RME Multiface II VS RME Fireface UCX

Das fällt auch gar nicht so auf, sofern man keinen Vergleich hat.
Ein ordentlicher Preamp holt dann doch noch mal deutlich mehr raus, als man zunächst erwarten würde.
Diese müssen dann auch keine Unsummen kosten.

Das UCX hat, soweit ich weiss die Preamps / Wandler vom UFX.

ch bin übrigens sehr zufrieden mit meinem Steinberg MR 816x. Wird auch über Firewire betrieben und wie immer gerne behauptet wird das Firewire nur mit TI-Chip vernünftig läuft kann ich auch nicht bestätigen. Hab keinerlei Probleme damit.

Das ist wie immer mit so ganz grundsätzlichen Aussagen- die stimmen nicht grundsätzlich…

@ Loop Breaker:
vergiss Firewire, das ist mehr oder minder schon auf dem absterbenden Ast.
Nimm USB! Die Zukunft wird demnächst bei den Audiowandlern sowieso USB 3.0 heissen.
Ich meine, auf unserem Studiorechner mit der RME UC sogar auf 2,xx Millisekunden Latenz ruckelfrei zu kommen, kein Scherz. Ich versuch die Tage mal nen Screenshot.

@ Oldbeats:
Und ja, das Steinberg MR816x kenne ich auch vom Kumpel, absolut feines Teil, gute Features, gute Wandler! Und perfekte Integration in Cubase!
Interessant dort auch das HP-Routing und die (quasi) Null-Latenz Effekte. Hab mir auch überlegt, mir das MR zuzulegen, als zweites Setup.

  • 1 !

Hm. Nicht unbedingt, tendenziell ja.
Aber ich gebe zu, dass ich bevorzugt und sehr gern meinen Goldmike (luv it!) oder Focusrite als Preamp vor der RME einsetze.

jawoll!

Kann ich nur unterschreiben!
:slight_smile:

Jo, ist schon ein feines Teil und ich bin jedesmal wieder aufs neue von den geilen Wandlern beeindruckt. Und die Integrität in Cubase find ich genial. Auf dem Inteface den Kanal drücken an dem man gerade etwas eingestöpselt hat und in Cubase wird wie von Geisterhand eine Spur erstellt und das Routing wurde auch schon erledigt. Genial!

Stichwort Vergleich: Finde Loop Breaker sollte besser persönlich an ein gutes Musikgeschäft gehen und ma vor Ort testen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass da doch zum Teil gravierende Unterschiede sind.

Thema Latenz: Da tut sich zw. USB u. Firewire nix. Wie weit man die runterstellen kann, hängt sehr viel von der Rechnerpower ab. Kann auch auf ca. 2 ms Runtergehen, müsste aber dann früher oder später doch wieder erhöhen. Also hab ich jetzt so bei ca. 7ms IN und ca. 10ms OUT Latenz permanent eingestellt. Quasi festgeschweißt.

Genau…könnte halt keinen einzigen Chipsatz nennen, an dem das Interface seinen dienst versagt hätte.

Ich hätte da einen, der ist leider ausgerechnet an meinem neuen Laptop… :mrgreen: aber zum Glück hat das auch USB…



Habe kein UC und vielleicht gibt’s doch einen Unterschied zu den Preamps im FF800. Da hab ich einen UA LA610 mkII dran und solang ich den ‘clean’ betreibe ist die klangliche Differenz zu den 4 on-board Pres vom Fireface zwischen marginal bis eingebildet. Klar kann man mit 'nem ausgewachsenen Preamp mehr machen, Impedanzanpassung, Röhre etc…

Das MRX816 hat tatsächlich feine Preamps und Wandler. Es hat aber ein paar seltsame Probleme. Aus der Erinnerung meines kurzen Tests: mit mehr als einem funktioniert das advanced-integration-Monitoring nicht, die internen FX sind nur unter Verzicht auf ADAT nutzbar, als reiner ADAT-Preamp/Wandler konfiguriert muss beim Wechsel der Samplerate erst der MR Editor bemüht werden (runterfahren, FW einstöpseln, konfigurieren, runterfahren, FW ausstöpseln, hochfahren). Ziemlich viel Stress, aber für kleine Setups (8 Kanäle MRX, 8 Kanäle ADAT) sicher unübertroffen im Workflow mit Cubase. Korrigiert mich bitte, falls ich da Unwahrheiten verbreite…

Kann ich nicht bestätigen. Habe das MRX816 csx mit nem Behringer ADA8000 bei mir im Bandproberaum laufen und kann die Effekte auf den internen 8 Kanälen nutzen. Auch die Samplerate lässt sich m.M.n. während des Betriebs über die Systemtray-Software ändern.
Die Wandler des MRX800 sind wirklich gut. Das hört man sehr (sehr!) deutlich im Vergleich zu den ADA800 Kanälen!

Vor den letzten Treiber Updates und auch vor Cubase 7.0.6 gab es wirklich einige Probleme mit dem Apollo, die scheinen jetzt aber behoben zu sein. RME TotalMix kenne ich nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass es beim Routing Vorteile gegenüber dem Apollo Mixer hat. Aber ich bin sicher, das UAD hier auch noch einiges verbessert. Der Mixer ist auch so schon recht praktisch. Und es gibt doch jetzt das Apollo 16!

Oh, das freut mich! Die Sampleratenproblematik hatte ich beim Einsatz als reinen ADAT-Wandler erlebt, schaltet (obwohl ADAT slave) nicht automatisch um (das können sogar die ADA8000er :sunglasses: ). Wenn ich im slave-Modus FW angesteckt lies, nützte es auch nichts (Fehlermeldung a lá ‘Firewire Bus schon belegt’).

Und wie sieht’s im echten Leben mit der advanced integration aus, wenn 2 MRX betrieben werden? Klappt das, schon mal probiert? Finde den Thread grade nicht, aber glaube, hier im Forum schon von Steinberg selbst gelesen zu haben, dass das Null-Latenz-Monitoring nur für das erste Gerät funzt.

Cool. Habe keinerlei Praxiserfahrung mit dem Apollo, weil ich ja keins habe :laughing: Mit Sicherheit tut sich da noch einiges.

Apollo 16 ist für mich wieder eine ganz andere Baustelle. Da bräuchte ich Unmengen Preamps oder (wieder) ein Pult - alles Sachen ‘von früher’. Finde es sehr geschmeidig, in einem 4 oder 5 HE Rack 24 Preamp-Kanäle am Start zu haben und wünsche mir die alte Welt nicht zurück.

Nee, habe ich nocht nicht probiert. Aber von den Problemen habe ich auch gelesen.

Nochmal kurz zu den Preamps:
Bei dyn. Mikros kann es unter Umständen geringere Unterschiede geben, bei Kondensatormikros (Großmembraner) bspw. Gesangsaufnahmen, sind die Unterschiede zu verbauten Preamps ala Fireface UC geradezu enorm.

Ich habe gerade in den vergangenen Wochen viele Takes mit unterschiedlichen Preamps ala BAE 1272, 1073, 1073mpf, A-Design P1 u.a. und nicht zuletzt den Electrodyne 501 machen können.
Alles bei Lead Vocals. Gerade die BAE’s, wie es als sehr gute Neve Clones zu erwarten war, hauen da einen vom Hocker.
Ein Geheimtipp ist aber auch der Electrodyne 501, so voll, fett und warm habe ich kaum einen anderen Preamp vernommnen.
Bei der richtigen Stimme und passendem Mikro ein Hammer Preamp und das noch unter 1000€ je Kanal.

Na ja, das is ja nun auch irgendwie Äpfel mit Birnen…

Ein weiterer Unterschied zwischen dem RME UC und UCX ist das das UC nicht mit einer Remote bestückt werden kann!

Super Danke für Eure Stellungnahmen!!!

@ Backbeat Was heisst das? Das man den Totalmix Mixer nur beim UCX über MIDI steuern kann? Edit: oder nur das Remote Teil?


Nächste woche bekommt mein Geschäft beide UC und UCX und kann mir dann aussuchen welches ich will.
Ich werde wohl auf die USB Schnittstelle setzen da die angeblich schneller bis kein unterschied zur Firewire darstellt. Es ist auch sehr unwahrscheinlich das ich mir ein 2. UCX kaufen will.

Kann man beim Firewire auch andere RME interfaces kaskatieren ausser ein UCX?

Kann man das UCX Buspowerd betreiben? (auf der RME seite check ich das nicht: http://www.rme-audio.de/products_fireface_ucx.php?page=content/products/products_fireface_ucx_differences)

Sind die “besseren” Wandler vom UCX im gegensat zum UC fast 200 Euro wert? (werd es versuchen vorort zu testen, aber wie am besten? Mit einen Kondensator Mic beide vergleichen?)


gLg

DAs ist nicht erfolgversprechend, da wird der Unterschied nicht wirklich hörbar sein, wenn da denn einer ist.
Wandler würde ich mit einem gut aufgenommenem Projekt oder einen Song den man kennt miteinander vergleichen, und dann auch zu Hause oder das Geschäft besitzt die Möglichkeit in Ruhe das abzuhören.
Aber besser, wäre schon zu Hause (deine Anlage kennst Du).
By the way, mit was hörst Du ab?

Yamaha HS-80 M

Die Yamaha kenne ich jetzt nicht, sind aber so Einsteiger-/Mittelklasse Abhöre, wenn ich mich nicht täusche.
Da ist sowas eher schwer zu hören, den Wandler der obersten Klasse zeichnen sich auch durch bessere Raumdarstellung (Stereobreite, Tiefenstaffelung etc.) aus, da muss man auch Monitore haben um das zu hören.
Fängt schon damit an, ob die Musik vor den Lautsprechern stattfindet (das berühmte Lösen der Musik von den Lautsprechern), oder an den Membranen kleben bleiben.

Es ist nie verkehrt, dass die Komponenten der ganzen Kette auf ähnlichem Niveau sind.
Signal -> Mikro -> ggf. Preamp -> Interface/Wandler -> Abhöre
Wenn in dieser Kette ein Element das Ergebnis nach unten reißt, nutzt bspw. auch kein Gefell UM92.1s als Mikro.
Für mich wichtig, um überhaupt Signale testen zu können, ist neben einem guten Raum natürlich die Abhöre, sonst ist das irgendwie “Taubflug”.
Nur so als Gedankengang…