Folgendes Vorgehen für eine Übe-Datei für Chor: Ich nehme das SATB Template, stelle das Instrument Sänger jeweils um auf Klavier, da das einfach besser für den Übenden zu identifizieren ist. In Dorico selbst ist der Klang dann auch richtig. Wenn ich dann das Midi-File exportiere, sind nur noch die Sopran- und die Alt-Stimme als Klavier zu hören, der Tenor bleibt beim Sänger-Sound, und der Bass mutiert zu einem Contrabass o. ä. Ich habe keine Ahnung, was da im Argen ist. Hat jemand von euch da eine Idee? Danke! HG
Hallo, ich habe im Anhang mal ein 2-Takte Schnipsel (ohne rechten musikalischen Sinn) untergebracht und auch den daraus resultierenden
Midi-Export. Der enthält für Sopran und Alt die richtige Klavier-Klänge, für Tenor und Bass leider die falschen Klänge….
Moin, wohin hast du denn das exportierte MIDI file hin importiert oder abspielen lassen?
Weil das ist natuerlich alles Interpretationssache der importierenden Software.
Cubase z.B. macht das so, dass fuer den Bass tatsaechlich ein Kontrabass geladen wird,
wohingegen Ddorico, wenn man die exportierte MIDI-Datei wieder importiert, dann laedt es einfach ein und denselben Chor-sound fuer alle 4 Stimmen.
Ich finde beide Ansaetze nachvollziehbar. Aber dann muss halt der Anwender selber haenisch andere sound patches nachladen. Allen und allem wird man sowieso nicht gerecht werden koennen…denke ich.
Die Midi-Files werden von unseren Chormitgliedern in der Regel mit Cappella Reader abgespielt, und da hört man halt dann die „falschen“ Klänge….
Aber auch ältere Abspielprogramme wie Midi Yodi machen das so..
Ich behelfe mich immer damit, die Sounds im Sweet Midi Player mit den „richtigen“ Sounds zu ändern und dann wieder abzuspeichern.
Ich hatte halt gehofft, dass man das direkt in Dorico erledigen kann, aber das geht ja scheinbar nicht.
Midi ist halt leider nur so der kleinste gemeinsame Nenner für eine Klangausgabe.
Ich weiss nicht, aber fuer mich waere Audio der kleinste gemeinsame Nenner. Ein Smartphone hat doch wirklich fast jeder heutzutage, und da kann man doch auch schnell Audio-Dateien hin und her schieben. Und Audio-Dateien klingen immer gleich, egal auf welchem System oder Plattform auf der man sich gerade befindet.
… schon richtig, aber eine Tempoveränderung ist dann ja auch nicht so dolle, und zum Üben von schnellen Läufen ist für den Chor das unabdinglich.
Und Tempoänderungen in Audio sind ja durchaus nicht wirklich schön anzuhören….
Darüber hinaus müsste auch ein Mischer dabei sein, um die anderen Stimmen stumm oder auch leiser zu schalten.
Kennst du da ein Audioprogramm, einfach zu bedienen, am besten für Android, Windows und Mac, was das kann?
…nichts ist perfekt…
Und nein, sowas kenne ich leider auch nicht.
Zumindest kann aber Dorico alle Stimmen auch einzeln exportieren (in einem Abwasch) aber das widerum hilft dir ja dann auch nicht weiter.
Sorry!
Ich mache eine Kopie der Datei, um meine Mixer-Grundeinstellungen nicht verändern zu müssen. In der Kopie könntest du auch Passagen per Key Editor langsamer abspielen lassen.
Dann exportiere ich eine Audio-Datei pro Stimme, vorher mache ich diese Stimme lauter und die anderen leiser, die genauen Werte musst du ausprobieren. In einem mehrsätzigen Werk wie einer Messe kannst du sogar eine Audio-Datei per Flow/Partie erstellen lassen.
Was würde denn dagegen sprechen, statt midi-Dateien und Capella Reader die *.dorico-Dateien und Dorico SE zu verwenden?
(Oder geht der Capella-Reader inzwischen auch auf dem Handy? – da hab ich grad keinen aktuellen Stand. Wenn beides nur auf dem Rechner (PC oder Mac) läuft, wär’s doch egal?)
Wir bekommen im Chor in der Regel Audio-Dateien (*.mp3), jeweils gesondert für jede Stimme, wo dann jeweils eine Stimme hervorgehoben ist (das ist natürlich geringfügig mehr Aufwand für den Ersteller) – oder gleich Youtube-Links, wenn’s bekanntere Werke sind .
Ich verwende zum Üben immer wieder mal Anytune, das gibt es fürs Handy als App und auch für daheim am PC/Mac. Damit lassen sich Audiofiles in Tonhöhe und Tempo verändern. Darüber hinaus gibt es Filter, welche Frequenzen ausblenden können um zbs. die originale Singstimme zu verstecken.