Wunsch: intelligente(re) Cubase Dokumentation

Liebe Steinberger…
…die Dokumentation ist nur so gut, wie die Suchfunktion.
Und diese Suchfunktion ist ja wohl… wie sagt man so schön, wenn man’s unemotional ausdrücken möchte: “suboptimal”.
Dass es in den PDFs so ist, wie es ist, habe ich ja fast schon akzeptiert.

Aber dass das auch bei der Online-Suche so ist, ist für mich fast regelmäßig ein Quell des Frustes.

Eine Dokumentation sollte m.E. nicht davon ausgehen, dass das, was man weiß, wenn man die Dokumentation gelesen hat (und verstanden hat und die Begrifflichkeit verinnerlicht hat) vorher schon da ist. Oder anders ausgedrückt: eine Dokumentation sollte davon ausgehen, dass man “es” eben nicht weiß.

Ich vermute mal (das wäre hier die Frage an die mitlesenden KollegInnen), dass es nicht nur mir so geht:
Leider ist es oft so, dass ich einen Begriff eingebe, der (für mich… & sinngemäß) das ausdrückt, was ich suche.
Beispiel: “Wie hieß noch mal dieser Editor, wo man innerhalb der Spur die Mididaten sehen kann?!?”
War das nicht der “Inplace Editor” oder so?
Suchergebnis:
Den “Inplace Editor” gibt es nicht in der Dokumentation. Weder in der deutschen noch in der englischen.
Was es gibt ist “in place editor” in der englischen Dokumentation.

Es wäre m.E. sinnvoll, wenn die Suchfunktion erstens auch auf die englischen Begrifflichkeiten in der Deutschen Version sinnvolle Ergebnisse ausgibt.
Und es wäre sinnvoll, wenn man in der Schreibweise etwas freier wäre (z.B. in-place-editor, inplace-editor, inplaceeditor in place-editor…)
Und es wäre ausgesprochen sinnvoll, wenn die Suchfunktion zumindest ähnlich klingende (oder noch besser: semantisch verwandte Begriffe) auch sinnvoll verarbeitet würden!

…so, das wollte ich nur mal loswerden, damit ich nun in Ruhe mit dem “Kontext Editor” (Yeah, ich hab ihn gefunden!) arbeiten kann :sunglasses:

Text gelöscht weil doppel post. SU.

Auf Webseiten, Foren, PDF Files, etc. ist die Suche gegenüber Google schlichtweg Mist.
Also benutze ich Google. Mittels Google finde ich Artikel in einem Forum schneller als mit der
Foren eigenen Suchfunktion. Sogar um in PDF Manuals etwas zu finden gibt mir Google tips nach
was ich suchen sollte.

Ich sehe es nicht das in Foren, PDF Files, etc. die Suchfunktionen auch nur in die Nähe der Leistungsfähigkeiten kommen die die heutigen Suchmaschinen bieten. Ich denke der Aufwand wäre viel zu hoch.
Aber ein wenig verbessern könnte man die Suchfunktionen schon. Kontext Editor habe ich durch inplace editor nicht gefunden.

Ich finde es Blödsinn das Inplace Editor übersetzt wurde, wie bei vielen Begriffen Inplace nach Kontext und Editor wurde nicht nach Bearbeiter übersetzt. Wobei Kontext eher Latainisch ist. Und was hat in–place mit zusammenhang zu tun?

Hast Du aus Versehen zweimal geschickt, weil mal wieder “too many connections” waren? Vielleicht machen wir mal noch einen Threat auf mit dem Thema: Sammelt für Steinberg, dass sie sich einen potenteren Server leisten können… :wink:

Das mit der Google-Suche ist eine gute Idee. Allerdings will ich Google meine Infos nicht so ohne Weiteres vor die Füsse werfen… :wink:

Und wenn du dann einen Tastaturbefehl zuweisen möchtest um den “Kontext-Editor” zu öffnen geht die Suche wieder von vorne los. Der Befehl heißt in der Liste nämlich “Im Kontext bearbeiten”. Gut, da kann man in diesem Fall noch drauf kommen.
Schwieriger wird es da schon, wenn dann die Tastaturbefehle zum Teil in deutsch und zum Teil in englisch benannt sind. Es gibt Funktionen die im Programm-Menü deutsch übersetzt sind, als Tastaturbefehl aber in englisch aufgeführt werden.
Ich möchte gar nicht wissen wie sich das Sprachchaos in der russischen oder chinesischen Cubase Version gestaltet, wenn eventuell auch noch andere Schriftzeichen benutzt werden. :open_mouth:
Ist jetzt nicht direkt dein Thema, aber das gehört schon in die Problematik mit rein, finde ich.

Ich halte es für eine unsitte technische begriffe zu übersetzen.
Ich denke mir eine Funktion aus und benenne die. Der User wird nachschlagen
was diese Funktion macht und mit dem Namen in Zukunft in Verbindung bringen.
Und durch übersetzungsversuche exestieren plötzlich mehere Begriffe für das
Gleiche. Jeder weiss was RAM ist. Auf Deutsch würde das SlS heissen.
Ich hatte mal ein Buch gelesen wo der Freak Computerbegriffe ins Deutsche übersetzt hat.
Blödsinn.

Nun ja, es geht hier ja auch nicht um die Übersetzung technischer Fachbegriffe. “Delete” oder “extract” sind normale Verben, die, insofern man verschiedene Sprachversionen einer Software anbietet, auch konsequent übersetzt gehören. Nicht zuletzt unter dem Gesichtspukt, dass die Suche nach Funktionen nicht unnötig erschwert wird. Egal ob in den Menüs, der Dokumentation oder in den Tastaturbefehlen
Ich bin leider irgendwie an die deutsche Version von Cubase gewöhnt und da führt das Sprachwirrwarr immer öfter zu Irritationen.
Ich muss wohl bald doch mal von “German” auf “English” umstellen. :wink:

Die Computer Begriffe sind zumeist Englisch. Die ganze übersetzerei bringt nur verwirrung.
Es ist kontraproduktiv. Zum Beispiel. Den bau des Turms zu Babel haben die vielen sprachen zuverlässig verhindert. Wann lernt der Mensch endlich. ;–).

Was möchtest du denn eigentlich damit sagen? Vielleicht könntest du den Zusammenhang besser in Englisch erläutern? :wink:

Finde die “Computer Begriffe” in folgenden Funktionsbeschreibungen:

Audioaufnahmemodus -Verlauf speichern
Stimmen zu Noten zuweisen
Wiedergabe ab Beginn der Auswahl
Überlappungen löschen
Unbenutze Medien entfernen
Warp Marker aus Hitpoints erstellen
Events unter Positionszeiger automatisch auswählen

Ich kann nicht gut Englisch. Nur wenn man etwas neues lernt so lernt man auch die Begriffe.
Ich bin vor Jahren auf den ersten C–Compiler mit deutschen Fehlermeldungen getroffen.
Das war ein echtes Problem. Ich musste die erst mal lernen. Ich kannte nur die Englischen wörter und muste erst die Deutschen Übersetzungen lernen. Jetzt kann ich beides. Und bei diesen Wörtern merk ich nicht mehr wenn es in Englisch oder Deutsch ist. Trotzdem weiss ich bei diesen Wörtern nicht sofort die übersetzung in die jeweilig andere Sprache.
Schade das ich Cubase in Deutsch gelernt habe.

Lies dir doch noch mal in Ruhe durch, worum es hier geht. :wink:

Ja, ich weiss worum es geht,. Aber das ist ja nur ein Folge Problem.
Und ich versuche das gerade zu erklären. Offensichtlich ist es mir nicht gelungen.

Naja, da ist schon was Wahres dran.
Den “inplace editor” habe ich seinerzeit auch laaange gesucht, weil mir der Begriff entfallen war…

Sehr hilfreich wäre auch ein Symbol-Verzeichnis:
In einem Part können in der rechten oberen Ecke diverse Symbole erscheinen.
Um auf deren Aussage schließen zu können muß man tatsächlich die 1000 Seiten durchblättern und hoffen, das Symbol in einer Abbildung zu finden…

Ach was war das schön, als es noch so etwas wie kontextsensitive Hilfe gab.
Warum ist das eigentlich aus der Mode gekommen?

Ja, dieses Problem scheinen einige Leute zu haben, wie sich hier im Forum immer wieder zeigt.
Man könnte sich aber beim Suchen auch durchaus ein bisschen cleverer anstellen, als du das in deinem Beispiel mit dem Editor getan hast.

Anstatt nach “Inplace Editor” oder “dieser eine Editor, dessen Name ich vergessen habe” zu suchen, könnte man auch einfach mal NUR nach “Editor” suchen. :bulb:

Im Inhaltsverzeichnis werden einem dann ca. 10 verschiedene Editoren zur Auswahl gestellt, von denen man, wenn man sich mit Cubase und dem Manual schon mal halbwegs auseinandergesetzt hat, mindestens die Hälfte ausschließen kann. Den Rest kann man dann durch einfache Verlinkung innerhalb weniger Sekunden überfliegen oder notfalls nur an den Bildern erkennen, ob es der gesuchte Editor ist.

Hab das spaßeshalber mal getestet und es ging in diesem Fall sogar schneller, als diese Antwort hier zu schreiben, obwohl der Kontext Editor eine der letzten Optionen im Verzeichnis war.

Ich kann das Problem also wirklich nicht ganz nachvollziehen und wie, von wem und von welchem Geld die geforderte Intelligenz der Suchmaschine programmiert werden soll, ist mir auch etwas schleierhaft. So ein (noch besserer) Google-Algorithmus wächst schließlich nicht auf den Bäumen…
Muss man halt nur mal ein bisschen mitdenken, dann geht das eigentlich auch so ganz einfach.

PS:
Hier noch ein schönes Beispiel aus den letzten Tagen, das aufschlussreich zeigt, dass das nicht nur dir recht schwer zu fallen scheint :unamused: :


(Das andere brauch ich ja hier nicht noch mal erwähnen :mrgreen: )

Oh - clever ! … und wie sucht man nach Symbolen ? :laughing: :laughing:

Tatsächlich bin ich inzwischen auch schon auf genau diese Idee gekommen, allerdings ist das auch noch weit entfernt, eine Königslösung zu sein. Ich stelle mir da schon eine intelligentere Suche vor!

Cubase an, Tooltips einschalten, Mauszeiger über Symbol zeigt Name/Funktion an, das in das Suchfeld schreiben, finden… :bulb:

Muss man aber schon EXTREM clever sein, um da selbst drauf zu kommen, kann nicht jeder!

Mal davon abgesehen, dass sich mein Beitrag mit keiner Silbe mit deinem befasst hat. Wahrscheinlich haste dich angesprochen gefühlt, da du den Kontext Editor “seinerzeit auch laaange gesucht” hast. Wie du das in Zukunft schneller machen kannst, habe ich oben bereits geschrieben. Gerngeschehen!

Der TE Hartmut hats ja wenigstens verstanden.

Bei den von mir beschriebenen Symbolen zeigt der tooltip den Part-Namen und die Cursor-Position. Sonst nichts.

Nun, derartige rudimentäre oder beinah “atavistische” “Ratschläge” als cleverness darzustellen ist das Eine, das Andere ist der Tonfall und somit die Umgangsform des/der Betreffenden. Beides ist wohl selbstredend.
Pubertäre Scharmützel sind eher was für meine Kinder. Ich klinke mich somit aus.