RFE: Gate im Channelstrip

Das ist eher ein Kompressor/Expander-Prob.

Nein.
Die komprimieren / expandieren das Signal über- / unterhalb des Thresholds.
Das Gate mit Range nicht.
Es ist einfach nur ein Gate bei dem einstellbar ist, wie weit geschlossen wird…

Wenn Du wirklich ein alter Analog Fuzzi bist solltest du doch schon mal ein Drawmer DS 201 oder 401 in den Fingern gehabt haben…

Rehi,

naja, ein Expander mit Fummelei liesse sich schon in die Richtung druecken. Wie oben schon bemerkt KANN man das technisch ja auch ueber ein Gate im Send-Effect machen, nur eigetnlich waer die Erweiterung des Gates selbst hier doch das naheliegendste. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ein riesen Aufwand ist.

Zum Thema Trigger aus dem Gatesignal:
Klar, der bisherige Weg waeren hitpoints, hab ich jetzt auch erstmal gemacht, dauert pro Spur ein paar Minuten, dann ist der Drops gelutscht. AAAber: erstens muss ich ab dann aufpassen, beide Spuren perfekt in Sync zu halten, zeitens sind die Hitpoints nicht WIRKLICH identisch mit den Gate-opens (ich sage nur SC-Filter), drittens bekommt man eine Spuren-Inflation, wenn man das fuer mehrere Tracks Instrumente macht.

Hab mich gestern mal mit synth-edit drangestzt, das plugin als proof-of-concept selbst zu schrauben, funktioniert auch in Seib’s VST-Host, aber leider nicht in C7.
Hab aber auch nicht den nerv, da gross was selbst zu programmieren. Vom Prinzip her isses jedenfalls machbar…

Schoene Gruesse
Case

@central: Vollkommen richtig. Ein Algorithmus hat kein Feeling…
@thinking: Ich mach ma ne neue Pseudo-Code-Aussage. 2 Level behalt ich bei. Unterer Level: Aus, dicht, nix… Oberer Level: Es ist einstellbar, wie weit geschlossen wird… oki. Bei Erreichen des oberen Levels werden x dB um y dB weggedrückt kanns nicht sein. Das wär ein Kompressor. Also bei Erreichen des oberen Level wird auf y dB weggedrückt. Das wär ein Limiter. Bleibt noch noch beim Erreichen des oberen Level werden y dB übrig gelassen von dem was über x dB liegt. Mit ist die Konstruktion nicht klar.
Das Analog Fuzzi bezieht sich auf die Musikmaschinen in meiner “Sammlung”… In einem Modularsynth ist die Definition des Gates klar. Man könnte nu über lagged Gates reden… Aber Gate ist an oder aus.

Das Gate macht ja normalerweise komplett “zu”, wenn es nicht getriggert ist. In dieser “off” Position haette ich gern ein Rest-Signal, was trotzdem durchkommt.

Also wieder ne Def: Und die schaut anders aus: Gate offen: lass offen, egal was passiert. Gate am unteren Level zu: Lasse y dB von x dB durch. Ist das das gewünschte??
Send aufmachen. Level auf y stellen… kommen immer durch. Channel normales Gate. Mixer. No Programming required??

Ab 1:20 http://www.youtube.com/embed/X6IpvmqZLR8?rel=0&wmode=transparent
Das hat der TE vermutlich gemeint.

-ewo

rehi,

exactamente. Das, was dort “Range” genannt wird.
Die Drawmer 201-kisten konnten das auch, wenn ich mich recht entsinne.

Und: Ja, im ersten Post hatte ich geschrieben, dass man das im Prinzip mit nem Send auch machen kann. Ist aber von der Bedienung her total unintuitiv, und macht verschiedene Dinge auch erheblich komplizierter…
(Frage: Was passiert mit dem Hall, der typischerweise im Insertweg NACH dem Gate kommt, wenn man nicht gerade Phil Collins heisst, dabei wird ja der Anteil im Sendweg nicht bearbeitet, etc,etc…) Also: ist eine Gate-Funktion, die genau dort auch Sinn macht, und nicht in irgendwelchen Basteleien drumrum.
Nebenbei sollte das von der Programmierung her schon beinahe ein Abfallprodukt sein, zumindest, wenn man’s als Schalter, 6,12,…dB auslegt…

Also: Bittebittebitte Steinberg: Ein “Range” Schalter im Gate :slight_smile:

Schoene Gruesse
Case

Einfach ein Range Parameter ins Gate eingebaut. Die Range macht im Zustand “geschlossen” keine Gainreduction von -unendlich, sondern die Dämpfung ist einstellbar. Keine Kompression, keine Expansion, kein Limiting, keine Hysterese, kein sonstiges drumrumarbeiten - das war das Gewünschte