preset-Kette oder Crashcourse um meine Cubase-Mixdowns etwas lauter zu kriegen

Hallo zusammen

bin mir gar nicht sicher ob das so einfach geht, aber ich benötige einfach nur eine VST-Kette damit mein Cubase-Mixdown lauter ist

meine Tracks sind im Vergleich zu anderen Soundcloud-Tracks halt viel leiser und das möchte ich halt generell ändern

vorhanden sind CubasePro 10.5 (bevorzugt) und Pro11, als auch WaveLab Elements 9.5 – also somit deren Bordmittel benutzen

vorerst möchte ich gar nicht tiefer ins Mastering einsteigen, sondern nur den Mixdown etwas lauter haben (bitte keine durchgehende “Presswurst” )

hilfreich ist noch der Tip, bis zu welchem Pegel ich das Projekt vorbereiten sollte

sollte ich einen vollkommen unmöglichen Wunsch haben, dann bitte drauf hinweisen (ohne Witze wenn möglich :wink: )

bin gespannt und vorab schonmal Danke

The Sarge!

Dann kannst Du Dein Vorhaben vergessen, denn eine Preset Kette im Master wird nur eine Presswurst erzeugen. Maximizer etc
Die Kunst ist wohl die einzelnen Spuren so zu komprimieren das dadurch eine passable Durchschnittslautstärke im Master entsteht. ich verbringe zum Beispiel Tage damit die Vocals zu bearbeiten. mein Tip viel ausprobieren.

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danke @REscue
hmm, schade :frowning:
lässt sich mit dem Maximizer (meinst doch den aus Cubase, oder!?) nicht irgendwie vorher das so vorbereiten, daß er nicht die fetteste Presswurst macht?

was hältst du vom Tip aus dem englischen Forums-Bereich:
einen Limiter im endgültigen Ausgangskanal einzusetzen ?
wo ich mich frage, was ist mit endgültigem anderes gemeint, als der Kanal mit dem roten Fader? :thinking:

Ja der Cubase interne Maximizer macht halt das was alle diese Tools machen.
Ein Limiter im Master Kanal ist schon in Ordnung macht aber nicht wirklich lauter
ich benutze den Cubase eigenen für rough mixes um Übersteuerungen zu verhindern.
das ist wie mit allen solchen Tools ausprobieren, ausprobieren,ausprobieren.
ich mastere mit dem internen Maximizer mit einem Preset das über die Jahre entstanden ist. seit es ihn gibt C8?? wie schon gesagt der echte Pegel entsteht in den Instrumenten Spuren, Vocals, Bass, Gitarren.

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abermals danke für die ausführliche Antwort @REscue

während ich in Cubase arbeite find ich auch alles laut genug und habe (wie früher am Hardware-Sequenzer/Workstation) auch immer die einzelnen Spuren (alles VSTi) untereinander angepasst.
das ganze dann noch so, daß es im Stereo-Out-Kanal nicht über 0db geht
wenn ich mir dann die exportierte Datei anhöre ist es aber leiser :frowning:

leiser als was?
ich habe aufgehört meine Mixe mit anderen zu vergleichen. ich dachte wir sind raus aus dem Loudness War

leiser als wenn ich es in Cubase höre und leiser im Vergleich zu anderen Soundcloud-Tracks, also dortigen Ambien/ChillOut-Sachen also nicht Dubstep-Presswürste

Loudness-War will ich ja auch nicht, aber im Auto würde ich es schon gerne hören und wenn ich da dann aber immer viel lauter drehen muss und anschliessend nen Schreckmoment habe wenn ein anderer Track kommt :disappointed:

da gibts dann den Waves L3 https://www.thomann.de/de/waves_l3_16_multimaximizer.htm

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ich hab´s befürchtet: irgendwann kriegt Waves mich doch …
danke, werd ich mir zumindest mal anschauen

Hallo…

Benutze seit Jahren schon einen Maximizer/ Limiter im Master Out von Cubase. ehrlich gesagt macht sich das, für mich jedenfalls, am besten um die Tracks in eine bestimmte Lautstärke zu bekommen… Falls du Waves nicht magst, kannst du dir mal den Voxengo EBusLim anschauen, sehr gut dafür geeignet. Du kannst mit den Presets arbeiten, oder halt dein eigenes Preset erstellen…

Easy Peak Limiter Plugin, Maximizer [VST, AU, AAX] - EBusLim | Voxengo

Gruss mkzwoo

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dann versuch doch mal den Cubase internen Multiband Compressor! Wie gesagt viel rumprobieren
Compressor

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Hi,
Ich kenne das “Problem” resp. Dilemma mit der Lautheit eines eigenen Demos. Vorweg, du wirst nicht drum rum kommen, dich ein bisschen mit Mastering auseinander setzen zu müssen. Viel Geld für irgendwelche Tools, würde ich mir erstmal sparen. Mastering ist ein Ding für sich und wird nicht selten von Leuten gemacht, die sich ausschlieslich mit dem beschäftigen. Das muss aber nicht heissen, dass man mit CB eigenen Mitteln nicht auch ein Mix hinbekommt, der mit anderen Tracks mithalten kann. Das “Zauberwort” heisst Compression. Dass heisst, du musst ein richtiges Verhältnis zwischen der lautesten und der leisesten Stelle in deinem Track hinbekommen. Zu viel Compression gibt Matsch, bei zu wenig wirkt es leise. Einfach einen Limiter in den Master Ausgang setzen und dann aufdrehen gibt heftige “Artefakte” und tönt dann auch nicht wirklich gut. Wichtig beim abmischen des Mixes vor dem Mastern ist, das Frequenzen die bei einzelnen Spuren oder Gruppen nicht relevant sind, konsequent abgesenkt oder entfernt werden. Als Bsp. kannst du dir mal das Frequenz Band bei einer HIHat aus einem Vst.Instrument anschauen. Meistens sind da nocht viele Pegel um die 50Hz vorhanden, die du zwar nicht hörst, sich aber mit den Bässen oder Bassdrum in die Haare kommen. Wenn du das bei allen Spuren und Gruppen machst, hast du schon mal ein sauberen Mix. Ich kann dir auch empfehlen, mal ein Mix von dir zum Mastern extern geben. Dann kannst schauen und ausprobieren wie du da hinkommst.
Beim Roh Mix, darfst du gerne 20% luft nach oben lassen, dann kann der Masterer auch gut noch mit EQ etc. arbeiten.

Viel Spass :wink:

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danke euch
hmm, okay, dann werd ich wohl büffeln müssen, hatte gedacht daß es einfacher ist, weil halt der große Teil bei SC laut ist und das sind nicht alles nur “Presswürste”

übrigens war neben der etwas rebellischen Haltung gegen Waves aber noch viel mehr der Grund: Cubase hat ja auch viele VST dabei, warum also als Hobbymusiker noch mehr Geld ausgeben, besonders wenn man sich mit den FX noch kaum auskennt :wink:

Hallo…

Ja man sollte schon ein wenig in die Materie eintauchen, kann auch sehr interessant sein… Wie oben schon beschrieben, wenn es anständig klingen soll, dann kommt man daran nicht vorbei…
@H.L …die Artefakte sind meistens schon vorhanden, durch den Maximizer/ Limiter hebt man sie mit an und man kann sie besser ausmerzen. Meistens hervorgerufen durch schlecht eingesetzte FX’s, Soundüberlagerungen und so weiter… Im übrigen hatte ich letztens erst den Fall, der Track war eigentlich fertig. Der Track wurde zum Mastern geschickt und danach musste der Track komplett überarbeitet werden. Aber wiederum sehr interessant was beim Mastern so alles hervorgehoben wurde und das Endresultat konnte sich natürlich hören lassen…
Falls noch keiner hat, gibt es hier eine Frequenzbereichstabelle, im welchen Spektrum die Sounds/ Instrumente liegen sollten…

Gruss mkzwoo

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so für den Anfang kann man ja auch einen Bus Kompressor im Master verwenden
immer schön aufpassen das er nicht zu viel macht

Du kannst auch versuchen deine Abhörlautstärke zu reduzieren und das dann im Mix ausgleichen, sollte es auch lauter machen… der Gefahr der Übersteuerung der Summierung (Gruppen und Master) begegnet man dann mit Limitern.
Trotzdem darf man die Limiter gern auch nicht arbeiten sehen/hören…

Wenn du aber bei deiner bisherigen Methode bleiben willst dann nimm einen Limiter und setze den Threshold niedrig an, dann kannst du beim Export noch etwas normalisieren lassen…

Das wichtigste bei allen Tips von den Kollegen ist aber immer… hinterfragen und kontrollieren was du machst und immer wieder mit frischem “Hirn” zuhören, wir gewöhnen uns viel zu schnell an schlechten Klang :innocent:

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Hallo…

Genau so sieht es aus…

Gruss mkzwoo

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abermals danke an euch für die Tips

viel zu lernen er noch hat :pensive:

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hi …
eine ganz wichtige sache ist: immer auf den bassanteil im mix achten. genau da wird nämlich eine große menge an energie verbraten und du bekommst den mix nicht wirklich “laut”. das hat nichts mit loudness-war zu tun. es ist eher das mini einmaleins des mischens. hör’ dir mal einige deiner lieblingssongs an und achte dabei darauf wie dort mit dem bassanteil im mix umgegangen wird. abgesehen davon sollest du nicht unbedingt mit oder in cubase mastern. meine wahl viel bereits vor langer zeit auf steinbergs wavelab. ausserdem solltest du mit einer guten portion gefühl und erfahrung an die sache rangehen … ein meister ist noch nie vom himmel gefallen :slight_smile: immer schön entspannt an alles rangehen … dann klappts auch mit dem mix :flushed:

beste grüße

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danke @music_observer
natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, das war mir klar
wenn ich aber Tracks bei SC oder im “anderen” Forum sehe, teilweise von Cubase-Neulingen, und die sind lauter, dann hege ich aber doch Zweifel, daß die alle tief im Thema “Mischen” sind :thinking:
oder gibt es noch irgendwas, dessen Namen nicht aussprechen darf, aber das sofort/schnell helfen würde?

Thema Bassanteil:
aber gerade den will ich ja gerne wahrnehmen (je nach Genre benutze ich den gern tief) wie wird er dann verbraten wenn er in anderen Tracks aber (fast) die Jeans flattern lässt?
Lieblingstracks Frequenzen sezieren ist nun überhaupt nicht mein Ding :pensive:

oha, dann muß ich mal nach dem Mini-1mal1 suchen (GinmF)
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Thema nicht-in-Cubase-mastern:
hmm, dachte ging auch in Cubase, aber hab ja Wavelab Elements 9.5

Gruß und guten Wochenstart
The Sarge!