Der alte und der neue Groove Agent...

Hallo liebe Leute,

vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den ersten Groove Agent. Da konnte man einfach einen Rhythmusstil einstellen und auch noch, wie oft ein Break oder Fill auftauchen sollte und dann hat er losgemacht, synchron zum Tempo des Stückes.
Mich hat er damals ziemlich beeindruckt, weil quasi auf Knopfdruck ein ziemlicher Groove zu haben war.
Der GrooveAgent one oder auch der neue GrooveAgent SE sind ja eher Sample- oder Loop-Abschuss-Geräte (soweit ich sie verstanden habe… aber vielleicht ist das ja der Punkt…?!). Jedenfalls kann ich ihnen nicht das entlocken, was mich beim ersten GrooveAgent so angemacht hat.
Im neuen Logic (und sogar auch in GarageBand) gibts ebenfalls „Drummer“-Spuren, die - im weitesten Sinne - so ähnlich funktionieren, wie es der erste GA gemacht hat, nämlich auf einfachem Wege ein grooviges rhythmisches Fundament herstellen.

Jetzt tät ich gern wissen: kann ich mit dem jetzigen GA annähernd so was machen, wie es mit dem alten ging? Hab ich ihn nur einfach nicht richtig verstanden?!?

Vielen Dank für Eure Tipps,
Hartmut

Schau Dir mal dies an (speziell ab Minute 18:25), da wird Dir geholfen:

http://www.musotalk.de/video/cubase-praxis-cubase-75-im-detail/

Der Groove Agent SE bietet zwar noch nicht ganz das, was der Groove Agent 1 damals konnte (und erst recht nicht, was der neue Logic Drummer macht), aber immerhin. Ich fand den Groove Agent damals übrigens auch gut, z. B. wegen der Einfachheit beim Einstellen der Komplexität etc. Da hatte man schnell was, womit man schon mal gut starten konnte.

Gruß + viel Spaß

oder man holt sich einfach den groove agent 3. oder kostenlos drummica von sennheiser. ist zwar nicht so umfangreich, wie der ga3, aber es ist eine gute auswahl an grooves dabei. dafür benötigst du den kostenlosen kontakt player.

Ja, natürlich sind die Möglichkeiten alle viel umfangreicher anpassbar etc.
Aber was auch mich(als Saitenzupfer) am alten GA gereizt hat, war das 'Schnell-mal-‘nen-groove-anmachen’ und nicht erst ewig irgendwelche pattern zusammenzusuchen.
Hab das Hauptsächlich für Notizen oder Skizzen benutzt, wo es nicht auf die Ausklingzeit einer HiHat ankommt.

na dann muss man zum ga3 greifen.

Das unschöne daran ist ja, daß der GrooveAgent SE 4 leider im System ohne die 4 benannt ist, und somit den ‘originalen’ GrooveAgent SE aus dem Studiocase 2 ‘verdrängt’. Wenn er in einem Projekt vorhanden ist, wird er korrekt geladen, aber in einem neuen Projekt wird er in der VSTi-Auswahl nicht angezeigt.

Geht mir ganz genauso. Das ist auch der Grund, warum mich der NI Studio (und Abbey Road 60s) Drummer enttäuscht hat. Die Sounds und Bearbeitungsmöglichkeiten sind zwar sehr gut, aber das Gesuche und Gefrickel, bis man sich durch Hunderte von sehr speziellen Grooves, Fills, Intros etc. mal zu einem schnörkellosen Basis-Groove gesteppt hat…ist die Inspiration längst verflogen. Der Sennheiser DrumMicA ist für Umme zwar wirklich klasse, funktioniert aber prinzipiell genauso.

Hab zwar den neuen GA noch nicht (Nuendo), aber was ich so auf youtube gesehen habe, enttäuscht der mich auch. Das Ding ist wohl eher für Electro-Frickler gedacht, als für Saitenzupfer. Nicht des Handlings wegen, sondern vom Sound her. Z. Bsp. klingt die Snare bei den grooves immer “gleich”. AddictiveDrums hat alternative Samples eingebaut, so dass auch ein Snare-/Tom-roll recht natürlich klingt. Sprich: Man spielt 3 Snarehits mit derselben Velo und trotzdem klingen die leicht verschieden. Macht in einem Song psychoakustisch :mrgreen: auf jeden Fall was her …

Werde den neuen GA höchstens für Perccusion einsetzen.

Hallo liebe Leute,

ist ja schön, dass ich nicht so ganz alleine stehe mit meiner Ansicht… Danke für Eure Antworten. Ich werde mich mal nach dem GA3 umsehen (läuft der denn unter 7.5?). Das Video von Tsching hatte ich bereits gesehen. Zwar kann man mit dem GASE durchaus was anfangen, aber da muss man sich doch sehr viel mehr mit dem GA befassen - als mit der Musik… Dieses Sennheiser-Ding mit dem Kontakt probiere ich auch noch aus. Aber wie auch Pfeife und the.Slider schroben (bin auch hauptsächlich Gitarrero): einfach an und los geht der Groove - das ist es was will.
Vielleicht lest Ihr, liebe Steinberger, hier ja mit :wink:

Hallo,

um mal schnell einen Drumtrack zusammen zu basteln habe ich MT Powerdrumkit 2.
Das Drumkit klingt zwar nicht so aufregend (und es gibt nur das eine!), aber man hat schnellen Zugriff auf die Basic Grooves nebst passenden Break.

Man kann das Ding auch auf EZDrummer oder Superior Drummer mappen, wenn man ein besseres Drumkit brauch. Es gibt 'ne Demo Version und teuer ist es auch nicht.

Gruß

Stefan

Ich empfehle euch Jamstix von Rayzoon. Richtig guter Drummer und preiswert!

Moin Moin,

Groove Agent SE 4 ist nur eine erste abgespeckte Version von Groove Agent 4, an dem unser VST Instruments Team gerade arbeitet. Alle Feature der großen GA4 Version kann ich noch nicht verraten, aber es wird auf jeden Fall wieder die Möglichkeit geben schnell und einfach Grooves abzuspielen und deren Komplexität zu steuern. Groove Agent SE 4 bietet momentan nur den Beat Agent, der eher für elektronische Beats zuständig ist, und als der Nachfolger für Groove Agent ONE gedacht ist. Groove Agent 4 wird darüber hinaus auch einen extra Agent für Acoustic Drums mitbringen, der auch die “Saitenzupfer”-Fraktion glücklich machen wird. Bitte habt noch etwas Geduld. Es wird sich lohnen.

Hier gibt es schon etwas mehr Infos zu GA4:
http://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=65&t=34003

Viele Grüße aus Hamburg,
Matthias

Danke Matthias, das sind ja wirklich mal interessante Infos! :smiley:

Hi Matthias,

das hört sich vielversprechend an, vielen Dank für die Info!

Hartmut