Multiband Limiter in Cubase

Hallo Ihr…

Ich weiß, die folgende Frage ist auch z.T. Geschmacksabhängig, aber ein paar Meinungen zusätzlich wären mir schon hilfreich.
Mein aktuelles Projekt neigt sich dem Ende und ich beginne mit dem “home sweet home - Mastering”, also ganz ohne Nautilus Boxen und Bernie Grundman sondern bloß mit mir :laughing:

Mein letztes Projekt habe ich noch in Samplitude gemischt und dieses hat einen wohlklingenden Mehrspurlimiter an Bord. Jetzt habe ich mit dem Cubase-eigenen MehrspurCompressor rumprobiert und finde ihn auch recht gut.
2 Fragen: hab ich irgendwo übersehen, wie man die Bänder koppelt oder geht das tatsächlich nicht bei dem Ding? :question:
Und: findet Ihr, daß man seine Stücke diesem Plug anvertrauen kann, oder habe ich etwas Klangliches übersehen? Ich hab gerade eine lange Mischsession hinter mir und hab nicht mehr die goldensten Ohren und werde gewiss auch mit frischen Ohren wieder rangehen, aber wie gesagt: ein paar Meinungen hör ich gerne, auch zu bezahlbaren Alternativen. Wobei es mir ganz und gar nicht um “Lautmachen” geht, sondern um Kontrolle von aufdringlichen Frequenzen, die auf der Vielzehl der möglichen Wiedergabemedien Probleme machen könnten.

P.S: Wenn ich mich recht erinnere ist der Waves C6 doch ganz gut gelitten allgemein, der wäre sogar noch bezahlbar…

Up to date ist aktuell der Fabfilter MB, der ist mal richtig gut.
Vor allem kommt man schnell zu richtig gut klingenden Ergebnissen, ist auch extrem flexibel, aber auch schon einige Presets sind als Startpunkt sehr gelungen, und er klingt wie fast alles von fabfilter weitgehend neutral, und das will man ja oft, wenn der MIx passt, möchte man ja nicht unbedingt allzu färbend verändern.
Der Waves C6 ist gut, ist mir aber im Gegensatz zum Fabfilter zu fummelig zu bedienen, und klanglich greift er mir manchmal zu starkt ein oder kaum hörbar, man hört schon, warm werde ich mit dem C6 nur als Deesser ersatz, macht er klasse :slight_smile: Aber da hat ja Fabfilter auch den DS…
Der Cubase MB ist klanglich nicht fein genug, zu grobkörnig, verändert mir zu stark den Klang in Richtung weniger gut als vorher.

Am besten Fabfilter MB und C6 runterladen und testen…

Danke dir, Whitey… Ist ein hervorragender Tip, da der FabEQ mein Standart EQ ist, die Bedienung und Übersicht ist einfach fantastisch. Und der MB liegt ja auch noch im bezahlbaren Bereich, den werde ich auf jeden Fall testen.

Gerne geschehen, schau Dir auf jeden Fall, wie immer bei Fabfilter, das hervorragende Tutorial mit Dan Worall (geilste Voice Over Stimme ever :wink: an:
http://www.youtube.com/watch?v=LNkaGACWuhs

Ab 44sec geht der Mund immer weiter auf :smiley:

Probiere mal den hier:

Ist umsonst und klingt geil. Allerdings weiß ich nicht, ob er irgendwelche Phasenschweinereien erzeugt und neutral klingt der auch nicht. Aber egal, wenn dein Ohr sagt es passt und die Monokompatibilität gewahrt bleibt, ist doch alles in Butter :mrgreen:

Also, eine kleine Lanze muss ich für den internen Cubase-Multiband-Compressor schon so ganz am Rande brechen, verzeiht. Denn dezent eingesetzt, erfüllt dieser durchaus seinen Zweck, und zwar erfolgreich.
Bei extremeren Einstellungen arbeitet dieser schon etwas “harsch” und “grob”, aber das kann für einige Anwendungen auch durchaus gewollt sein. Für Elektronische Sachen oder Sounddesign ganz gut zu nutzen. Für´s Mastering nicht immer zwangsläufig, da gebe ich der Empfehlung von Whitealbum recht - guter Tipp, nutze den Fab MBC auch gern. :sunglasses:

P.S: mit dem seit Jahren überall so “hochgelobten” Waves C6 konnte ich NIE etwas anfangen. Schwierig zu handeln, manchmal komischer Gesamt-Sound der Bänder, ein sporadisches “Ausbrechen” von “Frequenzen” bei akustischer und sehr dynamischer Mukke mochte ich manchmal festgestellt haben. Is nich meins, der Waves.

Mein sporadischer Tipp für feinfühlige Masteringaufgaben ist der Flux Alchemist Multibandcompressor.
Ach, den Sonalksis CQ1 Multiband hatte ich auch mal, auch nett.
Hat nicht Voxengo auch einen MB im Programm? den Elephant Limiter nutze ich täglich.

Gruss,
Cent.

leute Leute…


Werft Ihr da nicht gerade etwas alles durcheinander ?

Es geht um einen Multiband Limiter , laut Thread ersteller.

Der eine schmeißt den Multiband Compressor von FabFilter in den Raum,

der nächste den Elephant der nur ein Limiter ist ?!

Etwas kaotisch hier…

Na, so eng würde ich das nun nicht sehen :wink: , denn immerhin kann man ja auch den ein oder anderen Multiband Compressor als Limiter einstellen.

OT: Davon abgesehen … ich vermisse immer noch den Loudnessmaximizer aus der ehemaligen Mastering Edition von Steinberg. Der klang wirklich gut und war leicht zu händeln. Leider habe ich noch keinen Weg gefunden, das Ding auf dem Win7 64Bit OS zu installieren (Install.-Datei ist 32Bit). Vielleicht erbarmt sich ja Steinberg und macht das Plugin free?

Richtig… einige der Multiband Compressoren kann man auch als Limiter einstellen, wenn die Option vorhanden ist.
Dann hat man aber entweder Compressor oder Limiter.


Aber wo wir gerade dabei sind ich benutzte gern diesen Multiband Compressor.
Hier sind Compressor und Limiter getrennt pro Band verfügbar.

http://www.vengeance-sound.de/plugins-vms-multibandcompressor-frame0.html

Hin und wieder benutze ich auch noch das MD3 Tool.

Natürlich, Ryan, ich las auch den Topic-Titel, welcher ja nach Limiter ruft. Dann aber erwähnte Sidfrancis den Mutlibandcompressor. So kam das dann. Und Cubase selber besitzt ja keinen (!) OnBord-Multiband Limiter (!) Daher.
Ich denke es ist den meisten von uns eh klar, dass Limiter und Compressor unterschiedlich arbeiten.
Manche Compressoren sind diesbezüglich als Limiter umschaltbar, stimmt auch.

Hey Ryan…

keine Angst, die Jungs hier ham das schon alle richtig verstanden :sunglasses: Ist ja auch genau meine Vorgehensweise gewesen: alle diese Möglichkeiten, Fullband-Limiter, Mehrspur-Limiter und Mehrspur-Kompressor mal auf die Summe gelegt und geschaut wie unterschiedlich das Ergebnis ist und welche Klangfärbung dem Material am besten tut.

Ulkigerweise mag ich DIE überall angepriesene Lösung überhaupt nie: den SSL G-Type Buscompressor (der heisst doch so?), den ich in mehreren Versionen von verschiedenen Firmen als Imitat besitze und der mir bei meinem Orchestral-Sampleakustischen Material schon über 1db auf die N… geht. Vielleicht doch eher für Rockmusik geeignet? hm…

Der Elephant ist tatsächlich klasse, Cent, den habe ich lange getestet, aber ich hatte mich damals für Toneboosters Barricade entschieden, ähnlich gut, vielleicht 90% oder so… :slight_smile: Aber da bei mir meist nur in den Transitions zwischen Strophe und Refrain der kompositorische Gaul durchgeht (der klassische Tomwirbel, nur halt bei mir auf Taikos oder so :sunglasses: ) brauche ich eigentlich hauptsächlich im Band bis 250Hz einen Notnagel, deswegen wollte ich kein Fullband benutzen. Im Bereich darüber komprimiere/limitiere ich eher mal so 2-3dbchen, sind ja alles Samples, alles gut vorkomprimiert.
Dann mal auf zum Fabfilter-Video…