Audiobearbeitungslast... - v.a. PC Leistung?

Guten Tag

meine Teenager-Tochter benutzt zusammen mit einem Steinberg UR44 zu Hause Cubase Elements 8 AI (oder so ähnlich) mit einem relativen alten Laptop.

Kürzlich ist das Phänomen aufgetreten, dass bei der 8 oder 9 Spur es unhörbar wurde (komische Störungen drin) und der Ausschlag bei der durchschnittlichen Audiobearbeitungslast sehr hoch war. Dies ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen.
Sie bekommt so oder so zur Konfirmation einen neuen Notebook für die Schule. Nur: worauf muss ich achten, wenn sie diesen auch weiterhin für ihre Aufnahmen (div. Gesangsspuren, div. Spuren vom NordStage) benutzen möchte? Ist CPU relevanter wie Memory oder muss es v.a. eine schnelle SSD sein?

Danke für euer Feedback.

Gruss soberholzers

Na ja wenn das Notebook schon ne alte Möre ist dann wäre ein Aktuelles Teil unbesehen ein Fortschritt.
Schnellerer Prozessor hilft immer. Intel i5,i7
Speicher 8Gb wäre gut. Wenn man eine SSD in seinem Laptop hat oder nachträchlich einbauen kann, sollte man es auf jeden Fall machen. Das hat nur Performance vorteile und spart Strom.

Vor Investition in eine SSD lieber in Rechenleistung und Ram Speicher.
Also bevor i5 mit SSD lieber i7 ohne SSD oder mit SSHD. Und mind. 8 GB, besser 16.
Mindestanforderung aus meiner Sicht und Erfahrung: i5 mit 8GB Speicher.

Ja die günstigen Laptop sind ziemlich schnell an der grenze mit cubase.

Die Ausstattung und Hardware der dinger ist nicht gut, die cpu ist zu sehr runter getaktet, meistens nur single oder dualcore. dann noch die ganzen stomspar Maßnahmen die mobile rechnet haben.
also du kannst auch bei neuen ein griff in Klo machen, wenn du nur auf das geld schaust.

für home internet und office gehen die, aber nicht zum musikmachen.

Äh Leute, eigentlich hatte sie nicht´s von einem günstigen Laptop geschrieben und dann möchte sie mit einer AI Version arbeiten,(die ist eh begrenzt) Gesang und Piano etc aufnehmen.Die Kleine wird 9 oder 10 jahre sein Dazu braucht man jetzt nicht unbedingt einen HIghEnd Klotz.

Bigger is ever Better. Aber das war so glaube ich nicht ihre Frage.
Anderes herum, Ich hatte in dem alter noch kein NordStage zum spielen daheim. Von daher ist dann vieleicht auch ein Performantes Gerät im Budget.

Hi end ist nicht nötig, aber aus meiner Erfahrung sollte man aber auch die Finger von den ganz billigen lassen.
oder ein gebrauchten hi end, so wie ich es mache. aber da gibt es halt keine Garantie.

und es kommt ja auch auf die plugins und oder die Anzahl derer an. weniger das es eine ai oder element version ist

nur zum Rekorden gehen natürlich auch weniger Performante Geräte. Hauptsache eine Festplatte mit 7200 u/min

und es ist ja auch so wenn du dich nicht auskennst fangst du klein an, aber nach einem halben Jahr willst du natürlich auch mehr machen, und dann biste wieder an der grenze der Technik angelangt.

nicht umsonst heißt es ja auch wer billig kauft, kauft zwei mal

Konfirmation: üblicherweise 14 Jahre.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Konfirmation

So spät :open_mouth:
Ah Ok das ändert natürlich alles :laughing:

Also Frau @soberholzers
Sie müssen Ihrer Tochter scho was gescheits kaufen gell ! Damit sie anständig Mucke machen kann :stuck_out_tongue:

woher weißt du das es eine Frau ist?

Weiß ich nicht :laughing: Ich dache ich mache mal was für die Frauenquote :stuck_out_tongue:

Uiuiui, danke für die raschen Antworten, aber bevor noch mehr Vermutungen ins Kraut schiessen:

Der Schreiberling ist der Papa (Informatiker), die Tochter ist bald 16 Jahre und besucht die 9. Klasse, seit 3 Jahren mit der Fachrichtung Musik (6 Lektionen pro Woche). Sie wird auf diesem Pfad bleiben und eine kaufmännische Lehre - ebenfalls mit Fachrichtung Musik (wir wohnen in der Schweiz) - im Sommer starten. Und dazu benötigt sie so oder so einen PC.

Und: bin grundsätzlich auch der Typ, der lieber 1x etwas Richtiges kauft (darum das Nord Stage 2 EX) als 2x Schrott. Nur: bei den PCs ist das anders, da sich Investition in ein TOP-Gerät nicht lohnt, lieber eine Vorgängerversion erstehen.

Wenn ich eure Antworten so lese, dann empfiehlt ihr auch eine andere Version von Cubase? Und beim PC kann ich nicht viel falsch machen, wenn ich eher ein Business-Gerät wähle (bspw. von HP)? Also i5 oder i7, 16 GB RAM und eine gescheite Grösse bei der SSD… D.h. ich werde bzw. meine Tochter wird dann nicht mehr so schnell an die Grenze kommen mit der Audiobearbeitungslast?

Bin einer neuen Cubase-Version nicht abgeneigt, bin für Empfehlungen offen. Mir schaudert so oder so beim Gedanken, die bestehende Installation auf den neuen PC zu bringen (nicht wegen Daten oder sonstiger SW, aber die Lizenzierung ist wirklich verbesserungswürdig).

Freue mich jetzt schon auf euren Input.

Grüsse aus der Schweiz - soberholzers

im ersten beitrag steht teenager-tochter… das schließt in der regel männlich und 8-9 jahre aus… was lest ihr eigentlich? :stuck_out_tongue:

empfehlen kann man macbook pro und cubase artist oder pro. mit pc laptops kenne ich mich nicht aus bzw. empfinde die als ein graus. eckdaten wären aber so oder so: intel mit 4 kerne (8 threads), 16 gb ram und ne 500 gb ssd. damit kann nicht falsch machen.

Also die Installation von Cubase Artist oder noch besser Cubase Pro läuft eigentlich von selbst durch. Du kannst da gar nicht aus. Das ist ein USB Dongle dabei, der einen USB Platz verbrät. Nur als Hinweis, dass Du, sofern es ein Laptop werden soll, gleich einen USB Hub mit kaufst - einen Aktiven mit mind. 2,5A Netzteil.
Und da Du ja noch den alten hast, kannst Du alle Sachen schön übertragen, bzw schaun, wenn was fehlt, in welchem Verzeichnis das ist.

ich tendiere was laptop angeht auch zu MacBook Pro. gerade für weniger PC erfahrene besser.
man muss nicht tausend dinge abschalten bis es funktioniert.
und die sind auch Performanter als die windows teile.

ein HP elitebook oder Probook liegt ja auch schon ungefähr in der Preisklasse eines Macbook.
Ist ja zum teil auch die selbe Hardware drin.

ob gleich Cubase Artist oder Pro sein muss? darüber lässt sich streiten.
Elements würde auch für den Anfang auch reichen und man kann es ja noch aufwerten.

Wenn wir Cubase upgraden, ist die Migration sicherlich einfacher (einmal abgesehen von der bereits erwähnten Lizenzierungsproblematik).

Die Schule meiner Tochter empfiehlt eine Windows-Kiste, obwohl ich einem Macbook nicht abgeneigt bin. Sie meinten, dass dort nicht alle von ihnen vorgeschriebenen Programme laufen würden. Möchte mich da nicht hinauslehnen und unnötig Zeit verbraten. Darum wird es wohl ein Win10-Kiste.

Nochmals besten Dank für eure wertvollen Tipps! Dann werde ich mich wohl auf die Suche machen und die Konfirmations-Sponsoren “informieren”.

Gruss soberholzers

Moin aus Hamburg,


das ein Macbook Pro den gleichen Preis hat wie ein vergleichbares PC Laptop halte ich nett gesagt für ein “Gerücht”.

Ich selber benutze seit 2 Jahren ein Lenovo T540p mit i7 Quadcore, 16GB RAM, 750GB SSD.
Hier ist nur ein ganz normales Win 8.1 drauf und es wurde nicht viel konfiguriert, war auch nicht nötig, da Win 8.1 superstabil mit Cubase läuft und sehr viel Performance bietet. Bei mir ist nur Bluetooth abgeschaltet, ansonsten habe ich nichts verändert.

Es bleibt natürlich jedem selber überlassen, welche Plattform er wählt, aber bei einem Macbook muss man definitiv sehr viel tiefer in die Tasche greifen als bei einem vergleichbarem PC Laptop. Natürlich hat das Macbook Pro PCIe Flashspeicher (SSD), aber im Alltag ist der Performance Unterschied zu eine normalen SSD zu vernachlässigen.

Selbst bei meinem älteren Lenovo mit nachträglich eingebauter SSD dauert es vom Anschalten bis zum möglichen starten von Cubase maximal nur ca. 27 Sekunden (Cubase Start nicht einberechnet).
Das ein Macbook Pro performanter ist als ein PC Laptop ist hingegen definitiv nicht richtig in Zeiten von Win 8.1 oder Win 10.

Zum Vergleich einmal:

Lenovo Y700-15 1889,-€

Processor: Intel Core i7-6700HQ-Prozessor (6 MB Cache, bis zu 3,50 GHz)
Operating System: Windows 10 Home (64 Bit)
Display: 39,6 cm (15,6") UHD-Display (3840 x 2160), LED-Hintergrundbeleuchtung, IPS, Glänzend (schlankes Design)
Graphic Card: NVIDIA GeForce GTX 960M 4 GB
Total Memory: 16 GB (8 GB x 2) PC3-17000 DDR4-2133 (2 SODIMM)
Optical Device: Externer Blue-ray-Anschluss (Rambo)
HDD 1 - 1TB ,5400 U/Min
HDD 2 - 512GB SSD

Ein vergleichbares Macbook Pro liegt da schon bei 2799,-€
2,5 GHz Quad-Core Intel Core i7
Turbo Boost bis zu 3,7 GHz
16 GB 1600 MHz Arbeitsspeicher
512 GB PCIe-basierter Flash-Speicher1
Intel Iris Pro Graphics
AMD Radeon R9 M370X mit 2 GB GDDR5 Grafikspeicher
Integrierte Batterie (9 Stunden)2
Force Touch Trackpad

Wie schon oben geschrieben, jeder kann natürlich für sich selber entscheiden ob Mac oder PC…aber es kommt da auch auf den Geldbeutel an…definitiv…


Viele Grüße,


Marcus

oh, ein apple Gegner :slight_smile:
auch nicht schlecht

wie du so schreibst kommt mir vor das du noch nie mit einem MAC gearbeitet hast.
und die Foren sind vol von Leuten die sich nicht auskennen und Probleme mit windows haben.
von apple lese ich seltener was.
ES IST EINFACH FAKT DAS DIE BETRIEBSYSTEME BEIM MAC BESSER SIND.
arbeite seit Jahren mit beiden Systemen.
Kenne auch genug die das selbe bestätigen würden

mir kommt auch vor das der die Einträge nicht richtig gelesen hast.

ungefähr und zum teil, heißt nicht genauso, und das es zwischen (ex iBM) Lenovo und hp ja auch noch unterschiede gibt.
wenn würde ich lieber erfahrungsgemäß zu HP greifen
er hat auch geschrieben nur zur Aufklärung das es nichts aktuelles sein muss, also eher gebraucht.

noch was Hochglanz Display sieht zwar geil aus, aber es ist nicht gut zum arbeiten, spiegelt zu sehr

Warum Gegner ? Er schreibt nicht das man sich Grundsätzlich gehen einenn Mac etscheiden sollte.

Ich weis nicht was das aus Psychologischer Sicht für ein Phanomen ist aber es ist auf jeden Fall immer der gleiche Quark mit diesem Mac/Win Krieg.
Mittlerweile sollte doch jeder halbwegs Technisch Orientierter Anwender, der sagen wir mal min 30 Jahre alt ist zumindestens Grundlegend die Vor und Nachteile beider Systeme kennen und entsprechend einzusetzen wissen bzw zu schätzen wissen. Warum immer wieder dieses deklarieren?

Oh Mann! Jetzt wird es langsam lächerlich hier. :unamused: Auch wenn du es noch so groß schreibst macht es deine Aussage nicht richtiger. Deine angeblichen Fakten sind bitte wodurch belegt? Um ein Betriebssystem zu bewerten müsstest du es bestimmt in hunderte Kategorien unterteilen. Und welches dann für den Einen oder Anderen besser funktioniert muss wohl in jedem Einzelfall betrachtet werden. Solche Pauschalisierungen sind einfach sinnlos und nur eine persönliche Meinung. Ich kenne auch beide Betriebssysteme und weiß, welches mir persönlich besser gefällt. Ich weiß aber auch, dass das dann nicht für alle gilt! :wink:

Kollegen, ihr müsst nicht wegen meinem Post eine Diskussion Windows vs. MAC führen. Das hilft mir selbst weniger weiter, zudem bin ich - wie oben geschrieben - Informatiker und kenne OS-Unterschiede sehr gut (Tannenbaum & Co. gehörten zu meiner Literatur).

Alles hat Vor- und Nachteile und jeder hat unterschiedliche Einsatzzwecke. Für mich entscheidend ist aktuell, dass die Schule aktuell nur WIN empfiehlt. Sie haben dabei nicht Musik, geschweige denn Steinberg & Co. im Hinterkopf. Und primär gehen die Applikationen vor und nicht das OS. Für mich ist der Fall somit klar und meine ursprüngliche Frage drehte sich ja generell darum, worauf ich achten muss, wenn ich für die Musikaufnahmen meiner Tochter einen neuen Laptop beschaffe (wegen dieser ominösen Audiobearbeitungslast).

Insgesamt gesehen bin ich der persönlichen Meinung, dass man für gleiche Leistung bei WIN etwas mehr bekommt als bei Apple. Das hat sicherlich mit den Mengen / Konkurrenzsituation zu tun. Würde sonst persönlich gerne auf Apple setzen, was wir bei Mobiles/Pads schon fleissig tun. Zudem ist das Apple OS von Unix inspiriert, was mich alleine schon deswegen überzeugen würde.

Schönen Abend - soberholzers