Cues sind nach der Aktivierung per Default Post-Fader. Gibt es irgendwo eine EInstellung, um die Voreinstellung global auf Pre-Fader zu setzen ? Habe in Programmeinstellungen, Mixereinstellungen, Tastaturbefehle noch keine Möglichkeit gefunden.
Die (kleinen, fummeligen) Cue-Fader sind auf meinem Bildschirm farblich kaum zu unterscheiden, wenn ich zwischen Pre- und Postfader umschalte. Kann ich die Farben dafür irgendwo anpassen ?
(Ich hoffe ja immer noch, daß es in einer nahen Cubase-Version eine Sends-on-Fader Funktion für den Mixer gibt, um die Kanalfader für Cue-Mixes zu nutzen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile Controller, mit denen das per MIDI-Remote Script funktioniert)
eine Voreinstellung gibt es dafür nicht, ebensowenig eine Farbeinstellung. Auf jeden Fall ist mir das noch nie begegnet.
Was Du aber machen kannst: Im Mixer alle relevanten Kanäle markieren und dann mit Q-Link (Alt(Option) +Shift gedrückt halten) einen Kanal auf Pre-Fader stellen. Das wird dann automatisch von allen Anderen übernommen.
Ansonsten gäbe noch den Umweg über Templates - da bist Du natürlich nicht so flexibel.
Danke (Dann habe ich mich beim Suchen zumindest nicht zu dumm angestellt)
Dein Vorschlag funktioniert dann für alle Spuren, die schon im Projekt sind. Bei neu hinzugefügten Spuren muß man das dann entsprechend kontrollieren. Da wäre eine Voreinstellung praktischer.
Insgesamt finde ich daß die Cues sich in einer etwas vernachlässigten Ecke befinden. Vieles wird als Workflow-Verbesserung gefeiert, bezieht sich aber oft m.E. nicht so sehr auf handgemachte Musik mit Aufnahmen von Instrumenten und Stimmen. Es ist zwar alles irgendwie da, aber an dieser Stelle gibt es noch Verbesserungspotenzial, das m.E. weniger komplex umzusetzen ist, als manch andere Sachen (z.B. Modulatoren)
Da hast Du Recht, wenn man so vorgeht, dann muss man das immer extra im Nachhinein einstellen. Ein Spurpreset übernimmt die Pre-Fader-Einstellung nicht, weil sich die auf eine weitere Spur bezieht. ABER - ein Spurarchiv macht das, da das auf mehrere Spuren refererieren kann. Und beim Import reicht die Referenz, man muss dann nicht immer alle Referenzspuren doppelt importieren (Import-Dialog linke Seite, zum Anhaken). Den Import selbst kann man auch mit einem Tastaturbefehl belegen.
Trotzdem, und da hast Du natürlich Recht: eine Voreinstellungsmöglichkeit wäre noch eleganter . Etwas Besseres fällt mir da jetzt leider auch nicht ein.
Ja, das ist in der Tat immer schwierig für Steinberg, hier einen Mittelweg mit der größten Schnittmenge zu finden. Wünschen kann und sollte man immer!
Stimmt! Ehrlich gesagt, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm… Ich dachte an das Icon selbst, aber unterschiedliche Hintergrundfarben bei aktivierten Sends sind natürlich noch besser zu unterscheiden.
Die naheliegendste Lösung ist fast immer die Beste - vor allem wenn man drauf kommt
Das Vergrößern hilft nur wenig. Das Problem ist weniger die Höhe, als das Arbeiten mit der Breite, wenn man schon einige Spuren sichtbar hat. Natürlich kann man mit G und H die Kanalbreite zwischendurch anpassen. Das ist aber suboptimal.
Den aktuellen Mix auf die Sends kopieren ist zu Beginn einer Recording Session ggf. noch brauchbar. Dann will ich aber in der Regie mit dem Mix hören und den Künstlern bei der Aufnahme jeweils ihren Cue-Mix anpassen. Und der nutzt oft nur kleine Teile des Gesamtmixes. Z.B. bekommt der Sänger nur noch Gruppen (Drums, Gitarren, …) und keine Mischung der Einzelspuren. D.h. ich schalte nur wenige Spuren für die Cues frei.
Es führen wie so oft viele Wege zum Ziel. Ich habe mir im Verlauf von Recording Sessions immer schon mal bestimmte Signale in Gruppen zusammen gefasst, damit ich die gemeinsam regeln kann.
Die Funktion das man mehrere Kanäle um einen definierten Wert gleichzeitig ändern kann ist auch hilfreich.
Am schnellsten ist man in dieser Situation aber tatsächlich, wenn man ein richtiges Pult für die Monitormischungen verwenden kann. Zumindest war das bei mir immer so.
Mit Pult war das entspannt und schnell.
Dann müsste ich diese Gruppen ja auf ein Mischpult legen. D.h. das Interface müsste ausreichend Ausgänge haben und entsprechend verkabelt werden.
Mir steht zwar neben dem Interface auch ein digitales Pult zur Verfügung, das ebenfalls als Interface funktioniert. Aber Cubase kann ja unter Windows bisher nur ein Interface z.Zt.
Prinzipiell funktioniert das auch schon ganz gut mit meinem DAW Controller (iCON V1-M). Ich hoffe, dass da in naher Zukunft noch ein paar Schwächen im MIDI Remote Script beseitigt werden. Dann wäre es (fast) perfekt.