Unlogische Funktion im Mixer!

Sobald im Mixer - Menü die Funktion der Sichtbarkeit benutzt wird (um lediglich eine bessere Übersicht zu bekommen), ändern sich somit sofort zugeordnete MIDI-learn-routings.
Dieses liegt natürlich daran, dass die Kanalnummern im Mixer durch diese Funktionen neu verteielt werden.
Mein Vorschlag:
KEINE neuen Kannalnummern beim Ändern der Sichtbarkeit.

Nebenbei: Warum gibt es eigentlich keine Umkehrfunktion von MIDI-learn (MIDI-forgot)?
In den VSTi’s von Steinberg gibt es diese Funktion doch auch.



… the channel actions are static. When VST Live learns a channel control, it learns the control of the static channel - not the current one (VST-I’s).

… you miss a “Forget MIDI Learn” on a right-click to a learned control?

/Michael.

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort.

Die statische Kanalsteuerung macht aber jedoch überhaupt keinen Sinn.
Zumal die Anordnung und Sichtbarkeit der Kanäle sich ja für jeden Song individuell (also hier gar NICHT statisch) konfigurieren lässt. Somit sind Midi- Zuweisungen an dieser Stelle und im Zusammenhang mit dem sichtbar/ unsichtbar schalten, vollkommen wertlos.

Was spricht dagegen, die Nummerb der Kanäle einfach unverändert zu lassen, sobald sich etwas an der Anordnung oder Sichtbarkeit ändert?
Das hätte keine Nachteile und nur Vorteile. Das Problem wäre somit doch gelöst.

PS.
Ja, “Forgot-MIDI-learn” wäre sehr hilfreich.
Genauso wie ein Klebestift :wink:

“Forgot-MIDI-learn” is easy. Select the line end press the “-”-button.

… let’s say you have a MIDI Device with 8 Faders and you want to remote VST Live. How do you want to manage 32 Songs? Yes, you are right. Each tune has a different settings. But think of that workflow …

Static Channel #1 → Stereo Out
Static Channel #2 → Group_1
Static Channel #3 → Song
Static Channel #4 → Layer_1
Static Channel #5 → Layer_2

Now you would configure Fader 1- 5 of the external MIDI Device with the Static Channel #1 - #5 of VST Live. And this Mixer order should be applied to all other songs. VST Live has a function for it :

Screenshot 2023-11-22 at 22.07.51

Now all parts will be arranged like this. And let’s assume that every part of all of your songs have two layers. Those layers will be always on Channel #4 and Channel #5 on your MIDI Device. You can select every song, every part and you know #4 and #5 are always Layer_1 and Layer_2 of a part.
Of course, the Mixer will be different if your are working with Stacks or Stacks and Layers.

Yes, you can argue that your workflow is still better : A learned MIDI Channel Control should be attached to the dynamic channel not the static one. But that be quite complex.

… and what happens when you are not looking to the VST Live Mixer? You are lost with the MIDI Device, because it can not tell which channel will be currently remote.

But maybe I am missing an important point here?

See you,
Michael.

… yes, that’s the way to go. But I can understand the wish when this is possible :

why not a simple right-click to a learnable Control “MIDI Learn” and “MIDI Forget”. I’ve added it to the request list.

/Michael.

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Das ist auf diesem Weg doch absolut unnötig und umständlich.
Und wie gesagt, geht sowas selbst in den Steinberg VSTi’s mit Rechtsklick “Forgot…” Warum also so unterschiedlich, obwohl doch alles aus dem selben Hause kommt? Was ist also mit Standards???
Ich frage mich ohnehin, weshalb die rechte Maustaste kaum für den Workflow verwendet wird? Es gibt so viele Möglichkeiten somit alles unglaublich einfacher und viel intuitiver zu gestalten (Andere Softwarehersteller machen das doch auch).

Hi Michael,
erst einmal vielen Dank, dass du so hilfsbereit bist.

Ich denke, du übersiehst tatsächlich etwas.
Ich hoffe, ich kann es noch einmal ganz genau auf den Punkt bringen:

1. Es kann doch nicht richtig sein, wenn ich nur die Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit benutze, um eine übersichtlichere Oberfläche im Mixer zu haben, dass sich dadurch dann die Hardware → Software - Zuordnungen kolossal verändern. Das sorgt doch nur für massive Probleme.

2. Ok, wenn ich tatsächlich alle Songs mit der identischen Mixer- Konfiguration haben muss, damit meine Hardware → Software - Zuordnungen bestehen bleiben, warum kann man die Konfiguration dann überhaupt in jedem Song flexibel anordnen?
Welchen Sinn soll das haben?

3. Was spricht gegen eine ganz einfache Lösung:
Niemand benötigt wirklich Positionsnummern der Channels im Mixer. Die bereits vorhandenen Nummern (unten im Strip) könnten doch aber ganz einfach “Strip- Nummern” sein statt Positionsnummern. :wink:
Verschiebt man die Channel- Strips, oder schaltet etwas sichtbar / unsichtbar, könnten die Nummern bei dem tatsächlichen Strip einfach vorhanden bleiben. Somit wären die MIDI- Zuordnungen in “Actions and Shortcuts” immer noch vorhanden (und das für jeden Song, ganz egal, wie die Mixersektion gerade aussieht)
Damit wären doch alle positiven Dinge ganz simpel vereint. Und die Ansicht wäre sinnvoll von der Funktion entkoppelt.


Kurz: Statische Positionsnummern werden zu “statischen” Strip- Nummern und bleiben (mit allen MIDI-learn Inhalten) fest beim Channel, auch dann, wenn die Channel- Position variiert.
In “Actions and Shortcuts” würden dann nicht mehr die Positionsnummern sondern die Channel- Strip - Nummern stehen. Mann könnte natürlich alternativ die Namen der Channels benutzen. Das würde genauso funktionieren.
Ist das nicht eine sinnvolle Lösung für alle?

4. Mir ist auch gerade aufgefallen, dass es sich mit den Layern in der Layer- Ansicht ganz genauso verhält.
Alle MIDI-Leran - Zuordnungen sind bei “Actions and Shortcuts” leider den Positionsnummern der Layer zugeordnet. Dabei gibt es gar keine Nummern für die Layer in der Layer- Ansicht! Was macht man bei einem Konstrukt mit 10 Layern oder noch mehr? Mann muss dann die Layer- Positionen manuell genau durchzählen um bei “Actions and Shortcuts” etwas zu ändern… Das ist doch nicht Sinnvoll.
Warum werden auch hier nicht einfach die Layer- Namen für die Zuordnungen in “Actions and Shortcuts” benutzt? Somit wären die Zuordnungen doch sofort unabhängig von der Position und MIDI- Zuordnungen würden sich wirklich nur auf die Tatsächlichen Instrumente in den entsprechenden Layern auswirken.

Denn folgendes normales Szenario- Beispiel ist derzeit ein reales Problem:
- Song 1 hat zwei Layer… Layer- Position 1 hat ein Padshop - Plugin. Layer 2 hat ein Groove Agent. Layer 2 soll nicht fernbedienbar sein, weil die Lautstärke nicht änderbar sein soll.
- Song 2 hat ebenfalls zwei Layer… Position 1 hat ebenfalls ein Padshop - Plugin… Layer 2 hat in diesem Song aber ein Halion- Plugin. Dieses Halion- Plugin soll in der Lautstärke per MIDI-Learn fernbedienbar sein…
Diese Funktion ließe sich nicht wie gewollt herstellen, weil dann automatisch auch der Groove Agent aus Song 1 nun fernbedienbar wäre!
Und genauso verhält es sich auch bei der Mixer- Ansicht (wie ich schon ausführlich beschrieben habe). Das gleiche Problem also.

5. Es ist auch möglich, dass ich total daneben liege und die Funktion von VST live in diesem Bereich völlig falsch verstehe… :smiley:

… good point. Layer, Stacks and Module need a visual number. I’ll discuss it with the team.

A Song has parts and a part has layer. And the layers of a part will be added to the mixer. That’s an important point. You cannot have all layers of Song_1/Part_1 and Song_2/Part_2 at the same time

… where’s the problem? Let’s assume you have two Actions for Volume of Layer_1 and Volume of Layer_2.
Layer_1 with Padshop of Part_1 (I guess) and Layer_2 with Groove Agent of Part_1 (I guess) will be added to the mixer, because you have selected Part_1 of Song_1. You can now remote the Volumes of Layer_1 and Layer_2. Fine. You don’t want to change the Volume of Groove Agent (Layer_2), then don’t remote it.
Part_1 of Song_2 will be selected and Padshop of Layer_1 and HALion of Layer_2 from Part_1 (I guess) will be added to the mixer. You are now able to remote the Volume of Padshop (Layer_1) and the Volume of HALion (Layer_2).

I just don’t get your workflow …

… you need 10 Layer for a Part? If yes, then we need to discuss it if should change 8 possible Layer 10.

@Matthias_Salomon, we had many discussions about it. Should VST Live have global actions? Or should it actions for every possible Layer? Let’s assume you have Song_1/Part_1/Layer_1 with 10 Layer. You LEARN them. Now you select Part_2 with 6 Layer and you need (!) to learn them again. Then we have 16 actions. You select Part_3, again with 10 Layer. You learn them. You have 26 actions. And that’s only Song_1. You select Song_2 with another 48 actions. That’s the way you want it?

… I can understand that point. But we need to find out why you want to change the visibility of a channel when it was already be controlled with your remove device?

Please, don’t get me wrong. We are really to have those discussions, but at the moment I don’t see to change the current concept.

Have a nice day,
Michael.

Entschuldigung, aber ich muss bedauerlicher Weise sagen, diese Argumente sind unlogisch.
Denn: nur weil ich etwas “unsichtbar” in einer Software schalte, darf sich doch nicht die physikalische Funktion dahinter verändern. Sondern nur die Sichtbarkeit (denn die Funktion nennt sich ja schließlich auch “Sichtbarkeit”. Alles Andere muss doch unverändert funktionieren. Das wäre logisch, und auch nur so wäre es sinnvoll.

Gegenbeispiel, wenn ich einen Kanal mit “mute” stumm schalte, ändert sich nur diese Funktion. Das ist ebenfalls logisch.
Unlogisch wäre es, wenn sich plötzlich MIDI- Zuweisungen dadurch auf den nächsten Kanal verschieben würden!
So ähnlich verhält es sich ja derzeit mit dem Mixer. WARUM???

Sie fragen weshalb ich etwas unsichtbar schalten möchte?
Antwort: Damit ich zum Beispiel zwischendurch eine bessere Übersicht über die Kanäle haben kann, die ich manuell nur in VST live einstellen möchte.
Ist das kein triftiger Grund?
Ich könnte ihnen noch mehrere Gründe liefern, wenn sie möchten…

Und außerdem sind meine Vorschläge bezüglich der alternative “Channel- Strip- Nummern” usw. von ihnen unbeachtet geblieben.
Denn die würden es ganz und gar nicht, wie sie sagen, zu komplex machen. An der Komplexität würde sich nämlich “nichts” ändern.
Vielleicht muss ich das nochmal genauer beschreiben. wie ich das meine…?

Wie soll es denn sein?

Channel Strip Nummern wären inkonsistent, weil der VST Live Mixer dynamisch ist. Dann schreien alle “warum sind die channels 1, 2, 4, 7, nummeriert”, weil ich einen Layer (channel 3) gelöscht habe? Und was passiert wenn ich einen neuen Layer zwischen 4 und 5 erzeuge, dann heisst die Reihenfolge 1, 2, 4, 7, 5? Das ist auch nicht wirklich logisch.

Dazu kommt, dass manche channel global sind (Outs und Groups, sowie global Layer und global Stacks), andere (Part Layer/Stacks etc) aber nur in diesem Part auftauchen. Jeder Part kann daher auch eine eigene channel Reihenfolge haben, so hat der user das komplett unter Kontrolle.
Daher gibt es auch die Hilfs-Funktionen wie “Apply to all”, damit ich mein setup festlegen und überall abbilden kann. Das betrifft i.d.R. die ersten channel, um z.B. meinen in-ear mix im Griff zu haben. Visibility stört da meist nicht.

Die actions heissen 1st channel, 2nd channel usw. Wenn aber der 3. channel in Wirklichkeit der 5. channel im Mixer ist, ist das auch nicht wirklich logisch. Wer soll da noch durchblicken? Die Zuordnung der channel in der “Actions and Shortcuts” Liste ginge vollständig verloren.

Channel Namen als Referenz müssten unique (eindeutig) sein, das kann man auch nicht erwarten, ganz abgesehen von bereits existierenden Projekten und dem Wunsch, nicht nur den track “Bass” zu nennen, sondern auch seinen Group channel. Und im 3. Song heisst der channel des 2. Chorus “Piano”, dann darf ich keinen anderen Track, Layder, Stack oder sonstwas im gesamten Projekt mehr so nennen.

Wenn ich nur kurz die visibility ändere, um etwas nachzuschauen, stört das auch eher selten. Es würde überhaupt nur auffallen, wenn ich dann channel actions benutzen will, oder vergesse, es zurück zu stellen.

Wie Micha schon sagte, wir helfen gerne und sind für gute Ideen immer zu haben, aber es muss für alle user nachvollziehbar sein. Wenn die Reihenfolge so ist, wie ich sie sehe, ist das schon logisch.

Wie soll es denn sein: “what you see is what you get”, oder…?

Hallo,
ich kann die Probleme von Matthias verstehen.
Wenn ich meinen Controller per Learn-Funktion anlerne und dann später die Reihenfolgen der Layer oder im Mixer verändere, soll doch eigentlich die Zuordnung bleiben. Ansonsten muss ich ja höllisch aufpassen, dass ich bloß keine Reihenfolgenänderungen nach dem Anlernen mehr mache.
Ggf. will ich auch nur zwei Mixerfader Anlernen und der Rest soll gar nicht fernbedient werden. Und dann ändere ich die Reihenfolge und auf einmal werden die “falschen” Fader fernbedient.

Ich hatte mal ein Feature-Request gestellt (Configurable controllers in a layer), in dem ich gerne im Layer Controller mir selbst zusammenstellen kann. Hier dürfte auf keinen Fall die Reihenfolge eine Rolle spielen.
Ggf. ist aber ein guter Kompromiss, wenn es ein Controller-Layer gibt, in dem ich alle meine zu steuerenden Controller dort erstellen und dann fest verdrahten kann (siehe ebenfalls mein Feature-Request).

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We are working on that, we call it individual mode. You can compose your own panels then.

Actions are organized by channel, as already said, channels are dynamic in VST Live so we have to have some way to choose those. Otherwise, all configurations have to be configured, stored, and recalled for each and every Part, and it gets messy to organize it for instance for in-ear monitoring etc.
You will most probably be fine once we have individual actions, then you have both worlds.

That sounds great.

@Hier:
DANKE DANKE DANKE!!!

Ich hatte schon langsam an meinem eigenen Verstand gezweifelt.

Ich freue mich, endlich auch mal von jemanden Verständnis zu ernten.
Und ich frage mich gleichzeitig, weshalb es offenbar nicht für jeden verständlich ist.
Ich habe es nämlich gerade in "Cubase 11 pro " ausprobiert. Und jetzt rate mal, wie es sich dort mit den Sichtbarkeiten und zugeordneten MIDI- Controllern im Mixer verhält… Richtig. Es ist GENAU so, wie es zu erwarten ist. Es ist nämlich dort vollkommen egal, was man ausblendet oder einblendet. Die Zuordnungen bleiben immer genau an dem Kanälen wo sie hin gehören.

Gruß
Matthias

Yes, and that’s good! But for VST Live we have decided that actions are not local and attached to part mixer channel. They are global.

But what about this?

Imagine each “Part Mixer” would have a “Freeze Order” control. Your current order would be

  • OUT (1)
  • Song (2)
  • Layer_1 (3)
  • Layer_2 (4)

Now, when you are happy with your order, you would “Freeze” it. Then, when you hide Layer_1, your order will look like

  • OUT (1)
  • Song (2)
  • Layer_2 (4)

So, Layer_2 is still attached to the global Channel_4.

Sounds good?
Michael.

Sie Fragen, Wie soll es denn sein"?
Es kann genauso sein, wie in Cubase.
Ein Bewährtes Produkt aus dem eigenem Hause. :wink:
Dort ist es so, wie es zu erwarten ist. Es ist nämlich dort vollkommen egal, was man ausblendet oder einblendet. Die Zuordnungen bleiben immer genau an den Kanälen wo sie hin gehören.
Das ist super übersichtlich und auch logisch.
Siehe Bild und Video…

Gruß
Matthias

Wie auch sehr gut im Bild zu sehen ist, sind unten an den Kanälen tatsächlich Strip- Nummern, die beim Ausblenden auch mit ausgeblendet werden und beim Verschieben auch mit verschoben werden… Hier wird es doch genau so gemacht, wie ich es beschrieben hatte (und das habe ich sogar in Cubase erst jetzt entdeckt!)

Welchen Sinn sollte es in VST Live also haben, die Mixer- Struktur in den Parts / Songs unterschiedlich gestalten zu können, wenn es zwingend notwendig ist, jeden Part / Song gleichermaßen zu strukturieren, damit alles gleichermaßen zugeordnet bleibt?

In Cubase ist das doch schon gut gelöst. Warum jetzt also etwas total neues und dann noch so unlogisches erfinden?

Ein Song in VST Live ist wie ein komplettes Cubase Projekt. Darüberhinaus gibt es globale Channels wie Groups und Outs, plus global Part Layers und Stacks, daher kann man das nicht vergleichen. Wir schauen aber, was sich machen lässt.

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Was visibility angeht hast du schon einen guten Punkt. Aber wenn ich einen Channel lösche, bleibt das Problem (ist jetzt allerdings auch schon so). Wir schauen, ob wir das für visibility auch so machen können, danke.

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