Wie kann ich songs die VST 2 plugins nutzen am schnellsten dazu bekommen VST 3 plugins zu nutzen?

Hallo

Steinberg will VST 2 support rausnehmen. wie kann ich dann alte Songs einladen die VST 2 plugins nutzen und meine alten presets. Ich hab cubase LE um kompatibel zu sein mit anderen, aber hauptsächlich nutz sich studio one. der vst 2 support sollte für immer im VST SDK drin sein, damit man auch noch alte songs laden kann und alte presets der DAW nutzen kann

Hallo ! Google mal nach JBridge. Damit sollte es funktionieren. Gruß Martin

Das ist nicht unbedingt die Antwort auf die Frage (im Titel) von @nopirate
Es kommt auf die Pluginhersteller an.
Wenn die Plugins vom Hersteller von VST 2 auf VST 3 funktionsgleich umgestellt werden und dabei ihre ID behalten, dann würden Deine alten Projekte auch mit den neuen Pluginversionen laufen , Du müsstest nichts weiter tun.
In vielen Fällen wird die Umstellung auf VST3 aber mit einer neuen Version des Plugins vollzogen, und da ist die Kompatibilität zur Vorversion nicht zwingend vorauszusetzen.
Ein Beispiel ist Kontakt von NI. Da kann man alte Projekte nur mit der damals aktuellen Kontaktversion laden - oder man muss mit einer neueren Version alles mühsam neu zusammenbasteln. Das ist aber weniger ein Problem VST2 vs. VST3, sondern halt das generelle Thema der Abwärts-Kompatibilität von Updates.

Der Empfehlung jbridge (o.ä. tools) würde ich dennoch zustimmmen, denn auf diese Weise kannst Du Deine alten VST2-Plugins weiternutzen, auch wenn es keine VST3-Version gibt.
Aber auch hier geht es nicht ohne Arbeit, denn beim Ersetzen des alten VST2-Plugins gegen die gebridgete Version musst Du ja ebenfalls die Einstellungen neu vornehmen.

JBridge ist eine Brücke von 32 bit nach 64 bit und selbst (noch) ein VST 2 Plugin.

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Ganz übersehen - danke für den Hinweis!
Als VST3-Bridge könnte man das Metaplugin von DDMF nutzen.
Metaplugin - DDMF Supreme Audio Software

das wäre natürlich eine gute Lösung, wenn die plugin hersteller dann die ID genauso wie die VST 2 version wählen. nur müsste dann das VST 3 plugin auch die setting daten die für das VST 2 plugin gedacht sind korrekt lesen können. da sehe ich das Problem. oder kann das der plugin hersteller einfach lösen über das steinberg sdk ?

In vielen Fällen ist das doch so, da bekommt man bei der Installation eines Plugins beide Varianten angeboten. Da beide dieselbe ID haben, erscheint im Cubase Plugin-Manager nur die VST3-Version.
Wenn man die mal “außer Betrieb” nimmt, z.B. durch temporäres Umbenennen in *.vst3_, dann erscheint wieder die VST2-Version und lädt in der Regel alle Einstellungen genauso wie die VST3-Version. Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt,

Bin zwar kein Programmierer, aber ich denke schon, dass das so gelöst werden kann.

das geht nicht. Ich habe cubase 11 LE und das kann noch VST 2 und VST3 und habs probiert. Habe mal die VST 2 version von melda produktion munison gelöscht . kommt die meldung kann plugin nicht finden und dann wird das plugin so geschrieben im mixer !!! MUunis…!!!

die !!! zeigen an dass das plugin fehlt. da müsst ich dann von hand das VST 3 einladen. aber vorher erst das preset im Melda plugin browser speichern damit ich das dann in das vst 3 laden kann. dass ist extra arbeit

da hat sich steinberg die mühe gemacht VST 2 im sdk rauszunehmen und jeder muss sich die mühe machen alte songs anzupassen. wieso können die das nicht einfach drinlassen ?.

bridge software nutzen um noch vst 2 plugins zu nutzen ist auch keine lösung wenn es ein VST 3 plugin gibt. Denn da muss ich auch von hand die plugins einladen und settings übernehmen

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OK, dann hatte ich das falsch in Erinnerung. Sorry! Vielleicht ist es ja von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Ich werde das selbst nochmal mit einem älteren Projekt testen.

Also ich hab es jetzt auch mal probiert und dazu einige Plugins (Instrumente und Effekte) von Korg, Arturia und AAS verwendet.
Zuerst habe ich die VST3-Versionen in *.vst3_ umbenannt, dann Cubase gestartet und nachgeschaut: Die Plugins wurden nun im Plugin-Manager als VST2 aufgeführt.

Dann habe ich die Presets der Plugins verändert, einige Takte aufgenommen und das Projekt gespeichert.

Anschließend habe ich Cubase geschlossen und nun die VST2-Varianten der Plugins deaktiviert, indem ich sie in * .dll_ umbenannt habe. Die VST3-Varianten habe ich wieder aktiviert (*.vst3).

Schließlich habe ich das Testprojekt geladen und - TADA! - es lief alles wie zuvor.
D.h., Cubase hat sich am Wechsel von VST2 zu VST3 NICHT gestört.

Zu Deinem Test:
Ich habe auch einige Melda-Plugins, allerdings nur als VST3-Version.
Deshalb kann ich auf die Schnelle nicht sagen, ob es bei diesem Hersteller anders läuft.

VG, Pat

was für effekte und instrumente(nicht steinberg) waren das ?. vielleicht gibt es davon eine demo und ich kann das mal probieren.

das steinberg plugins gehen wäre möglich, aber bei anderen wie ich sehe eben nicht, oder vielleicht doch wenn die das plugin ändern

Ich hatte völlig zufällig ausgesucht:
Korg (M1)
AAS (Ultra Analg VA-3)
Arturia (Filter Mini)

Wenn Du es selbst mal checken möchtest, nimm am besten Arturia, von denen gibt es jede Menge Instrumente und Effekte, auch als Demo-Versionen.
Arturia - Catalog- - Catalog-

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Hab mal aus Interesse die Melda Plugins neu installiert, neben VST3 auch als VST2.
Und siehe da: Melda verwendet unterschiedliche IDs für beide Versionen, deswegen erscheinen sie auch separat im Plugin Manager:
image

In diesem Fall ist es wie von Dir beschrieben: Nach dem Löschen der VST2-Version findet Cubase die VST3-Version nicht automatisch, weil diese eben ein andere ID hat.

Bei Arturia und vielen anderen ist das anders.
Dort siehst Du im Plugin-Manager nur die VST3-Version, auch wenn VST2 installiert ist, da beide dieselbe ID haben und Cubase in diesem Fall VST3 bevorzugt.

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super danke, also sieht es so aus, wenn die plugin hersteller das ändern, dass beide dieselbe id verwenden dann geht es. im falle von melda müssten die für die ID des VST 2 plugins dann ein vst 3 plugin kompilieren und man hat dann für beide ID vst 3 plugin

Ich habe gesehen in cubase 11 le hab ne menge plugins auch instrumente die einmal als VST 2.4 und einmal als VST 3.x angezeigt werden . dass müssten die programmierer ändern und diejenigen die für VST 2 und VST 3 unterschiedliche ID haben, die müssten dann ein VST 3 für das VST2 kompilieren und das zusätzliche VST 3 hat dann die ID des alten VST 2.

darüber müsste steinberg mal die programmierer informieren oder die foren was programmierer tun sollen damit alte Songs noch gehen

Naja, um technologischen Fortschritt und Verbesserungen/Updates zu gewährleisten, müssen Standards geupgraded werden und VST2 ist mittlerweile uralt (um die 23 Jahre) und VST3 mittlerweile auch schon 14 Jahre alt. In der IT ist das schon eher die sehr krasse Ausnahme, also an der Stelle kann man Steinberg echt keinen Vorwurf machen. Wenn Pluginhersteller Jahrzente verschlafen, da kann auch Steinberg nichts dafür. Zeit zum Umstellen hätten sie auf jeden Fall genug gehabt.

Vor allem sind die Hersteller in die Kritik zu nehmen, wenn sie dann nicht einmal die IDs der Plugins angleichen, dass ein Update einfach möglich ist.

Manche Hersteller haben die IDs bewusst unterschiedlich vergeben, damit der Anwender die Möglichkeit hat selbst auszuwählen, ob er VST2 oder 3 einsetzt. Einige hatten sogar eine Empfehlung für VST2 ausgesprochen und dafür funktionelle bzw. Stabilitätsgründe angegeben.

Das scheint mir eher eine Ausrede zu sein, um bspw. beim Wechsel auf VST3 eventuelle gewisse Soundänderungen reinzuprogrammieren oder Bugs auszubessern, welche sonst so nicht möglich wären, weil dann Projekte nach Pluginupdates anders klingen würden (habe ich u.A. schon bei einigen Plugins feststellen können).
Wenn man nur VST3 oder nur VST2 benutzen will, kann man auch nur das installieren, welches man haben möchte, dafür müssen es nicht verschiedene IDs sein.

Auch hört man solche Aussagen nicht von den meistverbreitetsten namhaften Herstellern wie z.B. Fabfilter, Waves, Plugin Alliance, etc., wo jedes Pluginformat im Regelfall problemlos funktioniert, sondern hie und da von kleineren Herstellern, wenn überhaupt. Ich habe bspw. meine 100+ Plugins bis auf einzelne Ausnahmen alle im VST3 Format, und keines von denen verursacht mehr Probleme. Alle Bugs welche ich feststellen konnte, wurden an die Entwickler weitergeleitet und waren Fehler in deren Code.
VST3 hat diverse Vorteile gegenüber VST2, routingtechnisch, performancetechnisch usw., wenn eine VST3 Version instabiler als die VST2 Version des selben Plugins ist, dann ist das ein Versäumnis des Entwicklers und nicht von Steinberg.

Ein prominenter Kritiker von VST 3 ist z.B. u-he.
Er hat sich VST3 gegenüber nicht verweigert, aber auf bestimmte Probleme hingewiesen.
Zebra, Diva & Co. gehören deshalb auch zu den Plugins mit unterschiedlichen IDs für VST2 / 3.
U-he gehört zusammen mit Bitwig zu den Initiatoren des neuen Plugin-Formats CLAP.
Bin gespannt, inwieweit sich das durchsetzt.

Auf der offiziellen U-he Seite gibt es überschaubare “Known Issues”:

“Probleme”, welche ich bei anderen Plugins (und Herstellern) nicht feststellen kann. Sieht für mich deshalb eher so aus, als wären diese Probleme U-He spezifisch. :thinking:
Könnte auch sein, dass sie ihren Code derart über den Haufen werfen müssten, um diese vergleichsweise “kleinen” Probleme zu fixen.

Bin tendenziell immer offen für Verbesserungen und auch für Open Source. Das interessanteste bei CLAP ist für mich definitiv die CPU Optimisierung. Bevor das aber ordentlich getestet wurde (auch gegen VST2/3), es effektiv als effizienter als VST festgestellt wird und auch andere, bereits oben genannte Pluginhersteller beteiligen, halten sich meine Erwartungen im Rahmen.
Ist auch leider nicht das erste Mal in dieser Branche, dass gewisse Neuerungen sich im Nachhinein als ebenbürtig oder sogar als Flop herausgestellt haben.