Tempo bestimmen

Hallo,

ich habe mal eine Frage zur Tempobestimmung. Wie gehe ich in folgendem Fall am besten vor?

Während ich rumklimpere, lasse ich Cubase OHNE Click mitlaufen und nehme die MIDI-Daten auf - meist Schrott und der wird entsorgt. Bisweilen gibt es aber Parts, die ich behalten möchte. Diese Noten stehen aber nun ohne Bezug zu Tempo und Takt in Cubase. Gibt es eine Möglichkeit, das wieder zu ordnen, ohne dass ich daraus erste eine Audiodatei mache?

Liebe Grüße
Klaus

http://youtu.be/l7TUBaRpUKw

Das ist Audio und nicht MIDI.

funkioniert auch mit midi.

habe es mir jetzt mal angesehen. wenn man davon ausgeht, dass das aufgenommene material im takt ist, sollte es folgendermaßen funktionieren:

über tempo errechnen und tempo vorgeben, ermittelst du durch drücken der leertaste im takt das tempo.
dann teilst du mit dem taschenrechner das ermittelte tempo durch das wunschtempo, oder umgekehrt — je nach wert. also immer den höheren wert durch den kleineren teilen.

dann öffnest du den logical editor wählst oben das preset (unter standard set 1) double tempo oder half tempo aus — je nach dem, ob das wunschtempo schneller oder langsamer als das ermittelte tempo ist.

unter parameter 1 gibst du dann den errechneten wert aus dem taschenrechner ein, ruhig mit allen kommastellen (wird automatisch greundet).

auf übernehmen klicken, fertig. kleine abweichungen gibt es natürlich, die lassen sich mit der quantisierung beheben.

Das werde ich mal ausprobieren, aber ich hatte auf eine einfache Lösung gehofft. In etwa :

  • 2 Noten markieren (Locator?)
  • eingeben Note 1 sei 1.1.1.0
  • Note 2 sei z. B. 4.2.1.0
  • Los

Und dann ist alles gut. :mrgreen:

na dann gutes gelingen.
andererseits… was spricht dagegen, gute parts im korrekten tempo neu einzuspielen?

Hi,

hast du es schonmal mit dem Tempo Warp tool versucht?

Handbuch S. 708



LG J

Ich mache das so:
Hab nen Controller für meine LieblingsCCs am Keyboard.
Auch der Click ist da auf nem Fader.
Wenn ich einfach nur rumprobieren möchte, aber dabei auch aufnehme, ziehe ich den Fader so wir runter, dass er mich nicht stört.
Aber ich bleibe immer einigermaßen da, womit ich später gut arbeiten kann.

Korrigieren muss ich immer.
Aber so geht’s noch eingermassen.

ah sehr geil. liest sich gut. muss ich gleich mal ausprobieren.

jaaaa, das funktioniert sehr, sehr gut!!! tausend mal besser als die methode mit dem logical editor, gerade bei kürzeren parts kommt man sehr schnell zum ziel. sehr gute funktion.

passend zum thema: http://youtu.be/5UBEO6YVg-o