Schon gesehen? Dongle bald Geschichte, was kommt dann...?

2 Likes

Ich persönlich hatte mit dem Dongle nie ein Problem, aber es wird seine Gründe haben, was Steinberg vor hat.
Hoffentlich kommt nichts a’ la Office 365.

2 Likes

Solange der Dongle als Alternative bleibt, können die machen was sie wollen! Nur kein Abo oder Cloud-Lösung mit Internet Zwang, auch nicht nur in bestimmten Zeitabständen! Da steht man am FOH beim Gig und plötzlich läuft (wie der Zufall es will) die Lizenz Offline Phase ab… dumm gelaufen.

4 Likes

Das sind genau die Themen, die wir beim Wechsel berücksichtigen wollen. Nicht jeder hat immer überall Internet-Zugang und kann zu jeder Zeit eine Verifikation durchführen oder eine Lizenz neu herunterladen. Der USB-eLicenser bleibt allerdings nur insofern eine Alternative, als er so wie er ist, weiterhin genutzt werden kann. Lizenztransaktionen werden nicht mehr möglich sein und zukünftige Betriebssysteme sind irgendwann nicht mehr mit dem eLicenser Control Center kompatibel. “Never change a running system” ist dann die Voraussetzung.

2 Likes

O je, hoffentlich kommt Ihr dann nicht vom Regen in die Traufe, was die Kundenzufriedenheit anbelangt…
Gab es mal eine interne Erhebung, wieviele Kunden man hätte halten / zugewinnen können, wenn es den USB- Dongle nicht mehr gäbe? Ich persönlich kam bestens damit klar und sehe auch heute noch Vorteile gegenüber anderen Kopierschutzvarianten, z.B. beim Hardwarewechsel.

2 Likes

Der eigentliche Grund fĂĽr einen Kopierschutz ist doch, dass die eigene Software-Lizenz nicht unberechtigt kopiert werden kann. Dieses Ziel hat Steinberg mit dem USB-eLicenser seit inzwischen 12 Jahren (!) erreicht. Das ist unfassbar gut, und aktuell gibt es nur ganz wenige Audiosoftware-Hersteller, denen etwas Ă„hnliches gelungen ist (Moddart und LennarDigital fallen mir da als einzige spontan ein, neben den anderen eLicenser-Firmen natĂĽrlich).

Also kann es aus meiner Sicht genau vier GrĂĽnde geben, wieso man das aufgibt:

  1. Der Server kackt ab und es gibt niemanden mehr bei Steinberg, der das Ding stabil bekommt und wirklich durchschaut (Personal- und Wissensabfluss ĂĽber die Jahre).
  2. Die Software ist tatsächlich irgendwo geknackt bzw. mit einem funktionierenden Dongle-Emulator aufgetaucht, und die Ursache lässt sich beim eLicenser prinzipbedingt nicht beseitigen.
  3. Hardware-Dongles verschrecken Apple-User, die praktisch keine Anschlüsse mehr an ihren Geräten haben, wo man sie anschließen könnte, und man will diese Usergruppe nicht aufgeben.
  4. Die Mehrheit der User und Programmierer ist inzwischen so durch Apple, Google und die übrigen Verdächtigen verdummt und von der darunterliegenden Technik entfernt, dass ein weniger sicheres Kopierschutzverfahren akzeptabel geworden ist, weil sowieso keiner mehr in der Lage ist, einen einigermaßen sinnvollen Kopierschutz zu umgehen.
    Vielleicht auch eine Mischung aus 1-4.

Ich bin in großer Sorge, dass die schönen Lizenzen, die aktuell auf dem Gebrauchtmarkt noch für mehr als die Hälfte des Neupreises verkauft werden könnten, schlagartig ihren Wert verlieren, sobald ein nachfolgendes Kopierschutzsystem einmal gebrochen ist. Und diese Wahrscheinlichkeit halte ich für ausgesprochen hoch (siehe iLok oder NI).

5 Likes

Meine Finanzsicherheit sehe ich jetzt schon beeinträchtigt durch Ihre Ankündigung, indem der Wert meiner Investitionen durch frühzeitigen Zerfall und auch die Tätigkeit von Raubkopierern bedroht wird:

Bisher laut Steinberg:
“Bitte beachten Sie: Die auf einem USB-eLicenser gespeicherten Lizenzen stellen den Gesamtwert der entsprechenden Software dar.”

Neu laut Ed Doll: “zukünftige Betriebssysteme sind irgendwann nicht mehr mit dem eLicenser Control Center kompatibel” “Never change a running system” ist dann die Voraussetzung." ( weil das Center offenbar nicht mehr gewartet wird ). Ich erinnere daran dass die so genannten Funktionsupdate unter Windows nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern bereits Halbjährlich einen unbrauchbaren Zustand der USB Dongle verursachen kann.

Ohne Transaktion können USB Lizenzen nicht mehr Upgedated werden, man bleibt also endgültig auf einer Version hängen ohne günstig ein Upgrade kaufen zu können. Bei Nuendo würde dies extrem hohe Kosten verursachen wenn man beim Dongle bleibt.

Beachten Sie ferner dass mir kein Verfahren bekannt ist welches dieselbe Ausfallsicherheit von Produktlizenzen ermöglicht, sowie die Gewähr dass meine Investitionen nicht durch Raubkopierer im Wert reduziert werden ( das hatte man bereits bei anderen DAW’s erfahren, was bisher ein Vorteil von z.B. Cubase Pro gewesen ist oder Nuendo.)

Nebenbei habe ich eine Unmenge von VSL -Lizenzen auf den USB-Dongles. Nur schon der Gedanke daran das ich offenbar hunderte von Lizenzen irgendwie neu Organisieren muss und auf ein sicherheitstechnisch minderes System ĂĽberfĂĽhren muss macht mir Kopfschmerzen, eherlich gesagt ist mir jetzt ĂĽbel geworden.

3 Likes

“Never change a running system” kann auf Dauer keine Alternative sein, mit einem solchen System möchte ich jedenfalls nicht ans Netz.
Der Wechsel ist offenbar beschlossene Sache.
Man kann nur auf ein komfortables neues Lizenzmodell hoffen, was einen gegenĂĽber heute nicht schlechter stellt.

2 Likes

Ich bin auf Win7 64 und Cubase Pro 9.5. Alles ist so eingerichtet, wie ich es brauche und es läuft stabil. Der Rechner ist nicht am Netz, Auch habe ich nicht vor, irgendwelche Updates, Upgrades, Betriebssystemwechsel und dergleichen einzurichten. Mir reicht das, was ich habe, völlig aus.

Mein USB Licencer ist in MySTeinberg registriert mit all seinen Lizenzen. Was genau bedeutet es jetzt, wenn keine Lizenztransaktionen mehr stattfinden können.
Was passiert, wenn mein USB Dongle defekt ist und ich diesen nicht mehr nutzen kann? kann ich trotzdem irgendwie meine Linzenzen auf einen Ersatzdongle, den ich beeits habe, transferieren? Oder habe ich dann einfach Pech gehabt und kann die Lizenzen, die ich ja rechtmäßig erworben habe, nicht mehr nutzen?

Das neue Lizenzsystem wird ja dann erst mit der kommenden, neuen Software implementiert oder ist dann auch die ältere Software mit dem neuen Lizenzsystem betreibbar?

1 Like

Ich hatte eigentlich nie Mühe mit dem Dongle. Ich benutze Cubase Pro und eine ganze Reihe von Steinberg-PlugIns auf mehreren Rechner, natürlich nicht gleichzeitig. Es wäre für mich nun aber eine Katrasophe, wenn ich nicht neben meinem Desktop-Rechner Cubase und meine PlugIns auch auf meinem Notebook nebeneinander gleichzeitig lizenzieren könnte. Mindestens zwei, oder sogar drei Rechner müssten mit der gleichen Lizenz, natürlich nicht gleichzeitig, betrieben werden können. Wird das so geplant? Ich bitte inbrünstig darum!

1 Like

Moin Steinberg,
schaut Euch gerne an, wie es bei Presonus läuft. Es ist dongle-free und absolut stressfrei. Lizenzen können auch weiterverkauft werden, und der (gebührenpflichtige) Lizenztransfer funktioniert 1A. Das habe ich übrigens hinter mir, weil ich mit Studio One nicht klar kam und dann nach längerer Zeit wieder zurück zu Cubase bin - was die beste Entscheidung war.

Das Ziel ist, unsere Kunden nicht noch weiter einzuschränken und natürlich steht die Möglichkeit, auf mehr als einem System zu arbeiten auf der Liste.

3 Likes

Ich hoffe, dass der Lizenztransfer bei uns gebĂĽhrenfrei bleibt :wink:

2 Likes

Ich hoffe Steinberg findet einen Weg, der sowohl Hobbyisten als auch Profis zufrieden stellt!
Da gibt es durchaus teils sehr unterschiedliche Anforderungen an ein Lizenz System.
Jemand der durch die Lande zieht und an unterschiedliche Orten mit Cubase arbeitet (und das auf unterschiedliche Rechnern) hat andere Anforderungen ans Lizensierungssystem als jemand der immer an der selben Maschine arbeitet.
Das wird schwierig da alles unter einen Hut zu bekommen, hoffentlich geht der Schuss nicht nach hinten los…

1 Like

na dann ist ja gut ich habe diverse Lizenzen die ich auf einem Rechner mit Win 8.1 und 10 nutze

Ich würde es wie Apple machen! Das ist die beste Lösung einmal kaufen und an die id binden.

Dann kann die Software auch offline benutzt werden und wenn man die Software verkaufen will auf das x klicken dann wird sie vom Konto entfernt!

Und der Code kann dann wieder fĂĽr den neuen Besitzer der liezenz mit verkauft werden!

Das ist die beste Lösung so würde ich es machen!

Ich hoffe die Verantwortlichen lesen meinen Beitrag

Ganz schlechte Lösung!

Und wenn Du auf zwei oder sogar drei Rechner (Desktop, Notebook, Tablet) arbeitest, würdest Du den bereit sein, 3 Lizenzen zu kaufen? Ne, das muss einfacher gehen indem man ganz einfach einen Rechner einer Lizenz zuordnen kann und auch wieder löschen. MakeMusic macht das so mit Finale, da kann man aus Finale raus die Lizenz deaktivieren und dann auf einem anderen Rechner wieder aktivieren. Da kann man 2 Rechner definieren, ich wünsche mir bei Steinberg deren drei. (Desktop, Notebook, Tablet)

…mir sind drei zu wenig! Ich bleibe dabei, Dongle rein fertig, Cubase läuft!
Egal wo, wie, wann…

2 Likes

Bin auch der Meinung, dongle raus dongle rein u. CB läuft, möchte mich da nicht erst umständlich an und abmelden, obwohl ich nur PC u. Macbook habe.

1 Like