Windows 10 kostenlos für Win7/8 User

http://www.chip.de/artikel/Windows-10-Release-Preis-und-alle-Infos_75855769.html

Die Features sind beeindruckend. Am besten finde ich, dass man Windows nicht neu installieren, sondern tatsächlich nur updaten muss. Alle Programme und Daten bleiben dabei erhalten.

Als Vorsichtsmaßnahme bei einem frühen Upgrade empfehle ich vorher eine Sicherung zu machen.
Auch vorher nachforschen ob es Probleme mit den Treibern gibt.
Und am besten erst mal abwarten was Steinberg und Hersteller der benutzen VSTs dazu sagen.
Microsoft hält das Angebot für ein Jahr aufrecht und das würde ich auf jeden Fall abwarten.

Ich finde Windows 10 deutlich besser als W8. Allerdings wird wohl das bekannte Control Center verschwinden.
Und dann geht die Sucherei wieder los wo etwas eingestellt werden muss. Und man bemerkt an dem neuen Startmenü das sehr viel wert auf Tablett Bedienung gelegt wird.
Ich habe W10 in einer virtuellen machine laufen. Aber ernsthafte Tests sind da leider nicht möglich.
Aber, wenn W10 mir nicht Vorteile bezüglich des Bestrebens von cubase und Traktor bringt wird es bei mir erst mit einem neuen Rechner ins Haus kommen. Derzeit läuft bei mir alles super mit W7

never change a running system :slight_smile:

was eigentlich mit windows 9 ^^

ich bleib bei 7 bis nix mehr geht…also mach ichs wie immer… :slight_smile:

Das war von 7 auf 8 auch schon so…

Schön. Zum Glück gilt das jetzt auch von 7 nach 10. Ich erinnere mich noch an das Upgrade von XP auf Win 7: es hat mich Tage gekostet, alles neu zu installieren, zu aktivieren, upzudaten und zu konfigurieren. Ich bin froh, dass diese Zeiten jetzt anscheinen vorbei sind.

Wenn Du länger als ein Jahr ab dem Datum der Veröffentlichung wartest, ist es nicht mehr kostenlos. Das würde ich mir gut überlegen.

Ich streu ungern Salz in deine Euphorie, aber…
Dass man paranoid ist heißt schließlich nicht, dass keiner hinter einem her ist.

In diesem Sinne: Windows 10 wird für alle, die ihre Daten gerne für sich behalten wollen oder müssen, die Hölle auf Erden. Es wird wirklich jeder Mist mit dem OneDrive synchronisiert oder anderweitig an MS gemeldet, angefangen von der Browser-History inklusive Cookies und welche Abschnitte von Webseiten du am häufigsten gelesen hast, über die zuletzt verwendeten Dateien im gesamten System, welche News-Arten du am häufigsten liest und wie lange du dazu brauchst, wie oft du eine Mail in deinem Postfach geöffnet hattest und natürlich auch ihr Inhalt, alle (wirklich alle) Arten von Kontaktdaten im System und wie du sie nutzt, jeder Crash, jeder Programmfehler, alle Anwendungsstatistiken, Performance-Infos und so weiter und so weiter.

Während du innerhalb einer Domäne das meiste (aber nicht alles!) noch einigermaßen komfortabel mittels Group Policies abschalten kannst, steht Otto-Normalanwender ziemlich im Regen. Zumal das, was mit dem System geliefert wird, ohne all diese Mechanismen in weiten Teilen unbenutzbar wird und du dann erst einmal auf die Suche nach spionagefreien Alternativen gehen musst. Die finden sich in der Open-Source-Szene durchaus, aber leider nicht in Microsofts App-Store - für die meisten Anwender eine unüberwindbare Hürde, da die Benutzer ja schon seit Windows Vista mit jeder neuen Version ein Stück weiter von der Technik entfernt werden. Dafür kann jetzt auch Oma Hilde endlich einen PC bedienen.

Mit Windows 10 bekommt jeder Benutzer endlich die vermeintlich kostenlose Möglichkeit, seine Identität zu 100% einer Firma in den Rachen zu werfen, die sich nun ganz offiziell von einem Software-Hersteller zu einer Dienstleistungsfirma umstrukturiert und mit genau diesen Daten ihre Kohle verdient. Windows 7 ist das letzte Windows, welches (ein wenig Know How vorausgesetzt) im Privatumfeld noch ein wenig -sphäre ermöglicht; dessen Ära endet leider 2020.

Windows 10 ist alles aber nicht kostenlos. Du bezahlst einen hohen Preis. Bei Payback kriegst du die Karte umsonst und Centbeträge zurück, bei MS das Betriebssystem kostenlos. Der Preis ist immer derselbe.

Danke für diese Infos. Das macht mich doch nachdenklich. Interessant ist auch, dass vor alldem in den einschlägigen Medien wie CHIP oder PC-Welt nicht gewarnt wird. Jedenfalls habe ich dort nichts gelesen.
Die Frage ist nur, was macht man nach 2020?

Du kommst nicht drum herum, Roland. Wir alle sind in den Update-Zyklen gefangen. Es ist fast sicher, dass Cubase 9 (vielleicht auch schon Cubase 8.5) keine Unterstützung für Windows 7 mehr bieten wird.

Warum keiner drüber berichtet: Weil es ein schleichender Prozess ist. Was mit Windows 8 begann läuft jetzt seit drei Jahren in genau diese Richtung, und das blökende Fußvolk trabt fleißig mit, freut sich noch drüber, dass das Windows-Handy jetzt sofort weiß wenn auf dem Desktop-PC ein Favorit hinzugefügt worden ist, wie praktisch. Und dass man im Skype schon heute auf jedem Endgerät dieselben Anruf-Historien sehen kann. Komfort, Komfort, Komfort.

Bis dato gibt es in Windows 8/8.1 nach wie vor die Möglichkeit (wenn auch sehr versteckt) ausschließlich mit einem lokalen Konto zu arbeiten. Allerdings entfallen dann viele der New-UI-Apps, weil sie schlicht den Start verweigern oder nach dem Öffnen doch wieder einen Connect zum MS-Konto verlangen. Mittels des Store neue Software installieren ist dann ebenso unmöglich wie die Aktualisierung der vorinstallierten Apps, womit diese faktisch aus Sicherheitsgründen allesamt unbenutzbar werden.

Ein derart aufgesetzter Windows 8.1-Rechner bietet nach der Installation deutlich weniger als ein gleichermaßen installiertes Windows 7, d. h. der Anwender hat richtig Stress und muss sich in vielen Bereichen an völlig neue Applikationen gewöhnen (und sie vorher erstmal finden). Da Microsoft angekündigt hat von Windows 10 in kürzeren Abständen Aktualisierungs-Packs über den eingebauten Store zu veröffentlichen, und dieser im Fall der lokalen Anmeldung nicht nutzbar ist, ist noch lange nicht geklärt, ob Privatkunden überhaupt eine solche “lokale” Nutzung von Windows sicher realisieren können.

Ein weiterer Grund, wieso praktisch keiner drüber berichtet, dürfte die Sch…egal-Haltung der meisten Benutzer sein. Wenn ich mitbekomme was viele so in ihre Smartphones an Daten reinfüttern, könnte ich seicht erbrechen. Ich hab selber das Vergnügen eines Windows-Phone. Das kann ich über den zwingend notwendigen Microsoft-Account jederzeit orten, völlig egal ob ich alle Ortungsdienste im Gerät abgeschaltet habe oder nicht. Was im Falle eines Diebstahls Sinn ergibt, das müsste doch irgendwen irgendwann einmal skeptisch machen, denn wenn ich das über die MS-Webseite kann, wer kann das denn im Zweifelsfall auch noch alles? Wieso um Himmels Willen vertrauen Anwender Firmen wie Microsoft, Google oder Apple freimütig ihre Daten an - Firmen, die ihre Software ganz bewusst völlig kostenlos raushauen? Ja denken die denn, dass das Wohltätigkeitsorganisationen sind?

@ Timo: Dann kannst du ja mal auf Linux wechseln! Da wird es noch einigermaßen ohne diese Datensammelwut ablaufen. Ich bin jetzt IT-technisch auch nicht gerade blöd aber mit Linux hast du so viele Probleme, sei es Treiber, Firmware-updates oder Software für deine DAW.

Win 7 ist echt gut, gefällt mir persönlich sehr. Ich werd mir das Update herunterladen aber noch warten mit der Installation.

Man kann doch kaum noch etwas kaufen, dass keine Daten sendet! Das kann man nicht stoppen da diese Produkte durch die Werbeeinnahmen subventioniert werden.

Übrigens ist auch ein Handy a’la Nokia 3210 auch zu Orten mit verschiedenen Hilfsmitteln.

Man kann sich ja auch nen Smart TV in das Wohnzimmer stellen damit sie einen auch noch zuschauen können wie sie uns die Daten klauen!

Jammern nützt nix. Nur so wenige Daten eingeben wie nötig. Oder komplett darauf verzichten und analog arbeiten. Ging ja früher auch.

Mich würde viel mehr interessieren ob jemand cubase pro 8 schon auf einer Win 10 beta installiert hat und ob es leistungsmäßig was bringt!

Ich betreue beruflich beide Arten von Systemen und bin mir ihrer Vor- und Nachteile bewusst.
Was soll ich mit Linux im Cubase-Umfeld anfangen?

Selbstverständlich ist jedes Handy zu orten, denn was funkt teilt seinen Standort dem Betreiber der Gegenstelle mit. Wieso aber der Gerätehersteller zwangsläufig diesen Standort wissen muss, wenn ich es ihm ausdrücklich verbiete, das müsstest du mir erklären.

Den Netzbetreiber hat es nicht zu interessieren, was für ein Gerät ich nutze, solange es die nötigen technischen Standards erfüllt. Er braucht diese Info nicht, damit sein Netz funktioniert. Den Gerätehersteller hat es nicht zu interessieren, wo ich in welchem Netz bin. Er braucht diese Information nicht, damit sein Gerät funktioniert.

Schau dir bitte mal §3a BDSG an - das ist ein Bundesgesetz, und es ist eine bindende Regel für alle Personen und Unternehmen in diesem Land, keine Soll-Vorschrift. Es gibt Unternehmen, die sich daran halten, anderen geht das am A… vorbei.

Steinberg war hier übrigens bis zu Cubase 8 ziemlich fair, da sie den Lizenzdownload auch ohne Personalisierung erlaubten; leider haben Sie dann das Update-Modell geändert, so dass du deinen Update-Key bei Steinberg kaufen musst - Datenschutz endgültig ade. Es ist ok, wenn sie Zusatzdienstleistungen an eine Personalisierung binden, aber es ist niemals in Ordnung, wenn die grundsätzliche Nutzung eines Produktes zwangsläufig eine Verknüpfung mit meiner Person erfordert, nur weil ein Hersteller das so will.

Also hier wird ja gut gebrüllt…bin seit letztem Jahr Win 10 Betatester(Insider Version) und habe schon einiges an Infos und Verbesserungen nach Microsoft gesendet, und zwar auf freiwilliger Basis, insbesondere natürlich was das Audio anbelangt.
In Win 10 hat man die Möglichkeit sämtliche Daten die an Microsoft gesendet werden einfach abzuschalten. Und ich kann sagen, das nach Deaktivierung auch wirklich nichts mehr nach Hause gesendet wird. Dazu habe ich den Internet-Stream Protokolliert.

Das von Werk diese ganzen Sachen erstmal Aktiviert sind, finde ich auch sehr bedenklich. Es ist also etwas Eigeninitiative notwendig.

Was ich aber darüber hinaus leider erfahren musste, ist, das so wie es aussieht, das Update zwar innerhalb eines Jahres(nach erscheinen von Win 10) kostenlos sein wird, aber diese Version dann fest mit dem Rechner/Motherboard verbunden ist. Das heißt, das bei einem Neuen Rechner, oder einem neuen Motherboard, das Windows 10 seine Gültigkeit verliert und nicht einfach so auf dem neuen Rechner installiert werden kann. Es müsste dann für Win 10 bezahlt werden.
So ist der momentane Stand…

Ansonsten finde ich die Performance sehr gut…Cubase 8 Pro (8.0.20) läuft da schon ziemlich gut drauf. :slight_smile:

LG
HBB

Hallo HBB,
das ist ja wirklich interessant. Wenn also mein Rechner sich verabschiedet oder ich nach drei/ vier Jahren einen neuen will, kann ich das OS gleich nochmalkaufen - wirklich clever ausgedacht…

Was mich noch brennend interessieren würde, ist was Du für ein Interface nutzt. Ich hab von Steinberg das UR 44 und der Support konnte mir nichts dazu sagen, ob der Treiber auf W10 noch läuft. Weißt Du was drüber ? :neutral_face:

Viele Grüße

Helmut

Na ja, du musst das nicht noch mal kaufen, da du es ja erstmal umsonst bekommst. Aber eigentlich doch nicht so richtig, das wollte ich damit sagen. Denn wenn man das Board tauschen muss, dann hat man erstmal kein Win 10 mehr und muss dann blechen.

Ob dein Interface läuft kann ich leider nicht sagen, da ich natürlich nicht alle hier vor Ort habe. :laughing:

Aber ich sag mal so, es sieht ganz gut aus… :wink:

Trotzdem würde ich an deiner Stelle noch warten bis Steinberg sein OK gibt. Hast ja für Win 10 noch ein Jahr zeit zum Update…wer noch einen älteren Rechner hat und im laufe diesen Jahres sich einen Neuen zulegen möchte, der sollte da sein jetziges OS draufspielen und dann Updaten. Dann hat er erstmal wieder Ruhe für 2 oder 3 Jahre.


LG
HBB

Neben dem das Steinberg Windows 10 noch nicht frei gegeben hat gibt es noch einige andere Probleme für Musiproduzenten, wie ich nun bemerkt habe.

Windows telefoniert nämlich sehr gerne nach Hause. Leider wirken sich diese Online-Aktivitäten nicht positiv auf Musikproduktionen aus, es kann zu unvorhersehbaren Störungen kommen. Man benötigt im Zweifelsfall ständig ca. 20% Leistungsreserven um garantiert ohne Qualitätseinbussen die Musikdaten bearbeiten zu können.

Nun gibt es von O&O Software ein Freeware-Tool mit dem man dieses Telefonieren nach Hause zentral und übersichtlich unterbinden oder auch wieder zulassen kann -je nach Bedarf.

Im Gegensatz zu anderen solchen Tools ist diese Freeware absolut frei von Trojanern und Explorer-Toolbars.
https://blog.oo-software.com/de/windows-10-darf-nicht-mehr-nach-hause-telefonieren

Microsoft hat zwar dafür gesorgt dass die Netzwerkaktivitäten des Systems bei einem Mehrkern-Prozessor nicht mehr der Datenverarbeitung von Musik in die Quere kommen sollen (die finden nun isoliert in einem seperaten Kern statt) , allerdings habe ich herausgefunden dass dies nur stimmt wenn genügend Leistungs- Reserven vorhanden sind. Sicherer ist es das Telefonieren während einer Musikproduktion zu unterbinden. Ist das aber der Fall, ist Windows 10 attraktiv um damit Musik zu produzieren, dann stören die Netzwerkativitäten weniger als unter seinen Vorgängern.

Falls hier ein Softwareentwickler zuhört, es wäre nett einen einzigen Schalter zu haben mit dem man sämtliche potentiell für Musikproduktion störenden Tätigkeiten des Betriebssystems ausschalten könnte, zum Beispiel automatisch beim Start von Cubase -und bei dessen Programmende wieder einen anderen voreingestellten Zustand hätte.

Dass man paranoid ist heißt schließlich nicht, dass keiner hinter einem her ist.

Wollte mal kurz etwas über Windows 10 klarstellen: Also bei einem Wechsel des Mainboards ist die sog. “kostenlose” Lizenz NICHT verwirkt. Deutsches Recht sorgt dafür, dass eine Windows-Lizenz nicht so ohne weiteres an einen bestimmten Computer gebunden sein darf. Also es läuft folgendermaßen: Man benötigt eine gültige UND aktivierte Windows-Lizenz - entweder Win 7 / 8 oder 8.1. Wie auch in bisherigen Fällen: Bei einem Mainboardwechsel muss man lediglich die Windows-Lizenz erneut via Internet AUTOMATISCH aktivieren. Das war’s! Was bedeutet das für Windows 10? Der Pc erkennt bei einem Mainboardwechsel die gültige Windows-Lizenz (z.B. die alte Win 7-Lizenz) und der Rest läuft automatisch.

ABER: Voraussetzung ist folgendes:

  • Windows 10 muss auf einem PC installiert sein, auf dem ein (vor der Installtion von Win 10) gütliges und aktiviertes Windows 7 / 8 / 8.1 installiert ist

  • sollte es Fehler geben, so muss man im schlimmsten Fall erst Win 7 installieren und danach evtl. mit dem Media Creation Tool (kann man bei Microsoft downloaden) die korrekte Win 10 Version einfach drüber installieren

  • WICHTIG: Die kostenlose Reservierung muss im genannten Zeitraum gemacht werden, damit Win 10 kostenlos BLEIBT!

  • WICHTIG: Man muss die richtige Upgrade-Version installieren: z.B: Win 7 Ultimatate wird zu Win 10 PRO

  • Win 10 verspricht bei ersten Tests z.B: mit Profi-Video-Software wie Adobe Premiere (guter Test für Audio!) einen extremen Performance-Schub (ca. 1/3 bei gleicher Hardware!)

  • Win 10 ist aber noch nicht für eine Produktivumgebung zu empfehlen, da einiges nocht nicht ausgereift ist (Onlinedatenverkehr als “Audio-Störenfried”, neues Treibermodell, Software etc.)

Tja, das sagt mir folgendes

In der derzeitigen Form kann mir win 10 gestohlen bleiben.

Also das ist kein Klarstellen, sondern eine Falschaussage!

Microsoft hat selber bestätigt das Win 10 derzeit an die Hardware gekoppelt und diese ID bei Microsoft hinterlegt wird.
Eine später durchgeführte Clean-installation ist somit nicht möglich.
Wer also nach August 2016 dieses Win 10 auf einen neuen Rechner installieren möchte muss laut heutigem Stand auf jedenfalls eine Vollversion kaufen.

Abgesehen davon gab es schon immer Hardwaregebundene Software…OEM-Versionen dürfen sogar nur mit der gekauften Hardware betrieben werden.
Habe schon einige Rechner neu einrichten müssen, auf denen nur die extra dafür mit ausgelieferte Win-Version lauffähig war.
Und jetzt mit dem UEFI-Bios geht ja einiges…

Auch hier muss ich widersprechen…dein Testprogramm ist für uns DAW-User sowas von ungeeignet, da wird kein ASIO-Test gefahren, hier kommt es auf VIDEO-Rendering-Leistung und Festplattendurchsatz an.

Und das Win 10 nicht als Produktivsystem taugt, kann ich nach Einrichten und Test auf mittlerweile 11 Rechnern in keinster weise nachvollziehen. Hab diesbezüglich auch noch keine Negativen Rückmeldungen bekommen. Und das ein Online-Datenverkehr die Audio-Ausgabe stören soll ist doch auch aus dem Reich der ganzen Fehlinfos aus dem Netz entsprungen. Wie halt so einiges…

Und was die Angebliche Sammelwut angeht. Wer Cortana, Cloudspeicher und den ganzen Kram nutzen möchte, der muss auch damit klarkommen, das alle Daten und die Sprache natürlich auf den Servern von Microsoft landen und dort ausgewertet und verarbeitet werden. Ansonsten funktionieren diese Dienste nicht, das ist doch logisch.

Komisch ist auch das sich nie ein OSX oder IOS-User hier wegen Sammelwut aufregt. Diese Systeme sammeln fleissig alles was ihre User so tun und übermitteln diese Daten wie Microsoft auch. Der Unterschied ist nur der, das man bei Microsoft fast alles Deaktivieren kann und beim Apple leider nichts. Man könnte das auch Treudoof bezeichnen…da bevorzuge ich halt lieber das offene gebaren von Microsoft.

Und performanter ist es allemal…

In diesem Sinne

HBB

Muss mal widersprechen: Win 10 darf nach deutschem Recht gar nicht so ohne weiteres an Hardware gebunden sein. Das möchte Microsoft zwar gerne glauben lassen - dem ist aber nicht so. Ich baue seit Jahrzehnten PCs in meiner Werbegantur zusammen und habe grundsätzlich OEM Versionen von Win 98 bis Win 10 und ich kann mit Sicherheit sagen. Das läuft problemlos bei einem Hardware-Wechsel. Immer. Merhfach. Sogar via Telefon mit Microsoft-Mitarbeitern und ohne Internet. Ohne wenn und aber … - alles andere ist ein Märchen. Anders ausgedrückt: Win 10 übernimmt die Lizenz von dem installierten Win 7 / 8 / 8.1 und generiert KEINEN NEUEN Schlüssel! Also wenn das vorher mit Mainboardwechsel funktioniert hat wird es auch in Zukunft funktionieren. Einziges Problem z.B. bei Notebooks ist, wenn man kein Installationsmedium erhält. Das Problem wird aber durch das Media Creation Tool von Win 10 hinfällig. Und noch etwas: Ich bin mit einem Product Manager von Microsoft befreundet und meine Infos sind schon ernst zu nehmen und genau so gemeint …

  • Der onlinedatenverkehr kann erheblich stören, wenn die entsprechenden Netzwerkkarten noch mit unausgereiften Treibern laufen

  • Videotests haben definitv eine Aussagerelevanz für Audio: 1.) spielt ASIO bei z.B: Adobe Premiere eine ganz wesentliche Rolle für die Audiobe-/verarbeitung und 2.) wer Latency Checker und Latency Mon kennt, der weiß, dass es hier um Audio UND Video in Echtzeit geht … (schau mal den Dialog beim Test von Latency Mon an!) - d.h. wird ein Videodatenstrom in Echtzeit ausgebremst wird es dem Audiostream ähnlich ergehen - das gilt natürlich auch und v.a. für Echtzeiteffekte (Audio/Video), Mutlithreading, und und und. Das Handling ist sehr ähnlich und es geht bei weitem nicht nur um “große Datenmengen” und Festplattenperformance. Audioruckler und Videoaussetzer haben meist ähnliche Ursachen. Echtzeiteffekte sind grundsätzlich abhängig von der Latenz eines PCs UND des Betriebssytems. Das gilt für Audio genauso wie für Video.

  • Cubase hat in verschiedenen Configs und Hardwarekombinationen noch Probleme - das wird ja sogar von Steinberg bestätigt, oder nicht? Ich kann das an einigen Rechnern auch nachvollziehen, auf anderen läuft es problemlos und in TOP Performance

  • Warum nicht produktiv? Der Rückweg zum alten Windows ist nach zahlreichen Tests bei uns im Hause steinig und wenn was nicht funktioniert, ist der Profi im Studio arm dran (Backups machen es natürlich möglich!). Sobald die Treiber für Hardware (v.a. Audio-Inerface) und die Software (Cubase, Kontakt, andere Plugins etc.) freigegeben sind, wird Win 10 ein besseres und perfomanteres Betriebssystem für Audio sein, als Win 7 / 8 / 8.1 - da bin ich mir sicher!

  • Übrigens basieren meine Infos und Erfahrungen auf jahrelangem Know-How in Sachen Hardware + Windows. Ich habe nämlich einen MCSE (Microsoft Certified System Engineer / Prüfzertifikat in Sachen Windows Desktop- und Serverbetriebssysteme, Netzwerk, Domänen) - also nix mit “Märchen im Netz” o.ä. sondern Tests, Wissen und Ergebnisse deuten und danach handeln. Also noch einmal: Mainboardwechsel kein Problem, nur muss bei der (ERST-)Installation vom KOSTENLOSEN WIn 10 ein aktiviertes und lizensiertes Win 7 / 8 / 8.1 auf dem PC installiert sein. Das isses - mehr nicht. Ich habe bereits einen Mainboardwechsel durchgeführt und ohne wenn und aber: FUNKTIONIERT - KEIN PROBLEM! Hoffe, das hilft und nix für ungut …

Kleiner Nachtrag: Wem die Datensammelwut suspekt ist, der sollte während der Installation KEINEN Microsoft Account wählen oder erstellen, sondern seinen vertrauten (lokalen Anmelde-) Account weiter verwenden, dann wird das schon von vornherein viel weniger. ABER: Einige Apps lassen sich dann nicht installieren und nutzen, aber das ist ja wahrscheinlich auf einer Audio-Engine ohnehin nicht so von Bedeutung. Dann noch ein paar Einstellungen bzgl. der Daten in der Systemsteuerung machen und schon ist’s nicht mehr, als es schon bei vorherigen Windowsversionen war.