Wünsche für Cubase 10!

100 Prozent Zustimmung - wenn das alles kommen sollte werde ich im Studio einen dreifachen Salto machen…:wink:

Lieben Gruss

Und noch etwas, was ich in meinem Wunschwahn total vergessen hatte…
in einem sehr netten PM-Gespräch hat mich der AcidMan wieder daran erinnert:

  • eine automatische Loop-Funktion für jedes Event! (viele kennen es aus Logic!)
    “Event wird so lange automatisch kopiert und abgespielt, bis ein neues Event folgt”

Idee: in der Infozeile einfach einen Button oder ein “ON” integrieren, was diese Funktion hinzuschaltet.
Denn die Infozeile beinhaltet alle Abspielinformationen des zugehörigen Events und dort würde es daher auch bestens hineinpassen. Natürlich auch mit eigenem Shortcut zu/abschaltbar…

:bulb:

Die Loop-Funktion vermisse ich auch wirklich, seit ich vor Jahren von Logic auf Cubase umgestiegen bin

Meistens arbeite ich jetzt mit zwei HD -Monitore WUXGA (1920×1200). Hier breiten sich die Cubase Fenster je über die ganze Breite und Höhe der Bildschirme aus.

Ich möchte mir aber solche Typen mit WQXGA (2560×1600) oder noch höher auflösende Monitore anschaffen. Das mache ich eigentlich nicht hauptsächlich wegen den normalen DAW Anwendungen, sondern wegen der Verwendung mit Video und Grafik.

Dazu hätte ich gerne bei Cubase die Möglichkeit um die Bildschirme zum Beispiel in 2 Kacheln (virtuelle Bildschirme) zu unterteilen., so dass dann insgesamt 4 Bildschirme entstehen auf den beiden Monitoren. Ich möchte dann Cubase im Prinzip sagen können von welcher Höhe bis welche Breite und bei welchen Koordinaten sich zum Beispiel der Mixer, das Video oder ein anderes Fenster normalerweise ausdehnen und öffnen darf, und einen Knopf am Fenster wo man angeben kann in welche Kachel (virtuellen Bildschirm) das Fenster springen soll.

Mit der Maus sollte man die Fenster in der Arbeitsfläche so bewegen können als ob es ein Bildschirm wäre. Im Menu könnte man sich verschiedene Konfigurationen zusammenstellen (Bildschirm in 2/4/6 Kacheln bzw Arbeitsflächen unterteilen.

Ich weiss jetzt nicht ob ich mich genügend gut ausdrücken konnte. Bei Ubuntu nennt man das Konzept virtuelle Arbeitsflächen (nicht zu verwechseln mit virtuellen Desktop die einander üerlagern und wo man zwischen ihnen umschalten muss).

Die virtuelle Arbeitsfläche lohnt sich natürlich erst bei den Monitoren die jetzt gerade am kommen sind und nur dann wenn die Benutzeroberfläche (zum Beispiel der Mixer) sich stufenlos vergrössern/verkleinern lässt was bei Cubase 9 ja nun der Fall ist. Es gibt ja bereits eine interessante neu Unterteilungsmöglichkeit, die virtuellen Arbeitsflächen wären halt noch leistungsfähiger als das.

ARA ARA ARA und Noch mal ARA !!! Alles KLARA?

Und jetzt komm mir nicht wieder mit deinem Hennig Beispiel Mister Central alles Klara? :ugeek:

Mir ist das nämlich völlig latte ob der Ara, Melodyne, Fruityloops oder sonst was benutzt oder auch nicht benutzt. Ich glaube nicht das Ara irgendeinem User schaden könnte… Mensch, es ist doch nur ne clevere Schnittstelle die das Audio-Leben mit Plugins die das unterstützen um einiges vereinfachen kann.
Und wenn euer Ego dafür zu groß ist dann bringt mal wenigstens euer VA auf Augenhöhe.

Irgendwie hat man das Gefühl, dass eure besten Programmierer nicht mehr dieselben sind wie früher… sind die jetzt etwa bei Studio one? Glaube habe das mal irgendwo gelesen…

Jedenfalls ist der Workflow, die Schnelligkeit und die Einfachheit dort ein Traum! Aber Midi-mäßig ist Cubase wesentlich ausgereifter und optisch auch hüpscher.
Außer die 100 Fenster. Glaube Cubase hat die meisten Fenster in einer DAW… Lower Zone ist zwar schon mal der richtige Schritt aber leider so wie vieles anderes mal wieder nicht ganz zuende gedacht…

Mir ist aber wirklich unbegreiflich warum man Hitpoints und Audiowarp nicht einfach aus dem Projektfenster machen kann und jedesmal in den Sampleeditor muss… so einfache Timesaver wünsch ich mir schon seit Jahren aber auf mich hört ja keiner…

zum teil ja. https://en.m.wikipedia.org/wiki/PreSonus
das erklärt auch die vielen ähnlichkeiten zu cubase.

Automationen folgen Insert” (wenn man einen Insert verschiebt, wandern die Automationen mit, auf den neuen Kanal/InsertSlot)
MIDI-Zuweisungen folgen Insert” (wenn man einen Insert verschiebt, passen sich die MIDI-Zuweisungen an, so dass sie erhalten bleiben)
Automationen folgen Send” (wenn man einen Send “verschiebt”, wandern seine Automationen mit)

Na, dann geh doch endlich zu deinem heiss geliebten S1? Wo ist denn das Problem?
Denn jeder Mensch soll glücklich werden mit dem Zeug, welches ihm am besten zusagt.
Aber ewige Terrorpostings, Jammererieen und Meckertriaden nützen hier schließlich ja niemandem etwas.
Auch Steinberg nicht.

Nein. Das Gegenteil ist sogar der Fall.
Der S1 Gründer und Entwickler Wolfgang Kundrus ist da nicht ohne Grund wieder abgehauen. Und auch der Top-Programmierer Eike hat S1/Presonus schon länger verlassen. Das S1 Team (aktuell immernoch kaum ein dutzend Leute) sitzt übrigens immer noch in einem Hinterhofbüro irgendwo im Problemviertel Hamburg-Barmbek. Diktiert wird ja von Presonus aus der USA. Das alles will schon was heissen, in all den Jahren seit S1 leider keine wirkliche Weiterenwicklung. Das ist sehr schade.

Blödsinn, arbeite mal mit mehr als 80+ Spuren, dann verliert man schnell den Überblick, nicht nur aufgrund der schlechten dunklen kontrastarmen 2D GUI und oft viel zu kleinen Buttons… Und drag/drop ist eben auch nicht alles im Leben – denn das ist sogar oft hinderlich, wenn man erstmal ein Plugin aus dem Browser herausssuchen muss und dann noch in einem Mixerkanal einen weit entfernten Slot auf einem anderen Monitor treffen muss…
Dass alleine schon die Buttons Solo/Mute unter bestimmten Bedingungen kaum bis nicht mehr erkennbar sind, aber man darauf hingewiesen wird, dass man doch selber schuld sei, das man ein solches Farbschema gewählt hat. Das ist nicht nur wegen der kaum vom User einstellbaren Optik ein Schlag ins Anwendergesicht.
In S1 sind ferner viele Funktionen hinzugekommen, die oberflächlich betrachtet, eine Innovation sind, aber z.B. nicht abschaltbar sind, mit dem lapidaren Hinweis darauf, dass man sich nicht in einen “Optionswahn” vbegeben möchte. Als Beispiel sei hier nur das aus meiner Sich überflüssige Werkzeug MixFX zu nennen. ich brauche es nicht, bin aber gezwungen, mir diesen Bürzel im Mixer anschauen zu müssen.

Der S1 Mixer ist z.B. bis heute nicht in der Lage, sich z.B. bei Einsatz von Multi Outs-VSTs einigermassen reihenfolgensicher zu verhalten! Mit dem Hinweis darauf, dass der User ja selber Schuld sein, solche VSTis einzusetzen, wird so ein Thema seit mindestens fünf Jahren schon abgebügelt.

Und der ganze sogenannte Workflow-Vorteil z.B. mit Drag/Drop ist schnell dahin, wenn das Produkt bis heute nicht in der Lage ist, sinnvoll zwischen FX-, MultiOut VSTs, und Audiokanal zu unterscheiden !
Mixeransichten sind bis heute in S1 leider nur rudimentär vorhanden!
Arbeitsbereiche? Kennt man in S1 leider nicht mal.
Einheitliches Verhalten des ausgekoppelten S1 Mixers? Nicht vorhanden!
Und eben die gesamte Oberfläche, die es unmöglich macht, Tracks zu unterscheiden, alles wird flach und ohne Zwischenraum dargestellt. Das betrifft auch die Regions im Arrange. Grauenhaft. Ein effizientes und professionelles Arbeiten halte ich damit für unmöglich.
Von den ganzen fehlenden Midi-Editoren und Funktionen will ich noch nicht mal reden…
Sicherlich, Cubase ist nicht das Non-Plus-Ultra, aber stabile Ansichten, ein (fast) durchgängiges Bedienkonzept, Übersichtlichkeit an allen Ecken, Einblendfunktionen, Mixer Undo, InPalce-Editing, ein echter Audio-Editor, einen großartigen DrumEditor und weitere Kleinigkeiten machen viel mehr Sinn und steigern den Workflow immens, als ein auf Krampf daherkommendes S1-Workflow-Konzept, das in letzter Konsequenz nicht zuende gedacht wurde (Ich sage nur FX Chains…)

Was hebt ansonsten S1 von anderen DAWs ab?
Presence? Mojito? den flachen Mai Tai? Sampler One? Die beigelegten, veralteten, müden Samples/Loops? Dass man wo mal einen Klick spart? Das buggy ARA als eine separate Meldodyne-Integration, welche noch nicht einmal die Shortcuts und Undo-Schritte der eigenen DAW mit beinhaltet? Als echt jetzt mal.

Nun, ich hatte gehofft, dass Presonus mit S1 V3 etwas richtig Geiles auf den Markt wirft. Aber leider ist es nicht so gekommen. Diese schlimme 2D GUI ein Graus, einen PluginChainer (gibt es schon lange von Drittherstellern), der Arrangertrack welcher noch nicht mal so flexibel ist wie in Cubase, die buggy Scratchpads, welche bei großen Songs zum Absturz führen (ich bin mit den TrackVersions eh viel schneller) usw.

Und dann der arrogante und überhebliche Support um Ari A., ein Mensch, der mit seiner fragwürdigen Art schon viele User verloren hat. Und auch ich stehe kurz davor, S1 wieder zu löschen. Aber man ist ja nicht so.

So schaut nämlich die andere, unrühmliche Seite von Studio One aus. (falls es dich noch interessiert)

Mein Bester, bei Presonus wird es dir genauso, wenn nicht schlimmer, ergehen.
Glaube mir, das habe ich im Forum dort alles kennen gelernt in den vergangenen Jahren.
Dennoch alles Gute mit deiner neuen DAW S1! Ich freue mich immer, wenn die Leute ihr Werkzeug gefunden haben, ernst gemeint.


Lieben Gruß
C.

na immerhin wissen wir jetzt… nicht nur cubase fanboy sondern auch studio one hater. :mrgreen:

Ja ebenfalls Zustimmung!

Da gehört die Generic Remote mal erheblich aufgebort.
Seit jahren ist da nichts mehr passiert .
Der Remote Control Editor soll mal so umgecshrieben werden das man den auch mit jedem Controller benutzen kann, die anderen DAW Hersteller machen es vor!

Ebenfalls bin ich für die anderen Dinge die hier vorgeschlagen wurden!

nein.
Ich habe S1 auch, nutze es aber immer weniger, eben aus o.g. Gründen.
Diese Träumerei vom Vocalisto kann ich so jedenfalls nicht teilen.
Dass Cubase lange nicht perfekt ist, habe ich auch immer wieder betont.
Daher ja auch dieser Wunschthread, Primelius.

Viele Grüße.

Also ich habe mal einen richtig geilen Wunsch!
Cubase beenden, ohne das sich beim “ersten” schließen, das vorherige Projekt öffnet und fragt “speichern?”
-einfach eine optionale Funktion “alles schließen ohne zu speichern” oder “Cubase komplett beenden ohne speichern ?”!

Ich öffne immer wieder mal andere/ältere Projekte hintereinander, und dann nervt diese Frage doch erheblich, und dauert:-(

war ja auch mega ernst gemeint… :astonished: ich teile vocalistos meinung auch nicht (genauso wenig wie deine), lasse sie ihm aber (und dir die deine) und tue sie aber nicht als träumerei o.ä. ab… aber wenn ihr euch nach solchen elend langen beiträgen und rundumschlägen besser fühlt, bitte. :slight_smile: wünsche wären willkommener…

Nein, Cubase darf beim schließen des jeweiligen Projekt explizit fragen, ob es speichern soll!!!

Würde es aber bevorzugen, dass man projekte manuel aktivieren muss und nicht wenn man eines schließt, dann “irgendeines” automatisch aktiviert wird.

Nur kurze Info:

Hab gestern gelesen das Avid mit der neuen Version auch Ara einbaut. Steinberg hat schließlich auch andere interne tools und gleichzeitig auch Spezialisten wie elastic oder Mpex eingekauft. Soweit ich mitbekommen habe verlangt man für Ara keine Lizensgebühren…also was spricht dann dagegen VA und Ara gleichzeitig in der DAW zu haben. Wenn es ein Problem ist dann wirklich nur ein Ego Problem. Den ein finanzielles kann es ja nicht sein. So wie es aussieht werden alle Ara bei sich integrieren und dann wird Steinberg so langsam Probleme kriegen wenn die User aus Bequemlichkeit wegen Melo und Vocalign mit Ara DAWs arbeiten wollen. Also wenn Ara tatsächlich im der nächsten PT Version kommt wird Cubase nur noch als Midi Tool dienen. Ich denke das dann viele umdenken werden. Kenne viele Firmen die sich anfangs dickköpfig gegen etwas gewehrt haben und am Ende dies Ihnen zum Verhängnis wurde. Lass wir uns mal überraschen. Ich hoffe für Steinberg das Ara nicht auch in Logic reinkommt …dann wirds eng. Und nein Central VA klingt nicht so sauber wie Melodyne und über die Möglichekiten von dem Programm wollen wir gar nicht erst sprechen. Ich vergleiche VA eher mit Auto Tune aber nicht mit Melodyne…

Lg

Interessante Info, danke CubeMac.
Bin dann ja mal gespannt, wie die das in PT mit voll integrierten Undoschritten und DAW-eigenen Shortcuts auch für ARA lösen wollen. Wenn dies überhaupt lösbar ist, was ich nicht glaube. Ohne diese Shortcut/Undo-Integration ist das ein echter Workflowstopper. Für mich ist dies jedenfalls wichtig.
Logic wird ganz sicher auch nie ARA bekommen, Apple wird weiterhin sein eigenes Süppchen kochen.
ARA hat natürlich keine Lizenzgebühren, es ist eine weitere Audioschnittstelle. So wie VST es auch ist.
In normalem Tuningbereich (aka. “Note mal versungen”) ist Vari Audio absolut mit Melodyne zu vergleichen.
Ich bin ja keinesfalls ein Gegner von Melodyne, da ich dieses auch verwende, eben fürs extremere Sounddesign.

Einer Integration von ARA auch in Cubase stehe ich natürlich positiv gegenüber, keine Frage. Auch wenn ich andere Dinge (siehe oben) zuerst mal für wichtiger halte.

Die Frage ist hier wie so oft, ob man sowas überhaupt benötigt. Wer große synthetisch generierte Chorsätze bauen oder King Kong in Mickey Mouse verwandeln will, der ist natürlich mit Melodyne besser aufgehoben. Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.

Bin insgeheim parallel aber der Meinung, wer so viel und ewig per VA/ARA/Meldoyne usw. korrigieren und tunen muss, der sollte sich eher bevorzugt mal nach einem/r besseren Sänger/in/Musiker/in umschauen… Ist ja auch nicht unwahr, ne.

Pro Tools als alleinige Audioworkstation und Mischmaschine kommt bei mir jedenfalls nicht mehr in Frage, da gibt es mittlerweile zu viele Features die ich in der Cubase und in der MixConsole ansich vorfinde, welche ich täglich benötige und in PT daher vermissen würde. Von Midi ganz zu schweigen, das ist in PT ja kaum brauchbar für mich. Klar, wir unterhielten uns unlängst hier über den PT-Sessionimport und die PT-Automation, beides Dinge die sehr gelungen sind dort und welche ich oben auch in der Wunschliste aufgeführt habe.
ok, das einzige, was mit bis heute sehr gefällt, sind Avid´s exakt an PT angepasste hervorragende noble Controller.
Aber auch damit (wir hatten ProControl+FaderPacks, später die Icon) war ich nie wirklich schneller, als mit Shortcuts und Maus.

.

Ich wünsche mir eine bessere Einbindung von externen Synths und Effekten. Vielleicht sogar eine neue Schnittstelle über die alle Hersteller ihre Hardware andocken und als Plugin aufrufen können.

Und Multiple Audio Devices in Windows. Das ist längst überfällig.

Ich weiß ja nich, ich weiß ja nich, mein guter Cent. Sollten wir nicht lieber abwarten, bis PT diese Dinge eingebaut hat? :laughing:

Ich finds zwar schade, dass solche Wunschthreads immer in ellenlange Diskussionen ausarten, die es den Steinbergern unnötig schwer machen, sich überhaupt mal reinzulesen, aber gut, hier habt ihr meine:

  • Bezier Kurven für die Automation, inkl. verschiedener auswählbarer Kurvenverläufe (wie in Image-Line Plugins)

  • mehr Insertslots (unbegrenzt)

  • cubaseinterner Plugin-Chainer, vollständig automatisierbar und mit Zugriff auf den Plugin Manager + Listen

  • Eine Art Sandbox oder Kontainer für jedes einzelne Drittanbieter-Plugin, so dass bei Pluginfehlern nicht die ganze DAW abstürzt, sondern nur das betroffene Plugin (wie bei JBridge)

  • mehfach zuweisbare Quick Controls inkl. Modulationsmatrix mit einstellbaren Wirkungsbereichen (wie die Macrocontroller + Matrix in Ableton)

  • Scroll-Feststelltaste für den Mixer, um versehentliche Änderungen beim Mausradscrollen zu vermeiden

  • Überarbeitete Instrumentenspuren, so dass man bei multitimbralen Instrumenten auch die weiteren (MIDI)Spuren direkt unter dem entsprechenden Event automatisieren kann, nicht nur die Hauptspur.

  • Bei Spurpresets von Instrumentenspuren soll ENDLICH wieder der Pre-Bereich mitgespeichert werden!!!

  • Die Mixerkanalbreite soll sich nicht ständig verändern, wenn man mit verschiedenen Workspaces arbeitet

  • Die Timeline-Ansicht soll in den verschiedenen Projekten wieder individuell mitgespeichert und nicht vom vorherigen übernommen werden

Und grundsätzlich, wie in einigen Punkten schon angedeutet, endlich mal eine komplette Beseitigung aller Bugs, die jetzt schon seit mehreren Versionen mitgeschleppt werden.

Bin dann ja mal gespannt, wie die das in PT mit voll integrierten Undoschritten und DAW-eigenen Shortcuts auch für ARA lösen wollen. Wenn dies überhaupt lösbar ist, was ich nicht glaube. Ohne diese Shortcut/Undo-Integration ist das ein echter Workflowstopper. Für mich ist dies jedenfalls wichtig.

Wenn Avid was macht dann richtig und die werden sich schon etwas dafür was ausdenken. Ich kenne in PT nicht einen bereich der nicht zuende gedacht wurde (für mich ist PT keine Songwriter Software daher interessiert mich das Midi dort nicht)



Logic wird ganz sicher auch nie ARA bekommen, Apple wird weiterhin sein eigenes Süppchen kochen.
ARA hat natürlich keine Lizenzgebühren, es ist eine weitere Audioschnittstelle. So wie VST es auch ist.

Genau deshalb unverständlich warum man dem User nicht die Wahl läst ob man VA oder Melodyne mit Ara nutzen möchte. Wie war das noch einmal bei PC Usern das sie immer über Apple meckerten das Apple ihnen vorgeben würde wie etwas zu nutzen sei? Ich denke das erleben wir in diesem falle auch.

In normalem Tuningbereich (aka. “Note mal versungen”) ist Vari Audio absolut mit Melodyne zu vergleichen.
Ich bin ja keinesfalls ein Gegner von Melodyne, da ich dieses auch verwende, eben fürs extremere Sounddesign.

Interessant "aka “Note mal versungen”)…versungen gibt es nicht. Die Stimme hat viele Facetten an die man gerne eingreifen möchte. Wenn der Tone versungen wurde kann man mit Melodyne gezielter und vor allem unhörbarer in das Signal eingreifen. Genau das ist die Stärke von Melodyne das man viele Änderungen viel unauffälliger ändern kann als Auto Tune, VA oder sonst was…genau deshalb ist es ein Standard geworden.

Einer Integration von ARA auch in Cubase stehe ich natürlich positiv gegenüber, keine Frage. Auch wenn ich andere Dinge (siehe oben) zuerst mal für wichtiger halte.

Die Meinung teile ich mit dir aber es wäre nicht schlecht wenn man dem User einfach die Möglichkeit geben würde selber entscheiden zu dürfen was er gerne bevorzugt. Mit Ara würde man ne Menge zeit sparen…so wie wir vor einigen Jahren Bounce in Place gewünscht haben. Eine Funktion die mächtig viel Zeit erspart …so sehe ich Ara auch.

Die Frage ist hier wie so oft, ob man sowas überhaupt benötigt. Wer große synthetisch generierte Chorsätze bauen oder King Kong in Mickey Mouse verwandeln will, der ist natürlich mit Melodyne besser aufgehoben. Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.

Jeden Tag habe ich damit zu tun lieber Cent. Es vergeht keinen einzigen Tag wo ich Melodyne nicht vor mir habe. Die Sachen die ich damit auf die Beine stelle könnte ich nicht einmal ansatzweise mit VA machen. Ich sage immer wieder - für mich ist das eher ein Auto Tune ersatz. Melodyne ist etwas anderes und hat einen ganz anderen Standpunkt in meiner Arbeit. Abgesehen davon hat mir mal jemand vor kurzem gesagt das er von VA extrem genervt war weil das Programm andauernd abschmierte wenn er damit gearbeitet hatte. Weiß überhaupt nicht ob das jetzt gelöst wurde weil es mich nicht interessiert.

Bin insgeheim parallel aber der Meinung, wer so viel und ewig per VA/ARA/Meldoyne usw. korrigieren und tunen muss, der sollte sich eher bevorzugt mal nach einem/r besseren Sänger/in/Musiker/in umschauen… Ist ja auch nicht unwahr, ne.

Hmmmmmm Recording mäßig werde ich zu 99,999 Prozent nur für Vocal Recordings und dessen Sounddesign gebucht. Heist also ich soll allen Kunden die bei mir im Studio vorbeikommen sagen das sie erst einmal Gesangsunterricht zu nehmen haben. Sehr interessant …die Kunden kommen deshalb weil sie wissen was mit dem was hier steht möglich ist. Ich würde mal sogar behaupten das es Menschen gibt die nur von Melodyne Bearbeitungen leben;-)

Muss aber gestehen das diese Kunden nicht gerade schlecht singen. Da geht es eher um Details…und genau an die Details gibt es keine andere Software auf diesem Gebiet wie Melodyne. Ich spreche hier nicht von einem ausschlachten der Vocals. Vocalbearbeitung muss nicht immer bedeuten das die Sänger/innen falsch gesungen haben. Ich denke in dem Punkt solltest du dich mal mit Martin Haas unterhalten…der kann dir das besser erklären;-)



Pro Tools als alleinige Audioworkstation und Mischmaschine kommt bei mir jedenfalls nicht mehr in Frage, da gibt es mittlerweile zu viele Features die ich in der Cubase und in der MixConsole ansich vorfinde, welche ich täglich benötige und in PT daher vermissen würde. Von Midi ganz zu schweigen, das ist in PT ja kaum brauchbar für mich. Klar, wir unterhielten uns unlängst hier über den PT-Sessionimport und die PT-Automation, beides Dinge die sehr gelungen sind dort und welche ich oben auch in der Wunschliste aufgeführt habe.

Genau dafür ist es genial. Einfach eine Software die sich auf Audio spezialisiert hat und ein vernünftiges Projekt Managment hat womit man größere Projekte locker bewerkstelligen kann. Cubase hat von allem ein bischen. Schlecht ist das nicht und ich habe mehrere Jahre versucht nur mit Cubase oder Nuendo zu mischen. Mir persöhnlich ist halt aufgefallen das wenn es mehrere Titel waren die zu einem bestimmten Produkt gehörten es mit PT einfacher war. Es sind nicht viele dinge die einem davor abhalten dies auch mit Cubase tun zu können - es scheint aber so zu wirken als würde es nicht die Prio von Steinberg zu sein dies zu ändern. Und genau weil ich das seinerzeit bei der 7 er Version erkannt hatte habe ich mir dann leider ( obwohl ich mich mehrere Jahre dagegen gewehrt hatte und der größte Cubase Verfechter war!) doch ein PT System zugelegt und habe nun endlich Ruhe. Bin ganz bestimmt kein Fan von PT und der Politik von Avid …aber das was funktionieren soll funktioniert. Mir geht es darum das ich schnell zum Ergebnis komme und für meine Familie mehr Zeit habe. Ich spare so ne Menge zeit und würde nur noch alles mit Nuendo oder Cubase machen wenn Steinberg endlich mal wieder mehr an die Pro User denken würde. Eine Sampler Spur ist für mich kein Pro…so etwas gehört für mich in die Cubase Artist Version rein. Quasi für´s Songwriting…bei Pro erwarte ich Pro Funktionen die mich schnell ans Zeil bringen und dazu zählt ganz bestimmt nicht das Neue “Layer Mischpult” mit den kryptischen Zahlen a la SX1. Das dauert mir zu lange…ich mag nicht wenn etwas lange dauert weil die Kunden dafür zahlen und wenn man vor dem Kunden schneller zum Ergebnis kommt als was sie gewohnt sind bekommen sie ein Aha Effekt und genau darum geht es. Ich denke du siehst das Musik machen etwas anders als wie ich es sehe :wink:

ok, das einzige, was mit bis heute sehr gefällt, sind Avid´s exakt an PT angepasste hervorragende noble Controller.
Aber auch damit (wir hatten ProControl+FaderPacks, später die Icon) war ich nie wirklich schneller, als mit Shortcuts und Maus.

Würdest du mir glauben wenn ich dir sagen würde das ich vom Nuage System total begeistert bin. Seit Anfang an fand ich die Lösung genial und dachte mir wenn die noch gewisse kleine Teile in der Software an diese Pro Hardware anpassen würden dann hätte Avid große Probleme. Es happert immer wieder an der Software und genau genommen an dem Managment sonst würde ich mir nicht überlegen als Mix Hardware demnächst etwas von Avid hierherkommen zu lassen sondern ein tolles Nuendo hier stehen zu haben. Was sagt uns das …was du auch sagtest…die Pro User sind mitterweile die Minderheit. Genau da gebe ich dir recht - und genau deshalb kaufen dann die Pro´s dann wo anders ihre teure Hardware ein. So einfach geht das. Schon alleine aus der Angst das die doch auf die Idee kommen einiges an der Software zu ändern was dann mit der Hardware nicht passen würde bringt mich davon ab dies nicht zu tun (gut das hat Avid mit der Focusrite 24 auch gemacht…aber nach wie vielen Jahren?). Ich lasse mich einfach für die Zukunft mal überraschen was noch alles so kommt und mache mal fleissig die Updates mit und schau es mir im stillen an. Ich sage ja vieleicht kommt ja mal der Tag wo für mich mal die Sonne aufgeht und sagen kann " Na endlich das ist es".

Liebe Grüsse

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