linker LFO im Prologue funzt nicht?!? -

Hi
Hoffe, die Frage ist nicht ZU dämlich. Sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht bzw. übersehe ich was, um den linken LFO beim Prologue zu aktivieren (befasse mich erstmals damit)?

Ich benutze Cubase 7

Bsp. s. Anlage: hier höre ich (auch bei LFO Variation von Speed und/oder depth) keinerlei Unterschied in der Lautstärke.Wenn ich die gleichen Einstellungen am rechten LFO vornehme, höre ich diese deutlich. (Alle Envs sind bis auf die Volume Kurve nicht aktiv. Ebensowenig Events und EFX)

Wenn ich einen Preset Sound lade, höre ich bei Modifikation der dort vorhandenen Einstellungen im linken LFO allerdings schon Unterschiede.

Bin für nen Tip dankbar
gruß
ferion
Prologue.JPG

Entweder Mod-Rad hoch drehen oder unten auf EVENT gehen und die Mod Dest. LFO1 fürs ModWheel rausnehmen.
Ist etwas unglücklich von Steinberg als Default Preset gewählt.
Hoffe geholfen zu haben. :slight_smile:

haha, Daniel war schneller :slight_smile:
ja, so ist es.

BTW: ich finde den Prologue immer noch gut, ein absolut unterschätzter Synth! (mit leider miesen Werkspresets) Aber mit diesem VSTi geht einiges.
Auch schön, wenn viele Leute diesen kaum noch benutzen, so sind meine geschraubten Sounds ein wenig mehr “ungehört”. :wink:

C.

Im Grunde gibt es schon ne Menge gute Synthies - leider werden meist nur die erfolgreich mit den meisten Presets und nicht die mit den meisten Möglichkeiten.
So sind Sylenth und Massive eigentlich an der Spitze - wenn es um Dance geht - wobei es einige gibt, die viel mehr können als die 2 kleinen Dinger, aber kaum bekannt sind.
Selbst meine selbst gebastelten Synthies im Reaktor können mehr.

Steinberg tut mir eigentlich in der Hinsicht sogar ein wenig leid.
Die bauen ganz gute Plugins - nur scheitert es meist an guten Presets - denn die meisten zappen einfach durch und wenn bei den ersten 10 nix dabei ist kommt der Synthie weg.
Vielleicht sollte Steinberg mal einen guten Preset-Programmierer einkaufen - so wie viele andere Firmen das auch tun.

hallo ihr beiden,

herzlichen Dank an euch. “etwas unglücklich…gewählt” ist nett formuliert. Hatt ech nen Hals weil ich fast ne STunde rumgegurkt und mir die (nicht vorhandenen) Haare gerauft habe :wink:

Absolut deiner Meinung!
Ich halte den Massive sogar - man vezeihe mir - für leicht überbewertet. (den Sylenth mag ich selber quasi überhaupt nicht, da als TekkkNO-VSTi verschrien) schlimmer noch der Preset-Rompler Nexus. Oder Vanguard. (pfui!) :mrgreen:
Ferner mag ich den “typischen” NI-Sound derzeit kaum noch hören - alles klingt nach Reaktor & Co. Fast steril, manchmal kalt, “berechnenbar” (mir fehlen die Worte?) Dune oder die U-He-Synths, sowas gefällt mir eher. Und natürlich viele Steinberg-VSTis: gerade weil die User Letztere wohl eher weniger verwenden, frickel ich mit diesen gern Eigenes. (Wenn ich überlege, dass ich an meinem DX7 damals mit nem Sinus angefangen meine Sounds gezielt (!) schraubte… :sunglasses:
Aber ich schweife ab… (Hab in den 90ern so ziemlich alles was Rang und Namen hat, durch mein Studio geschliffen, diese Synths alles selber (!) programmiert. Das waren noch Zeiten, das war Spass pur) :smiley:

Nun, da hat sich ja gerade in den vergangenen Jahren doch wirklich sehr viel bei Steinberg getan. Die haben ja ihre Zulieferer, auch gute Sounddesigner sind ja mit im Boot. Und nicht nur eigene Soundlibraries und Loops für diverse Synths aus eigener Küche wurden veröffentlicht, auch die mitgelieferten Werkspresets sind mitterweile wirklich gut, finde ich: gerade die Halion-Reihe, der Padshop, auch der Retrologue usw. kommen heutzutage mit wirklich gut nutzbarem Grundstock. Das sah vor noch wenigen Jahren ja noch ganz anders aus.
Wobei ich immer wieder sage:
Leute, schraubt bitte selber, verdammt!!!
nehmt euch ein Preset, was in die gewünschte Richtung geht, und frickelt an den Parametern was das Zeug hält! :smiley:
Das ist aber wohl der “Trend” der Zeit, man steppt lieber 10.000 Presets durch, bis irgendwann mal etwas passt… traurig. :unamused:
Und wie oft hört man in kommerziellen (oder auch nicht) Produktionen heraus, welcher Synth mit welchem Preset denn da benutzt wurde - laaaaangweilig! (Zitat Homer S.)


Cent.

Also, ich bin ja nun grad nicht mehr der jüngste, aber ich persönlich mag den Retro-Mist überhaupt nicht. Allerdings gehört der Prologue für mich jedenfalls nicht zu den Retro, aber er hat einfach zu wenig Möglichkeiten um wirklich interessante Sounds zu basteln. Für Bässe benutze ich ihn höchstens mal. Dagegen find ich den Massive echt spitze, mit dem hat man trotz seines Alters immer noch ungeahnte Möglichkeiten, schon alleine durch den Einsatz mehrere Performer und / oder Stepper und die hammer Auswahl an Oszilatorkurven. Na ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist, ob “kalt” oder “warm”, liegt meiner Meinung nach nicht am Sound selbst, sondern es kommt darauf an wie man spielerisch mit dem Sound umgeht. Als Beispiel mal die Gitarre, die kann ich mit dem selben eingestellten Sound auf ganz verschiedene Weisen spielen. Und genau so lässt sich auch mit dem Keyboard umgehen.

Frohe Ostern,
Uli S.

Finde ich nicht. Kommt drauf an, was man so will. Der Retrologue hat schon ausrechend gute Möglichkeiten - wobei er natürlich kein “Über-Synth” ist, was er auch gar nicht sein will! Es ist ja eher ein schnell editierbarer Synth mit gutem Sound. Nicht mehr und nicht weniger. Als Allround-OnBoard-Synth schon wirklich klasse.
Klar, der Massive ist schon ein sehr gutes Teil! Die Modulationsmöglichkeiten sind definitiv top! Und sinnvoll programmiert geht mit diesem so einiges. Habe mit diesem auch schon viel geschraubt. Natürlich ist es auch immer vom Geschmack und von der > Musikrichtung abhängig, was man da so haben möchte.

Aber mit “steril” und “typisch NI Sound” meinte ich jetzt ja nicht die ewigen Vergleiche mit warm vs. kalt oder analog <> digital.
Ich spreche hier eher vom “typischen Native Instruments-Sound”, welcher allen NI Produkten anhaftet: dieses eher Kühle, sehr “Präzise”, oftmals eben “steril” Klingende. Im Kern basieren alle NI Plugins ja auf Reaktor - und dieser Sound haftet allen NI Sachen irgendwie an. Also, mir ist dieser Sound etwas über. Da gibt´s Netteres von Drittherstellern heutzutage, was auch deutlich mehr in “analog/brat/Druck/britzel/dreckig/würzig” geht. (Ich habe selber viele Analoge Kisten rumstehen). U-He macht das aktuell u.a. mit am besten, finde ich.

Wobei das manchmal Nuancen sind, die in einem komplett ausproduzierten Song nicht mal sonderlich auffallen.
So nutze ich eben auch bei Bedarf (neben den “teureren” Nobel-VSTis) gute Freeware VSTis, kleinere Frickelsynths mit eher “Ungehörtem” Sound, oder sogar ältere Steinberg-Synth (sogar letztens mal wieder A1, Monologue, Prologue, Mystic. Da ich u.a. für diese auch viel Eigene Presets geschraubt habe) Einige der eben Letztgenannten mögen manchmal etwas flacher und weniger druckvoll klingen - aber genau das integriert sich in einen Song oftmals sehr gut. nachgeschaltete Plugins inklusive.
Eh klar: Die Mischung aus allem macht´s. :slight_smile:

C.