VST Connect

Also bei mir funktioniert das mal garnicht? kann mir da mal jemand weiterhelfen? habe schon die Ports freigegeben etc. aber wenn ich dem Performer die Nummer übermittel und der sich einloggen will bekommt der immer ne Fehlermeldung das ich im Studio nicht eingeloggt wäre…

Was läuft da denn schief? jemand ne Ahnung?

Ich habs gerade mal angetestet. Bei der “Performer”-Software muss auf jeden Fall das Leerzeichen im Key mit angegeben werden. Ansonsten funktioniert es nicht.

Weiterhin klappt es scheinbar nicht, wenn Studio und Performer die gleiche Provider IP haben. Versuche ich mich aus meinem WLAN heraus anzumelden gehts nicht. Starte ich den Performer aus einem anderen WLAN (mit ner anderen Internet-IP), dann gehts.

ah ok daran wirds wahrscheinlich liegen… habe es nämlich über 2 rechner im selben system versucht…

Also Video-Übertragung scheint Teilweise zu gehen. Manchmal bekomme ich Bildfehler in der Performer-Version. Im VST Plugin funktioniert das soweit. Allerdings bekomme ich keine Audio-Daten über die Leitung. Die Pegel im Performer schlagen aus, in Cubase kommt scheinbar auch was an aber nur im VST. Der Pegel vom Channel selber schlägt nicht aus hmmm.

EDIT: OK. Kommt doch nix an :confused:

ja das selbe problem habe ich auch … ich höre zwar über kopfhörer den performer aber bekomme kein audiosignal in die daw egal welchen eingang ich wähle…

lokale Verbindung geht nicht mit der SE Version. Das nächste update wird darauf hinweisen, jetzt kommt wohl “unknown error”.
Auch bei Falscheingabe (kein Leerzeichen etc) gibt es dann eine erklärende Meldung.
Wenn der Performer redet und im Input channel was ausschlägt, dann kriegt man das auch zu hören und aufgenommen. Wenn nichts zu sehen ist, beim Performer dessen Audio Input checken (rechte seite, “conf” klicken und Audio des Performers einstellen).

naja also ich habe jetzt mal das tuturial mit dem vorgefertigen Projekt verglichen… dat kann ja garnicht passen… der “TE/Performer” wird automatischen als input zugewiesen bzw. bei den Imput Channels in den “Vst Verbindungen”. Laut tut. muss man aber bei “Studio” ein Talkbak für den Performer anlegen und dies “Te/Performer” nennen… is ja klar wenn das nicht richtig geroutet ist das es nicht funktioniert. ich brauch jetzt nur noch nen Testkandiaten mit dem ich das ausprobieren kann…

Also bei mir klappt nun alles. Kann nun in meinen Laptop rein labern und das aufm Studio PC in Cubase aufnehmen. Wenn ich das aufgenommene dann in Cubase abspiele, dann höre ichs in den Kopfhörern vom Laptop. Ist an sich voll easy wenn man einmal rafft wie das ganze Routing funktioniert :smiley: Hab das Routing allerdings selber gemacht und nicht so wie im Tutorial Video.

Wer die Spielerei braucht. ok!
Einer von Tausend?
Da sind andere Funktionen viel wichtiger
Meine DAW bleibt weg vom Internet.

Ehrlich gesagt ist das Tutorial etwas unklar, ein neues ist in Arbeit.
Es ist egal, wo der engineer (Toningenieur, also der, der Cubase benutzt) sein Talkback Mikro angeschlossen hat, wichtig ist, dass es in den VST Connections richtig zugewiesen ist und der entsprechende Input Kanal als Quelle (Input Bus) der beiden Performer Audio Spuren (Monitor und Record) angewählt ist.
Weiterhin sollte man die Sends der Playback Kanäle, die der Performer hören soll, zum Cue Mix Kanal (“To Performer”) benutzen und nicht den output Bus der Playback Kanäle. Nur so kann man dem Künstler einen eigenen Kopfhörer Mix (“Cue Mix”, “Foldback”) machen.
Der Ausgang des To Performer Kanals wird nun mit dem Talkback Mikro Eingangssignal gemischt und an den Performer gesendet. Der singt/spielt dazu und sein Signal erstzt dann im Input Kanal das Talkback Mikro des Toningenieurs, und das kann man jetzt hören und aufnehmen.
Es ist eigentlich ganz einfach. Für eine “richtige” Studio Aufnahme muss ich den grössten Teil ja auch einrichten.

Ich hatte gestern einen kapitalen absturz wegen vst connect. Ich hatte eine audiospur erzeugt und vst connect geladen um es jemanden zu zeigen. Ich habe die spur dann gelöscht ohne connect vorher aus der spur zu nehmen. Dabei ist dieses projekt bzw. C7 komplett abgestürzt.
Gestern konnte ich es nochmals starten. Cubase hat quasi gleich eine backup datei gemacht die ich neu gestartet habe. Heut wollte ich dann weitermachen und dieses projekt ließ sich nicht mehr laden. Egal was ich probiert habe. Beim hochfahren des projektes ist cubase nach gut 2 sek gleich wieder abgestürzt. Zum glück hatte ich ein backup von diesem projekt gemacht. Das war quasi meine erste negativ erfahrung mit C7.

Wir haben alles denkbare gemacht, um das zu reproduzieren, weder auf dem PC noch auf dem Mac haben wir es hinbekommen.
Es wäre hilfreich, wenn wir den crashlog hätten, auf dem Mac zu finden unter
/Users/username/Library/Logs/CrashReporter/
(z.B. Cubase 6_2012-12-03-191930_localhost.crash)
und/oder das Cubase Projekt (ohne Medien/Audio Dateien, nur die Projekt Datei), wenn das geht. Gerne hier als private message.

schade, wir würden das gerne analysieren…keine Chance? Es ist der einzige uns berichtete Absturz, und Stabilität geht über alles, aber wir brauchen dann auch eure Hilfe.

Sorry, nachdem man hier im forum nicht mehr benachrichtigt wird das jemand auf einen thread geantwortet hat, habe ich dein post erst jetzt gesehen. Ich schaue später, wenn ich wieder vorm rechner sitze was ich finde und schicke eine pm :wink:

super, danke!

Hallo Leute, ich hab das Routing bei dem VST Connect auch noch nicht so richtig kapiert und mir das Video angeschaut. Könnte das jemand mal ausführlicher erklären wie man das genau macht. Gerade wenn man im Studiotab ein Talkbackmikrofon zufügt, sehe ich keinen Eingangskanal für das Talkback in das ich das Plugin laden kann. Es geht pratktisch nur wen man einen normalen Input erstellt. Des weiteren ist mir aufgefallen wenn: “direktes mithören” aktiviert ist dann funktionierts auch nicht. Wie wäre denn das optimale routing für die Geschichte? Was mich noch interessieren würde, wie schnell sollte die Internetgeschwindigkeit mindestens sein. Ich habe hier auf dem Land leider nur DSL 3000 reicht das dafür aus? Und nun noch die letzte und wichtigste Frage. Wenn man über VST Connect aufnimmt, mein Partner der 1 000 KM weiter sitzt ein gutes Interface und Mikrofon hat, hat die Audiospur, die bei mir dann ankommt, die gleiche 24 bit Qualität, wie wenn ichs daheim bei mir direkt aufnehmen würde? Ich kann mir das alles gar nicht so recht vorstellen, weil wenn die Qualität über VST Connect schlechter ist, dann ist die Aufnahme ja irgendwo auch fürn A. weil ich will ja Qualitativ das beste auf meinem Album haben. Gibt es darüber genauere Infos?
Viele Grüße Mike

Genau, das wird im video nicht gut beschrieben (aber das kleine Fragezeichen klicken und das Handbuch lesen hilft weiter). Richtig, einen Eingangs-Kanal erzeugen (Geräte/VST Verbindingen) mit dem Mikro als Quelle. Stimmt auch, “direktes Mithören” sollte man in diesem Falle ausschalten.
Also noch mal Kurzfassung: Was der Performer hört (Kopfhörermix) sende ich (über Sends; nicht wie im video gezeigt über Ausgangs-Busse) an eine Gruppenspur, in die ich das VST Connect SE Cuemix plugin klemme.
Dann wie gesagt einen Mikro Eingangs Kanal bauen mit dem VST Connect SE plugin. Das schickt mein Mikro an den Performer und empfängt den Performer, sodass der Eingangs-Kanal nun quasi mit seinem Mikro/Instrument verbunden ist.
Das war’s auch schon fast, noch 1 Audio Spur mit Quelle des erstelleten Input Kanals, auf Monitor (zum Hören) und dann für Aufnahme einfach Audio Spuren erstellen, ebenfalls mit Quelle Input Kanal (die nicht auf Monitor).
Internet Geschwindigkeit: wichtig ist hier der sog “upload”, empfangen ist selbst bei “nur” 3000 kBit kein Problem, aber senden schon (wieviel kann ich dem Anderen schicken). Da brauchen wir mindesten 256 kBit (bei deinem 3000er Vertrag sind es glaube ich 384 kBit, sollte also gehen). Dann ist aber die Qualität für Audio beschränkt. Unkomprimiertes Audio gibt es in der SE version nicht. Andererseits arbeiten selbst die Profis durchaus mit 128 und 192 kBit komprimiert.

Hallo Musi, danke für die kompetente Antwort, allerdings ist mir das mit der Qualität noch unklar. Vielleicht könntest Du mir das noch genauer erklären. Wenn ich jetzt viel Geld ausgeben in ein teures Mikrofon, Kabel und Wandler, dann hab ich bei der Aufnahme ja eine bestimmte Qualität und darum kauf ich mir ja auch kein Interface für 100 Euro. Wenn ich Gesang so bei mir aufnehme über tolle Sachen, dann hab ich den Gesang auch gut aufgenommen im Rechner. Wie ist es jetzt wenn mein Künstler den ich Produziere ebenfalls ein teures Mikrofon und Wandler hat und in super Qualität aufnehme kann und ich ihn über VST Connect aufnehme ist dann ein signifikanter Qualitätsunterschied im Vergleich dazu, wie wenn ich den Künstler direkt über den tollen Wandler in den Rechner aufnehme? Zum Thema Profis. Was bringt es mir, wenn ich das Geld von einem Kleinwagen ausgebe, nur damit ich ne super Gesangsaufnahmekette habe, wenn ich dann die Qualität über VST Connect verschlechtere oder ist es gar keine Verschlechterung. Kann man da irgendwas genaueres dazu sagen?

Es heisst ja “VST Connect SE”, und mit unkomprimierter (also original) Qualität aufnehmen ist dann wohl einer “nicht SE Version” vorbehalten. Dazu kann auch auf der Performer Seite aufgenommen und das dann rübergeschickt und in Cubase plaziert werden.
Wg. Quali…ich habe schon mehrere Berichte von Profis gehört, die mit 128 bis 320 kBit aufgenommen haben. Ich selbst habe im Studio mit 24 bit und hochwertigem Preamp Gesang aufgenommen, dann fanden wir einige Teile nicht so gut und der Sänger hat einige Sätze (sogar Worte innerhalb eines Satzes) neu gesungen, mit dem selben Mikro (AKG 414). Da er auf dem Land wohnt und eine schlechte Verbindung hatte, mussten wir mit 128 kBit aufnehmen. Man kann das getrost solo hören, du hörst einfach keinen Unterschied.
Darüber kann man selbstverständlich streiten, jeder will immer das Beste, aber für mich ist bei Solo Stimme bzw. Instrument kein Unterschied wahrzunehmen, ausser bei mit Besen gespielter Snare oder Hihat oder ähnlichem, spätestens im Mix aber auch das nicht mehr. Ist natürlich eine persönliche Einstellungs- und Wahrnehmungssache…

Völlig richtig, musicullum!
Es handelt sich ja hierbei “nur” (!) um eine einzelne Stimme - um nix anderes.
Und da spielt es nun wirklich keine große Rolle, ob dies ggf. z.B. im 128er MP3 Format vorliegt.
Klanglich gibt es da kaum bis eher keine Einschränkungen.

Anders bei Stereo-Summen eines kompletten Songs mit mehreren Spuren, oder bei sehr filigranem wie auch sehr dynamischem Audiomaterial (Drumset, Jazz/Klassik, ak. Guitarre usw.)
Aber die menschliche Stimme ist diesbezüglich im Vergleich ja eher recht eingeschränkt, was das Freq´Spektrum betrifft, besonders in den Höhen, wo z.B. Cymbals ganz andere Frequenzen abgeben.
Wir bekommen nicht selten auch mal von Sängern und Sprechern 128 MP3s, aber selbst diese kann man ja noch gehörig aufpolieren.

Ich erinnere mich hierbei an das bekannte “Music-Taxi”, welches im Broadcast/Sprecherbereich genutzt wird - auch dort bündelt man Kanäle, welche rein im MP3 Format (!) übers Internet gesendet werden. Und das sind alles Profis, die das nutzen.
Also alles gut.

VST Connect hat jedenfalls sehr viel Potential, und ist IMHO derzeit auch einzigartig in der DAW-Welt - TOP!
:sunglasses: