RME Multiface II VS RME Fireface UCX

Vor den letzten Treiber Updates und auch vor Cubase 7.0.6 gab es wirklich einige Probleme mit dem Apollo, die scheinen jetzt aber behoben zu sein. RME TotalMix kenne ich nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass es beim Routing Vorteile gegenüber dem Apollo Mixer hat. Aber ich bin sicher, das UAD hier auch noch einiges verbessert. Der Mixer ist auch so schon recht praktisch. Und es gibt doch jetzt das Apollo 16!

Oh, das freut mich! Die Sampleratenproblematik hatte ich beim Einsatz als reinen ADAT-Wandler erlebt, schaltet (obwohl ADAT slave) nicht automatisch um (das können sogar die ADA8000er :sunglasses: ). Wenn ich im slave-Modus FW angesteckt lies, nützte es auch nichts (Fehlermeldung a lá ‘Firewire Bus schon belegt’).

Und wie sieht’s im echten Leben mit der advanced integration aus, wenn 2 MRX betrieben werden? Klappt das, schon mal probiert? Finde den Thread grade nicht, aber glaube, hier im Forum schon von Steinberg selbst gelesen zu haben, dass das Null-Latenz-Monitoring nur für das erste Gerät funzt.

Cool. Habe keinerlei Praxiserfahrung mit dem Apollo, weil ich ja keins habe :laughing: Mit Sicherheit tut sich da noch einiges.

Apollo 16 ist für mich wieder eine ganz andere Baustelle. Da bräuchte ich Unmengen Preamps oder (wieder) ein Pult - alles Sachen ‘von früher’. Finde es sehr geschmeidig, in einem 4 oder 5 HE Rack 24 Preamp-Kanäle am Start zu haben und wünsche mir die alte Welt nicht zurück.

Nee, habe ich nocht nicht probiert. Aber von den Problemen habe ich auch gelesen.

Nochmal kurz zu den Preamps:
Bei dyn. Mikros kann es unter Umständen geringere Unterschiede geben, bei Kondensatormikros (Großmembraner) bspw. Gesangsaufnahmen, sind die Unterschiede zu verbauten Preamps ala Fireface UC geradezu enorm.

Ich habe gerade in den vergangenen Wochen viele Takes mit unterschiedlichen Preamps ala BAE 1272, 1073, 1073mpf, A-Design P1 u.a. und nicht zuletzt den Electrodyne 501 machen können.
Alles bei Lead Vocals. Gerade die BAE’s, wie es als sehr gute Neve Clones zu erwarten war, hauen da einen vom Hocker.
Ein Geheimtipp ist aber auch der Electrodyne 501, so voll, fett und warm habe ich kaum einen anderen Preamp vernommnen.
Bei der richtigen Stimme und passendem Mikro ein Hammer Preamp und das noch unter 1000€ je Kanal.

Na ja, das is ja nun auch irgendwie Äpfel mit Birnen…

Ein weiterer Unterschied zwischen dem RME UC und UCX ist das das UC nicht mit einer Remote bestückt werden kann!

Super Danke für Eure Stellungnahmen!!!

@ Backbeat Was heisst das? Das man den Totalmix Mixer nur beim UCX über MIDI steuern kann? Edit: oder nur das Remote Teil?


Nächste woche bekommt mein Geschäft beide UC und UCX und kann mir dann aussuchen welches ich will.
Ich werde wohl auf die USB Schnittstelle setzen da die angeblich schneller bis kein unterschied zur Firewire darstellt. Es ist auch sehr unwahrscheinlich das ich mir ein 2. UCX kaufen will.

Kann man beim Firewire auch andere RME interfaces kaskatieren ausser ein UCX?

Kann man das UCX Buspowerd betreiben? (auf der RME seite check ich das nicht: http://www.rme-audio.de/products_fireface_ucx.php?page=content/products/products_fireface_ucx_differences)

Sind die “besseren” Wandler vom UCX im gegensat zum UC fast 200 Euro wert? (werd es versuchen vorort zu testen, aber wie am besten? Mit einen Kondensator Mic beide vergleichen?)


gLg

DAs ist nicht erfolgversprechend, da wird der Unterschied nicht wirklich hörbar sein, wenn da denn einer ist.
Wandler würde ich mit einem gut aufgenommenem Projekt oder einen Song den man kennt miteinander vergleichen, und dann auch zu Hause oder das Geschäft besitzt die Möglichkeit in Ruhe das abzuhören.
Aber besser, wäre schon zu Hause (deine Anlage kennst Du).
By the way, mit was hörst Du ab?

Yamaha HS-80 M

Die Yamaha kenne ich jetzt nicht, sind aber so Einsteiger-/Mittelklasse Abhöre, wenn ich mich nicht täusche.
Da ist sowas eher schwer zu hören, den Wandler der obersten Klasse zeichnen sich auch durch bessere Raumdarstellung (Stereobreite, Tiefenstaffelung etc.) aus, da muss man auch Monitore haben um das zu hören.
Fängt schon damit an, ob die Musik vor den Lautsprechern stattfindet (das berühmte Lösen der Musik von den Lautsprechern), oder an den Membranen kleben bleiben.

Es ist nie verkehrt, dass die Komponenten der ganzen Kette auf ähnlichem Niveau sind.
Signal -> Mikro -> ggf. Preamp -> Interface/Wandler -> Abhöre
Wenn in dieser Kette ein Element das Ergebnis nach unten reißt, nutzt bspw. auch kein Gefell UM92.1s als Mikro.
Für mich wichtig, um überhaupt Signale testen zu können, ist neben einem guten Raum natürlich die Abhöre, sonst ist das irgendwie “Taubflug”.
Nur so als Gedankengang…

Ach Whitealbum… :wink:
Natürlich hast du recht!
(…und ich teile deine Meinung, ich benutze selber ähnliches Zeug wie du. TLM103er, NS10 u. O300er, Adam A7X Abhören usw.)
Aber auch mit weniger hochwertigem “Einsteiger/Mittelklasse”-Equipment kann man absolut hervorragende Ergebnisse erzielen - das sind manchmal nur Nuancen, die letztendlich im gesamten Songkontext und vor allem nach MP3 Wandlung eh kaum bis nicht auffallen. Dem Endkonsumenten sowieso nicht. Und wer Elektronik oder HipHop macht, den intereressiert es ebenso noch viel weniger - Hauptsache das Ergebnis ist geil und geht ab! :sunglasses: Wie auch immer das und mit welchen Mitteln auch immer der Song entstanden ist, spielt doch zuerst mal keine Rolle. Habe hier mal Tracks eines Künstlers gehört, die mich echt umgehauen haben. Und der Kerl war nur mit nem alten Ranz-Notebook, Cubase SX und billigen Kopfhörern und nem SM 57 am Start… :slight_smile:
Und: weniger ist oft mehr. Viel Equipment kann auch die Kreativität behindern. Wir haben heutzutage so hammermässige Software, man braucht eigentlich nur seine DAW (Cubase!) und die internen Plugins. Wer damit nichts hinbekommt, dem gelingt es mit teuren Drittherstellerplugins oder Wandlern (war ja das Thema hier in diesem Thread) auch nicht. (Ich weiss, ich wiederhole mich…) :wink:
Ich seh das alles nicht mehr so eng wie vor einigen Jahren - alles ist mit wenig Zeugs möglich!
Erfahrung und Kreativität sind mal viel wichtiger, als teures Equipment, finde ich…

Gruss
Cent.

Seh ich genauso. Das Mittelklasse- und teils sogar das Billig-Equipment von heute ist im Vergleich zu preislich ähnlichem Stuff von vor 10 - 15 Jahren traumhaft gut.
Jede Menge China-Ware, die durch simples Branding eine wundersame Wertsteigerung von 500 - 1000 % erfährt :mrgreen:

@ Whitealbum: ich sah bei dir ein paar CAD Mics, ja? Hab das 400er sehr gern im Einsatz - Hammer, auch im Vergleich zum noblen U87 (!) Nur kostet die CAD´s deutlich weniger. Und CAD´s werden in China gefertigt. “tsching, tschang, tschong” ist überall… :mrgreen:

Mir geht es um was anderes, obwohl sich das mit cent Einwand im Grunde auch deckt:
Loop Breaker denkt über ein RME UFX nach. Hallooo?

Ehrlich macht das für mich für ihn keinen Sinn, ein Focusrite 18i20 bietet gleichwertige Preamps, einzig die Performance ist ggf. , aber nur ggf. etwas weniger.
Sprich, in seiner Kette würde ich eher an ein 18i20 denken.
Spannend für Loop Breaker wäre es, welchen Unterschied er zwischen den Preamps Focusrite und RME hört.
Ich kenne den :wink:
Aber wichtig ist der Test für Loop Breaker, wenn er da keinen nennenswerten Unterschied hört, hat er ein Haufen Geld gespart.
Mein Punkt ist nur der, wenn richtig, dann aber von der Kette vorne richtig anfangen.
Wichtigkeit bezogen auf Klang von der Prio her:

  1. Signal an sich (ich denke da immer an Frankie Sinatra der klänge auch über ein RB500 :wink:
  2. Raum
  3. Mikro
  4. Preamp
  5. Wandler

Meine CAD Mics sind die Überraschungen schlechthin, das CAD Trion 8000 ist ein gern benutztes Mikro für Backing Vocals aber auch für Lead Vocals, vom CAD e350 (was leider nicht mehr gebaut wird) ganz zuschweigen.
Das CAD Trion 7000 habe ich oft vorm Amp stehen, ganz feine MIkros fürs Geld.

Mein absolutes Traummikro für Gesang ist aber das Gefell UM92.1s, ein Hammer, mit dem BAE 1073 zusammen, da kommen einem die Tränen schwärm

Danke whitealbum!!! Du hast es mir klar dargelegt.

Hab grad nur handy… ausserdem hab ich übers ucx nachgedacht aber egal… :slight_smile:

Lg

:laughing: stimmt. ganz sicher sogar! haha… :mrgreen:
Ja, und das Focus 18i20 ist wahrlich ebenso gut zu verwenden! ich hörte von dem Teil, und die Focus-PreAmps kenne ich aufgrund eigener Rec-Erfahrungen mit diesen ebenso.
Dennoch sehe ich die von Loop Breaker anvisierte RME weit vorn: für mich ist Stabilität und gute Treiber zuerst mal das aller-allerwichtigste, denn ein guter Wandler ist ja das erste (!) was überhaupt erst Sound im Studio ermöglicht. Natürlich kann und sollte man schicke PreAmps hierzu sowieso nach und nach erwerben, keine Frage, seh ich auch so. Bleibt natürlich die Frage, was der gute Loop B. denn überhaupt mit dem Teil machen will, wäre es nur reine ITB-Produktion, müsste man doch etwas umdenken. Keine Ahnung.

Ach ja, es gibt so viel Schönes an Recordingequipment… Das Gefell 92er kenne ich bisher leider nicht. Habe aber dieses Jahr mit z.B. dem M 1030 paar Sessions (primär Gesang, und Ac Guit) recordet - herrlich! Und ja, CAD ist auch mein Mic-Geheimtipp. (psst! das hat jetzt keiner gelesen!)

Das UCX hat nicht die Preamps / Wandler des UFX, falls es noch was zur Sache tut…

Werd mir jetzt das UCX nehmen, weil man es als Mischer mit Dynamics und Hall verwenden kann, und gehe davon aus wenn man das macht trotzdem clean aufnehmen kann.

Die Wandler sollen beim UCX auch schneller sein als beim UF. (Das macht scheinbar mehr aus als die USB/firewire latenz)

Und Firewire ist auch praktisch weil es sich dann mit meinen Laptop mit den USB ports gerade ausgeht…

Außerdem geh ich davon aus, dass das UFX, da es neuer ist, länger supported wird.


Danke!!!

Lg

Ja

ca. 30 samples A/D und 20 samples D/A