meine Frage richtet sich an die Entwickler von Steinberg.
In unserem Unternehmen prüfen wir zur Zeit wie wir von amerikanischen Unternehmen unabhängig werden können. Dabei ist die Betriebssystem Software ein entscheidender Faktor. Für die Büroumgebung ist eine Umstellung auf Linux bereits jetzt möglich. Wir würden gerne mit den vertrauten Steinberg Produkten weitermachen.
Gibt es Bestebungen bei Steinberg Software für Linux zu Portieren, wie eszum Beispiel Blackmagic Design anbietet?
Womit kann man als Anwender in dieser Beziehung rechnen?
Wie steht Steinberg zu diesem Thema?
Es gibt mit Ubuntu Studio eine Umstiegsmöglichkeit, nur eben nicht mit Steinberg Produkten.
Ich bin sehr neugierig und interessiert was Steinberg dazu sagt.
Das ist ein User Forum.
Für Antworten auf solche Fragen musst du wahrscheinlich mit Steinberg direkt Kontakt aufnehmen. Sowas wird nur höchst selten öffentlich kommentiert.
Andererseits haben einige User schon mit Wine experimentiert. Im englischen Teil des Forum könntest du da mehr zu finden.
Es gibt in diversen Foren (sowohl im englischen wie auch im deutschen Bereich) hier mittlerweile sehr lange Diskussionen über den Einsatz von Linux, schau dich da mal um.
Daneben gibt es WinBoat, sowie diverse virtuelle Maschinen, wie VMware oder VirtualBox. Alle haben Vor- und auch Nachteile, was es nicht gibt ist eine Gewähr das Cubase, Dorico, usw darin zufriedenstellend laufen.
Tests laufen in Virtual Box, Windows 11 als Host. Wir streben eine Lösung an, die ohne Virtualisierung läuft, also nicht Linux als OS Host und dann Windows als virtuelle Maschine in der die Software läuft. Das kann funktionieren, ist erfahrungsgemäß aber schwierig. Wenn, dann Linux als OS und die Anwendersoftware auf diesem OS installiert.
Virtualisierung ist derzeit die einzige Variante in der die Anwendungen wirklich laufen, mit den damit verbundenen Einschränkungen in der Performance. Jede Virtualisierung bringt entsprechende Latency mit sich, gerade für Realtime Anwendungen ist das unter Umständen eine Totalkatastrophe.
Alles andere ist ein Ratespiel, Wine emuliert die API von Windows und es gibt keine Garantie das jede API Schnittstelle korrekt funktioniert. Die Windows Anwendung ist eben immer noch eine Windows Anwendung.
Richtig schwierig wird es wenn spezielle Treiber benötigt werden, das ist ein Kann-Sein Spielchen, mit der Gefahr das bei jedem Update wieder alles zusammenbricht.