OT: I'm back !

Hallo in die Runde,
nach über einem Jahr “Fremdgehen” mit anderen Sequenzern, habe ich meine neuesten Projekte wieder mit Cubase, in diesem Falle Cubase 6.5, begonnen.
Fast alles geht einfach von der Hand, passt einfach :wink:
Ich habe allerlei Erfahrungen mit anderen Sequenzern gesammelt.
Tolle andere Features und Herangehensweisen, aber auch Merkwürdigkeiten und kaum zu Glaubendes erlebt.

Wenn Cubase in dieser Form (Stabilität, Performance und toller Workflow) weitermacht, dann hat Cubase gute Chancen dass ich dabei bleibe :wink:

Grüße
Andreas

Hi whitealbum,

das hört man gern! :slight_smile:

Tja, die “anderen” kochen halt auch nur mit Wasser…
Vieles wird ja “woanders” so immens hochgelobt, ein regelrechter hochgepushter Hype, einhergehend oftmals mit etlichen Steinberg-Dissereien. Lächerlich und überflüssig! Viele Ex-User habe Cubase tatsächlich noch niemals richtig ausgereizt, kaum das Handbuch gelesen, oder mal Shortcuts ausprobiert/angelegt. So wird halt lieber schnell aufgegeben und man flüchtet sich in andere Software.
Jede (!) DAW hat Baustellen - das wird einigen DAW-Hoppern aufgrund ellenlanger Wunschlisten sicher früher oder später auch mal klar werden…
Aber selbst ich war sporadisch auch knapp mal abtrünnig. Zumindest habe ich andere DAWs ebenso ausführlichst getestet, und tue es noch. Dennoch ist im täglichen Studioalltag Cubase (Nuendo) immer noch das beste, leistungsfähigste und stabilste Arbeitswerkzeug bei mir.
Wenn ich fragen darf, was du denn so alles ausprobiert hast (?)

Wenn Cubase in dieser Form (Stabilität, Performance und toller Workflow) weitermacht, dann hat Cubase gute Chancen dass ich dabei bleibe > :wink: >

Das sehe ich auch so. Nun, die Konkurrenz schläft nicht. Aber ich denke, es hat sich schon so einiges getan bei Steinberg, gerade ab C6.x bin ich wieder guter Hoffnung. :sunglasses:

Hm. ich weiss nicht was es ist. Aber ich finde, es fühlt sich einfach “richtig” an bei Cubase. Keine Ahnung.


Gruss
Central

Hi Central,
ich habe gewusst das Du Dich meldest :smiley:
Wir hatten ja einen sehr regen Austausch letztes Jahr zu Samplitude ProX.

In den letzten Monaten habe ich Songs in ProX 64 Bit und Sonar X1C/D 64 Bit aufgenommen.
Samplitude ProX hat viele tolle Funktionen. Das Hauptproblem, und das stellt man aber erst nach ein paar Wochen, oder Monaten fest, der Sequenzer ist einfach in die Jahre gekommen.
Da gab es in 18 JAhren nie eine Runderneuerung!
Steinberg hat dies mit SX getan, wobei es auch hier bei Steinberg Zeit wird, über einen größeren Schritt nachzudenken (Stichwort: Studio One und Reaper haben sehr gute Ideen umgesetzt, aber natürlich sind die beiden weit weg was den Umfang der Funkt. betrifft).
Zu ProX:
Die komplette Dateiverwaltung/Takemanagement und Take Composing Funktionalität ist so schlecht, das glaubt man nicht. Stelle Dir vor, Du verlierst Takes beim Compen, obwohl Du die Funktionalität normal nutzt.
Weiterhin, Dir werden in einer Spur auch Takes angezeigt, die gar nicht zur Spur gehören :astonished: :open_mouth:
Da könnte ich Bände schreiben, was da nicht funktioniert.

Das Beste, der wirklich sehr gute Support von Samplitude, gibt dies mehr oder weniger auch zu.
Die Stabilität ist an sich sehr gut, aber die Performance ist ein Graus!
Bei meinem PC Setup bekomme ich unter der 64 Bit Variante, erst bei 1024ms eine knackfreie Performance, wohlgemerkt wenn ich auch Jbridge nutze.
Bei Cubase und Sonar langweilen sich die CPU.

Ja, Sonar X1 ist auch so ein Kapitel.
Ein an sich guter Sequenzer, aber zu viele Funktionen sind halbgar umgesetzt, Drum Mapping funktioniert nicht richtig, führt zu Audio/Midisync Fehlern, Workflow-mäßig weit hinter Cubase, ein Bsp., stelle Dir vor, für Marker anspringen gäbe es kein Tastaturkommando, oder für Loopcycles, fürs recorden unerlässlich.
Ja, sowas geht bei X1 nicht. Das ist für mich einfach nicht zu glauben!

Dennoch, in Sonar werde ich ggf. den einen oder anderen Song machen, da die 64 Bit Version von der Performance ausgezeichnet ist, die GUI sehr augenfreundlich ist, das Docking wirklich gut umgesetzt ist und die Producer Expanded Version mit ausgezeichneten Plugins versorgt ist.

ABER, vom Workflow her und der gutren Funktionalität (VariAudio bspw.), ist Cubase alles in allem deutlich vorne:

Cubase sollte aber ganz einfache Dinge noch können, was ProX und Sonar X1 auszeichnet:

  1. Punch Cycle, eine Funktion, die ich schon seit SX1 einfordere.
  2. Audiospur soll auf “Klick” Mono und Stereofähig sein. Das ist in ProX und X1 toll umgesetzt.
  3. Noch mehr objektorientierte Arbeitsweise. Eine Domäne von ProX, unglaublich gut. In Sonar X1 teilweise umgesetzt, aber auch sehr wirkungsvoll!

Heute habe ich gerade wieder an Songs gearbeitet, da habe ich bei einem Song gedacht, jetzt wäre es gut, das Lied langsamer werden zulassen. In Cubase mit elastique pro vollkommen problemlos, dies nachträglich zu machen.
In ProX und in X1 ist das dann einfach nicht machbar.

Grüße
Andreas

Tolle Zusammenfassung!

Hast du auch Controllereinbindungen in den verschiedenen Sequencern probiert?
Bei Reaper finde ich gut, das das Drag and drop von Audioparts zu Kontakt 5 funktioniert.
Das vermisse ich bei Cubase seit SX 1…

Danke Backbeat.
Ich habe seit Jahren von Frontierdesign den Tranzport und Alphatrack im Einsatz.
Der Tranzport ist bei mir im Dauereinsatz, der Alphatrack weniger, war eigentlich dafür gedacht, Automationskurven zu zeichnen, aber ehrlicherweise muss ich zugeben, mache ich das lieber mit der Maus.

Der Tranzport hat in Sam Pro 11 noch gut funktioniert, in ProX (erster PAtch) mit viel Mühen, bis gar nicht mehr :open_mouth:
Nach zwei Patches ging es dann wieder.
Die grundlegende Belegung der Tasten ist in Cubase und Sonar am umfangreichsten, in ProX ist nur wenig mit dem entsprehcnenden Tranzport/Alphatrack Template vordefiniert.
Obwohl man in ProX die Zuordnung weitere Funktionen zu den Tasten einstellen kann, ist das alles schon kryptisch. Am Anfang habe ich Stunden gebraucht, um das zu checken.
In Cubase geht das einfacher von der Hand.
Sonar ist da näher an Cubase dran, da geht auch schon viel. Habe da zu diesem Thema aber noch nicht soviel Erfahrung mit Sonar X1.
Fazit: Controller funktionieren bei ProX, bei Sonar X1 und Cubase 6.5.
Von der Einrichtung und von den Möglichkeiten her, sind Sonar und Cubase aber vorne.

btw, in den letzten Tagen habe ich mich in Cubase 6.5 immer gewundert, warum beim Tranzport, nach dem ich die Record Taste gedrückt hatte, die Aufnahme in Cubase abgebrochen wird, und im Playmodus weiterläuft.
Unter Geräte konfigurieren habe ich dann mit Hilfe des Manuals den “Übeltäter” entdeckt:
Smart-Switch-Intervall war mit “kurz” aktiviert. Sprich, in diesem Modus “darf” die Taste nur kurz gedrückt werden, damit die Funktion wie gwohnt ausgeführt wird, wenn man länger drückt, dann wird die Funktion so lange ausgeführt, so lange die Taste gedrückt ist. Interessant :wink:

Hi Whitealbum,

danke auch für dein ausführliches Statement, du bist ja auch Hardcore-DAW-User.
Hehe, es ist ja immer etwas bedenklich und gefährlich, irgendwelche DAW-Vergleiche mit Vor- und Nachteilen in Foren zu posten. Ihr wisst, was ich damit meine, wenn man Fans einiger dieser Tools im Thread hat… :wink:

Trotzdem: ich habe X1 und Sam, wie auch jetzt immer noch S1, unter fiesen täglichen Studiobedingungen getestet, oft mehr als 50-60 Spuren, verdammt viel Audio und Midikrams, Automationen zuhauf, usw.

Ohne jetzt mal auf die internen Plugins (wir haben eh alle genug und feine VST-Dritthersteller am Start) und kleinere Feinheiten jeden Sequenzers einzugehen:
Mir gefiel das Fensterhandling und die Optik von Sonar X1 wirklich gut. Nervig finde ich bis heute diese 4 winzigen gleichzeitig sichtbaren, scrollbaren Insert-Plätze in jedem Channel. Auch wenn man anderweitig auch irgendwie dran kommt, das geht mal gar nicht.
X1 und Sam haben dieses Objektorientierte, wo man in jeder Region zusätzlich Plugins draufsetzen kann. (-> Wunsch für Cubase 7) Midi ist bei Sam bis heute leider absolut rudimentär integriert, daher scheidet Sam aus bei mir. Schade, denn Audio und Mastering ist schon fein dort. Und ich finde den Sam-Mixer einfach nur Hammer! (-> sowas will ich in Cubase 7 auch haben)
Die anderen Probleme in Punkto Stabilität usw. bei X1 und Sam hast du oben schon angesprochen, musste ich auch feststellen.

Reaper habe ich wieder heruntergeschmissen, obwohl absolut feines Programm. Denn man muss einfach viel zu viel vorkonfigurieren, auch finde ich die Menüpunkte optisch total altbacken office-mässig. Das ist da nicht aus einem Guß wie bei Steinberg. Auch wenn sich alles irgendwie vom User toll anpassen läßt, mitsamt der GUI-Grafiken. Toll finde ich, dass mit Reaper irgendwie alles möglich ist, da man selber was programmieren kann. Problem dabei ist dabei, so finde ich, wenn man Songs austauscht oder in einem anderen Studio sitzt, und da dann Reaper völlig anders vordefiniert ist. Midi beschränkt sich dort leider auch nur auf eher simpleren Dinge. Also auch nichts für mich, kann für andere User natürlich reichen, klar.

Studio One ist als einzige DAW länger auf meinem Testrechner. Hier mag ich das Fensterkonzept und das drag/drop-Feature. In Punkto Optik habe ich bei S1 Beanstandungen, das müde helle grau mag ich persönlich leider überhaupt nicht, fand ich schon in Logic 8/9 eher unpassend, die Schriften sind teilweise arg klein, Knöpfe fummelig (Mixerinsertbuttons uvam.), die Wellenformdarstellung nicht so gut wie bei Cubase/Nuendo.
Midi-seitig beschränkt sich S1 leider auf rudimentäre Standardmassnahmen. Auch gibt es bis heute keinen Audioeditor (Parts, Fehlerknackser mit Stift wegmalen usw.), das ist mir somit viel zu wenig. Gut finde ich in Teilbereichen bei Studio One den Mixer, und das Window-Konzept (ausblendbare Spuren/Channels) und den einfachen Mastering-Part (trotzdem echt kein Vergleich mit Wavelab!). Letztendlich ist S1 aber noch frisch, da wird ja noch was kommen. Daher kann man es kaum bis nicht mit Cubase vergleichen, welches aufgrund der langen Entwicklungsgeschichte wesentlich mehr und spezialisiertere Features an Bord hat. (Ob man das alles braucht zum Mukke machen, muss jeder selber wissen, ich brauche es jedenfalls.)

Wohlgemerkt sind das meine persönlichen Empfindungen. Jeder hat da sicher ggf. andere Meinungen zu.
Ich finde es aber klasse, dass der DAW-Markt heutzutage so viele Sequenzer anbietet, für jeden ist etwas dabei.

Final muss ich immer wieder feststellen:
dass im harten Studioalltag mir Cubase bis heute immer noch am besten zusagt - alles ist dort möglich, auch wenn es an einigen Ecken hapert und wir auch unsere bekannten Wunschlisten haben. :wink: Midi ist in Cubase verdammt stark (fast ungeschlagen würde ich sagen), Audio mittlerweile absolut top, den “Summensound” mag ich sehr bei Steinberger DAWs.
Und ohne Scherz: die augenschonendere dunkle GUI sagt mir von allen DAWs in Cubase am meisten zu, gerade wenn man auch mal den ganzen harten Studiotag davor sitzt (top auch Schriftgrößen, Wellenformdarstellung usw.) Die Stabiliät ist auch so ein wichtiger Punkt, hier punktet Cubase voll und ganz (erst letztens 3 Monate an einem aufwändigen Album gesessen, nie (!) gab es Abstürze oder irgendwelche Hänger (!)


Und hier meine persönlichen elementaren Cubase-Wünsche, auch im Vergleich zu den o.g. Sequenzern:

  • neuer expandierbarer Mixer (Ansicht mit allen Inserts/Sends/EQs!!, unbegrenzte Insert-Slots, unbedingt mehr und differenzierte Gruppierungsmöglichkeiten, jede Channel Mono-Stereo-Umschaltbar, EQ frei setzbar/pre-Inserts, separates Unsichtbarmachen von Spuren und Channels (s. Pro Tools) und natürlich auch UNDO für den Mixer. Die Farbigkeit für jeden Channel könnte man gern so wie in PT umsetzen (transparent/ausblendbar)

  • neues Window-Konzept (dockable Windows, “ALLE Fenster im Vordergrund”(auch Editoren/Pool/MediaBay!), Pool+MediaBay gern rechts im Arrange (siehe Pro Tools etc.)

  • Optimierung VariAudio (neue Algos (auch für stereophones Material oder Drums/Instrumente, Formant-Editierung, automatisches Tonartenraster, Quantisierungsmöglichkeit, (gern auch ARA-Integration)

  • Multiinstrumentenspuren (das F11-Rack mag ich und muss klar bleiben, trotzdem)

  • mehr Drag+Drop (z.B. auch Region/Wav zu Kontakt, Battery, usw.)

  • in allen Plugins kleine Buttons hinzu (A/B-Vergleich, copy/paste/compare)

  • Midi-Learn für alles (!) sowie Ausbau Controller-Anbindung.



    Klar, ich hätte noch mehr “speziellere” Wünsche, aber das hier wird auch im Sinne aller anderen Cubase-User sein.
    Oha, schon wieder viel zu lang, das hier. uff, sorry.

Aber ich möchte einfach, dass Steinberg diese Wünsche hier liest und gern umsetzt (!)
:wink:


Gruss
Central.

Oha, das liest doch keiner, ich tippe hier auf nem 15 Zöller, und seh nicht, was ich schon alles textlich schwadroniert habe. Überfliegt es halt bei Bedarf. Zumal ich leider schnell tippe. Verdammt. :mrgreen:

Schnell noch was:
Whitealbum, wie gefielt dir in Sonar X1 das Audioediting mit V-Vocal?
Das habe ich leider nicht mehr getestet.
Mochtest du dort die neuen Pro-Channels? klanglich toll, finde ich, aber die Regelung aufgrund der kleinen Knöpfe und der irgendwie nicht gegebenen optischen Wertekontrolle etwas schwierig.

@centralmusic:
Ich finde den Austausch gut, wenns dann halt mal länger wird, wirds halt länger :slight_smile:
Und Du sagst es, es ist persönliches Empfinden.

Hardcore DAW-User triffts bei mir gut (bei Dir, denke ich aber auch :wink:
Tatsächlich habe ich bis auf die Arranger-Funktionalität in Cubase jede Funktion “gequält”.

Sonar X1:
Zustimmung, was das gute Docking und die “Pfriemelei” in den Inserts betrifft, auch die EQ-Darstellung der internen Plugins ist was für Adleraugen, und die kleinen regler erst, allerdings stellt man da wieder mehr nach Gehör ein :smiley:
Die ProChannelteilel sind wirklich sehr gut, und das für kleines Geld.
Der Concrete Limiter (ein Limiter a la L2) bspw. habe ich für 10$ bekommen, HALLO? ZEHN dollar?, und der ist auch extrem gut auf der Trackebene. Den habe ich sehr gerne auf eBasspuren gelegt. Auch die anderen ProChannelplugins sind sehr gut. Von der Bedienung her auch hier etwas “pfriemelig”, aber es geht (zumindestens bei meiner Auflösung).
Klasse finde ich allerdings auch die Möglichkeit Instrumenten-Icons in der Mixeransicht je Kanal zu vergeben.
Hilft mir auch gut, im Mixer schnell zu erkennen, wo befinde ich mich gerade.

Ein Punkt was das Docking in X1 betrifft, die Shortcuts sind gut. Blitzschnell hat man Spur, Mixersicht auf einem Bildschirm gemeinsam oder getrennt parat. Dann braucht man wirklich nur noch einen 27 Zöller.

V-Vocal habe ich aufgrund der LSD-GUI (sorry, aber wer das entwickelt hat, hat davon einiges eingeschmissen) nur kurz angetestet. Funktioniert soweit, aber VariAudio ist moderner in der Bedienung, und in der Funktion (Micro pitch, nivellierung kann man sachte machen, ohne den Charakter der natürlichen Stimme zu zerstören).
Cakewalk wird (hinter vorgehaltener Hand von Cakewalks Brandon Ryan geäußert) V-Vocal nicht mehr weiterentwickeln. Wie ich Cakewalk kenne, werden die auf den ARA Zug (Melodyne Schnittstelle zu DAWs -> siehe Studio One 2) springen, was auch nur zu begrüßen wäre.

Ganz kurz noch zum Cakewalk Support:
Ich habe die Amerikaner geradezu zugeschüttet mit Auffälligkeiten in X1 (manches war tatsächlich ein Bug, manches von mir falsch bedient). Ich habe immer zeitnah Antworten auf meine Tickets bekommen, immer freundlich, immer erstaunlich offen und fast immer mit einer Alternativlösung oder als Workaround. Das ist toll.

Auf der anderen Seite treiben sich schon muntere Gesellen auf deren Forum rum, mann oh mann, wird da was zusammengeschwätzt. Es gibt aber ein paar absolute Sonar Cracks, die muss man aber erstmal aus der Reserve locken.

Zu Reaper:
Hatte ich nur kurz drauf, ne, da kann ich gar nicht mit, ein Konfigurationsmonster, Beamtenlook, fehlende Funktionalität bzw. nicht ausgereift, allerdings sind die Jungs extrem schnell in Updates. Das ist schon unheimlich.

Ansonsten ist mir halt als Musiker wichtig, im musikalischen Flow bleiben zu können.
Und da geht es mir wie Dir, in der Summe bin ich in Cubase am Besten zur Zeit aufgehoben.

Gestern hatten wir einige Backing Vocals aufgenommen, und da kam mir in den Sinn, dass muss noch dicker klingen. Also, flugs den Cloner ausgepackt, bißchen rumgespielt damit, fertig!
Oder, ich brauche Schallplattenknistern, war wirklich so, da habe ich mich erinnert, das gibts doch in Cubase, ja Grungelizer das wars.
Nich ein Beispiel: Ich bin eigentlich Multiinstrumentalist, aber ein schlechter Keyboarder, wollte aber unbedingt Triller haben a là Mr.Pleasent von den Kinks. Arpache ausgepackt, die Möglichkeiten geprüft, und puff es geht, und es klingt auch noch gut.

Das meine ich mit Flow.

Sam ProX kann midi-mäßig überhaupt nicht mithalten, Sonar ist hier deutlich besser, aber ich denke auch, Cubase bietet Midimäßig am meisten.

Oje, das wurde aber lang, musste aber raus :mrgreen:

Grüße
Andreas

PS:
In den letzten Wochen hatte ich nur ein Nervfaktor, der mich aber schon lange in Cubase begleitet, dem ich aber nie nachgegangen bin, aber jetzt nervt er:
Die Midifenster (ob Drum oder Key Editor) gehen alle zu, sobald man bspw. das Midifile löscht, was gerade angezeigt wird, das ist nervig. Der Keyeditor oder Drum Editor kann doch offen bleiben, halt ohne Werte (oder habe ich eine Einstellung nicht angewählt)
In Sonar ist das klasse, da gebe ich im Key editor einfach die Spuren ein, die ich sehen möchte, ob ich auf einem Event stehe oder nicht.

Doch,ich! :wink:
Ist mal interesant eine fundierte Diskussion zu lesen statt immer nur das übliche gemecker.
Danke an beide :stuck_out_tongue:

ich auch!

auch für mich sehr gut, mal die Vergleiche zu lesen, denn bei den Magazinen/Web-Sites hab ich immer die Paranoia, daß die ja doch alle geschmiert sind :smiling_imp:

dann bleib ich meinem C6 mal treu, trotzdem btw die Frage (ich weiß steht sicherlich hier irgendwo, aber die SuFu ist ja mal … ) :
muß ich die Preset-Zuordnung (Patch-Scripts hiessen die, oder?) wirklich alle neu machen? kann ich die alten SE/SX-Dateien da nicht irgendwie konvertieren?

btt:
I´m back too!

the Sarge!

wat? is nich wahr…? der Sarge aus dem alten Forum auch wieder da?! :smiley:
Hammer!! Dann mal willkommen! :sunglasses:
Was haste so in der Zwischenzeit getrieben? sag, auch andere DAW ausführlichst gecheckt? :wink:

Gruß Central!

ja, Danke

versuch´s mal kurz abzureissen:
2010 mich paar Monate mit Studio4 rumgeschlagen, aber zu viele Abstürze. dann in ner Werbeagentur gejobbed und da war die Freizeit mit deren Software blockiert

2011 nicht mehr in der Agentur, aber die Muse hat mich halt auch nicht geküsst. Zu Weihnachten schenkte mir meine Freundin halt C6 in der Hoffnung, daß mich die Muse küsst und ich wieder durch meine Musik ausgeglichener werde

2012 im Januar mit Freundin zum Arzt, sie in´s Krankenhaus für komplette Check-up. am 3ten Tag Krebs festgestellt und an Pfingstmontag ist sie in meinen Armen (mittlerweile als meine Ehefrau) eingeschlafen :cry:
sie hat mir noch empfohlen, die Trauer unbedingt durch die Musik zu verdrängen/aufzuarbeiten
bin aber ja ein sturer Bock, der immer erst seinen Arbeitsbereich ziemlich perfekt haben will, deshalb (und weil ich noch ziemlich durchhänge) auch die Frage mit den Scripts (also Preset-Listen der Hardware-Synths)

brauche Input…
the Sarge!

Hi Sarge

Autsch das Leben ist manchmal unfair.
Mein Beileid nichts desto trotz wünsch ich dir viel Kraft und Spass in der Zukunft auf das die Muse dich knutscht und nicht mehr aufhört.
Ich warte monetan auch das sie sich blicken lässt, aber anscheinend findet sie meine neue RME karte nicht anziehend genug.

Greetz Bassbase

oh…danke für deine Offenheit, Sarge. Das tut mir leid. Ich weiss wie es ist, liebe Menschen zu verlieren. :frowning:
Hm. Dann sollten wir dir hier tatsächlich etwas Abwechslung verschaffen, wie du schreibst.
ok, vielleicht ist das hier interessant wg. der Textscripts?
http://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?p=39880

danke für die Beiliedsbekundungen und den Link
wenn ich das dort richtig verstehe, muß ich (wie schon beim Wechsel von SE auf C4) einfach nur die alten Listen in ein entsprechendes Verzeichnis kopieren und dann in C6 "install"ieren ? :astonished:
SO hatte ich mir das gewünscht und vorgestellt, aber der Verkäufer im großen Store bei Köln meinte “ne, das ist das einzige Manko an C6: alle Listen neumachen! dafür läuft C6 jetzt stabil”

apropos stabil:
wenn jetzt noch jmd im Foyer auf meine PC-Frage antwortet, statt alle nur zu lesen, wäre ich für dieses WE schon sehr glücklich.

hey,
ein kleiner ernst gemeinter Tipp am Rande…
vergiss bitte schnell irgendwelche Verkäufer in Musikgeschäften!
Die wollen nur ihr Zeug verkaufen, die haben überwiegend kaum ne blassen Schimmer, was z.B. wirklich alles geht mit DAW-Software. Nix gut. Poste lieber hier im Forum oder sowas.
:wink: