Hallo an alle,
ich habe mir vor kurzem das SwissGrand 1860 (für Halion 7) geholt und bin grundsätzlich sehr zufrieden damit (bin allerdings mehr Gitarrist als Klavierspieler). Mir ist aber aufgefallen, dass bei Anschlag des D#3 Tones mit höherer ‘Velocity’ der Ton (das Sample) doppelt getriggert wird. Ich habe dies auch bei diesem Ton wenn ich D#3 auf eine andere Taste am Keyboard lege (Transpose) und auch wenn ich das D#3 an der Bildschirmtastatur per Maus auslöse (mit hoher Velocity). Alle anderen Töne haben dieses ‘Problem’ bisher nicht. Kann das Verhalten jemand bestätigen?
Hallo Tyaetsch, ist zwar schon über ein Jahr her, aber ja, ich kann das “doppelte” D#3 bestätigen (beim F4 – nur als weiteres Beispiel – gibt’s übrigens einen ähnlichen Effekt). Vermutlich sind das keine Fehler beim, bzw. nach dem Sampeln, sondern Eigenheiten des betreffenden Instruments. Da es sich um einen historischen Flügel handelt, wollte man das wohl nicht künstlich “beschönigen”. Wenn Du im Internet nach “Glenn Gould” und “hiccup” suchst, findest Du Infos über ähnliche Doppeltöne, die auf Goulds Aufnahmen zu hören sind. Er wusste das, hat sie aber auf den Aufnahmen so gelassen. Vielleicht weiss jemand noch Genaueres darüber, aber kurz und gut: Auch der Hüni & Hübert Flügel scheint seinen persönlichen Schluckauf zu haben …
laut Aussage von Realsamples ist es tatsächlich das Verhalten des Instruments.
Es ist ein Übersprechen, das im Instrument bei lauten Anschlägen, durch das Zusammenspiel aus der Hammermechanik und der Aufhängung der Saiten entsteht.