NI Kontakt 5: Midi zu Audio wird verschoben exportiert

Hallo.

Gleich vorweg. Ich habe bereits im NI Forum und diversen anderen Foren über dasselbe Problem gelesen. Das Problem taucht auch in Logic.

System:

  • i7 6 x 3.9GHz
  • 16GB RAM
  • Win7
  • RME Fireface 800
  • angezeigte Latenz mit FF Treiber 2ms

Das Problem:

  1. Ich lade Kontakt 5 und z.B. ein Drumset der Kontakt Library.
  2. Nun setze ich 4 Kickdrums als Midinote auf einen Viertelschlag und quantisiere diese.
  3. Ich exportiere die Spur mit den Kicks und füge sie als Audiospur automatisch wieder ein.
  4. Die nun erstellte WAV Datei wurde beim Export verschoben. Die erste Kickdrum beginnt einige Millisekunden zu spät und nicht auf den ersten Schlag.

Bei fast allen Instrumenten die ich in Kontakt lade tritt die Verzögerung auf, auch wenn diese überhaupt nicht leistungshungrig und nur ein paar MB gross sind.

Es gab vor einiger Zeit ein bekanntes Problem mit dem Convolution Reverb in Kontakt, welcher eine Latenz generierte, wenn er nicht ausgeschaltet wurde. Ich habe diesen jedoch ausgeschaltet. Wenn ich ein anderes VSTi benutze, wird alles sauber und korrekt rausgerechnet. Das Problem liegt aber anscheinend nicht an Kontakt 5, sondern an irgend einer Einstellung. Auch wenn es sich nur um wenige Millisekunden handelt ist es im gesamten Groove für mich hörbar und ebenso beim Layering von Sounds nicht zu gebrauchen. Mühsam, jede Spur auf den Raster zu ziehen ist ausserdem sehr zeitintensiv und kann nicht die Lösung sein.

Ich habe bereits allerhand ausprobiert.

  1. Export in Realtime
  2. Verzögerungsausgleich eingeschaltet/ausgeschaltet
  3. Convolution Reverb immer ausgeschaltet
  4. Buffersize verändert
  5. Leeres Template von Cubase benützt (-> bei Logic trat das Problem teilweise auf, wenn man ein eigenes Template benutzte)


    Vielen Dank für jeden Tipp!

Also grundsätzlich, wenn das Problem auch in Logic auftritt, würde ich ja mal sagen, dass dies hier das falsche Forum für Deine Frage ist. Dann dürfte es sich um ein NI-Problem handeln und kein Cubase-Problem sein.
Interessant ist es aber auf jedenfall!
Ich werde es später mal versuchen zu reproduzieren.
Hast Du mal bei NI den Support angerufen? Vielleicht wissen die ja etwas. Die Supportnummer ist Kostenfrei und die sind eigentlich sehr hilfsbereit meiner erfahrung nach bei NI

Ich arbeite mit Cubase 6.5.3. Weiss aber vom Logic-Forum, dass das Problem teils auch bei Logic bekannt ist und habe dies nur erwähnt zur Vervollständigung des Posts. NI sagt, es liege am Convolution Reverb. Wenn dieser aber ausgeschaltet ist, liege es nicht mehr Kontakt. Im Netz gibt es diverse Posts dazu. Ebenso in diesem Forum im englischsprachigen Teil.

Ich habe kürzlich ebenfall einen Studiotechniker und DAW Softwarefanatiker gefragt, der die Studios wartet. Er konnte mir nicht weiterhelfen, obwohl er alles gründlich unter die Lupe genommen hat.

Es muss irgendeine Einstellung sein, da die Verzögerung bei genauerem Betrachten im Zoom immer gleich lange ist.

Ach ja: Das System ist für Hintergrundprozesse etc. von einem Profi optimiert worden.

Hier der Link zum Logicforum:

http://www.logicprohelp.com/forum/viewtopic.php?t=70357


Hier tritt anscheinend dasselbe Problem auf wie bei mir:

Bounce in Place (Midi to Audio) Not syncing properly
http://www.logicprohelp.com/forum/viewtopic.php?p=362587#362587

Hier wird diese mögliche Lösung vorgeschlagen: Plug-In Latency Compensation is set to ALL.

das selbe problem ist mir auch letztens aufgefallen man sieht es wenn man ganz weit reinzoomt das die transienten nicht exakt auf den beat sind beim audio export…

gibt es denn keine lösung inszwischen ???

**Ich glaube, dass dieses Problem bei mehr Leuten auftritt als vermutet, viele es aber eventuell nicht wirklich bemerken.**Wenn du aber tighten Sound gewohnt bist, dann geht das gar nicht. Der ganze Groove geht verloren, wenn jedes Instrument ein wenig verschoben wird. Bislang habe ich nach dem bouncen jeweils die Spuren von Hand gesetzt und dann geschnitten. Dies wiederum wird aber deswegen umständlich, weil dann der Part nicht mehr genügend lange ist und einfache Duplizieren so auch nicht mehr möglich ist, da du erst noch einen auf die länge quantisierten Part daraus machen musst. Dieser ist dann nicht mehr so flexibel bearbeitbar was die Lautstärke betrifft etc.


Übrigens: Native Instruments hat keine Lösung dafür und da ich Kontakt nur mit 3rd Party Libraries benutze bekomme ich keinen Support, obwohl dies auch bei der Demo Library von Kontakt auftritt.

Soviel ich weiss, gabe es diese Problem bereits einmal mit dem Convolution Reverb. Diesen habe ich jedoch ausgeschaltet.