Drum Pads zum Einspielen der Drums

Hallo allerseits,

nutzt jemand für das Einspielen der Drums z. b. sowas?
http://www.thomann.de/de/millenium_md_90_mobile_drum.htm

Ich denke mir, dass man vielleicht etwas kreativer ist, als mit den Tasten des Keyboards…wie sind Eure Erfahrungswerte?

Kreativität hat nicht unbedingt was mit dem Werkzeug ( in diesem Fall die Drumpads ) zu tun mit dem diese dann realisiert wird. Sie entsteht im Kopf.
Wenn Du zumindest ansatzweise eine Vorstellung davon hast, wie ein Drumset zu spielen ist, kannst Du damit brauchbare Ergebnisse erzielen. Bei dem von Dir aufgezeigten Teil macht es Sinn, mit Drumsticks umgehen zu können, allerdings sollte das schon recht zielgenau sein, sonst kloppst Du laufend daneben.
Wenn Deine Prioritäten nicht so sehr auf das Erlernen von Drums fokussiert sind, besorgst Du Dir besser fertige Produkte wie EZDrummer. Guckst Du hier --> www.toontrack.com

Zur Info:
Du kannst bei dem Ding (und auch bei vielen anderen DrumPad Controllern in der Preisklasse) Keine Noten zuweisungen machen.
d.h Wenn du du jetzt in Cubase mit deinem GA ein Set lädst und du gerne die Snare auf dem Pad oben rechts haben willst geht das nicht. Du mus die Noten nehmen die aus dem MD-9 kommen und musst dein GA Set danach konfigurieren.
Ich erwähne das nur weil das immer wieder für irritation sort.
Was das MD-9 als solches angeht. Als Notlösung zum einspielen von einem Beat oder einem Rudiment geht das schon mal, besser als mit der Tastatur aber Freude kommt da nicht auf. Man muss sich schon gescheid konzentrieren wo man hinschlägt und das sage ich dir als Schglagzeuger :wink:

hatte so ein teil von yamaha. nach drei-, viermal benutzen habe ich es wieder verkauft und spiele seitdem mit dem normalen keyboard die drums ein. und ja, ich habe ein paar jahre echtes schlagzeug gespielt.

Danke für Eure Feedbacks. Ihr habt mich überzeugt…das Geld zu sparen.

Mir persönlich gefällt die Variante mit den Fingern und Trigger Pads von ner Maschine oder etwas ähnlichem immernoch am besten. Ist halt deutlich direkter als mit einem Keyboard. Hab extra die dicken Pads in die Maschine eingebaut ist nochmal ne Ecke direkter und klopft sich angenehmer als auf den Original Pads.

Da es beim Thomann den MD-90 als B-Stock gab, hab ich es mir gekauft. Installation sogar mit 3m USB Kabel einwandfrei und automatisch. Funktioniert - einfach Plug an Play und macht schon mal Spaß.

Die Pads trifft man ohne Probleme - und das sage ich als Nicht-Schlagzeuger - bzw ist es 20 Jahre her, dass ich mal etwas Natur-Drums just for fun spielte. Die Anschlagempfindlichkeit und das Speelfeeling ist ok.

Die Midi-Send Noten sind zwar fest, aber wenn man eine Drum Map benutzt, kann man die Ausgänge dort hin routen, wo man sie haben möchte. Also unterm Strich kann man dadurch jedes Pad wenn man möchte sogar auf unterschiedliche Drum VSTs legen. Alles individuell einspielbar.

2 Taster sind dabei für Hi-Hat und Kick - funktioniert alles einwandfrei und ist durchdacht. So läßt sich HiHat Closed, Pedal, und Open HH spielen.

3 Jahre Garantie - was soll da schief gehen.

Und für mich ist es “kreativer” mit den Stöcken Drum Breaks zu kreiren bzw. mal das Metronom laufen lassen und dazu was zu probieren. Die Zeit wird dann zeigen, wie es sich dann in er Praxis bewährt.

Technisch kann ich das Teil auf jeden Fall empfehlen…
… und wenn ich mich mal abreagieren will, schalte ich die große Abhöre im Studio ein und hau wie wild auf den MD-90 ein bis in der Küche die Gläser wackeln…:wink:


Edit:
Soeben mal die Anleitung gelesen und probiert: Die Midi Noten, welche pro Pad übertragen werden, können frei zugewiesen werden!

Das ist eine falsche Aussage von Dir - gerade eben getestet. Frei zuweisbar!