Ich hab's gewagt (Win7pro->Win10pro 1909)...

… hilft ja nix, mußte jetzt mal sein :wink:
Das Upgrade habe ich ‘in Windows’, also mit Übernahme sämtlicher Installationspfade und Verknüpfungen, riskiert.
Es hat BEI MIR funktioniert (obwohl der Rechner von 2013, von einem hervorragenden Hersteller für professionelle DAWs aus Berlin, ist).
Windows war sehr brav und die Upgrade-Installationsroutine verlief so gut, dass ich nach ca. 90 Minuten mit offenem Mund vor dem neuen OS saß!
[Wie zuvor schonmal berichtet, habe ich jede Menge VST-Effekte und VSTis nebst Bibliotheken von Drittanbietern auf meinem Hauptsystem, ferner externe SSDs und und… Daher graute mir vor einer extrem aufwendigen Neuinstallation :unamused: ]
Probleme tauchten (erwartbar) mit einem älteren Audiointerface von M-Audio (welches jetzt aber auch läuft) , mit Eventide-Plugins und dem Ilok-Manager auf. Nach dem Update derselben scheint Cubase (10.5) ebenfalls sehr artig seinen Job zu verrichten.
Puh :slight_smile: !

Diese Meldung kommt zur rechten Zeit und macht mir Mut.
Es hilft ja nix.

Auch bei mir gefühlt hunderttausende PLugins /VSTi wie VST Effekte) plus andere Programme.
Eine Neuinstallation wirft mich Wochen zurück…

EIne Frage, wieso Probleme mit dem ilok-Manager?
War der nicht auf dem neuesten Stand, das halte ich bei mir immer so, sprich, ich drüfte da keine Probleme bekommen?!

Noch eine Frage, hast Du das Upgrade direkt von der Microsost-Seite gemacht.
Letztlich war es noch so, dass er eine Lizen zabfragt, nimmt man die aktuelel Win 7 Prof. Lizenz sollte das problemlos gehen, oder hast Du eine neue
Win 10 Prof Lizenez gekauft?

Ach ja, ist Cubase 10.5 Pro perfromanter auf Win 10 oder letztlich gleich?

Ich bin vor ca. 1 Jahr von Win7 auf 10 gewechselt. Hatte auch Bedenken, gerade auf mein Audiointerface(MAudio Profire).
Ich habe das Update Tool von Microsoft benutzt, jedoch über den Installer von “Computerbild”. Und ja, das klappt heute noch :wink:
Bisher läuft Win 10 mit seinen Updates sehr performant. Ich bin sehr zufrieden.

Media Cration Tool direkt von Microsoft!
Damit haben bisher alle Upgrades auf diversen Kisten funktioniert. Auch die Win10 Versions Upgrades (seit 1507).
Trotzdem bevorzuge ich eine Neuinstallation, immer auch ein guter Zeitpunkt sich von unnötigem Schrott zu trennen :wink:

Nur noch mal als Hinweis;

Unter Windows 10 Pro lassen sich problemlos alle automatischen Updates auch Funktions-Updates (also auf die neueste Version) abschalten!
Keine Notwendigkeit irgendwelche Tools zu bemühen!
Wem es nur um Funktionsupdates geht, diese kann man in den Einstellungen (Windows Einstellungen/Update und Sicherheit/
Erweiterte Optionen) um 365 Tage verzögern! Dort ist es auch möglich die Installation von jeglichen Updates um bis zu 35 Tage auszusetzen! Qualitätsupdates (mit Sicherheitsverbesserungen) lassen sich hier ebenfalls um 30 Tage verzögern!

Automatische Updates lassen sich bequem in den Gruppenrichtlinien deaktivieren (Anleitung von Deskmodder.de):

-Win + R drücken gpedit.msc eingeben und starten.
(Oder Gruppenrichtlinie in die Suche der Taskleiste eingeben und starten)
-Im linken Baum dann Richtlinien für Lokaler Computer / Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Windows Komponenten/Windows Update
-Im rechten Fenster dann Automatische Updates konfigurieren doppelt anklicken
-Auf Deaktiviert stellen
-Übernehmen
-FERTIG

auf aktiviert gestellt, kann man verschieden Konfigurationen einstellen, z.B “Vor Herunterladen u. Installation benachrichtigen”

Nicht konfiguriert = Windows sucht automatisch nach Updates!

Alles zur Update Deaktivierung/Einstellung gibt´s hier https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Automatische_Updates_deaktivieren_oder_auf_manuell_setzen_Windows_10#Windows_10_Home_und_Pro_TH2_1511_Updates_deaktivieren
(von mir beschrieben Punkt 10)

Übrigens, nicht vergessen die Treiber Aktualisierung über Windows Update zu deaktivieren!
siehe hier https://www.deskmodder.de/wiki/index.php/Gerätetreiber_Treibersoftware_über_Windows_Update_deaktivieren_Windows_10#Treiberupdates_in_den_Gruppenrichtlinien_deaktivieren

Ich habe die Funktionsupdates um 365 Tage verzögert, die Treiber aus den Updates ausgeschlossen und in den Gruppenrichtlinien die automatischen Updates deaktiviert! So kann ich “gefahrlos” regelmässig manuell nach Updates suchen lassen, sollte man wegen den Sicherheitsupdates schon machen. Als Anti Vieren Software nutzen ich das in Win 10 integrierte, kann man in diversen Foren nachlesen, reicht vollkommen aus! Die Vieren Signatur Updates sind von den Einstellungen für die automatischen Updates nicht betroffen!

Will man auf eine neuere Win10 Version updaten, einfach in den Gruppenrichtlinien auf “nicht konfiguriert” stellen und die 365 Tage Verzögerung auf 0, fertig.

Wie gesagt, ich habe dieses Upgradeverfahren
https://www.giga.de/downloads/windows-10/tipps/windows-10-upgrade-immer-noch-kostenlos/
auf meinem Hauptrechner genutzt, da ich auf meinem Haupt-Studiorechner ein sehr komplexes System hatte (und habe :wink: )
und der Weg der Neuinstallation viel zu lange gedauert hätte (Wochen? Monate? :unamused: ).
Und nochmal: BEI MIR hat’s geklappt - weder eine Empfehlung noch eine Garantie; seht es einfach als Erfahrungsbericht.
Denn auf meinen billigeren Rechnern hat es so eben auch teilweise NICHT funktioniert (ein Läppie war z. Bsp. von 2017 :angry: ).
Da kommt viel zusammen:
Vor allem der Support für Mainboard, Prozessor, GraKa etc. muß funktionieren (gerade auch mit / über Microsoft) und das kommt leider einem guten Pokerspiel ziemlich nahe - selbst wenn man irgendwo (z. Bsp bei MS :laughing: ) gelesen hat, das dieses oder jenes funktioniert, sollte der Konjunktiv immer mitgedacht werden :exclamation: :exclamation: :exclamation: (M.a.W.: Backups und Images sind absolute Pflicht…)
Noch eine Anmerkung zum Abschalten / Unterdrücken von Updates:
Mittlerweile hat sich meine Haltung dazu massiv geändert, da es mir fast unmöglich erscheint, produktiv zu arbeiten und immer ‘alle Schotten dicht zu halten’. Ein USB-Stick hier, eine Netzwerkverbindung da, und die Seuche beginnt im Nanosekundentempo. Und mit den diversen Erfahrungen mit den internen Schutzmechanismen von Windows 10 bin ich recht beruhigt, zumal der (permanente) Cloudzugang bzw. Netzwerklast ganz gut in den Griff zu bekommen ist…
Aber auch hier soll jeder seinen Weg finden - schließlich habe ich auch lange genug massivst ‘gemauert’ :wink:

Man kann nur immer wieder dazu raten, vor den Aktionen ein Image zu machen, damit man auf den funktionierenden Stand zurück kann.
Habe gerade letzte Woche ein Experiment gemacht, bei der für eine Hardware zusätzliche Treiber und weitere Tools installiert werden mussten. Das Ganze hat nicht (zufriedenstellend) funktioniert. bevor ich dann versuche, alle Komponenten des Experiments wieder sauber zu deinstallieren, ist das Zurückspielen vom letzten Image einfacher. Fahre seit Jahren gut damit.

Eine Neuinstallation wirft dich nicht Wochen zurück. Das ist eher die Angst vor dem Unbekannten.

Mach dir selber transparent, was auf deiner Kiste installiert ist. Systemsteuerung -> Programme & Features ist ein guter Anfang, genau wie das Startmenü. Da findet man schon das Allermeiste. Frische Installationssätze von den Herstellern ziehen.

Dazu Screenshots der installierten VST-PlugIns (z. B. im PlugIn-Manager von Cubase) anfertigen. Auch der Inhalt der VST2-Plugins-Verzeichnisse gehört weggesichert (i. d. R. c:\Programme\Steinberg\VSTPlugins bzw. C:\Programme\vstplugins, dasselbe dann noch mal für (x86)).

Den Browser-Cache in allen installierten Webbrowsern löschen. Das Temp-Verzeichnis (im Explorer in die Adresszeile eintippen %tmp% + Enter) leeren. Dann das eigene Profil komplett wegsichern (C:\Users<deinBenutzername>*.*). Wichtig: Inklusive des versteckten Appdata-Folders. Zusätzlich ein Image der Systemplatte ziehen. Überlegen, welche Hardwarekomponenten verbaut und/oder angeschlossen sind, und vorab schonmal auf Suche nach aktuellen Windows 10-Treibern gehen. Tipp: Den Gerätemanager erreicht man sehr schnell mit der Tastenkombination Windows+Pause.

Deine C:-Festplatte sollte keine weiteren Daten-Partitionen enthalten. Dann ist eine Neuinstallation wirklich geschmeidig durchführbar. Partitionieren von Festplatten ist sowieso extrem 90er und gehört verboten. Falls du also wirklich die Systemplatte in mehrere Partitionen aufgeteilt hattest, ist dies ein guter Moment für eine Re-Union. Daten wegsichern, bei der Installation die Platte neu partitionieren lassen, fertig.

Was soll an einem Windows-Rechner denn so kompliziert sein, dass es mit einer Neuinstallation nicht wiederherstellbar wäre? Genau. Nichts. An den wesentlichen Dateistrukturen hat sich zwischen 7 und 10 absolut nichts verändert. Das ist auch der Grund, wieso Microsoft überhaupt ein Update anbietet.

Viel Spaß.

…weder die ‘Angst vor dem Unbekannten’ noch die Sorge vor einer vermeintlich komplizierten Neuinstallation haben mich zu meinem Erfahrungsbericht hingerissen (arbeite seit über 20 Jahren mit verschiedensten OS und Rechnerkonfigurationen im Bereich Musik) :wink:
Ich habe (nur für professionelle musikalische Zwecke) allein im Studio meist zwischen 8 und 10 Rechner im Einsatz.
In der letzten Woche habe ich mir eine Auszeit nehmen können und mich mit den Upgrades beschäftigt - und bin ja auch ‘schon’ durch damit :slight_smile:
Wenn du von verschiedensten (Hard-und-Software-) Herstellern Treiber & Lizenzen portieren mußt und ferner ein zuvor gut organisierter Workflow übernommen werden soll, kann das schon mal dauern :wink:

Hallo…

Glückwunsch auf jedenfall, ist ja doch ein riesiger Quantensprung von Win 7 auf Win 10…und das ohne weiteren Probleme…
Gabs einen bestimmten Grund zu Win Pro 1909 und nicht zu 1903 zu wechseln??

Gruss mkzwoo

Mich würde schon interessieren, warum man Platten nicht mehr partitionieren sollte. Gerade bei der Größe ist das für mich sinnvoll. Ich habe z.B. Plugins und Content auf einer separaten Platte in eigener Partition. Die VST Instrumente neben dadurch z.B. dem Laufwerk für die Projekte keine Performance ab. Meine Sound-Partition kann ich dann ebenso wie die Systempartition sichern. Da die Platte groß genug ist, nutze ich dann weitere Partitionen für weitere Daten, oder z.B. das Speichern der Images.

Hallo…

Im Sinne bringt das nicht wirklich viel die Sytemplatte zu partionieren… Wenn die Sytemplatte defekt ist, aus welchen Grund auch immer, kann man auf die partionierten Bereiche auch nicht mehr zugreifen… Am besten ist, finde ich jedenfalls, zwei identische Platten, eine Sytemplatte und eine gespiegelte Systemplatte, die man immer up to Date hält, im Falle dessen… Oder wie in meinem Fall eine externe Festplatte, wo man alle relevanten Daten speichert…

Gruss mkzwoo

@ Nikkin:
Wenn du 100%ig verstanden hast wie GPT/dynamische Datenträger funktionieren, was es mit der reservierten Systempartition von Windows auf sich hat und wo die überall liegen kann, welche Imaging-Tools sauber mit GPT/GUID funktionieren (inklusive der Win7-Systemabbild-Funktion, die bis heute in jedem Windows 10 enthalten ist, aber nur mit MBR/Basisdatenträgern wirklich verlässlich rücksichern kann), wenn du weißt wie du Benutzerdatenordner unter Windows sauber auf eine andere Partition verlagerst, und dass es inzwischen bei zwei Windows-10-Funktionsupdates zu großen Problemen inklusive Datenverlust dabei kam, wenn es jemand wirklich getan hatte… Dann steht deiner Strategie überhaupt nix im Wege, denn dann bist du versiert und vorsichtig. Glückwunsch!

Ansonsten würde ich als Otto Mustermann aktuell so vorgehen: Eine 2 TB SSD als Systemlaufwerk in den Rechner, eine 3 TB USB-Platte als Sicherungsmedium dazu kaufen. Windows 10 auf die komplette SSD installieren und alles fein draufschaufeln. Und falls der Platz ausgeht, einfach noch eine 2 TB SSD als Datenplatte dazustecken, noch eine Sicherungsplatte, und fein immer so weiter, bis deine Bedürfnisse erfüllt sind. Finger weg von BitLocker (verkompliziert Rücksicherung) und M.2-SSDs außer an Notebooks (Ersatzbeschaffung im Fehlerfall aufwändiger). USB-Platten nach der Sicherung immer physikalisch von Rechner trennen. Macrium Reflect Home fürs inkrementelle (!) Imaging verwenden, und dein Rechner ist supportbar und straight forward jederzeit wiederherzustellen, d. h. null Angst vor Updates, Funktionsupgrades, Festplatten-Defekten, Emotet & Co. - und bei den Preisen aktueller Festplatten ist das schlicht ein Witz an finanziellem Aufwand und im Bedarfsfall perfekt von jedermann supportbar.

Natürlich kannst du - wenn du die entsprechenden Kenntnisse hast - jede weitere denkbare Konstellation wählen, nach deinen persönlichen Erfordernissen partitionieren, Pfade verbiegen usw. Aber jede Abweichung verkompliziert den Support, und ich werde hier und da gerufen wenn nix mehr geht, und dann ist bei Einzelkunstwerken gerne mal Debakel angesagt.

VG
Timo

Ich denke, wir sind nicht weit auseinander.
Die Systemplatte für Windows und den installierten Applikationen lasse ich so, wie Windows bei Installieren einrichtet. Die zusätzlichen Partitionen, die Windows dabei anlegt, verstehe ich tatsächlich nicht ganz und lasse auch die Finger davon.
Mein Imagingtool (Paragon) funktioniert bei mir seit Jahren einwandfrei. Ich lasse allerdings die Finger von inkrementellen Images. Da fühle ich mich mit kompletter Sicherung wesentlich wohler.
Ich trenne aber das Windows Laufwerk klar von weiteren Laufwerken und Partitionen, auf denen meine Daten liegen. Dann würfelt mir das Zurückspielen eines Systemimages keine Projekte durcheinander.
Was mich dabei nervt, sind Programme (nicht Cubase), die immer noch nicht alle Dateien eines Projektes auch komplett im definierten Projektordner anlegen, sondern z.T. in Unterordnern ihrer Programminstallation. Sowas hat mir mal viel Arbeit bei Videoschnitten zerschossen.

Man könnte meinen ich hätte das geschrieben :slight_smile: hab gerade das gleiche durch, problemlos, und selbst meine M-Audio Audiophile arbeitet immer noch, obwohl es keine Win10Treiber gibt. Ich bin zufrieden :slight_smile:

Das kannte ich noch gar nicht.
Der übliche Weg ist doch mit dem Media Creation Tool:
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

Gibt es da einen “relevanten” inhaltlichen Unterschied zwischen den beiden Verfahren?
ODer wird man mit der von Cubofant genannten Version “nur” besser durch das Upgrade geführt?

Hallo…

Im Prinzip gibt es da keine inhaltlichen Unterschiede… Das eine funktioniert wie ein Updateverfahren und das andere wie ein Service Packverfahren…

Gruss mkzwoo