Midi learn

Hallo zusammen,

schon seit Jahren beschäftigt mich ein Problem mit Cubase, das leider bisher seitens der Entwicklung nicht gelöst wurde.

Folgender Use - Case mit zwei Anforderungen:
Es soll ein Midi Controller zwei Destinations in Cubase bedienen, die sich nicht auf einer Spur befinden. Diese Destinations sind Parameter von VST Inserts, VST instruments oder externe Instrumente via Midi.
Die Range innerhalb derer die Controllerwerte gültig sind, soll skalierbar sein.

Hier der optimale Workflow anhand eines Beispiels aus Ableton Live:
1.Midi configuration Button anwählen.
2.Destination anwählen Midi Controller anlernen.
3.Range einstellen (komfortabel über UI Elemente).

Hier der Workflow aus Cubase.
1.Vor dem Start von Cubase ein Loopback Midi Device anmelden um Midi Outs auf Midi In routen zu können.
2.Loopback Midispur erzeugen.
3.Zwei generische Controller anlegen.
4.Alle Einträge der generischen Controller löschen und weitere Bänke löschen, da es sonst zu Problemen bei der XML Deserialisierung kommt.
5.Controller hinzufügen und per Tastatur einstellen, da die “lernen” Funktion Buggy ist.
6.Die Destination auswählen. (Die Destination lässt sich nur sehr schwer finden, dafür sind eine Vielzahl an Parametern möglich. Die Destinations sind unmittelbar mit der Spur Nummer verknüpft. Es darf also die Reihenfolge aller Spuren, die vor dieser Spur im Arrangement angeordnet sind, nicht verändert werden!)
7.Den Parameter auf Empfang und Senden einstellen.
8.Ab Schritt 3 alles für die zweite Destination wiederholen und die selbe Controllernummer verwenden.
9.XML exportieren und auf Richtigkeit überprüfen -> Bug bei der Deserialisierung.
10.Loopback Midispur zur Aufnahme nutzen.

Bei unterschiedlichen Projekten mit unterschiedlichen Einstellungen müssen immer wieder neue generische Controller geladen werden.
Will man 3 oder mehr Destinations mit einem Controller bedienen, braucht man entsprechend viele generische Controller.
Die Skalierbarkeit wird nicht unterstützt.

Es wurde versprochen das Midi handling einfacher zu gestallten mit dem midi Controller Editor.
Dieser ist nur für weniger Geräte verfügbar, die alle nicht annähernd meinen Wünschen entsprechen.

Ich will mit dem Beispiel aufzeigen wie kompliziert sich in Cubase eine so einfache Sache gestalten kann.
Die Quick Controls gelten nicht global und nur für die ausgewählte Spur und sind daher völlig unbrauchbar in diesem Fall!
Ich bin enttäuscht darüber, dass so wenig an dieser so wichtigen Stelle verbessert wird. Stattdessen gibt es lauter neue Plug Ins und DSPs die keine Sau braucht und die nicht annährend mit der Konkurrenz mithalten können.
Außer dem Voxengo, muss man fairerweise sagen.

Und watum brauchen wir das zwei mal…:imp:
https://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=234&t=103081&p=644695&sid=c4d056588fbba1605ae560134b700092&sid=c4d056588fbba1605ae560134b700092#p644695

In cubase 9 immer noch das gleiche…

Du bist ein bedauernswerter Einzelfall…
bzw “(k)eine Sau” wenn´st verstehhst.

…was soll´n wir zutrinken mitnehmen?
https://www.youtube.com/watch?v=2oU3zASphDk

Verstehe nicht, warum solche User dann nicht gleich Abelton benutzten, wenn sie diese DAW so viel besser finden oder enau diese Features täglich brauchen…
Cubase wird nie Abelton sein (darüber bin ich sehr froh!) - also warum nicht gleich zu Abelton wechseln. Eben.

Und das sehen die meisten Cubase-User eben anders, schau dich nur in den Foren um. Cubase hat nun mittlerweile sehr hochwertige Klangerzeuger, welche es so in dieser Form noch nicht mal in anderen DAWs, wie z.B. Abelton, S1, ProTools. Es gibt auch viel Stuff, das mit Logic mithalten kann. Ales wahrlich nicht übel. Wer VSTis natürlich nur anhand von mitgelieferten Presets beurteilt und nie selber Hand anlegt, der kommt wohl eher zu deinem Urteil. Sehr schade, da gerade die bordinternen Plugins sehr viel Potential haben. Und ich kenne Leute aus der Profi-Liga, welche nur noch Cubase-Stuff verwenden. Warum auch nicht. es ist ja sehr gut möglich. (unter uns, den Voxengo habe ich bisher nie verwendet) Da sieht man, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Die Quickcontrols finde ich klasse. Ein paar mehr Slots, das wäre schon gut, stimme dir zu.
Aber dass Steinberg nicht auf die Userschaft hört oder Wünsche nicht beachtet werden - das ist doch nun wirklich dummes Zeug. Es gab mehrfach Umfragen in diesem Forum und die Liste wurde schon sehr schön abgearbeitet (Mixer Undo, Plugin Manager, Onewindow, Sampler Track, neue Synths, VCA, Überarbeitung der älteren Plugin-GUIs, neue FX usw.). Auch wurde ein oberer Teil genau dieser Liste innerhalb eines Jahres umgesetzt. Alles nicht übel, es geht doch gut voran.
Nun, der Großteil der User wünscht sich eben etwas anderes. Das muss man da wohl auch akzeptieren. Alles zur gleichen Zeit einbauen, das findet man nirgends. Auf der Liste haben die Steinberger deine Verbesserungswünsche hinsichtlich Controller, Midi & Co., denke, da wird sicherlich noch etwas kommen.

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Die quick controls sind nicht global, sondern nur aktiviert wenn die Spur aktiviert ist.
Ich will nicht Ableton benutzen. Cubase hat tolle Eigenschaften was die Audio Latenzen angeht.
Was den Workflow angeht ist Ableton halt um Längen weiter vorne.
Die Probleme die es mit Cubase gibt sind schon seit Jahren die selben und anstelle dss zu fixen gibts neue features um neue Kunden zu erreichen.

BTW in keinem Sequencer ist das global Midi learn so umständlich…

Du bist ja ein recht streitlustiger kleiner Wurm anscheinend. Ziemlich bedauerlich. Das nächste Mal wenn du ein blödes Gesicht machst wenn bei dir was nicjt funktioniert, überleg mal obs nicht vielleicht an deiner dummheit liegt! :wink:

Ich auch! Achja, und Steinberg wird nie Live sein… Herrlich!

Dein Problem scheint einfach nicht hoch priorisiert zu sein bei Steinberg. Steinberg fixt so einen use-case (Verweis auf deinen Cubase 8 Thread) wenn auch ein user-need besteht der hoch genug ist und sich die Entwicklung für die Firma lohnt. Und das war bis dato halt einfach nicht so. Die eierlegende Wollmilchsau bleibt ein Traum. Andere Features sind gewünscht worden in Umfragen (btw…auch meine Prio’s sind nicht alle mit dabei :confused: )und höher priorisiert seitens Steinberg. Das ist nun mal Marktwirtschaft. Um vorne dabei sein zu können, muss man so operieren, zu deinem Leidwesen halt in dem Punkt.
Verstehe deine Ärger, aber konstruktive Beiträge helfen deiner Sache mehr wie Rundumschläge. Think about it.

Greetz Shanahan



Das stimmt nicht!!!

Die Spur-QuickControls funktionieren “projektübergreifend”! (Man kann also “Alles” anlernen, egal in welchen Channel es sich versteckt)

Man kann auch dezidierte Spur-QuickControls von einer bestimmten Spur (die man aber nicht “verschieben” darf) von einen Generischen Controller aus ansteuern. (für z.B.: einen Generischen Controller mit 128 verschiedenen CCs, bräuchte man 16 Spuren (x 8 QuickControls = insgesammt 128 QuickControls), welche man nicht verschieben darf und der Spurtyp auch egal ist, solange er Spur-QuickControls hat, zum Spur-QuickControls anlernen…)
Anderes Gesagt: Man kann z.B. 2 AudioSpuren am Anfang des Projekts haben, die man nur für die Quickcontrols verwendet. Diese QuickControls werden von einen Generischen Controller angesprochen, also QuickControls 1-8 von Spur 1, dann QuickControls 1-8 von Audiospur 2.
Jetzt kann man z.B. mit einen MIDI-LoopBack von einer MIDI-Spur aus (über MIDI-LoopBack und GenerischenController) die QuickControls von den beiden Audio-Spuren (am Anfang des Projekts) steuern.

Ich glaub in Ableton die 8 Macro-Regler, funktionieren nur innerhalb eines Effektrack oder Kanal? Glaube, dass das in Live nicht “projektübergreifend” (also egal in welcher Spur) funktioniert. Die MIDI-Learn funktion von Live kann das zwar, aber man kann sich keine Presets speichern (wenn man den Controller für abwechselnd für verschiedene Regler braucht, muss man jedes mal “alles” neu anleren), oder?


Ich fänd’s cool, wenn man sich eine GUI von seinen Controllern basteln könnte, welche man dann zum anlernen verwendet…

Lies vielleicht nochmal meinen ersten Beitrag. Ich will wie gesagt nur darauf hinaus, das es viel zu umständlich und fehlerbehaftet ist.

Irgwann verliert man die Geduld…
Ich weiss, dass das selbst die Entwickler teilweise so sehen!
Ich gehe ja auch keinen persönlich an. Die Strategie stimmt halt einfach nicht leider.

Aber das die QuickControls nur auf den ausgewählten Kanal funktionieren, stimmt nicht!
und
Das man nur 8 QuickControls gleichzeitig nutzen kann, stimmt auch nicht!


Aber mal ehrlich, wie oft kommt es vor das man mehr als 8 QuickControls gleichzeitig braucht, hab oft schon Probleme mir 6 zu merken…
Und so ein “ableton mäßiges Learn” hat halt den erheblichen nachteil, dass wenn man z.B. einen “Anderen Sound” bearbeiten will, alles, jedes mal, neu anlernen muss…


Würde es geil finden, wenn man sich seine Controller als GUI in Cubase nachbauen könnte, und diese GUI dann zum anlernen verwendet, sich presets speichern kann, und vl. sogar eine art “autofocus funktion ala automap”…
b.z.w. einfach das bereits vorhandene ausbaut: Alles von GenerischenController erreichbar machen (LC, HC… und Umschlaten der Instrument-QuickControl-Pages ), ordentlich funktionierende Learn-Funktionen…

Ich denke das wäre eine clevere Lösung. Im Prinzip das was ein midi controller editor hergeben soll.
Übrigens:
Da ein midi controller editor eingeführt wurde, scheint es ja anscheinend doch von einigen usern gewollt zu sein. Allerdings funktioniert dieser, wenn auch viel zu unflexibel, nur mit einer handvoll selektierter hardware meist aus dem hause yamaha / cubase… Mehr braucht man dazu nicht sagen…