Reihenfolge der Racks Inserts, EQ und Strip ändern

Ist das möglich?
Wenn ja, wie?

Äh… vielleicht hätte eine etwas ausführlichere Fragestellung nicht geschadet…

Ich vermute mal, Du meinst die Reihenfolge der genannten Sektionen oder “Racks” im neuen Cubase7 Mixer, richtig?

Ich denke nicht, dass das geht, die Reihenfolge ist wohl fest verdrahtet, man kann aber beliebige Sektionen komplett ausblenden (oben bei “Racks”). Finde das jetzt auch nicht so wichtig, man sieht doch alles was man braucht auf einen Blick und was man nicht braucht, blende ich mir aus…

Grüße,
Codex

Klar, meinte natürlich die Reihenfolge der Racks (im POst geändert).
Wäre schön, wenn man bspw. die EQ’s vor den Inserts setzen kann bzw. auch den Strip und so weiter und sofort.
Zumindestens sind die Cuts vor den Inserts, besser wie nix.

Ich verstehe sowieso nicht, warum die einzelnen “Module”, also HC/LC Filter, Inserts und Strip nicht frei nach Belieben anzuordnen sind. Genau betrachtet handelt es sich ja bei allem um Insert Effekte.
Der Strip zB würde für mich nur Sinn machen, wenn ich ihn zwischen den Insert-Slots einfügen könnte.
Den HC/LC Filter würde ich am liebesten garnicht im Mixer sehen, da ihm die Einstellung der Flankensteilheit abgeht.

Das Problem ist in erster Line die graphische Aufteilung des neuen Mixers, der Konzeptionsbedingt eine freie Anordung nicht möglich macht.
Sinnvoller wäre meiner Meinung nach gewesen, die Anzahl der Insert Slots zu erhöhen oder beliebig viele zuzulassen, und sich den Strip und die Filter zu sparen, und diese Effekte als Inserts zur Verfügung zu stellen.
Per Preset kann man sich ja selbst seinen eigenen Strip basteln und schnell aufrufen, wenn man mit so etwas arbeiten möchte.

Das sehe ich auch so. Aber ich denke, es gäbe dann auch Probleme beim Songstransfer älterer Cubase-Versionen.
Die Kompatibilität muss stets gewährleistet sein. Zumindest ist es für mich wichtig, dass man C7 Projekte auch mit der 6er oder 5er o.ä. öffnen kann!
Ansonsten würde ich mir auch lieber freie Insertplätze wünschen. Dies aber könnte man ja in einem zukünftigen Update sogar machen (!). Die beiden letzten Slots könnten auch stets so blieben. Post Insert ist ja auch nicht unwichtig, benötigt man aber eher selten. Aber diese 6 Insertplätze davor könnte man beliebig erweitern! So mein Vorschlag. Denn die Option bleibt ja bestehen, da der neue Mixer dies zulassen würde, auch oder gerade GUI-optisch, aufgrund der neuen anpassbaren “Ziehbarkeit” (wie nennt man dies noch genau?) der Insertsektion. Mir geht es gerade nur um zwingende Kompatibilität nach “unten hin”, eine völlig freie Mixerarchitektur mit freien Pre/Post Einstellungsmassnahmen in jedem Slot wäre sicher untopisch. Leider. Dann müsste man Cubase wohl komplett umstricken. Hm.
Was meint ihr?

Frage am Rande: weiss einer, mit welcher Flankensteilheit eigentlich die LC / HC´s arbeiten?

Ach so, noch nicht ausprobiert, aber ich las, dass man die Channelstrips vor die Inserts knallen kann? Schiebt man dan den EQ in der Strip-Sektion an erster Position, wäre dann obige Anfrage vom Whitealbum ja gegeben. Jemand ausprobiert, geht das? (bin gerade nicht im Studio, heisses Thema aber)

24 dB / oct

Rückwärstkompatibilität finde ich persönlich nicht soooo wichtig. So bald eine neue Version für mich funktioniert, verwende ich sie für alle neuen Projekte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in 20 Jahren auch nur einmal mit einer älteren Version weiter gearbeitet habe.
Auf die alten Versionen hat man ja noch Zugriff und kann damit seine früheren Projekte noch aufrufen und diese dann ggf. mit den neueren Versionen weiter bearbeiten.

Der HC/LC Filter kommt mir zu flach vor für die meisten Anwendungen. Typisches Beispiel: will man aus einem Snaretrack den Wumms der Bassdrum rausfiltern, nimmt der übliche Cut bei ca. 100Hz der Snare einiges an Wucht, und die Bassdrum ist aber immer noch zu deutlich da -> Flankensteilheit zu flach!

Die Reihenfolge der Racks lässt sich leider nicht verschieben.
Zumindestens bei Inserts, EQ und Strip wäre das eine feine Sache.

Es lassen sich nur alle Komponenten des strp verschieben, aber die Position im rack scheinbar nicht.
Da bin ich ja froh, daß ich nicht der einzige bin, dem sich die Notwendigkeit des channelstrip nicht erschließt. Mehr inserts wären flexibler gewesen.

sehe ich auch so. helge hat das mal damit begründet das man ja im strip alle elemente auf einem blick hat.also comp, gate usw. das ist besser als wenn man dann 2 oder noch mehr pluginfenster offen hat.
damit hat er auch recht,aber studio one zeigt das es auch anderes geht. dort kann man im insert die studio one eigenen plugins einfach im insert ausklappen ohne das ein pluginfenster aufgeht. so wäre es schön gewesen.

Ich sehe den Channelstrip schon als einen absoluten Vorteil.
Zum einen haben wir nun - wenn man mal frech hochrechnet und den EQ und alle Inserts und die LC HC Cuts und alle Strips einbezieht, haben wir ja 14 Plugins in einem Kanalzug. Das ist nun wirklich gut.
Auch gefallen mir die Channelstrip-Effekte klanglich gut. Deren Anzahl an Kompressorentypen usw. kann/sollte Steinberg zudem ohne Weiteres ausbauen (!). Vorteil an den Channelstrips ist auch der Direktzugriff per Potis im Mixer, und dies ja für alle möglichen Kanäle gleichzeitig. Also, ich mag diese, fast schon “analoge”, Herangehensweise im Mixer sehr. Missen möchte ich das jedenfalls nicht mehr. Optimeren darf und solte man, eh klar. Die mitgelieferten Effekte machen das, wofür sie da sind, färben kaum, arbeiten eher dezent. Aber genau das macht diese prädestiniert für jeden Audio-Job/Musikrichtung usw.
Passt schon.
Bei Studio One sind Schriften und Buttons und andere Dinge oft sehr klein geraten, diese dämlichen Winzfenster, wenn man ein Plugin aufklappt im Kanalzug, und deren noch winzigeren Knöpfe machen auch noch mehr übersichtliche Probleme, wenn man mit sehr vielen Kanälen nebeneinander arbeitet. Und erst recht, wenn man im Regieraum etwas weiter sitzt. Zumal man diese erst einzeln aufklappen muss. Auch ist dort stets eine missliche Sache, dass dann nicht alle in einer insert-Höhe sich befinden - ein andere Konzept halt. Von der nichtvorhanden gleichzeitigen gruppierten Editierung mehrerer ganz zu schweigen, gibt es dort leider nicht. Die Lösung von Steinberg, nämlich die wichtigsten Potis eines Strips direkt schnell und komfortabel im Zugriff zu haben, gefällt mir da doch besser. Meine Meinung, auch wenn es gute Sachen in Studio One gibt. Aber die gibt es anderswo, wie bei Cubase, ja auch.

Naja, ich habe viele Musikerkumpels mit denen ich regelmässig Songs/Projekte/Ideen austausche. Diese Leute sind mit einer 6er oder einer 5er unterwegs, was auch mittelfristig bestimmt so bleiben wird. Auch nehmen wir unterwegs/Übungsraum/Bühne/Live mit einer C5 auf. Im Studio dann die große 7er. Und auf meinem privaten Notebook habe ich eine 6er. Abwärtskompatibilität sollte zumindest in “groben Zügen” gegeben sein. Ferner sowieso der Projektaustausch zwischen verschiedenen Cubase-Versionen (LE /Elements, über Artist bist größte) eines Erscheinungs-Jahrgangs. Letzteres funktioniert ja schon bestens.