Gibt es in Cubase ein Akustisches Signal bei Clipping?

Gibt es in Cubase eine Funktion in der man einstellen kann, dass wenn es clippt ein akustisches Signal ertönt?

Wäre super!

Möchte nämlich bei Vocalaufnahmen nicht immer auf den Monitor schauen.

normalerweise hört man das doch wenns clipt?!

Clipping hört man nicht immer.
Das war auch nicht die Frage.

Wenn in Cubase das rote Lämpchen leuchtet möchte ich ein akustisches Signal hören.
Geht das?

dann clipt es aber nicht.

zu deiner zweiten frage… gibt es nicht.

Danke für die Info!
Wo kann man Featurewünsche für das nächste Steinberg Update äußern?

Dieses Feature hätte ich gerne beim nächsten Update!

hier: https://www.steinberg.net/forums/viewforum.php?f=228

Als…
das wäre doch fatal, wenn im akustischen Signalweg noch ne Glocke oder ne James Bond-Alarm-Sirene rumgongt!
Jetzt schreibt mir nicht noch hiernach, dass ihr das über den Controlroom separat als eigenes Out rausgeroutet haben wollt… :unamused: Letztendlich landet ALLES auf den Abhörmonitorboxen (!)
Um Clipping zu vermeiden, nimmt man - wie seit eh und je - (im Summenkanal) einfach einen => Limiter.
Sinnvoll und vor allem unhörbar eingestellt.
Thema durch…
Intern kann im Mixer sowieso nichts clippen. auch sollte man etwas Headroom sowieso einhalten.

Auch hierzu pegelt man den Amp schon so mit genügend Headroom aus, dass es nicht clipped.
Rauschen kann heute kaum noch was. Den ggf. geringeren Pegel kan man in der DAW (Cubase) mit diversen Mitteln wieder aufholen. (Pre Gain-Stufe z.B.)
Als Sicherheit kann man auch für Gesangaufnahmen nen Hardware-Limiter oder Compressor (Hardware) vorschalten.
Machen viele Studios genau so.



.

Ich will keinen Limiter nutzen!
Bei mir gibt es kein Spitzen abschneiden!
Jeder arbeitet anders. Und ich arbeite ohne Limiter.

Man kann doch einfach einen Button einbauen.
Wenn man den anschaltet, dann ertönt jedesmal wenn es rot wird ein Signal.
Wer das nicht will, schaltet den Button aus. Fertig.

Klar pegel ich am Preamp ein, aber das ist noch lange keine Garantie, dass keine kurze Clipps auftreten.


ist doch auch egal warum! Ich benötige diese Funktion und fertig.

du wirst sie aber vermutlich nicht kriegen, weil…
a) solche Anfragen erst bearbeitet werden, wenn es eine genügend große kritische Masse gibt, die das alle haben wollen (und das sehe ich hier eher nicht)
b) hier im Gegensatz zum Kindergarten, Wünsche nicht mit lautem Fußaufstampfen priorisiert werden.

… und fertig!

ich tu meistens in den Projekteinstellungen 32bit Float (Fließkomma) wav einstellen, dann kann man ruhigen Gewissens innerhalb Cubase “übersteuern” (über -0dbFS), da ich eher wenig Audio-Spuren habe. Bei Audio-aufnahme-sessions stell ich jetzt immer FLAC in den Projekteinstllungen ein, ist aber dann nur 24bit FIXED sprich, dass clippt beim “übersteuern” (über -0dbFS) was aber egal ist wenn man nichts ins File reinrechnet, da Cubase intern sowieso immer mit 32Bit Float arbeitet… https://www.youtube.com/watch?v=bqr-AR6GVlU (im Video wird das mit einen Sinus gezeigt…)

Leider bringt das Alles nichts wenn man schon den Eingangs-Wandler übersteuert, weil der Arbeitet immer mit (meist24bit) FIXED. Sprich “übersteuert” man: clippt es.

Man verwendet 24Bit Wandler statt 16bit dass man auch bei leiseren Pegel eine gute Auflösung hat, sprich man nimmt leiser auf so dass eigentlich nie die volle “Bit-tiefe” ausgesteuert wird und hat dann Headroom weil man “NIE” die 24bit voll ausnutzen will. Raus geht’s meist wohl sowieso nur mit 16 bit.
Man soll auch nicht auf -0dbFS normalisieren…

Wär interessant wenn jemand Leitfäden posten könnte, wie weit man was austeuern soll: MIC, Gitarre, mp3, wav e.t.c…


Glaube die Mackie Control kann in Cubase vl. clipping anzeigen:
Theoretisch könnte man das MIDI-Event was das Clipping signalisiert rausfiltern, und damit einen Synth ansteuern…


LG

ich frage mich was soll das Signal bringen. Und ist es überhaupt zu hören je nach Musikpprogramm. ( Da kommt dann der Wunsch das Signal konfigurieren zu können.). Auch stellt sich mir die Frage ist das überhaupt Praktikabel.

Ok, ich bereite mal das aus was ich meine verstanden zu haben bei der Aufnahme eines Audiosignals.
Wenn ich mich irre dann wird mich schon jemand korrigieren.

Also,
Ich schraube das Gain an der Soundkarte so weit runter das der AD Wandler nicht übersteuert wird. Dann habe ich eine saubere DA Wandlung. Der Digitale Audio Stream wird dann aufgenommen und das Audio event ist dann sauber. (Ich setzte voraus das ohne Effeckte aufgenommen wird. Im Cubase Handbuch steht was zu tun ist wenn mit Effekten aufgenommen wird um Clipping zu vermeiden. Unter Projekt einstellungen).
Wenn der AD Wandler übersteuert wird und dann aufgenommen wird ist das Audio Event schmutzig. (Analog zu sauber).

Cubase wird in beiden fällen nichts davon mitbekommen. Mir ist es zumindestens nicht bekannt ob es eine Soundkarte gibt die der DAW meldet das der AD Wandler übersteuert wurde. Also liegt es an dir den Gain so einzustellen das nichts übersteuert.

Cubase arbeite intern mit 32 Bit Float. Da ist ein übersteuern intern eher unwahrscheinlich.

Cubase bietet Möglichkeiten Clipping nach der Aufnahme zu vermeiden und auch bei der Aufnahme kann man vorkehrungen treffen um Clipping zu vermeiden. A und O ist allerdings das der DA Wandler nicht übersteuert wird. Da hat Cubase keinen Einfluss drauf und ein Übersteuern des AD Wandlers wird es meines Wissens nach auch nicht an Cubase gemeldet. Wie also soll Cubase das melden?.

Am besten das Interface auf 24 Bit setzten und auch Aufnehmen. (Ohne Effekte). Von den 24 Bit kann man getrost 3 oder sogar 4 Bit für den Headroom verwenden. das sind dann 18-24 dB. Das sollte reichen und die Dynamik ist mit den verbleibenden Bits auch mehr als ausreichend.

Das ist ja gerade der witzlose Witz! Warum sollte Cubase da was machen?? Hier mangelt es an technischem Wissen.
Wenn, dann müsste es ja im Falle eines etwaigen Clippings wohl eher beim verwendeten A/D-Wandler (Soundkarte) “klingeln” ! (oder was der Threadersteller da für einen Sound auch immer wünscht. Vielleicht mit Auswahl Kuhglocke, Crash, Schuß, Truckhupe, Mööp…)
:unamused:

Danke an LoopBreaker und Plan9, sehr gut und korrekt formuliert!

Ich sehe schon, niemand versteht es.
Habe ich auch nicht erwartet.

Danke an alle für den Beitrag!

ich hab jetzt versucht zu googeln aber bin nicht fündig geworden, oder gibt es nicht.
Das eine Mackie Control clipping anzeigt…

Wenn ja könnte man statt einer Mackie Control einen Synth damit ansteuern.

Rauskriegen, welche MIDI Messages bei clipping gesendet wird (MIDI-Monitor)
und anstelle einer MackieControl weißen wir in Cubase ein externes Programm beim ausgang zu:
dieses soll alles bis auf die MIDI Messages die bei clipping gesendet wird rausfiltern.
und in eine Note seiner wahl umgewandelt werden.
dann geht man z.B. wieder vom externen Programm in Cubase hinein und steuert einen Synth an.


Bringt halt alles nichts wenn kein clipping gesendet wird…


http://www.tobias-erichsen.de/software/loopmidi.html
https://www.plogue.com/products/bidule/



So witzlos ist der Witz gar nicht - genausowenig wie Cubase “weiss” nämlich der A/D Wandler, wann / dass er übersteuert wurde. Der geht auch nur (wie auch Cubase) davon aus, wenn eine bestimmte Anzahl von aufeinanderfolgenden FS samples anliegt wurde übersteuert. Deshalb haben die Eingangsbusse in Cubase ja eine Overload Anzeige. Also könnte das Cubase genau so gut oder schlecht akustisch anzeigen wie der Wandler.

Sicher, aber auch hier müssten A/D-Wandler und Cubase miteinander sinnvoll agieren können.
Fakt ist ja eines: es gibt seit Jahrzehnten adäquate Massnahmen Clipping wunderbar zu vermeiden, auch größte Studios nutzen dies ausgiebig und erfolgreichst. Weiter oben wurden bereits einige Tricks genannt.
Ferner haben wir heutzutage technisch mit 24 Bit und höher mehr als genug Headroom, und heutzutage kann (wird!) eh nichts mehr rauschen, wenn man nicht gerade das grottigste Mic und den miesesten Amp verwendet.
Ich sehe daher weiterhin keinen wirklichen Bedarf, hier akustische Warnsignale (?) zu integrieren.
Denn auch einem einzelnen höher ausschlagenden Peak schadet ein guter Limiter wahrlich nicht.
Zumal Cubase nun wirklich andere Baustellen hat, welche deutlich wichtiger sind.
Dies ist - natürlich - nur meine kleine, unwichtige Meinung zu diesem o.g. Wunsch.


.

Das tun sie ja - Der Wandler quantisiert, das Ergebnis geht an Cubase, das daraus “ablesen” kann, ob übersteuert oder nicht ( mit dem oben erähnten Kompromis) - CUbase kann es optisch anzeigen, also ginge das theoretisch auch akustisch für wen das nun warum Sinn macht ist erstmal egal.

Genaugenommen haben wir mit 24 Bit genau so viel “Headroom”, wie mit 16 Bit. Und ja, Rauschen ist nicht das Problem von digital, das hat dafür andere Problem bei zu niedriger Aussteuerung, bis hin zu Aliasing, und das noch Signalabhängig.

Was meinst Du mit Signal abhängig (Quantisierungsrauschen)?


Aber wenn man mit 24Bit aufnimmt, hat man einen erheblich größeren Dynamikumfang (dynamic range) als bei 16 bit (+jedes Bit mehr = x2 Dynamikumfang pro Bit) und kann deshalb mehr headroom einplanen.
Ist das jetzt korrekt formuliert?


https://de.wikipedia.org/wiki/Aussteuerungsreserve


LG

Das Quantisierungsrauschen ist bei hochpegeligen komplexen Signalen ähnlich dem Spektrum von weissem Rauschen, Bei niedrigepegeligen komplexen, oder sehr engbandigen hochpegeligen Signalen “klingt” das Fehlerspektrum anders, und kann (z.B. durch Aliasfrequenzen) als Verzerrung hörbar werden.


So würde ich persönlich das eher umschreiben: Der “Headroom” eines Systems ist fest - nämlich wenn man so will vom Arbeitspegel bis zur Übersteuerungsgrenze. Ein und das selbe Signal haben egal, ob mit 16- oder 24 bit quantisiert erst mal den Selben Headroom, bis der Wandler übersteuert wird. Den größeren HEadroom erhhält man nicht durch die zusätzlichen 8 Bit, sondern durch absenken des Arbeitspegels.

Danke!




Hab grad den versucht den Ausgang von der “Mackie Control unter Geräte konfigurieren” an einen MIDI-Monitor zu schicken, das Problem ist halt wenn da keine Mackie Control draufhängt, bekommt Cubase nicht die Antworten die es erwartet…
Hab Eingang und Ausgangskanal übersteuert und da wird anscheinend nichts “an eine MackieControl” geschickt (muss man da am Controller wo draufdrücken dass das clipping angezeigt wird?).

Meine Controller die ich als Mackie Control eingebunden habe können kein clipping anzeigen, sonst könnte man vl. den MIDI-Monitor nur dazuwischenhängen und könnte so vl. was rauskriegen.


LG