Audioknackser (ungeöst)bei Elements 10

Seit drei Wochen beschäftige ich mich mit Cubase Elements.Nur bei Elements tauchen ständig Knakser auf. Midi und Audiospuren sind gleichermaßen betroffen. Bei anderen Programmen Kontaktplayer, Music Maker läuft alles bestens. Der Wechsel der Asio Treiber bringt nur ganz kurz etwas.Ein Feld zum einstellen der Buffersize finde ich in den Studioeinstellungen nicht. Asio Treiber deaktivieren wenn andere…bringt nichts. Habe da alles ausprobiert.Durch die Aktivlautsprecher kommt es auch nicht. Mein Rechner Windows 10 hatte bisher nirgendwo Performanceprobleme. Das Programm ist auf den neusten Stand. Habe auch alle Kontakte überprüft. Die Knakser kommen definitiv aus dem Cubase LE 10. Langsam bin ich es leid und weiß auch nicht mehr weiter. Über Anregungen wäre ich sehr danbar.

Moin,willkommen.
Also erste Anregung wäre, wie eigentlich in fast jedem thread hier,
poste doch einfach mal dein set. Am besten in die Signatur, dann erübrigen sich viele Fragen, denn die Glaskugel ist gerade zur Reparatur…

Die Buffersize wird mit dem Asiotreiber eingestellt.
Normalerweise kann man den dort aufrufen wo der Treiber ausgewählt wird.
Schau mal ins Manual. Google und Youtube kann dir auch helfen.

Schon mal Danke, Signatur habe ich erstellt.

Was nutzt du denn jetzt?
LE oder Elements?
Hat zwar nix mit deinem Problem zu tun, aber trotzdem…

Ich nutze Elements

Welchen ASIO-Treiber verwendest Du? Den Deines Soundinterfaces oder gar ASIO4All für Deinen Realteck-Chip? Was läuft noch alles im Hintergrund?
Knackser und Aussetzet sind immer mit der Latenz des Audiointerfaces verbunden. Die Buffersize änderst Du auch nicht in Cubase, sondern via Software Deines Audiointerfacevia in “Einstellungen…”

Evtl. kannst Du versuchen, den ASIO-Guard zu deaktivieren (…unter VST-Audiosystem) - das macht besonders bei Samplergestützen Anwendungen wie NI-Kontakt usw. Sinn.

Die (für diese Frage vmtl.) entscheidende Information steht nicht in deiner Signatur.
Was benutzt du als audiointerface?
Und daraus folgend, hast du den entsprechenden ASIO-Treiber für das interface eingestellt?

Danke vorab.
Ich bin leider nicht so technik kundig. Ich habe kein extra Interface und lasse es über den Rechner laufen.Treiber ist der Generic Low Latency Asio Driver. Die anderen (Fl und asio4all) habe ich runtergeschmissen. Jetzt setzen die Störungen später ein. So ungefähr nach 5 Minuten und wenn ich dann den Treiber kurz wegschalte habe ich wieder ein paar Minuten. Das ist glaube ich nicht der Sinn der Sache. Meint Realteck-Chip das interne Interface? Empfielt es sich mit einem externen Interface zu arbeiten? Was sollte man anlegen beim Homerecording? Ich bin halt lange in der Musik aber frisch in dieser Materie. Mit dem Asiogard habe ich auch schon experimentiert. Da kann ich nicht sagen das es Auswirkungen gehabt hätte. Die Bearbeitungsgenauigkeit habe ich auf 64Bit hochgesetzt. Aufgeben tue ich noch lange nicht dafür ist das alles zu reizvoll.
Einen schönen Samstag Arnim

Ich befürchte, Du kommst um ein vernünftiges Audiointerface nicht herum. Dein interner “Realteck-Chip” ist denkbar ungeeignet für die Musikproduktion!
Als Empfehlung für ein bezahlbares und gutes Audiointerface wären da das Steinberg UR-22 (Mk.2), Focusrite Scarlett usw. Die Geräte haben einen eigenen ASIO-Treiber, der optimal abgestimmt ist.
Ich habe selbst jahrelang mit dem UR-22 gearbeitet - funktionierte absolut verlässlich. Und eins nicht vergessen: Geizig kauft doppelt!

Naja, am Anfang sollte erstmal die Überlegung stehen, wieviele Eingangskanäle gleichzeitig benötigt werden. Es könnte ja sein, daß du vorhast, irgendwann eine ganze Band aufzunehmen, o.Ä. Da ist dann die Frage, wie häufig so was stattfindet. Also, ob man ein zweikanaliges interface mit Erweiterungsmöglichkeit(ADAT o.Ä.) oder ein interface mit entsprechend vielen Audioeingängen anschafft.
Wenn nicht, ist so ein kleines interface mit 2 Eingangs- und zwei Ausgangskanälen recht gut. Sinnvoll ist es, wenn das Gerät den line-out, wo die Boxen dran kommen, und den headphone getrennt ansteuer und regelbar hat.
Natürlich hat das auch was mit dem Geldbeutel zu tun… :wink:

64 Bit float bringt nichts. 64 Bit float Audio Auflösung ist ein Prospekt Feature.
Von dem Realdreck Chip kann ich auch abraten.

Da war ich wohl zu blauäugig mit dem Rechner, solo alles machen zu können.Melde mich gerne wieder wenn ich etwas nicht kapiere.
Danke nochmals

Hallo Arnim,
was schon einige Leute vor mir festgestellt haben, es ist tatsächlich so das Du dir ein Interface zulegen mußt. Den Realtek-Kram kannste in die Tonne kloppen. Das reicht zum Musik hören, Filme kieken etc., aber dann ist es auch gut. :laughing:
Zumal Du mit LE 10 oder ähnlichem unterwegs bist empfehle ich Dir ein einfaches, robustes 2-Kanal Interface. Das UR-22 ist ein guter Einstieg, bessere Latenzwerte bekommst Du mit dem Asio4All-Treiber hin. Ich habe allein und unterwegs jahrelang ein Audiobox 22VSL verwendet (wird allerdings nicht mehr produziert). Für Songwriting, 'n paar Gitarren oder 'n Bass einspielen reichen die Geräte völlig aus inklusive in 's Programm schnuppern.

Du solltest unbedingt! die USB-Stromversorgung kontrollieren wenn Du ein externes Interface an deinen Rechner hängst, Energieverwaltung=>USB-Stromversorgung=>Energie sparen: AUS!
Allerdings befürchte ich das dein Prozessor ,nicht ganz in den Performancegrößen läuft’’ wie er es bei Cubase 10 sollte. LE ist eine abgespeckte Version von C 10, solltest Du dich für eine erweiterte Version entscheiden, Artist oder C10, würde ich an deiner Stelle ausgiebige Performancetests durchführen.
Es gibt nichts schlimmeres es als ein fettes Software-Paket zu haben um dann festzustellen, daß der Rechner gerade nebenan den Stuhl wegtrat und aus dem Leben schied… :mrgreen:

Der Prozessor hat Passmark.ca. 4300. Das sollte für die anfänge reichen.
Ich schätze aber das ein Synth. Wie z.B. der Massive ca. 20-30% der Leistung dieses
Prozessors benötigt. Trotzdem wird es mit Freeze, Render in Place möglich
sein mit dem Rechner zu arbeiten. Und wenn den die UR22 gekauft wird dann
geht es auch mit direckt monitoring.
Auf jeden Fall wieder 32Bit float einstellen. 64Bit float braucht auch ein klein wenig
mehr Leistung.

Nochmals an alle Danke. Ich habe jetzt das Ur22 seit ein paar Tagen angeschlossen. Der Energiesparmodus ist aus. Der USB sitzt nicht auf einem Hub. Das UR22 hat immer wieder Aussetzer egal welche Audioquelle(Cubase oder vom Rechner) ich verwende. Ich habe schon mit verschiedenen Studio -Einstellungen experementiert.Keine Veränderung. Ist es defekt, der Rechner zu langsam oder bin ich zu blöd?

Google einfach mal nach, Pc für Audio Optimieren.
Da findest du einiges.
Es ist müssig das hier alles zu erklären.
Arbeite dich da ein.

Aber wie hoch ist der Audio buffer? Der erste Ansatz.

Wenn du meinst das liegt an Cubase dann lade dir mal eine DAW runter. Z.B. Bei Ableton gibt es eine Demo mode.
Oder hast du den Kontakt Player von NI, der läuft Standalone.

Grafikkarten tool, oftmals kontrollcenter genannt machen oftmals Probleme.,

Hier zu Beginn der Klassiker in Bezug auf Einstellungen:

https://www.steinberg.net/de/support/knowledgebase_new/show_details/kb_show/optimizing-windows-for-daws.html

Lad dir mal den Asio4U Treiber herunter und starte die UR 22 mit dem selbigen.

http://www.asio4all.org/

Und ganz wichtig: Internet beim Betrieb ausschalten!! Wlan im Gerätemanager deaktivieren!!!

Und: poste mal deine Einstellungen vom Bios, Energieverwaltung etc… :sunglasses:

Welches W10 hast Du, 1803 oder 1809 :question:

Grüß3

So weit ich weiß hat das UR22 einen Asiotreiber. Der ist vorzuziehen.
Asio4All ist in den meisten Fällen nur zu verwenden wenn das Audio Gerät
keinen eigenen Asio Treiber hat.

Ich habe die 1803 Version. Das Audiointerface hat den Yamaha Steinberg Treiber. Das andere muss ich noch ausprobieren(Internet aus) und mich auch weiter einlesen. Einen schönen Samstag noch.