Windows Creator Update am 17. Oktober???

Entgegen #16 scheinen die diesmal sehr schnell zu sein, hier in der Firma kam die 1709 bereits heute via automatische Updates, nach ca. 3/4h war alles installiert.
Nach ersten Testen sehe ich bei zahlreichen Programmen keinerlei Beeinträchtigungen, aber natürlich ist hier kein Cubase drauf. :mrgreen:

Danke für Deine Antwort.

Ja, bei mir handelt es sich in der Tat um ein “gewachsenes” (seit Windows 7 immer weiter upgraded) System.

Ich werde das Fall Creators Update heute noch mal versuchen. Die Voraussetzungen sind jetzt etwas anders: Cubase und das eLicencer Control Center habe ich vorher auf die jeweils aktuellste Version gebracht.

Gruß – OlafRZ

Leider hatte ich auch im heute durchgeführten zweiten Anlauf unter Beachtung der bisher gegebenen Tips zunächst keinen Erfolg.

Aber schließlich konnte ich mein Problem doch noch mit Hilfe der heute von Steinberg verlautbarten News “2017-10-19 - Windows 10 Fall Creators and TOOLS for UR: 'Preparing to install” lösen. Die wahre Ursache des Hängers war der Treiber des USB-Sound/MIDI-Interfaces UR22. Der musste entfernt und dann wieder der aktuelle installiert werden.

Gruß – OlafRZ

Wo steht die News?
Ein Problem mit den UR Tools konnte von Steinberg von einem Mitarbeiter nachvollzogen werden (ich hatte das gleiche Problem), eine Neuinstallation der Tools/USB Treiber löste das Problem. Allerdings weiss ich nicht woran es wirklich lag :wink:

Die fand ich auf

https://helpcenter.steinberg.de/hc/de

Gruß – OlafRZ

Super! Das hat sicherlich Ed Doll geschrieben. Ich hatte heute Vormittag noch mit ihm über das Problem geschrieben.
Der Mann ist wirklich flink und macht guten Support.

PS: Es gibt für Power- DAW -User jetzt tatsächlich das neue “Windows 10 Pro for Workstations”, in der Schweiz jetzt für “CHF 469.95 inkl. MwSt.” im Windows Store verfügbar.

Nachtrag vom 1. November 2017: Der Preis für “Windows 10 for Workstations” scheint je nach Windows Store aufrufendem PC verschieden zu sein und variiert gewaltig zwischen 212.- und 469.95.-
Offenbar überprüft Microsoft welche Hardware/Software man bereits hat.

Mit dem neuen Betriebssystem kann man jetzt bis zu 4 physische Prozessoren betreiben, ebenso die Server CPU’s verwenden. Der Kernel von Win 10 wurde entsprechen angepasst. Ansonsten sieht das Betriebssystem auf den ersten Blick identisch mit Windows 10 Pro aus, sogar diese nervenden “Candy” Spielchen -Apps werden wie bei den “Billigsystemen” ungefragt aus dem Netz runter geladen und installiert. Auch hier muss also heftig an den Einstellungen für Privatsphäre geschraubt werden. Es sieht auch ganz danach aus das die gleiche Betriebssystem -Software verwendet wird wie bisher, und lediglich gewisse Settings die neuen Fähigkeiten frei geben können. Dafür spricht auch das man ein bereits installiertes Windows Pro 10 oder Home direkt durch Eingabe einer hinzugekauften Workstation -Lizenz in das neue Betriebssystem umwandeln kann.

Der Umgang mit Netzwerkkarten wurde verbessert, so dass bei bestimmten Modellen die Karten-Hardware anstelle der Betriebssystem- Software den Netzwerkverkehr übernimmt. Dadurch sollen niedrige Latenzen für Anwendungen wie zum Beispiel Cubase ( vor allem beim Einsatz mit Dante, Madi, Ethersound und dergleichen Netzwerken) erreicht werden. Da bei “Windows 10 Pro for Workstations” die verwendete Computer -Hardware von entscheidender Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Systems ist, so tut man gut daran die verwendeten Bauteile beim zusammensetzen der Workstation mit Bedacht auszuwählen. Vermutlich wird es demnächst von Firmen wie ASUS speziell geeignete Motherboards dazu im Angebot geben.

Auch Steinberg könnte da mal was machen und uns User darüber informieren ob die Produkte der Firma für “Windows 10 Pro for Workstation” zu empfehlen sind oder ob es noch Inkompatibilitäten gibt. Allenfalls könnte Steinberg Nuendo, Cubase & Co. für den Einsatz auf solchen Systemen frei geben.

Nachtrag: Die Microsoft eigene Unterstützung von NVDIMMs (Non-Volatile Dual In-line Memory Module) in Windows 10 Pro for Workstations ermöglicht neu nichtflüchtigen Speicher wie bei den SSD’s, die aber mit der Geschwindigkeit von RAM Modulen operieren. Derzeit sind diese Speicher aber noch sehr teuer, HP handelt erste Exemplare von 8 GByte für 899 US$ , verglichen mit ca. 240 US$ für ein DRAM Module. Der Zugriff auf Daten ist etwa zehnmal schneller als von SSD. Wichtig für Musiker sind die Latenz Zeiten, bei SSD ca. 66 Nanosekunden, bei diesen Block NVDIMMs sind es nur noch 6.5 Nanosekunden.
Für Besitzer von Cubase könnte man profitieren zum Beispiel den Ordner “Steinberg” mit Cubase und die VST- Plugin auf NVDIMM zu installieren. Das würde bedeuten das es zu keinen erkennbaren Latenzen mehr kommt beim Aufrufen von Plugins oder Steinberg -Programm Modulen.

Ein auch für Amateure erschwingliches Computersystem das alle Optionen von “Windows 10 Pro for Workstations” so auszunutzen vermag dass es die Leistung von Windows Pro spürbar übertrifft scheint gegenwärtig aber noch in weiter Ferne.

Ein Rätsel ist mir aber auch wie es Microsoft in Zukunft gelingen könnte wie offenbar vom Management geplant diese nicht flüchtigen Speicher auf Benutzer der neuen teuren Workstation Lizenz zu begrenzen. Bestimmt wird es alsbald Steckkarten mit Treibern von Drittherstellern für Windows Home/Pro geben sowie intelligente SSD’s die Hybrid mit solcher Technologie ausgerüstet sind. Auch die Begrenzung auf zwei Prozessoren scheint mir kein unüberwindliches Problem für Leute mit Performance Hunger zu sein, zumal die Anzahl Prozessor-Kerne einer CPU ebenfalls angestiegen ist.

Die Unterstützung der nahezu latenzfreien Netzwerk -Unterstützung mit dem Namen “SMB Direct” kann vermutlich auch in Windows Pro nachgerüstet werden, über Linux Treiber für Samba. Da aber wie anzunehmen die Internet -Netzwerkbandbreite in der Consumer-Industrie weiter zunimmt und man 4K Filme und neue Spiele verkaufen will, so dürfte auch diese Technologie nicht lange nur für Windows for Workstation und Server verfügbar sein. Was bleibt als Vorteil bei Workstation wird der exclusive Zugang zu den neusten Server Prozessoren (als die mit mehr Kernen) zu sein und die frühe Sicherstellung neuer leistungsfähiger Technologien.

Mit Windows Pro wird man in Zukunft keinen neuen Server -Prozessor mehr fahren können, auch nicht einen Einzigen oder zwei wie bisher.
Daher kann Steinberg auf dieser Seite https://helpcenter.steinberg.de/hc/de/articles/206929270-Computer-für-Audioanwendungen-DAW-
den Punkt in der Tabelle für Desktop Rechner “Intel Xeon 4-24” damit erweitern, dass dies in Zukunft nur noch über das teure neue Windows 10 Pro for Workstations möglich sein wird. Windows 10 Home/Pro werden keine neuen Xeon CPU unterstützen.

Auch das für grosse Daten Stabilität und Sicherheit versprechende Filesystem ReFS scheint man Windows Home/Pro in Zukunft vorenthalten zu wollen

Verzögerung Funktionsupdate Update auf neue Version

Ein Funktionsupdate ist ein grosses Update, welches jedes halbe Jahr kommt. Von einer Windows 10 Version zur einer neuen. Beispiel Windows 10 1607 auf Windows 10 1703. Damit kann man ein Feature-Update durchaus überspringen

Einstellbarer Zeitraum: 1 Tag bis 365 Tage


Änderung in der Registry:

Windows-Update-aussetzen-Registry-Windows-10.jpg
Windows-Taste + R drücken regedit eingeben und starten
Zum Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsUpdate\UX\Settings gehen
Im rechten Fensterteil nun DeferFeatureUpdatesPeriodInDays doppelt anklicken
Auf Dezimal umstellen
Wert eintragen zwischen 1 und 365 und mit OK bestätigen

Zuerst die schlecht Nachricht: obwohl ich die Registry wie oben beschrieben geändert habe, hat sich Windows heute trotzdem das Update runtergeladen und installiert. Ich hatte gottseidank einen Wiederherstellungspunkt erstellt, so dass sich die Aufregung bei mir in Grenzen hielt, trotz dass ich momentan an Projekten mit sehr naher Deadline arbeite, sprich ein nicht funktionierendes System wäre fast eine Katastrophe.

Nun die gute Nachricht: Nachdem ich das e-LCC einmal als Admin ausgeführt habe scheint alles reibungslos zu funktionieren!

Allgemeine Entwarnung möchte ich dennoch nicht geben, denn: Mein System ist ziemlich aktuell (erst im Juni gekauft), alles ist frisch aufgesetzt, Fremd-Plugins halten sich in Grenzen. Auf älterer Hardware mit “gewachsenen” Installationen kann sich das ganz anders Verhalten.

Die große Frage ist nun aber (nicht mehr für mich, aber für andere): Wie hält man das Update auf?

Gruß
Thilo

https://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=258&t=124561&sid=3fb8e8b9e09eb2b0edd25940068262d8#p676897

Seit dem keine updates mehr. (Ist aber aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen, bzw. wer updates ausschaltet, sollte wissen, was er tut.)

Aber aufpassen! Euer Rechner bekommt beim Fall Creators Update, eine neu ID, das findet z.B. das Waves Center gar nicht so witzig! Also alles eben über den Waves LizenzManager, in die Cloud oder auf einen separaten USB- Stick transferieren!

Hallo,

ich habe mich nun mal neu in diesem Forum angemeldet.

Ich habe mit dem neuesten Update von Windows 10 bisher nur Probleme. Bei mir lief Cubase 9 jetzt über längere Zeit ohne Aussetzer, war damals schon schwer es stabil ans Laufen zu bekommen und ich weiß bis heute nicht wie ich es hingekriegt habe.

Jetzt habe ich das neueste Update von Windows 10 drauf und habe ein kleines Projekt von mir offen gemacht. Dort kommt bisher nur ein EQ von Fabfilter zum Einsatz. Öffne ich diesen Slot während eine Stelle vom Song im Loop läuft kommt bereits der erste Aussetzer. Schiebe ich dabei die Bänder mit der Maus etwas rum, knackt es durchgehend und das Bild hängt bzw. es verzögert alles und ganz Cubase scheint zu hängen. Um auszuschließen, dass es an Fabfilter liegt habe ich alternativ den Frequency von Steinberg drauf gepackt und selbes Problem feststellen können.

Ich habe keine Ahnung, wo das Problem liegt. So kann ich zumind. momentan nicht an meinen Projekten weiter arbeiten, da sobald ich irgendwelche Parameter ändere bzw. etwas im Loop laufen lasse, extremes knacken auftritt, welches wenn ich es ignoriere irgendwann darin endet, dass überhaupt kein Ton mehr aus meinen Monitoren zu hören ist.

Erst wenn ich Cubase dann neu starte, bekomme ich wieder Ton.

Hat hier jemand ähnliche Probleme feststellen können oder im Idealfall einen Lösungsansatz parat? Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Viele Grüße

Christian

Paar Infos wären schon gut… Hardware usw.

Vielleicht mal die Audiotreiber auf aktuellen Stand bringen.

Ich habe das Problem gelöst bekommen. Es lag wie vermutet am neuen Windows Update. Habe es rückgängig gemacht und es läuft soweit wieder alles.

Das Einzige, wo ich noch Aussetzer feststellen konnte ist bei dem Einsatz von Vari Audio. Da springt die Festplattenbelastung immer nach oben, sobald ich da Segmente verschiebe.

Dazu habe ich allerdings mal ein neues Thema offen gemacht, da es nichts mehr mit diesem Thema zu tun hat.

Audiotreiber halte ich immer aktuell.

Hardtwaretechnisch nutze ich als Interface das Presonus Studio 192.

Pc:

Prozessor: Intel I 7 6800 K 3,4 GHZ
Ram: 32 GB
MB: MSI X99A GAMING PRO CARBON
Festplatten: 2 SSDs (System und Plugins) / 1 X HDD Projekte