Studio One

Habe neulich von ein paar lächerlichen Bugs berichtet wie dem Verlorengehen einiger Programmeinstellungen bei “Speichern unter”, Verlieren der Tonhöhenfarben und dergleichen Kram, der einfach nur aufhält.

Nach jedem “Speichern unter” funktioniert mein horizontal und vertikal scrollen mit Taste + Mausrad nicht mehr und ich muss erst die Programmeinstellungen neu laden, bevor ich die elemantarste und unverzichtbarste Funktion wiederhabe.

Um auszuschließen, dass die Installation beschädigt ist, habe ich C7 eben neu installiert - dieselben Fehler.

Cool auch, dass ich die Tonhöhenfarben mittlerweile schon dreimal in den letzten 14 Tagen per RGB-Wertangabe neu definieren musste. Dafür habe ich nun 149 EUR bezahlt.

Sobald ich Zeit habe, lade ich mir die Demo von Studio One herunter und prüfe die Möglichkeit des Wechsels. So geht das nicht, Steinberg!

Gruuuß,
Heiner

wieso prüfen Hainer?
einfach die Free-Version runterladen, installieren, nutzen bis Du an die Grenzen stösst, dann die 2.5 kaufen und fertig!

oder meinst Du Crossgrade?
die Option gibt´s, für 299US$ gegen Originalkaufbeleg von Cubase (Zitat: original purchase receipt for the “other DAW” )

aber fehlerfrei ist StudioOne2.5 definitv auch nicht, da wirst in deren Forum auch mit Topics diesbezüglich erschlagen, wie leider bei jeder DAW :laughing:

Natürlich - das stelle ich auch immer in Rechnung. Ne DAW ist nun mal n komplexes Programm und viele Änderungen ziehen einen Rattenschwanz an erforderlichen Anpassungen nach sich. Und ich weiß selbst, dass gründliches Testen mehr Zeit in Anspruch nimmt (äh, nehmen würde) als das Programmieren selbst. Die DAWs müssten wohl wesentlich teurer sein, wenn man bei einer neuen Version völlige Fehlerfreiheit gewährleisten wollte.

Ärgerlich werde ich nur, wenn schon x-mal auf etwas hingewiesen wurde, was leicht zu beheben wäre und inzwischen zu den Grundfunktionen gehören müsste wie bspw. die Abspeicherbarkeit der Tonhöhenfarben. Da fragt man sich, ob hier auch mal ein Supportmitarbeiter reinschaut…

:mrgreen:

ich weiß zwar nicht, was mit “Tonhöhenfarben” gemeint ist, gibt´s das auch in C6? hab´s noch nicht gebraucht

mir würde heute ja schon reichen, wenn Cubase nicht regelmässig vergessen würde, welche ASIO-Einstellungen eingestellt sein müssten -> so merke ich´s immer nur beim einspielen, daß mal wieder der Windows-Treiber statt meinem M-Audio aktiv ist :unamused:


tja, mich ärgern halt nur Releases wie vor paar Jahren das Cubase Studio 4, da wurde mir im MusicStore versichert, daß dies nicht nur ein Quantensprung für mich als Cubase SE-User sei, sondern daß es überhaupt spitze ist

und mich drauf eingelassen und mich nur geärgert, weil die elementaren Dinge meines (damaligen) Workflows nicht mehr funzten ohne das Risiko einzugehen, daß Cubase abstürzte: MIDI :open_mouth:
im Grunde das, womit Steinberg mal angefangen hatte!
ich gehe jetzt nicht mehr in Details, weil ich mich sonst wieder unnötig aufrege, aber damals hatte ich das Gefühl “das Geld hättest auch nem Bettler in Köln so geben können, der hätte mehr davon gehabt”
hatte dann auch keinen Bock mehr auf Updates zu warten und ne Pause eingelegt usw.

Am Besten gefällt mir der Satz:


Herrlich!
:mrgreen:

Tonhöhenfarben sind Farben, die man den Tönen im Midi-Editor geben kann, so man möchte. Gab es bereits im vorigen Jahrtausend.

Aber ne richtig sinnvolle Sache wäre anstelle der konfus zusammengewürfelten Knowledge Base ein Fehler-Ausschluss-Flußdiagramm nach dem Schema:

Video will nich?
|
Is QT installiert?
|
nö---------------------------------------------jip
|-----------------------------------------------I

QT installieren!---------------------------Is Codec da?
------------------------------------------------- |-------------------|

usw.!

Jetzt nach dem Update auf C 7.0.4 werden lassen sich die Tonhöhenfarben als Teil der Programmeinstellungen abspeichern - super!

Studio One habe ich inzwischen ein bißchen getestet. Der Vergleich zu Cubae ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Gegen den Funktionsumfang von Cubase nimmt sich Studio One wie ein Spielzeug aus.

Mir fiel fast sofort auf, dass die Fensterlogik, die bei diesem Programm immer besonders gelobt wird, nicht konsequent durchdacht ist. Denn: bspw. für das Transportfeld wird ein riesiger breiter Streifen reserviert, der auch noch rechts und links “totes Holz” (ungenutzen Platz) verschwendet. Die Möglichkeit, das Transportfeld auszublenden, und den entstehenden Platz für etwas anderes zu nutzen, ist überhaupt nicht vorgesehen! Bei Cubase schiebe ich das Transportfeld ganz an den oberen Bildschirmrand, so dass es die in weiten Teilen platzverschwenderische Titelleiste von Windows-Programmen ausnutzt.

Mit anderen Worten: das sehr wilde Fensterkonzept von Cubase mit all seinen Schwierigkeiten erlaubt eine sehr flexible Anpassung an individuelle Arbeitsweisen und Arbeitsfelder, das ist mir jetzt noch mal klar geworden. Dafür braucht Studio One noch seehr viele Jahre…

Und noch ein Wort zum Farbenmanagement in Cubase (gibt es bei Studio One gar nicht). Ich bin froh, dass es nun abspeicherbare Tonhöhenfarben gibt, aber wie so oft: zwei Schritte vor und einen zurück - die Möglichkeit, die RGB-Farbwerte digital einzugeben, wurde erstmal entfernt. Das war ein nützliches Feature…

Gruuuß,
Heiner

@Heiner

kann dir da besonders was das Fensterhandling von Cubase angeht nur voll und ganz zustimmen. Ich finde es so wie es im Moment ist einfach nur genial. Ich öffne und schieb mir die Fenster so hin wie ich es möchte und baue mir damit quasi meine Arbeitsumgebung zusammen. Fenster die ich gelegentlich öffne hab ich da hin gezogen und in der größe so eingestellt wie ich es brauche…beim erneuten öffnen erscheint dann dieses Fenster wieder genau an dieser stelle in genau der größe. Was will man mehr.

Ich brauche keine Andockfenster und son kram. Ich weiß es gibt einige viele die das Vordern.

Studio one hab ich auch auf dem Laptop installiert und benutz es unterwegs. Dafür ist es ganz gut…Schön schlank und schnell. Aber sonst… :confused:

Zitat von haiiiner:
"Studio One habe ich inzwischen ein bißchen getestet. Der Vergleich zu Cubae ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Gegen den Funktionsumfang von Cubase nimmt sich Studio One wie ein Spielzeug aus. "

Zu dieser Erkentnis bin ich bei meinem Test auch gekommen. Hatte sich für mich schnell erledigt mit Studio One.

Wenn überhaupt Umstieg dann höchstens zu Ableton, aber warum überhaupt?

Die neue Erfahrung heißt: Schön lange mit der funktionierenden Version arbeiten und Geld erst ausgeben, wenn das Update ohne Probleme funktioniert. Bei C7 ist das jetzt ein halbes Jahr und so ganz rund ist das Dingen immer noch nicht.