Ideen: Umsetzung Tonhöhenabfall für Chor

Ich habe einen 6-stimmigen Chor (jeweils gedoppelt), also 12 Stimmen die einen Akkord halten, quasi ein Uuuuhh :slight_smile:

Jetzt ist mir eingefallen, cool wäre es, wenn kurz vorm Ende der ganze Chor von der Tonhöhe abfällt.
Blöd ist, dass ich das nicht auf den ganzen Take machen kann (Drums und Gedöns),. quasi Tapestopp oder wie auch immer, den der Rest des Arrangements muss im Tempo bleiben.

Sowas habe ich jetzt noch nicht gemacht, da quasi nie gebraucht.
Gibt es hier eine Idee, dies relativ simpel umzusetzen?

Wenn nicht, lasse ich das alles gleich nochmal einsingen, so als Notbehelf.

Am einfachsten geht dies mit loopmash FX. Das plugin hat einen Tapestop-Effekt den man dann über eine Midi-Note steuern kann. Einfach in den Insert der Chorgruppe legen.

Ich habe früher einige wenige Male für Remixe mit dem Pitchshifter gearbeitet. Vielleicht wäre das auch was für dich. Hier mal ein Link (natürlich nicht von mir, nur das da keine Missverständnisse entstehen).

https://youtu.be/crLjDfjlphA

Kann man mal probieren, vielleicht reicht das ja schon. Aber ich denke, dass kennst du eh schon.

Gruss

Hi whitealbum,

nimm doch die “Chorwave” nochmals in einen Sampler auf
-> dann kannst du die Tonhöhe mit dem Pitchbendrad am Ende oder wo auch immer runterdrehen.
so habe ich das schon 1986 gemacht ! :sunglasses:

Nur als Idee

gruß Chris

Gibt ein neues kostenloses (nur noch bis 10 märz) izotope Delay -Plugin mit dem Namen DDLY. Dort gibt’s einen dynamischen Pitch Regler im Granular Delay Mode, vielleicht wäre das was?
https://www.izotope.com/en/products/effects-instruments/ddly-dynamic-delay/

Hier einige Demos, https://www.youtube.com/watch?v=u35GJB6zPEg
aber in diesem Fall würde wohl nur vor allem der Pitch-Regler zum Einsatz kommen,

Da ist ja schon einiges los :slight_smile:
Da das echte gesungene Passagen sind, wollte ich dies auch natürlich lassen

loopmash fx ist mir klanglich zu technisch, und es soll eigentlich in Richtung pitch shift gehen, der einfach einen
Abfall der Tonhöhe so natürlich wie möglich abbildet (ja, ich hatte was von tape stop geschrieben, wqar in dem
Zusammenhang aber nicht korrekt)

Pitchshift Funktion ist dagegen klanglich gut, blöd nur mit genauer Taktangabe, und man müsste das auf 12 Tracks gleich vornehmen, da da aber kein Zeitbezug ist, ist das ungenau.
Idee wäre, die in ein Stereofile zu bouncen, und dann Pitch Shift anwenden.
Auf jeden Fall eine Idee

Sampler und Pitchrad, geht in gleiche Richtung.

Plugin hört sich gut an, muss ich schauen, obs passt.
Das izotope ist Spielerei, klingt nicht…

Melde mich wieder…

Jetzt bin ich bei Waves Ultrapitch gelandet, und automatisiere gerade, muss mal schauen obs passt, vom Gefühl her ist der destruktive Cubase Algo feiner, ich hör’ jetzt eh nix mehr richtig, meine Ohren sind downgepitched :laughing:

Muss morgen weiterschauen…Danke erstmal in die Runde :slight_smile:

Hab grad überlegt, ab wieviel Durchgängen ‘downgepitchedter’ Chor die Nummer als Guantanamo-Werkzeug durchgeht. :smiling_imp:

@Pfeife
Je nach Pitch Shift Algorithmus kann das schonmal beim ersten Mal der Fall sein :laughing:

So, Waves Ultrapitch ganz ok, aber dennoch artefaktreich.

Wozu habe ich den Melodyne Studio 4 (essential über Sonar bekommen, updatepreis war dann sehr gering) frage ich mich? :mrgreen:

Obwohl nicht gleich ersichtlich kann man ohne die Blubbs zu bewegen den ganzen Chor runterpitchen via Automation.
Zu meiner Ehrenrettung, ich habe bisher Melodyne so gut wie gar nicht gebraucht, bei Einzelvocals hat mir Variaudio (und da geht es nur um sehr leichte Abweichungen) ausgereicht.
Aber da ist jetzt mal der Algorithmus von Melodyne schon fein, keine Frage!

Die anderen Vorschläge haben zum Teil nicht ganz gepasst, macht aber nix, kann ich im anderen Umfeld sicher auch mal gebrauchen.

Melodyne ist sicherlich die beste Lösung. Allerdings stört mich immer tierisch dieses fummlige und blöde hin und her Bridgen zwischen Cubase und Melodyne. Das ist auch der Grund warum ich Melodyne gar nicht nutze, dass geht mir auf den Zeiger, diese umständliche Bridge. Ist das jetzt bei Version 4 anders ?

Da bin ich bei Dir, ich muss, wie bei allen anderen Plugs wie Waves Tune etc. die betreffende Stelel erstmal “aufnehmen” im Plug bzw. transferieren und dann kann ich erst agieren.

Mit der Nutzung der ARA Schnittstelle ist hier Sonar und Studio One weiter, da geht das direkt ohne Aufnahme.

Gut, dafür gibts Variaudio, was von der Bedienung mir sehr nahe kommt, aber es ist zu umständlich im Sample Editor eingebunden, ich hätte da gerne viel mehr im Arrangementfenster direkt.
Da hätte ich einige simple Ideen, die den Musiker und nicht den Techniker begeistern, mal sehen, was sich aus der “Steinberg Solver-Aktion” ergibt :smiley:

Dafür friert Celemony jetzt Cubase beim Start ein, ein canceln im Task Manager geht nicht, der Rechner muss neu gestartet werden.
Was ein Dreck, mann, dauernd diese Inkompatibilitäten von Plugs und DAWs, das nervt…

EDIT:
Bei wem läuft Melodyne 4 und Cubase 8.5.10 sorgenfrei (BS und Co. siehe Signatur)

Bis jetzt keine Probleme, im Gegensatz zu dir Win 10, aber auch unter Win 7 lief
es gut. Nach dem Update von Win7 auf Win10, den ich jetzt nicht mehr machen würde,
aber das steht auf einem anderen Blatt, konnte ich die Blobs nicht mehr hören beim anklicken,
musste da ein Häkchen bei Datei -> Programmeinstellungen -> VST -> VST-Plugin
VST3 - Plugin - Verarbeitung aussetzen, wenn keine Audiosignale anliegen.

Die Blobbs hin und herschieben funktioniert problemlos mit Melodyne 4 und Cubase.

Ich denke es liegt an der Automation (via Cubase-Automation) des Melodyne Pitch Parameters.
Das habe ich in zwei Instanzen gemacht, seither startet das Projekt nicht mehr, und Cubase friert ein.
Kannst Du das bitte mal auf einem Audiotrack probieren (bspw. über einen Takt linearer Abfall um 5 Halbtöne)?
Ich konnte das alles automatisieren, aber nach ca. 20 Minuten fror Cubase ein.