Automation, F11-Rack Multi-Instrument Track und Cubase-Parts

http://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?f=28&t=8896&hilit=+controller




gLG

Hallo!

Mich würde mal interessieren wie eure Ergebnisse ausschauen wenn Ihr all die oben beschriebenen Techniken und Möglichkeiten anwendet.
Ich hab ein bischen das Gefühl das nach Anwendung von zig techn. Möglichkeiten am Ende was rauskommt, daß man mit einem wesentlich kleineren Teil auch so hin bekommen hätte.
Ich kann mir z.B. nicht recht vorstellen, daß nach zusätzlichen zig Inserts und Sends am Ende was entsteht, daß ohne diesen Aufwand nicht möglich gewesen wäre bzw. derselbe Effekt nicht einfacher erzielt werden hätte können.
Aber ich lass mich da gern belehren.

Natürlich gibts immer Abläufe die man besser hätte machen können. Aber was dem einen gut erscheint ist für den anderen zu umständlich. Da die Mitte zu finden wirds nicht spielen.

Wenn all die oben angeführten Dinge implementiert wären dann würde an anderer Stelle im Forum wahrscheinlich wieder ein Thread entstehen der genau diese Dinge der Übersichtlichkeit halber wieder aus-/um-wegblendbar haben will und damit wieder eine Menge mehr an Tasten und Knöpfen dazukommen würden. Die wiederum andere… usw.

Aber wie gesagt: Mich würde interessieren was dabei rauskommt.

Du könntest, dir die Summe mehrer Spuren in einen Event speichern und mit einen Klick viele Spuren haben…
Kannst mit den F11-Rack Sachen Speichern, importiern, vorhören…
vl. kann ein Cubasepart sogar ein eigene Tempospur haben…
Ein Modular System in Cubase mit VST-Pluins und externen Instrumenten und Effekten Deiner Wahl…
wirklich jeden parameter eines plugins ansteuern können…
Automationen in Event Kaster’l zum Schneiden, kopieren, einfärben…
Automationen für mehrere Ziele verwenden…
LFO’s, Env’s, Transformer o. sonstwas auf Automationen anwenden…


Aber du hast recht. mit einen Reaktor Ensemble kannst man das alles schon irgendwie realisieren aber zB. scheitert man schon daran wenn man ein Filter in einer Spur das man bereits automatisiert hat gegen ein anderes tauschen will, ohne alle Automationen neu zu machen… die wünsche klingen auf den ersten blick weit hergeholt, allerdings gibt es in der analogen Welt auch die Möglichkeit zB: einen Filter in einer Gruppenspur mit einen MIDI2VC converter “keyfollow” (cutoff folgt der Note) tun zu lassen. jetzt geht das nur wenn sich das Filter extra dafür mit Midi-Steuern lässt, (zB: der Fabfilter Volkano) allerdings bring das nichts wenn man zB: den Sugar Bytez - WOW dafür verwenden will, ohne die Automationen neu zu machen, oder umständliche workarounds…



Lg

Automation:
https://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?f=19&t=24508

Cubase Parts:
https://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?f=19&t=24551

Hab jetzt nicht alles gelesen, sorry, grad in Eile…

Automation Gain (oder so ähnlich) wäre also wie gesagt ne nette Sache.

-> den GAIN, welcher sich ganz oben in jedem Mixerchannel nebem dem Phasendreher befindet, kannst du auch automatisieren! :wink:

ne, er meint leider, einen gesammten Bereich einer Automation bzw die Ganze mit zB. einen Fader anheben…

Wenn man ganze Teile von Automationen in Parts / Events packen könnte, würde man vl. auch das wie die Lautstärke von Audio-Events auf einmal anheben können, strecken, schneiden, kopieren, einfärben…

aber eigentlich geht es mir viel mehr um die fehlende möglichkeit Midi auf Automationen zu lenken ohne aus Cubase raus und wieder rein zu müssen…

ach so, das geht doch wunderbar:
http://tinyurl.com/cu3kd3g

Und jetzt stretche das mal wie ein Midi Event :wink:
Und schick die Automation auf zwei Parameter…

Ich mach Automation mittlerweile nur noch über MIDI events -> Virtual Midi Port Out -> Virtual Midi Port in -> generic Remote channels 1-16 quick controls 1-8, und Zuordnung dieser QC zu den Automation Parametern. (Die ersten 16 Tracks im Project sind immer Dummy Tracks)

D.h. Ich bearbeite Automation wie Midi Events…

Nein, das mach ich nicht. Das brauch ich nicht. :wink:
Ich mache zwar sauviel Automation. Aber vielleicht nicht irgendwelche repetetiven Synthfilter-kopien oder Automations-Stretchereien. Nun, ich verstehe euch, und würde das unterstützen, na klar, keine Frage.

Danke! an alle!
Midi-Events kann man dafür nicht “so schön” wie Automationen bearbeiten, weil sie ja eigentlich für Noten gedacht sind, nicht für einen Strich mit Punkten…
controlandautomat_16.gif
automation_tutorial4.png
automationpart.jpg

Automations Kanäle in Cubase- Mixer:
cubase.jpg

@Loop: ich sah gerade, dass du FruityLoops aufgeführt hast. Kannst du da mal auf nen Video oder so zu leiten? FL kenne ich kaum bis nicht, ist echt nicht meine Baustelle, vielleicht ist das für mich dann verständlicher, was da integriert haben willst. Danke!

Aso, FL kann das leider auch nicht, was ich eigentlich will außer Automationen in Parts…

Automationskanäle:
Der Fader wiederspiegelt den Stand der Automationsspur,
In den Inserts kann man zB eine LFO insertieren.
Diese dann an 8 Ziele senden…


Parts in Automationen:
Wenn man die Automation “am schluss” macht ist alles supi. Wenn man aber zB:
4x4 Kick schläge hat also 4 Event kasterl, und man benötigt eine Automation die man über alle 4 Kasterl loopen will…
eigntlich immer wenn die Automation nicht so lang ist wie das dazugehörige Event…
wenn man verschieden Automationen gegenhören will…
bei ein paar parametern kann man ja ungehindert markieren, kopieren ohne den Überblick zu verlieren, wenn man aber viele verschiedene Autoamtionen an einer Stelle hat, und da was herumtauschen will muss man verdammt aufpassen, weil man sie nicht farblich markieren kann, keine definiertes Anfang und Ende (irgendwie beängstigend oder nicht?), schneiden, strecken, kopieren (jedes mal neu markieren und kopieren zählt nicht), “gainen”,
oder ganz einfach Automationen b.z.w. vst tauschen ist schon manchmal eine haarige angelgenheit bei größeren projecten.

Bei manch einer elektronischen Musik mag es sogar pervers erscheinen 1000x das gleiche Kasterl in der Spur. Aber beim Automatisieren 100 000 kaotische striche, welche die meiste zeit gar keine bedeutung haben weil gar keine Signal am automatisierten VST anliegt…


Bsp: du layerst 2 Synth und willst mit EINEN controller beide Cutoffs der Synths steuern (geht grad noch über Midi, und F11 Rack weil jeder Synth einen eigenen CC fürn Cutoff verwendet den man über Midi-Sends erreich könnte), aber sobald ein Parameter dabei ist der nicht per Midi-Steuerbar ist (wie die bei den meisten VSTs leider) kommst du nicht über die GR oder QC und Midi-LoopBack herum…

Bsp2: du willst mehre Parameter in verschiedenen Instrumenten-Spuren mit einer Automation steuern.
(da man bei den Midi-Sends nur ein Midi-Effekt insertieren kann, kann es schon leicht vorkommen das man das Rack nicht verwenden kann)

Bsp3: du verwendest drummaps, und möchtest mehre VSTi mit einer Automation (Lfo, Env, note2Automation) steuern

Bsp4: zB. den GAo per Note den Coarse regler steuern…

Bsp1) f. Parts) Stack recording für automation
Bsp2) Rhythmen mit Automationen basteln
Bsp3) sound effekte mit viele Automationen basteln
Bsp4) sinnvoll einfefärbt und geschnitten kann man sich schön, ohne hören (übersichtlich), neue sachen bauen.


Ich stelle mir halt vor Automationen in ein event packen zu können, und dann hinverschieben/kopieren wo ich will und vor allem wieder finde. Und dass sie wie hügellandschaft aussehen (übersichtlicher als 1mm dünner strich), aber so berabeitet werden können wie Automationen bisher + die möglichkeit parts draus zu machen, zum einfärben e.t.c.
Des weiteren ein VST tauschen aber Automationen behalten, bzw gegenhören, herumprobieren, ohne Angst etwas kaput zu machen und vl gleich Eine LFO oder ENV oder Note2Automation insertieren und an bliebige Parameter innerhalb des -cpr’s schicken, (“Quickcontrol” learn funktion im Mixer bei den Automation-Kanälen aber mit den umfang der GR)


@Cent. ich bin überzeugt wenn du weisst was ich mit Automation-Kanälen meine, dass du sie auch haben willst, hab das schon ein paar mal wo gelesen und auch nie verstanden was die Leute da wollten, aber eigentlich ganz einfach:
Ein Kanal, wo mann statt Audio-Ausgänge alle GR-Parameter zur verfügung hat b.z.w. anlernen kann, und vl gleich. Plugins insertieren wie LFO, ENV…

Wenn es ein NOTE2Automation Plugin gäbe, müsste man auch MIDI auf die Automationsspuren schicken können…





Lg

Leider finde ich keine ordentliches Video auf YouTube, aber wenn man hier zum Ende spult, kann man sich eventuell schön vorstellen: den Automationsclip zu zerschneiden und weiter zu fuhrwerken…

http://www.youtube.com/watch?v=XzSQWv1ywn8&feature=related

ok, ich glaube, ich verstehe nun etwas mehr…
:wink:
Dennoch ist es in FruityLoops ja eine andere Herangehensweise, da ja im Kern mehr Pattern/Beat-basiert.
(Im Video wird auch schon ganz schön viel Herumgeklickert,man, man… :wink:
Aber! diese Automationsclips gefallen mir, ja - das wäre auch für Cubase sehr denkbar!
Man müsste nur sehen, wie man das elegant und sinnvoll in unsere bestehende Cubase-Umgebung integriert?
denn diese Steinberger Umgebung und das bekannte Timeline-Handling (Taktaufsteigend, Songwritingkonform) will ich persönlich keinesfalls geändert haben.

Auch klar: wer mehr Pattern-Gefrickel und eben Songerstellung mit sporadisch zusammengeklickten Loops ansich umsetzen will, kann sich bevorzugt gern bei AbletonLive oder FuityLoops usw. umschauen, diese sind für solche Anwendungen eh besser geeignet, IMHO.

Controller-Daten im MIDI-Event, oder sogar controller-Daten zur MIDI-Note lassen sich ganz genauso bearbeiten.

Ehrlich LB, klar, eine native Unterstützung Event/Part-basierter Automation in Cubase wäre schön, is aber halt nicht.

Und all das was Du Dir wünscht HAST Du schon, mit einem wirklich kleinen, nur einmalig einzurichtenden Workaround per virtual MIDI <-> GR template, und gar nicht mal so unergonomischer Parameter-Verwaltung über QC der ersten MIDI-dummy-Kanäle, wie ich es mal geschildert hatte.

Das einzige Mano dabei ist die mangelnde MIDI-CC-Auflösung von 7Bit im Vergleich zu Floating-Point-Parameter-Automation.

und das man generische controller erstellen muss (alles namen geben), “physikalische” midi wege vorbereitet werden müssen, kein Learn (bei den GR), kanäle verschieben is auch nicht und von speichern und presets brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Danke TabSel! für Deine Tipps zB: http://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?p=25861

ABER: Es passiert so gut wie gar nichts in den Bereich, bis auf die QC und 8 sind da auch ein wenig mager, was aber nicht so schlimm ist weil wenn man Spur/Kanal übergreifend steuern will, sowieso wieder auf die GR ausweichen muss…


2002 – Im Frühjahr 2002 stellt Steinberg auf der NAMM-Show in Kalifornien die neuen Versionen ihres Sequenzers vor: Cubase SX

Wenn man von den Features worum es hier geht her CubaseSX mit C6.5 vergleicht, hat sich in den letzten 10 jahren bis auf eine eingeschränktere form der GR mit learn funktion genannt QC nicht viel getan bis auf editier optionen und so, der Work-around ist immer noch der gleiche…


Und ich will nicht den Sequenzer tauschen nur weil ein konkurent ein produkt herausbring wo das alles möglich ist. (was ich wahrscheinlich täte wenn es es gäbe)


ich liebe Cubase aber ich will dass es sich mir anpasst, dass da jetzt endlich was passiert, um einfach schöne “Presets” von Cubase machen zu können… (Preset-Manager/Vorhören/“1 klick” und man kann spielen)

da stimmen viele Deiner Aussagen nicht, d.h. Du hast es womöglich noch nie ausprobiert :wink:

Du erstellst ein einziges mal ein neues GR Device und ein einziges mal ein GR Template, dass Du nie wieder ändern mußt. Ich kann gerne mein Template mal hochladen, ist echt kein act…

is doch keine Arbeit. Ich habe zig virtual MIDI ports. Ich verwende dazu LoopMIDI und kann dynamisch Ports hinzufügen, löschen, umbenennen, wie ich es möchte… Du richtest einfach zwei Ports ein: “Cubase internal GR In” und “Cubase internal GR out” und trägst diese Ports in der GR ein. Fertig.

hä? Du brauchst kein learn für Automation per MIDI wie ich das mach, und Du wirst auch keine Probleme mit Kanalverschiebungen haben, weil immer die ersten 16 Kanäle in einem Projekt dafür da sind. Das sind schlicht dummy-Kanäle, bei denen ich nur die QC nutze, ansonsten sind die ausgeblendet und alle Kanalarbeiten finden danach statt.

Also nochmal in Kurz:

  1. Eine “echte” MIDI-Spur sendet MIDI-CC-Daten für CC#0 bis #127 an “Cubase internal GR In”. (Das kann ne MIDI-Spur sein, das können Note Expression Daten sein, die per MIDI send an den Port gelangen, Du bist da völlig frei was das routen und arrangieren angeht…)
  2. Die o.a. Cubase Generic Remote empfängt von “Cubase internal GR In” und schickt
  • CC#0 an dummy-Spur #0 QuickControl #0
  • CC#1 an dummy-Spur #0 QuickControl #1
  • CC#8 an dummy-Spur #1 QuickControl #0
  • CC#9 an dummy-Spur #1 QuickControl #1
  • CC#127 an dummy Spur #15 QuickControl #7
    (Dieses Template erstellst Du nur einmal)

auf den QuickControl-Slots der dummy-Spuren klickste mit gedrückter -Taste und wählst IRGENDEINEN Parameter in Deinem gesamten Projekt aus. z.B. bei QC#0 in dummy-Spur#0 den FilterCutoff des TyrellN6 in Spur 37.

Alle MIDI-CC-Daten für CC#0 an “Cubase internal GR In” gelangen durch die GR an QC#0 der dummy-Spur #0, und damit an den FilterCutoff des TyrellN6 in Spur 37. z.B. Note-Expression-Daten, womit Du für jede Note nen Automationsverlauf für den FilterCutoff einzeichnen kannst, der dann mit der einzelnen Note mitverschoben werden würde)…

Und selbst wenn Du jetzt noch 10 Tracks vor Spur 37 mit dem TyrellN6 einfügst, oder die Tyrell-Spur verschiebst, oder Spuren löscht: Die QC#0-Zuweisung für den FilterCutoff des TyrellN6 in dummy-Spur #0 ist und bleibt unverändert genau dieser Parameter! (Das ist ja der Unterschied zwischen QuickControls und der GR. In der GR sind Zieladressen “absolut”, bei den QC sind sie “relativ”…

(Im übrigen kannst Du auch von “Cubase internal GR out” aufnehmen und nimmst dann Parameteränderungen als MIDI-CC-Daten auf…, das funktioniert also auch alles andersrum)


Wie gesagt, ich hab gar nix dagegen, wenn das nativ von Cubase unterstützt werden würde. Aber ist es eben (noch) nicht, und mit meiner vorgestellten Methode bist Du absolut flexibel und es ist auch überhaupt kein Workflow-Overhead, da Du die Einrichtung nur EINMAL machst, für immer, und dann nur noch -klickst auf nen freien QC-slot in den dummy-tracks. Du kannst einen MIDI-CC-Verlauf an dutzende Parameter gleichzeitig schicken, wenn Du magst etc… Du kannst MIDI-CC-Daten strecken/stauchen/verschieben/NoteExpression was auch immer… Automation via MIDI-CC, total simpel…

Danke!!!

Ausprobiert hab ich`s schon nur verwende ich es wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt und dass es dazu kommt muss mir schon nichts anderes lieber sein was ich lieber machen würde, mein Fehler war/ist dass ich es planlos irgendwie gemacht habe und so nichts austauschen konnte PC (Partitionen/neue Hardware…) / Laptop und mich bevor ich mich mit den “Pfusch” um Cubase herum austobe mit den was ich habe versuche (Osterhase). Nur jetzt bin ich da wo es nicht mehr geht, und da will ich jetzt dass da mal was nachgeholt wird was in den letzten Jahren bei den Musik-Programmen nicht geschehen ist, und hoffe das Steinberg, die an den vielen VST plugins Schuld sind, auch als erstes eine Lösung finden um einfach alles zu machen was mann will, schnell speichern, gleich bouncen warum nicht, und wenn man das Quellsetup von den gebouncden Audio was in ein anderes Project importiert wurde bei bedarf sofort wieder da ist ohne auf die Suche zu gehen, dann gibt es nur mehr spuren mit Presets und die Möglichkeit ein “Object” mit mitteln von denen Ceptain Kirk träumt zu editieren…


Aber jetzt werde ich mich in die Tiefen des Forums nocheinmal einwühlen und TabSels Räte befolgen aber ich bitte euch darum weiterhin nicht wegzuschauen und so zu bleiben wie ihr seid, cool nämlich.

TabSel: Danke! Danke! Danke!