Digitale Knackser bei Aufnahme

Hallo, bin grad am verzweifeln. Kann mir jemand helfen.

Bei meinen Aufnahmen kommt es immer wieder mal zu Knacksen. Ich verwende:
Steinberg Interface UR 44, Cuebase 8.5 (alle Teiber usw. aktuell!)
Rechner:
MC Book Pro,
Intel core i5,
2,5 G,
8 GB Ram 1600 MHz DD3,
Toshiba 1 TB SSD
Mit den technischen Vorraussetzungen sollten doch solche Aufnahmen problemlos klappen, oder?

habe nur Gesang und ein Piano (Stereo) aufgenommen (alles gleichzeitig) und es kommt 1 bis 3 mal im Song (3Min.) auf beiden Spuren diese Knackser, diese entstehen schon bei der Aufnahme. Latenz lag bei 10ms.
Frage: Wie kann man das vermeiden und wie bekommt man diese wieder raus?

Vielen Dank schon mal

Hatte mit meinen UR824 das gleiche Problem. Man sah es auch in der Anzeige VST-Perfomance dort blinkte es rot, wenn es knackte. Eine Veränderung der Buffersize brachte keine Abhilfe, ebenso die Neuinstallation des Treibers.
Letztendlich brachte ein Häkchen bei "Modus für optimierte Audioleistung von Steinberg aktivieren " Abhilfe.
Seitdem keine Probleme mehrr mit Knacksen.

Gerätekonfiguration -> VST-Audiosystem

Gruß
Herbert

…vielen vielen Dank für die Antwort. Leider gibt es genau diesen Schalter nicht beim UR44 nicht. Ich versuche es nochmal mit einer sehr hohen Buffersize…
Danke trotzdem!

Eigentlich ist das kein Schalter beim Interface, sondern eine Einstellung in Cubase.

Ja es ist ein Cubase Schalter, habe aber auch nicht gefunden was er am System (Windows) genau bewirkt,
habe nur festgestellt, kann jetzt mit niedrigsten Buffergröße die das UR824 anbietet ohne Knackser arbeiten.
Vielleicht weiß einer hier mehr, was da Cubase genau umschaltet.

Mal wieder einer der keine Anleitung liest.

Mit dem Häkchen stellst du ein, dass bei dem Start von Cubase die Strom spar Einstellungen in Windows auf ein von Steinberg erstelltes Profil gesetzt wird.

Den Haken kannst du auch weglassen, wenn du das Profil in Windows auf Höchstleistung setzt.
Du solltest auch die Stromspar Einstellungen im Bios aus schalten.

@ Herbert
Aber Q9300 ist ja auch schon etwas älter.
Großes kannst du damit auch nicht mehr machen.

Beim dem MAC weiß ich ich auch nicht warum.
Wenn ein Plugin im Insert sich befindet, das zu viel Leistung frisst, kann sowas auch vor kommen.
Gerade bei der Einstellung von 10 ms.

Na ja, Apple Pro ist halt auch nicht mehr unbedingt Pro

@ Menschlein
besten Dank, ich weiß wer lesen kann ist immer im Vorteil.
Der PC stammte damals von Digital AudionetworX und war auf Audioverarbeitung getrimmt.
Er hat seit damals 2008 noch Win XP, hat also schon zwei Windows updates überstanden von XP
auf Win7 jetzt noch auf Win10. Sicher ist ein solches Gerät heute nicht mehr up to date. Für meine
Homeanwendungen bisher aber völlig ausreichend. Das einzige waren die Knackser, die wahrscheinlich
durch das Update auf Win10 zurück zuführen sind, aber das ist auch nur geraten.

Mit dem Mac arbeite ich sehr selten mit Cubase, da habe ich bisj etzt auch keinerlei Probleme,
wenn ich damit mal etwas aufnehme oder bearbeite.

Nochmals besten Dank für deine Ausführungen, dadurch wieder etwas schlauer geworden

Gruß
Herbert

Bei deiner Vermutung, dass es and Win 10 liegt, da wirst du schon richtig liegen.

Bin nach langen test und versuchen, auch wieder zurück auf win 8.
Alle Einstellungen und Tips brachten nichts.
Auch nicht die neuen Treiber für die MR816 CSX Audio interface Serie von Steinberg

Hatte auch immer Knackser in der Aufnahme.
Musste auf einen Buffer von 512 Samples damit ich sicher war.
Auch die Auslastungsanzeige sprang immer hin und her.

Mit win 7 und 8 könnte ich mit meinem System sogar, ohne leistungshungrigen und mit wenig plugins bis runter auf 32 Samples gehen.

Nur mit Win 10 nicht.
Weiß nicht ob es jetzt mittlerweile gehen würde.
Seit dem hat sich ja in Win 10 wieder einiges verändert.

Der HP Z800 ist ja auch nicht mehr der neuste, dürfte auch schon über 6 Jahre alt sein, aber von der Leistung immer noch gigantisch.

Glaube auch das Win 10 nicht 100% auf älterer Hardware läuft.

Bei anderen scheint es ja so zu funktionieren.
Die haben aber neuere CPU´s und Chipsätze auf ihren Mainboards.

Nehme an Steinberg testet seine Software und ebenso die Hardware mit neuesten Equipment,
warum sollten sie Gestriges zum Testen heranziehen. Mich wundert sowieso wie sie das immer
so einigermaßen ans Laufen bringen, bei der Vielfalt von Geräten am Markt.