich ist das Feature mal wieder sang- und klanglos abgeschafft worden, weil PDF ja einfacher zu erstellen und für PC und Mac gleichzeitig zu nutzen ist. Im Sinne von uns Usern ist das aber ganz und gar nicht. Aber so ist es eben, wenn WIR alles einfach so hinnehmen. Dazu passt auch das Thema “Kein Papierhandbuch mehr”. Klar wird das gemacht, wenn es den Gewinn steigert und keine Konsequenzen für die Firma hat.

Das Manual wird tatsächlich erst hilfreich…

… wenn man es als Standardlektüre für Bett oder bei längeren Ausscheidevorgängen liest. Da kriegt man dann zumindest ungefähr eine Vorstellung davon, wieviele tausend ineinandergreifende Funktionen da überhaupt am Start sind und der ein oder andere Begriff bleibt auch hängen. Die körperlose Form bedingt dafür leider ein mobiles Endgerät.

… oder wenn man schon eine ganze Zeit mit dem Programm gearbeitet hat und wenigstens ungefähr weiß wo man wonach suchen muss.


Das ist aber auch bei anderen komplexen Programmen so, das merk ich immer, wenn ich ein-, zweimal im Jahr einen Abstecher in die Videobearbeitung mache. Da bin ich echt nicht firm allein mit den Begrifflichkeiten und ich such mir 'n Wolf nach Banalitäten. Vieles ist auf virtuellem oder echten Papier auch nur schwerlich darstellbar, Tutorialvideos für spezielle Anwendungsfälle o.ä. bringen den Suchenden vermutlich schneller und unterhaltsamer seinem Ziel näher.

Jaja, das alte Thema.
Was die Revolutionstheorien von weiter oben betrifft: SX3 hatte kein gedrucktes Handbuch.Vielleicht auf Grund der heftigen Diskussionen auch hier hatten C4 und C5 dann wieder Papier im Karton. C6 dann nicht mehr…

soweit ich weiß, sind die windows helpfiles wie auch die osx helpfiles grundsätzlich nur wrapper für html files… das gleichzeitig nutzen kann also nicht der grund sein… zumal davon auszugehen ist, dass cubase ohnehin mithilfe eines frameworks programmiert ist, das für beide systeme compiliert, also dann auch die helpfiles sofern vorhanden.

mir ist es früher jedenfalls so mit der windows hilfe gegangen. das war ein ziemlicher mist. nie war das beschrieben, was ich gesucht hatte…

Bei ner schlecht gemachten Hilfe mag das ja sein. Aber der “Witz” bei den echten Helpfiles ist eben Kontext-Sensitivität. F1 drücken und man bekommt ohne weiteres Getippe/Gefummel die Info zum aktuellen Element.

Ja, so ist es. An dieser Stelle die Empfehlung der Videos vom Holger Steinbrink. Die Referenz und die FX auch dazu.
Und die Suchfunktion in der 1500 Seitigen Anleitung findet eigentlich schon, nach was man sucht.

Ich muss sagen, dass ich das Handbuch seit Anbeginn meiner Cubase-Zeit nicht bis kaum benötigt habe.
Kommend von Logic 5 mit einigermassen hobbyesker Ton/Musikerfahrung, war Cubase deutlichst angenehmer als Logic mit z.B. seinem wirren Environment (das ich bis heute nicht verstehe).
So fand und finde ich vieles selbsterklärend in Cubase. Das empfinde ich auf anderen DAWs nicht so (kein Witz, keine Lobhudelei). Kommt mir und meinem Workflow (Brain) wohl irgendwie entgegen.
Auch geht ja Diverses per Rechtsklick usw. Und so lernte ich es auch, einfach ausprobieren.
Heutzutage sind Youtube-Lern-Videos hinzunehmend ja wirklich ideal.
Später aber las ich das Cubase-Handbuch wirklich Seite für Seite durch, und entdeckte noch viele interessante Funktionen.
Aktuell nehme ich es als pdf auf meinem Phone mit, so dass ich hin und wieder in der Bahn/Bus, auch im Urlaub, stöbern kann.
Ein Problem ist sicherlich, dass Cubase dermaßen umfangreich geworden ist. Aber lieber so, als weniger davon.
Dass man das Handbuch besser strukturieren könnte, dem stimme ich zu, keine Frage. Auch fehlen meiner Meinung nach einige “Special-Features” oder Tricks, welche so nicht aufgeführt werden. (an dieser Stelle klären wir nicht, welche das sind, ok. Eines ist der 3-fach Shortcut, welcher alle Plugins eines Kanals gleichzeitig öffnet u. schliesst, siehe Forumssuche)

Aber von “Qual” kann keine Rede sein. Das halte ich für reichlich übertrieben.


.

Zum Thema Rechtsklick:
Das “Kontextmenü” bleibt trotz aller Begeisterung für Cubase, die ich als Langzeituser (leider ohne Erfahrungen mit anderen DAWs) teile, einer der Hauptkritikpunkte für mich.
Weil es kein echtes Kontextmenü ist, sondern eher eine um 90° gedrehte Menüleiste.
Wenn ich im Projektfenster einen Rechtsklick auf einen MIDI-Part mache, möchte ich persönlich nur die Funktionen sehen, die für dieses Objekt tatsächlich Sinn machen, und nicht das volle Programm, das Cubase bereits am oberen Rand zu bieten hat.
Wesentlich mehr Sinn würde es machen, in einem echten Kontextmenü neben den zum Objekt passenden (d.h. entsprechend gefilterten) Menüfunktionen auch die nicht im Menü vorhandenen Funktionen mit anzubieten, die man bisher nur mit der linken Maustaste + Sondertasten erreicht (und die teilweise kaum bekannt sind, was sich auch aus vielen Forumsbeiträgen hier zeigt).
Auf diese Weise würde Cubase m.E. noch ein deutliches Stück “selbserklärender” werden.

Gruß
Pat

…dafür müsstest Du dann aber häufiger ins Menü, um Funktionen aufzurufen, die nicht mehr im RechtsklickMenü sind…
ein Teufelskreis :mrgreen:

Janee, der PAT hat absolut Recht. Ein Kontextmenü sollte sich eben immer auf den Kontext beziehen und das ist in Cubase in der Tat nicht wirklich der Fall. Fand ich auch schon immer grenzwertig.

Besonders schlimm wird die Suche in der PDF wenn man dort andere Begrifflichkeiten verwendet als in den Programm-Menüs enthalten sind. Dann wird das schnell zum Abenteuer… Anscheinend wird von Steinberg die Dokumentation nicht konsequent genug angepasst. Das habe ich schon mehrfach, und wie man sieht erfolglos, telefonisch moniert. Gegen Geld sollte sich das mal ein Cubase-Anfänger durchsehen. Der würde dann sofort auf ganz viele Fehler stossen, denn viele von uns kompensieren mit unserem Wissen mittlerweile die Ungereimtheiten. Genau wie Steinberg-Mitarbeiter auch… Logisch :smiley:

nennt man betriebsblind. dennoch bin ich der meinung, dass es nicht steinbergs aufgabe sein muss, grundsätzliche begriffe, die es so beim musik produzieren gibt, zu erklären.

Nee, die sind dann nur jeweils an anderer Stelle zu finden, nämlich dort, wo man sie intuitiv vermutet.
Rechtsklick auf ein MIDI-Event oder Part -> passende MIDI-Funktionen
Rechtsklick auf ein Audio-Event -> passende Audio-Funktionen
Rechtsklick in die Spurliste -> Spurerzeugungs- und -Bearbeitungsfunktionen
usw…
Es sollten jeweils nur die Funktionen erscheinen, die für das angeklickte Objekt auch Sinn machen.

So wie das z.B. im MS Office gelöst ist.


Gruß
Pat

Ich weiss jetzt nicht wovon die Rede ist. Wenn ich ein Rechstclick auf ein Midi/Audio event mache bekomme ich Objectauswahl, stift, schere etc. aber kein um 180 grad gedrehtes menu. Auch sonst bekomme ich die passenden funktionen. Auch in der Spurliste kommen die funktionen um spuren hinzuzufügen.
Im Prinzip so wie du es beschreibst.
Edit: ok mit Ctrl-Rechtsclick kommt mehr.

Knickknack - Einstellungssache. Sitze gerade nicht vor Cubase, aber man kann halt abschalten, dass Rechtsklick die Werkzeuge öffnet (was ich persönlich getan habe). Dann gibt´s stattdessen das Kontextmenü.