Asio-Last senken / Slave-Rechner

Also, wie fange ich denn am Besten an . . .

. . . bislang hat mir mein Rechner eigentlich immer gereicht (DELL Quad Core Q8200@2,33 GHz - Vista 64Bit, 8GB RAM).
Doch in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass die ASIO-Last schnell an einen kritischen Punkt kommt (seltsamerweise auch bei älteren Projekten, bei denen ich vorher nicht das Problem hatte).

Ich bin vor kurzem auf C6 umgestiegen, kann mir aber nicht vorstellen, dass das das Problem sein könnte.

Nun die Fragen:

  1. Wie kann ich die ASIO-Last senken bzw. wie kann ich verhindern, dass sie nicht so schnell an die Grenze kommt?
    Jetzt bitte keine Vorschläge wie “keine Instrumente oder Effekte laden”.
    Ich habe das System schon für die “Hintergrunddienste optimiert”, schalte den Virenscanner aus und habe die Latenz meines AUDIO KONTROL auf das letzte erträgliche Maß gesenkt.
    Was geht noch ?

  2. Ich habe gehört, dass man “Slave”-Rechner an einen Master hängen kann, die bestimmte Funktionen erfüllen. Da ich vielleicht günstig an ältere Rechner kommen kann, würde mich mal interessieren, welche Funktionen diese Slaves erfüllen und wie man das Ganze konfiguriert. Allerdings nur, wenn es wirklich für die Auslastung was bringt.

Vielen Dank im Voraus,

viele Grüße,

Dodo

wenn du noch den quad core verwendest macht es sinn in eines der neuen core Systeme zu investieren.
dann hast du nochmal min 30% mehr Leistung bei einem i7 950.
Von zwei Rechnern im Verbund würde ich abraten. Besonders wenn es ein langsamer zweiter Rechner ist und das Budget klein. Du bräuchtest dafür ein zweites System, zweite Audiokarte mit spdif oder Adat wenn du mit dem internen Cubase Link arbeiten möchtest. Eine gute Alternative ist fxteleport. Ein kleines Tool das über Netzwerk ermöglicht Plugins auf einem zweiten Rechner zu berechnen und steuern. Jedoch bei einem guten neuen Prozessor min i7 nicht mehr notwendig. DSP Karten vorausgesetzt. Es gibt auch fälle da wird beklagt dass man keine 30 rechenintensive Plugins wie linear eqs oder manche hallplugins verwenden kann… Da kann man dann auch mit zwei Rechnern nur bedingt weiterhelfen… Optimieren am besten schon bei der Pluginauswahl anfangen. Zweiter Rechner macht alles komplizierter und macht nur Sinn bei einem gut strukturieren Studio mit Rechnerraum und wenn sontige Aufrüstmöglichkeiten aufgebraucht sind und dennoch DSP bedarf ist z.B. bei Postproduction.

…und Prozessorhungrige Plugins offline anwenden. Es gibt so viele Plugins, nicht alle sind für den Live Betrieb bzw. Mixing in Mehrzahl geeignet/gedacht. Das ist kein Problem des Rechners… das ist nur gut zu wissen. :wink:

check mal vienna ensemble pro.

damit kannst du über netzwerk auf einem zweiten rechner vsts berechnen.

Ich kann leider bestätigen, dass mit Cubase 6 die ASIO-Last extrem gestiegen ist. Ich habe vorher Cubase 5 benutzt und alles lief wunderbar, minimale Auslastung, winzige Latenzzeit. Seitdem ich Cubase 6 verwende, habe ich die Latenzzeit am Anschlag und alles bis zur Vergasung optimiert, dennoch habe ich bei unveränderten Projekten die in Cubase 5 eine Auslastung von ca 10-15% hatten nun immer wieder eine Überlast.

Ich habe einen Core-i7 mit 2.8Ghz und 8GB Ram plus externe Soundkarte. An der Rechenleistung kann es nicht liegen.

Via Support-Anfrage wurde ich leider mit einer Zitation meiner Selbst abgespeist, indem mir genau das gesagt wurde was ich bereits bei dem Problembeschrieb als mögliche Lösung genannt habe.

Sehr auffällig sind, Plugins wie VST Amp Rack, VX Instrumente (vor allem bei mehreren) und bei manchen Kombinationen von Instrumenten die dazugehörigen Automationen. Wenn man zwei VST Amp Racks benutzt mit jeweils VX Instrumenten und eine Automation schreibt, kann man sich absolut sicher sein, dass man eine Überlast verursacht. Halion Sonic SE Instrumente verbrauchen ebenfalls mehr ASIO-Last als die von Halion ONE. RoomWorks SE verursacht auch teilweise eine Überlast.

–> Meistens führen zwei oder eine einzige Spur im Arrangement zur Überlast, deshalb ist der Tipp erstmal rauszufinden welche Spur es ist, indem man einzeln alle Spuren mal entfernt oder wieder hinzufügt es kann auch eine Kombination von Spuren sein, die dieses Phänomen hervorrufen, hierbei sollte man auch ohne Playback bereits eine Veränderung der Auslastung bemerken. Danach kann man sich ja überlegen wie man die gewünschte Stimme anders hinbekommt ohne das Plugin oder Instrument mit der hohen ASIO-Last zu benutzen, man kann es ja sonst auch als Wave-File benutzen wenn es nicht tragbar ist. Wave-Files sind mir noch nicht als ASIO-Auslaster aufgefallen.

Ich gehe von einem Bug oder Programmierfehler aus und hoffe, dass ein Update dies behebt, weil es ein echter Nachteil gegenüber Cubase 5 ist.

Das einzige was da hilft, die Asio Puffergrösse nach oben zu schrauben. Störend ist das ja nur beim Monitoring bzw. wenn man kein Direct Monitoring benutzen kann. Ich würde da mal mindestens 512 Puffer einstellen und mal gucken was das für einen Unterschied in der VST Leistung macht.

Das wäre aber sicherlich mal eine gewünschte Verbesserung in Cubase, das man dort intern irgendwas mit der Pufferung verbessert unabhängig vom Asio Puffer. Sodass bei allen Vorgängen wo ein großer Puffer sich nicht negativ auswirkt auch ein solcher benutzt wird, unabhängig von der Größe des Asio Puffers.
Einige andere DAWs wie Reaper sind ja extrem effizient. Logic sagt man das auch nach. Ich kenne zwar die Interna nicht aber die Vermutung liegt nahe, dass man dort auch anders arbeitet und deswegen die VST Leistung größer ist… Aber wie gesagt, nur eine Vermutung.

Hallo 4damind,

Ganz kurz gesagt: in Cubase ist alles in Echtzeit. In z.B. Logic wird mit prefetching gearbeitet. Dort ist die heise Spur in Echtzeit, und die andere spuren nicht.

Gruß,

Chris

@Chris
Prefetching… Scheint auf jedenfall nicht die schlechteste Methode zu sein :wink: Vielleicht wäre das zumindest mal eine Option für die Zukunft, ein kleines Häkchen “Prefetching benutzen” und dazu noch “Puffergrösse” oder so in der Art.

Fakt ist, irgendwas wurde von Version 5 auf Version 6 geändert was die Auslastung generell erhöht, selbst wenn man den Puffer am Anschlag hat. Bei etlichen Problemen im Forum sieht man, dass selbst 3000 Samples einfach nichts bringen das Problem liegt woanders :exclamation:

Also das mit dem “Prefetching benutzen”, so wie bei Logic, kling doch ganz gut. :exclamation:
Meine Stimme hättet ihr.