Export-Problem in Cubase Pro 11.0.30 und eine Frage zur Bittiefe

hallo,

ich habe sowohl ein Problem als auch eine Frage zur Export-Funktion in CubasePro11:

Frage:

wo bringen die WAV-Exporte etwas, wenn ich die „über 24Bit“-Einstellungen nehme? habe keinen Unterschied zwischen der 16Bit WAV für CD und der 32Bit-float gehört, “Echtzeit Export” war auf aus wie von Holger Steinbrink empfohlen

Problem:

wenn ich beim „Pfad“ den Punkt „Mixdown-Ordner des Projekts“ wähle, stellt er immer auf den Pfad eines Test-Projekts um, welches ich zum Jammen benutze. Dieses ist aber keine Vorlage und auch nicht im Hub als Standard-Speicherort gewählt. Das passiert auch, wenn ich „Audio-Ordner des Projekts verwenden“ anwähle

ist das etwa ein Bug der bekannt ist, oder gibt´s in dem Programm-/Projekt Einstellungen etwas wo ich einen falschen Haken gesetzt oder nicht gesetzt habe?

bin wie immer für jeden Tip dankbar
viele Grüße

The Sarge!

PS: die Sufu ist ja das reinste Chaos: da kommen Antworten von 2011 bis heute ohne eine sinnvolle Reihenfolge (2011 dann 2021 dann 2016 dann 2013 usw.), somit halt neues Topic erstellt

Standard Sortierung ist “Relevanz”… das wird halt durch Algorithmen sortiert :wink:

danke @st10ss , aber Steinberg ändert ja gerne mal Sachen, sowohl Bezeichnung als auch überhaupt und da bringen mir Suchergebnisse von 2011 überhaupt gar nichts
und warum bekam der Algo nicht mit, daß ich Cubase-11 suchte?

zur Frage und zum wirklichen Problem in meinem Post hast du keine Antwort?

Hi Sarge,

zur Frage

Die “Bit-Tiefe” bestimmt den Dynamik-Umfang eines Aufnahme-Signals.
Zu den Grundlagen darfst Du Dich gerne selber informieren; da gibt es tonnenweise Material.

Beispiel (2-Teiler)

Es kommt letztendlich darauf an, wie Du mit dem Audio-Material weiterverfahren möchtest.
Wenn Du mit 24 bit aufgenommen hast, dann nutzt Dir z.B. kein Export mehr auf 32 bit.

In die andere Richtung gibt es auch mögliche Probleme (suche nach Audio/Dithering).

Einen Dynamik-Unterschied zwischen 16 bit und 24 bit hören können ?!
Kommt auf den Zustand des Gehöhrs und auch auf die Musik-Richtung an :wink:

zu Problem - versuch evtl. “Zuletzt verwendete Pfade löschen”

VG, Paul

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moinsen @cubesy

vorab und nicht böse gemeint (muß man wegen 1 User hier dabei schreiben):
ich stosse immer wieder auf die gleichen Probleme heutzutage: es wird sich immer nur 1 Teil einer Frage rausgepickt, die man beantworten kann - woher kommt das?
denn meine Frage lautet ja, wo man über 24Bit also z.B. 32-bit float oder noch höher anwendet? also wo bringt das was?
der Hinweis mit “wenn schon 24Bit Projekt, dann bringt 32-bit-Export nichts mehr” ist spitze :+1:
und das 2.Problem:
bin in einem deutschen Forum, trotz der Einleitung daß es tonnenweise YT-Material gibt, kommen wieder nur englische Videos als Vorschlag. Gibt es denn wirklich keine in deutsch?
hatte eher mich in Verdacht, also falsche/zu wenig Angaben im “Suche”-Feld.
Ich verstehe zwar Engländer im Urlaub, auch englische Songs, aber bei technischen Sachen bekomme ich es lieber in deutsch erklärt, allein weil ich dann nicht ständig Sachen mir erst auf deutsch übersetzen muß um sie in der Software wieder zu finden

zum eigentlichen Problem:
:thinking: muss ich noch mal genau durchgehen und schauen wo ich diesen Punkt “zuletzt verwendete Pfade löschen” kann :thinking:

schonmal danke @cubesy
viele Grüße
The Sarge!

Edit:
das gehörte war mein Ambient-Drone Track (16Bit und 32Bit-float), trotzdem Spektrum von sehr tief bis spitze Höhen alles vertreten.
Und der Ohrenarzt hat vor paar Monaten gemeint: “nicht nur für ihr Alter gut, sondern erstaunlich weil Sie ja mal DJ waren:control_knobs: :level_slider: :control_knobs: :grinning:

das liegt halt daran das man nur einen Teil der Frage beantworten kann/konnte
und entschuldige das ich bei der ersten Antwort nicht mehr Zeit hatte

24bit und mehr sind eigentlich nur im Bereich sehr dynamischer Musik sinnvoll oder wenn man das exportierte Material noch mehrfach weiter bearbeiten will/muss.
24bit entspricht theoretischen 144dB Dynamikumfang, das ist mehr als die meiste Audioelektronik momentan verarbeiten kann.

In einigen neueren mobilen Audiorekordern kann man inzwischen 32bit float benutzen, das ist wiederum absolut sinnvoll bei solchen Rekordern.
Sehr vereinfacht erklärt: Man nimmt praktisch in 24bit auf und bestimmt über den Exponenten wo diese 24bit im Dynamikbereich liegen. Bringt enorme Vorteile beim Pegeln der Aufnahme, das muss nun nicht mehr so genau sein. Solange man vor der Wandlung keine Verzerrungen erzeugt, kann man die Aufnahme einfach leiser machen wenn sie zu laut/übersteuert wäre.

Leider hab ich dazu auf die Schnelle auch nur englische Artikel gefunden.

Zum Thema “Wortbreite” erklären kann ich auf den Igl Schönwitz verweisen…

das ist merkwürdig… bei mir ist das nicht so…
der Standard-Speicherort sollte darauf keinen Einfluß habe da er ja nur den Ort für die Projekte vorgibt und die Projekte haben ja dort eigene Unterordner… die Exporte sollten dann in denen landen…
Hat das schon mal funktioniert?

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ist doch okay und war nicht persönlich und schon gar nicht böse gemeint! ich freue mich, daß zumindest Du hier antwortest obwohl´s ja schon einige aufgerufen haben
es ist mir halt schon seit längerem aufgefallen, daß viele Fragen (nicht nur meine) immer häufiger nur noch so beantwortet werden als hätte man den Text/Frage nur überflogen. Liegt das an den ganzen Social-Media bzw den dadurch resultierenden immensen Wust an Informationen die auf die Leute reinprasseln?

also wenn viel filigranes drin ist, Klassik oder ganz leise Geräusche?
und mit weiter bearbeiten ist sicherlich nicht das Zurechtschneiden in Wavelab gemeint :wink:

ich habe ein Steinberg UR22C, was 32bit AD/DA-Wandler hat jedoch mit nur 102dB Dynamikbereich am Eingang
https://new.steinberg.net/de/audio-interfaces/ur22c/
und somit ergibt sich da eine logische/mathematische Frage:
wenn ich Cubase-Projekte mit 24Bit 44.1kHz erstelle, dann werden ja 42dB überhaupt nicht erfasst und das wird dann das ganze zusammenstauchen oder fällt das unter den Tisch?
wäre es da nicht sinnvoller nur mit 16Bit 44.1kHz das Projekt zu erstellen? das sind 96dB und somit nur 6 dB die ich verschenke :thinking:
es wird ja eh so (für mich) auf CD gebrannt und für die anderen bei SC hochgeladen, die machen doch eh ein MP3 daraus, was schon wieder quetscht
muss mir noch das Schönwitz-Video reinziehen

Sprung zum letzten Punkt:

das ist in der Tat merkwürdig :flushed:
auch ich hatte gedacht, daß kein EInfluss seitens Standard/anderes Projekt besteht
ob das schonmal funktioniert hat, kann ich dir ehrlich nicht sagen, weil ich ja erstmals seit >7 Jahren ein Stück gemacht hab (hatte eine Blockade, die wohl überwunden ist)
werde da später einfach mal ein Test-Projekt machen und schauen was das so anzeigt und hier berichten

bis denndenn

wenn es große Unterschiede zwischen Laut und Leise gibt… ein Symphonieorchester schafft rein akustisch etwa 90 bis 100dB Dynamik, Orgelmusik kann auch noch viel Dynamik
darum der erste digitale Audiostandard 16Bit 44,1kHz (entspricht ja ungefähr 96dB)
Speicherplatz und Bandbreite waren Anfang der 1980er Jahre noch sehr teuer…

für die meiste Pop-Musik auch EDM ist das eher uninteressant… im Jazz oder auch in der Folklore kommt manchmal noch ähnliche Dynamik vor und bei Livekonzerten… da liegt es aber eher an den hohen Lautstärken die möglich sind…
Bei Forderungen von 120dB unverzerrtem Spitzenpegel am FOH kommen einem schon manchmal Zweifel…

nein, eher das weiterverwenden in anderen Projekten, z.B. als Filmmusik oder sowas… das kann ja unter Umständen drastische Bearbeitungen nach sich ziehen.

ich befürchte das hier die 32bit reines Marketinggeschwafel sind…
bei 102 dB Dynamikumfang am Eingang wären sie halt keinesfalls nötig…

das ist zu einfach gedacht…
wenn du bei deinen Aufnahmen 6dB Headroom lässt (was schon riskant ist, meistens lässt man ja etwas mehr), und deine Signalspitzen ca. -6dB unter Vollaussteuerung liegen, bleiben dir bei 16bit nur noch 90dB übrig.
Nun kann man aber auch davon ausgehen das bei vielen Signalen die -6dBFS nicht annähernd erreicht werden, somit ist der grösste Teil deiner Signale bei der Aufnahme weit von Vollaussteuerung entfernt. Bei nur 16Bit beginnt man dann relativ schnell das aufgezeichnete Rauschen mit zu verstärken. Benutzt man für die Bearbeitungen allerdings 24bit dann wird das alles viel unkritischer auch wenn man später sowieso ein 16bit Master erstellt…

Als Empfehlung kann man hier ganz deutlich sagen, mindestens 24bit bei der Aufnahme und so spät wie möglich in der Produktionskette (Mastering) auf 16bit wechseln.

Bei EDM mit vielen virtuellen Klangerzeugern kann es durchaus genügen 16bit zu verwenden, allerdings ist Speicherplatz heute kein Thema mehr, darum sollte man auch bei EDM 24bit verwenden.

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WOW
danke für das Vermitteln von so viel Wissen in gebündelter Form, so verstehe auch ich es

okay, war mein Mathe-Teil des Gehirns :wink:

was jetzt die Bittiefe angeht hab ich folgendes für mich verstanden:

  • 24Bit 44.1kHz meine Projekte machen, obwohl ich theoretisch für meine Gabber/Schranz-Tracks auch 16Bit nehmen könnte, aber für Ambient/World usw die 24Bit wirklich was bringen
  • die höheren Werte sind für mich nicht relevant, da ich keine Musik für Kino & TV mache
  • so spät wie möglich auf 16Bit runter, heisst für mich erst im Export für CD
  • UR22C könnte eher aus Werbegründen den 32Bit AD/DA haben, aber ich brauchte ja für den jetzigen PC ne günstige Alternative zur alten M-Audiophile2496 = soweit richtig gemacht

vielen Dank @st10ss

die Sache mit dem Export-Dialog reiche ich noch nach, aber war heute noch nicht mit Cubase aktiv

pragmatisch gesagt, mach alles mit 24bit, dann musst nicht mehr drüber nachdenken

falls du kein richtiges Mastering Tool hast ja,
ansonsten beim Mastering, also den Export aus Cubase heraus auch noch mit 24bit machen
kleine Zwischenfrage: Brennst du noch CD’s?

das ist sicher kein schlechtes Interface nur weil die Werbung etwas übertreibt
ich habe ein UR22, das funktioniert immer noch super und klingt gut.

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okay, alles 24Bit, wird gemacht


Ozone 9 Elements hab ich durch dieses Fusions-Bundle, aber das habe ich bei meinem o.g. 1.Stück noch nicht eingesetzt, klingt mir auch so schön genug :wink: aber in Zukunft dann wohl
achso WaveLab Elements 9.5, aber gleicher Grund


ja, ich werde wieder CDs brennen, sobald ein Projekt/Album fertig ist
habe sowohl Freunde die noch CD bevorzugen, als auch Orte wo ich die Musik hören könnte wo kein USB-Anschluss aber ein CD-Player ist


als ich bestellt habe, gab´s nur noch das UR22C bei meinem Händler und ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung :slight_smile:

Wäre es möglich, dass Du das Test/Jam.cpr einfach in einen neuen Ordner kopiert (und eventuell umbenannt) hast, um dann auf Grundlage dieses .cpr ein neues Projekt zu starten? Dann würden die alten (jetzt falschen) Pfade immer noch benutzt werden. Im Audio-Pool kannst Du die Pfade einsehen.

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nicht nur möglich, das ist sehr sehr wahrscheinlich
geht das nicht mehr so einfach?
zur Info: ich habe 7 Jahre leider keine Musik mit Cubase gemacht, immer nur mit paar VSTi gejammed :unamused:

Pool? oha, schon wieder was zum lernen…ist das kompliziert/schwer?
und ich dann wohl alles was ich diese Tage abgespeichert habe darauf überprüfen, richtig?

eben hatte ich ein Projekt(Anfang) geladen, da war alles richtig im Export-Menu :+1:

Hi Sarge,

noch mal ein paar Kommentare von mir dazu (auch nicht bös gemeint oder so).
Sorry, dass ich Deinen Erwartungen in der Antwort-Qualität nicht entsprochen habe.
Tut mir wirklich leid.

zu dem Punkt :

Ich hätte gerne ein Screen-Shot gemacht, wo der Eintrag bzw. die Auswahl sichbar ist, aber das
war bei mir bereits gelöscht. Daher mal so: Pfad > und in dieser Auswahl war bei mir unten die o.a.
Auswahl. Hier nicht zu sehen, da bereits gelöscht.

grafik

Dies ist auch im Manual auf ca. Seite 1128 einsehbar (Kapitel: Audio-Mixdown exportieren):

Ich hoffe, Du hast noch viel Erfolg und Spass mit Cubase und dem Forum.

VG, Paul

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also “Pfade löschen” oder ähnliches wurde mir heute bei den Test leider nie angezeigt
aber evtl ist auch noch was mit “Pool” wie @GuiPas anmerkte
morgen ist ein neuer Tag und hoffentlich auch Zeit

danke, hoffe ich auch für mich :smiley:

och menno, hab mich doch entschuldigt, nun muss der Punkt mal gut sein, oder heißt du doch rkdk? :thinking: der reitet ein Pferd auch noch wenn es nur noch ein Skelett ist :joy_cat:

?! whäh ?! - ich bin mal dann raus…

er redet in Rätseln :wink:

@The_Sarge
der Pool ist das Verwaltungstool für die Mediendateien…
so viel gibt es da gar nicht zu lernen, einfach mal öffnen und anschauen
ist nicht schlimm :grinning_face_with_smiling_eyes:

zur Unterstützung
https://steinberg.help/cubase_pro/v11/de/cubase_nuendo/topics/pool/pool_c.html

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schade :flushed: hatte extra den stark lachenden Smiley dahinter gesetzt
@cubesy trotzdem nochmal Danke für Deine Mithilfe

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